Mein Freund und die Mangas

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Verzweiflung Vorurteile Feigheit Engherzigkeit Partnerschaft Friedrichswerth

Ich (w/24) bin nun seit gut 1,5 Jahren mit meinem Freund zusammen. Er ist wirklich ein ganz besonderer Mensch für mich und wir sind beide sehr glücklich miteinander. Er ist witzig, charmant, süß und unglaublich aufmerksam. Dass er mich auch von ganzem Herzen liebt, zeigt er mir in vielen kleinen Gesten. Im Bett läuft es auch gut. Wir sind beide sehr experimentierfreudig und reden offen über unsere Wünsche und sexuellen Fantasien. Jetzt zu meiner eigentlichen Beichte: Ich habe verstärkt das Gefühl, dass wir zu unterschiedlich sind. Er liebt am Wochenende gemütliche DVD-Abende und Gemeinsames kochen, ich stürze mich dagegen lieber ins Nachtleben. Zudem ist er überaus kindisch. Auf Familienfeiern spielt er lieber auf seinem Handy sinnlose Browsergames, vorzugsweise auch mit Ballons, statt eine angeregte Unterhaltung zu führen. Er ahmt in der Öffentlichkeit Mangafiguren mit ihren speziellen Techniken nach - sein Wohnzimmer ähnelt einem verkitschten Mangatraum. Früher hat mich das nie gestört, aber mit der Zeit wünsche ich mir mehr Seriosität. Einen richtigen Mann, mit dem man sich eine gemeinsame Zukunft aufbauen kann, kein halbes Kind. Wir wollen nächstes Jahr zusammenziehen. Aber im Inneren sträube ich mich dagegen und fühle mich deswegen sehr schlecht und zugleich ziemlich oberflächlich. Ich habe Angst, dass unsere Beziehung daran scheitern könnte, trotzdem kann ich nicht mit ihm darüber reden.

Beichthaus.com Beichte #00033960 vom 17.09.2014 um 08:21:03 Uhr in Friedrichswerth (24 Kommentare).

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Unter Wert verkauft

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Verzweiflung Begehrlichkeit Partnerschaft

Ich (w) fühle mich ungeliebt und missverstanden in meiner Beziehung. Ich habe auch mehrmals versucht mit meinem Freund darüber zu reden, aber er blockt völlig ab. Er sieht zwar ein, dass er manche Dinge falsch macht, und entschuldigt sich dann auch - aber er ändert nichts. Ist es so schwer, seiner Freundin mal ein Kompliment zu machen, sie in den Arm zu nehmen, oder mit ihr ab und zu Dinge zu unternehmen, die sie mag? Je mehr Zeit verstreicht, desto mehr sehe ich, wie egal ich ihm bin. Das einzig "Nette", das er jemals zu mir gesagt hat, ist, dass er mich liebt, aber es folgen einfach keine Taten, die dies beweisen. Es ist keinesfalls so, dass ich kein Verständnis für ihn habe, aber wenn ich ihm etwas erzählen möchte, hat er einfach keine Lust mir zuzuhören. Als ich ihm letztens z.B. erzählt habe, dass meine Mutter im Krankenhaus liegt, hat er gesagt das sei nicht sein Problem. Wenn ich weine, nimmt er mich nicht mal in den Arm. Er verspricht Dinge, die er noch nie eingehalten hat. Wir sind jetzt gerade einmal sechs Monate zusammen und meine Beichte ist, dass ich mich auf Dauer sehr unglücklich mache und unter Wert verkaufe, weil ich an das Gute im Menschen glaube und mich deswegen nicht trennen möchte.

Beichthaus.com Beichte #00033957 vom 17.09.2014 um 00:31:35 Uhr (27 Kommentare).

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“Beichte

Meine getragenen Slips machen süchtig!

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Manie Fetisch

Meine getragenen Slips machen süchtig!
Ich habe eine sehr gute Freundin, die ich seit der Schulzeit kenne und wir treffen uns jetzt auch noch regelmäßig, wobei es manchmal vorkommt, dass ich von Freitag bis Sonntag bei ihr übernachte und wir dann meistens auch fortgehen. Sie hat einen Freund mit dem sie […]
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Beichthaus.com Beichte #00033952 vom 16.09.2014 um 10:51:24 Uhr (13 Kommentare).

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Beziehung funktioniert nur mit Cannabis

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Drogen Sucht Maßlosigkeit

Beziehung funktioniert nur mit Cannabis
Ich (w/22) möchte beichten, dass ich regelmäßig Cannabis konsumiere. Ich rauche jeden Tag Cannabis und ich bin nur dann glücklich! Ich rauche sogar vor der Arbeit und renne oft verwirrt durch die Gegend. Wenn meinen Arbeitskollegen das auffällt, sage ich immer, […]
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Beichthaus.com Beichte #00033951 vom 16.09.2014 um 10:35:37 Uhr (11 Kommentare).

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“Folge

Der Zivi und das unreine OP-Besteck

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Dummheit Feigheit Unreinlichkeit Zivi & Bund

Vor zehn Jahren machte ich meinen Zivi im Krankenhaus als "Hol- und Bringdienst." Meine Aufgabe war es also, Patienten im Rollstuhl oder im Bett in die entsprechenden Krankenhausabteilungen zu bringen. Obwohl ich gewissenhafte und - meiner Meinung nach - vorbildliche Arbeit machte, wurde ich stets gemobbt. Das leuchtete mir nicht ein, denn eigentlich musste man in diesem Krankenhaus überwiegend arbeiten, Zeit für einen Plausch blieb dort nicht. Ich weiß, dass ich damals schon ein wenig seltsam war, aber nicht so, dass man sich mit mir ohne Stress als hilfreicher und lernfähiger "Handlanger" hätte gut arrangieren können. Um hier ein paar Beispiele zu nennen, damit in etwa nachvollzogen werden kann, was dort zuging:


- Die Transportliste war ein völlig unleserlicher, sehr häufig kopierter Wisch, in dem auch im Laufe der Jahre völlig andere Dinge eingetragen wurden als auf dem Zettel standen. In der Mittagspause setzte ich mich an einen Stations-PC und druckte die Liste in der Art neu aus, wie wir sie brauchten. Daraufhin wurde ich von der Stationsschwester ermahnt, mich als Zivi "nicht in die internen Prozessabläufe im Krankenhaus einzumischen."


- Es gab "Privat" und "Kassen"-Betten. Letztere waren deutlich älter. Es kam eine Neuanschaffung von Betten, die zwar weniger Funktionen wie die Privatbetten hatten, aber auf den ersten Blick ähnlich aussahen. Die "Bettenabteilung" klärte mich darüber auf, als ich eines Tages Kassen-Betten holen sollte. Ich gab die Sache mit den Betten direkt an eine der Schwestern weiter. Dennoch wurde ich an dem Tag von zwei anderen Schwestern in einem sehr unfreundlichen Ton als unfähig beschimpft und ermahnt, ich solle doch bitte die korrekten Betten holen.


- Aufgrund des andauernden Streites bat ich bei der Krankenhausleitung um interne Versetzung auf eine andere Station. Dies wurde gewährt - in meine Akte wurde jedoch geschrieben, dass ich "aufgrund mangelnder Anpassungsfähigkeit strafversetzt" wurde.


- Mir wurden Vorstellungsgespräche nicht gewährt oder mir mitgeteilt, dass ich vor einem 60 Kilometer entfernten Vorstellungsgespräch ja durchaus noch von 6 bis 7 Uhr morgens arbeiten könne. Da die Zivistelle dies beim Bundesamt begründen muss, argumentierte sie mit einer "sehr hohen Auslastung der Station." Eigentlich darf auch kein Dienst vorsätzlich verschoben werden, um Sonderurlaubs-Zeiten außerhalb der Dienstzeiten zu verschieben - in diesem Fall wurde das aber gemacht.


Eine der Schikane-Maßnahmen war es auch, mich für einzelne Tage in anderen Stationen unterzubringen. Der Zweck war mir nicht bekannt, man tat das aber nur mit mir - kein anderer Zivi war betroffen. Zudem war das recht sinnlos, denn alle Tätigkeiten benötigen i.d.R. Einweisungen, sodass ich nur wenig Arbeit vollbrachte, wenn man die Einweisungszeiten berücksichtigte. Einen Tag musste ich in die Sterilisation. Das war gegen Ende der Zivizeit. Ich hatte mehrere Disziplinarverfahren hinter mir, die sonst nur Arbeitsverweigerer und Rowdys bekamen. Ich war völlig fertig und verstand die Welt nicht mehr. Daher war ich auch nicht mehr wirklich aufnahmefähig. Ich stand da nun in der Sterilisation und meine Aufgabe war es, Besteck in Tüten einzupacken, niemand sprach mich darauf an, mir die Hände zu desinfizieren, obwohl Zivildienstleistende dies aufgrund des mangelnden Patientenkontakts eigentlich selten machen. Man erachtete das wohl als selbstverständlich, was es ja eigentlich auch ist. Jedenfalls wurde mir erst beim dritten Besteck klar, dass ich gerade mit "Straßenhänden" das sterilisierte Besteck anfasste, worauf ich mir sofort meine Hände sterilisierte. Aus Angst, wieder ein Disziplinarverfahren zu bekommen, sagte ich nichts. Irgendwelche Leute wurden also mit meinem unreinen Besteck operiert. Ich hoffe, ich habe hierdurch keine Komplikationen bei Operationen erzeugt. Vor Kurzem wurden übrigens sowohl ich als auch meine Frau in dem Krankenhaus behandelt.

Beichthaus.com Beichte #00033950 vom 16.09.2014 um 01:28:59 Uhr (15 Kommentare).

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