Mein Freund wird zum Mädchen!

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Zorn Morallosigkeit Selbstsucht Partnerschaft Biebergemünd

Ich (w/20) beichte, dass ich richtig genervt vom Verhalten meines Freundes bin. Früher war er ein richtiger Mann und hat sich auch so verhalten. Seit einem Jahr ist er aber diesem lächerlichen Hipster-Trend verfallen und benimmt sich wie ein halbes Mädchen. Ständig fragt er mich über meine Pflege-Routine aus und will wissen, ob er gut aussieht, bevor wir ausgehen. An manchen Tagen verbringt er Stunden im Bad, was mich zusätzlich zum Ausrasten bringt. Vor einem Monat hatte ich dann die Schnauze voll und habe mit ihm Schluss gemacht - er hat ernsthaft angefangen zu weinen und mir verheult erklärt, dass ich seine Welt bin und dass er ohne mich nicht leben könnte. Was mich im Endeffekt dazu gebracht hat, einzuknicken und doch bei ihm zu bleiben. Ich habe mir dann etwas ziemlich Verrücktes ausgedacht, um aus ihm wieder einen Mann zu machen und bereue es inzwischen wirklich. Ich habe den Jungs, die ständig abends vor dem Kiosk abhängen, dreißig Euro pro Kopf gezahlt, damit sie ihm abends auflauern und dumm anmachen - in der Hoffnung, dass er sich wehrt und männlicher wird. Er hat sich jedoch nicht gewehrt und hat seitdem panische Angst davor, alleine rauszugehen und geht nur noch in Begleitung seiner Freunde raus oder in die Uni. Ich habe versucht, ihm zu erklären, dass es wahrscheinlich nur ein einmaliges Erlebnis war und dass die Typen ihn wahrscheinlich vergessen haben, aber es hat nichts gebracht. Er sieht in jedem, der ihn nicht nett anschaut, einen dieser Typen. Ich würde es ihm gerne sagen, nur habe ich Angst, dass er dann nichts mehr mit mir zu tun haben will, weil ich ihn ja doch noch liebe.

Beichthaus.com Beichte #00033805 vom 23.08.2014 um 18:04:35 Uhr in Biebergemünd (20 Kommentare).

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Eine unmoralische Beziehung

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Morallosigkeit Schamlosigkeit Liebe

Ich möchte beichten, dass ich meinen Bruder liebe. Ich weiß, es ist falsch, aber ich kann einfach nicht anders. Angefangen hat alles vor vier Jahren. Damals war ich 14 und mein Bruder war 16. Ein Junge aus meiner Klasse hatte mich gefragt, ob ich mit ihm gehen will. Zuerst war ich sehr glücklich, weil ich noch nie einen Freund hatte, aber irgendwie habe ich mich dann nie richtig wohl bei ihm gefühlt. Ich musste immer an meinen Bruder denken und habe mir dann vorgestellt, wie es wäre, ihn zu küssen. Ich war verwirrt und habe mir immer Vorwürfe gemacht, dass ich solche Fantasien habe, aber ich konnte einfach nicht anders. Ich habe dann auch mit meinem damaligen Freund Schluss gemacht. Ich hatte meinen Bruder schon immer bewundert. Er war ein Vorbild für mich, da wir ohne Vater aufgewachsen sind, war er eben der "starke Mann" im Haus und ich fühlte mich, seit ich klein war, geborgen bei ihm, er hat immer auf mich aufgepasst und mich getröstet, wenn ich Probleme hatte. Wenn ich mir was angestoßen habe, hat er auf die Wunde gepustet, sie sauber gemacht und mich immer ganz fest in den Arm genommen. Wir waren unser ganzes Leben zusammen, nur er und ich. Vielleicht war ich deshalb schon unbewusst in ihn verliebt. An meinem Geburtstag haben wir zusammen ein bisschen Sekt getrunken und wir waren irgendwann beide ziemlich betrunken und dann haben wir miteinander geschlafen. Es war so schön und ich wusste, genau so sollte es sein. Mein Bruder hat dasselbe gefühlt und seither sind wir heimlich ein Paar. Natürlich verhüten wir sorgfältig. Manchmal fühle ich mich richtig schlecht deswegen, es ist moralisch falsch und verboten, aber wir lieben uns einfach.

Beichthaus.com Beichte #00033803 vom 22.08.2014 um 22:28:59 Uhr (22 Kommentare).

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Eskalation zwischen besten Freunden

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Rache Selbstsucht Hass Morallosigkeit Bonn

Ich (m/23) möchte beichten, dass ich meinen ehemaligen besten Freund so fertiggemacht habe, dass er deshalb sein Studium abbrach und die Stadt verließ. Aber alles auf Anfang. Wir waren schon seit der vierten Klasse miteinander befreundet und da wir das Gleiche studieren wollten, kam uns nur in den Sinn, auch gemeinsam zu studieren. Also sind wir, damals 21, knapp 200 Kilometer nach Bonn gezogen. Wohnung, Essen, Auto - alles wurde brüderlich geteilt. Diesen Frühling erwischte ich ihn dann mit meiner Ex-Freundin. Wir hatten immer den Grundsatz, nie etwas mit der Ex des Anderen anzufangen, das ergibt nur Probleme. Naja jedenfalls, hatte ich ihm nach einem langen Gespräch verziehen und er meinte auch, es sei ein einmaliger Unfall gewesen. Nach einer Weile begann er jedoch, Lügengeschichten über mich zu erzählen. Ich fand das heraus, da die Typen, denen er es erzählt hatte, mich besser leiden können als ihn. In der Zwischenzeit meinte auch meine Freundin, ich solle ihn abschießen, aber ich habe ihm verziehen. Es eskalierte erst, als Nacktbilder von mir im Umlauf waren und ich eben jene Bilder bis zu ihm und meiner Ex-Freundin verfolgen konnte. Obwohl er ja versprochen hatte, es bei dieser einmaligen Sache zu belassen. Ab da waren meine Freundin und ich nicht mehr zu halten.


Wir sagten nichts, schmiedeten aber Rachepläne. Meine Freundin steht immer 100 Prozent zu mir und wir verteidigen uns immer. Das Erste, was ich tat, war seinen PC zu hacken und alles zu löschen. Nach zwei Wochen kleiner Sticheleien verbrachte ich dann ein Wochenende mit meiner Freundin in unserer Heimatstadt und dort verführte ich seine Schwester - eine richtige Schlampe, sie hatte ungelogen schon 40 GV-Partner. Meine Freundin hatte kein Problem damit, die Mittel heiligen bekanntermaßen den Zweck. Der Clue? Ich nahm Nacktbilder von ihr auf. Nach einer Weile konfrontierte ich ihn dann anonym damit und erpresste ihn. Das machte ihn psychisch fertig und er vertraute sich mir an, denn ich helfe ja so gerne. Um noch mehr Schaden anzurichten, verbreitete ich Lügengeschichten wie: "Er hat HIV und ist ein Arschloch." Meine Freunde halfen dabei gerne mit, denn sie konnten ihn schon längst nicht mehr ausstehen. Das belastete ihn zusätzlich. Und zum Abschluss veröffentlichte ich Nacktbilder von ihm, die ich von seiner Ex-Freundin habe, die ihn ebenfalls nicht mehr ausstehen kann. Die Bilder hatte ich aber vorher noch etwas retuschiert. Leider veröffentlichte ich nicht nur seine Bilder, sondern auch die von seiner Schwester. Daraufhin geriet alles außer Kontrolle und ihm wurden die komischsten Sachen vorgeworfen, wie Inzest und so weiter. Alle hassten ihn - und meine Freundin und ich sahen genugtuend dabei zu, wie er zugrunde ging. Ich möchte beichten, dass wir zu schlimmen Taten fähig sind.

Beichthaus.com Beichte #00033799 vom 22.08.2014 um 11:57:42 Uhr in 53111 Bonn (Wolfstraße) (23 Kommentare).

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Die Selbstdarsteller in der Familie

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Hass Falschheit Engherzigkeit Selbstsucht Familie

Ich beichte, dass ich beschlossen habe, auf keinerlei Familienveranstaltungen mehr zu gehen, die einen bestimmten Teil meiner Familie betreffen. Das ist für die meisten vielleicht normal, aber bei mir in der Familie ist es so, dass wir uns an der Oberfläche alle super verstehen. Wir sehen uns an den jeweiligen Geburtstagen und an allen großen Feiertagen. Immer die gleiche Runde und immer bin ich von der selbstdarstellerischen Art dieses Teils der Familie genervt, weil sie sich nur für sich interessieren. Den Höhepunkt hatte das Ganze mit dem Tod unseres Familienoberhauptes. Nur wegen des Familienoberhaupts habe ich mich überhaupt zusammengerissen und immer gute Miene zum Spiel gemacht, weil er auch schon sehr krank war. Dann jedoch meinte dieser Teil der Familie, nicht mal Abschied nehmen zu müssen, als unser Familienoberhaupt im Sterben lag und ich musste sie alle dazu überreden, obwohl ich selbst fix und fertig war - mir während der einwöchigen Sterbephase aber bewusst war, dass ich mein Ego zurückstellen muss. Und das haben sie nicht gemacht. Sie wollten nicht Abschied nehmen, weil sie das - in ihren eigenen Worten - nicht konnten. Denken die, mir fiel das leicht und ich fand das schön?!


Am Traurigsten war aber, dass unser Familienoberhaupt sich laut gewünscht hat, sie noch einmal zu sehen und meine Überredungskünste nicht halfen. Das tut mir so leid für unser Familienoberhaupt, weil er immer gut zu allen war und immer da war. Und das hat er nun von seiner Gutmütigkeit. Lange Rede, kurzer Sinn: Auch wenn ich öffentlich nie etwas dahin Gehendes gesagt habe, so habe ich für mich beschlossen, immer plötzlich krank, verreist oder sonst verhindert zu sein, wenn es mal wieder an die Geburtstage und Feiertage geht. Und ich hasse mich dafür, dass ich nicht ehrlich sein kann, weil es das "neue" Familienoberhaupt, die Mutter dieses Teils der Familie, zu sehr verletzen würde. Ihr findet das vielleicht nicht weiter schlimm, aber für mich ist diese Unehrlichkeit und Heuchelei, die ich an den Tag lege, schlimm, weil ich immer gerne klare Verhältnisse habe und außerdem Geburtstage und Feiertage auch mal genießen will.

Beichthaus.com Beichte #00033791 vom 20.08.2014 um 11:08:19 Uhr (12 Kommentare).

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Poser mit Macht

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Hochmut Zorn Aggression Hass Berchtesgaden

In meiner Kindheit hatte ich es nicht leicht mit meinen Eltern. Ich habe erst mit fünf Jahren erfahren, dass der damalige Freund meiner Mutter nicht mein richtiger Vater ist, sondern jemand, den ich bis dahin für meinen Onkel gehalten habe. Als meine Eltern dann wieder zusammen waren, bestand Erziehung in erster Linie aus übertrieben vielen Regeln - wie lange ich PC spielen darf, ich durfte nicht in die Vereine, denen ich beitreten wollte und auch noch mit achtzehn Jahren schrieben mir meine Eltern vor, wann ich zu Hause sein musste. Dazu noch die ständige Schreierei meiner alkoholkranken Mutter. Das Gefühl, kotzen zu müssen, war ein Dauerzustand. Aber der Stress zu Hause reichte anscheinend nicht, denn ich wurde fast meine gesamte Schulzeit über schikaniert. Den Frust, den ich empfand, versuchte ich immer zu überspielen, indem ich mich über andere stellte. Ich versuchte anderen immer auf eine hochnäsige Art davon zu überzeugen, dass ich besser bin. Dass ich einen höheren IQ habe, dass meine Eltern gute Kontakte zu wichtigen Leuten haben und so weiter - es würde zu lange dauern, alles aufzuschreiben, aber kurz gesagt bin ich ein typischer Poser. Heute verdiene ich mein Geld, indem ich Jäger, also Gebirgsjäger in der Grundausbildung, für alles, was bei mir schlecht gelaufen ist, büßen lasse. Denn hier habe ich die Macht. Ich beichte also, dass aus mir ein machtgeiles Arschloch geworden ist, das persönlichen Frust mit zur Arbeit nimmt, um ihn dort an Leuten auszulassen, die in der Rangordnung weit unter mir stehen, weil ich selbst oftmals rumgeschupst wurde. Und wahrscheinlich werde ich auch so weitermachen, obwohl es mir manchmal leidtut.

Beichthaus.com Beichte #00033784 vom 19.08.2014 um 13:51:26 Uhr in 83471 Berchtesgaden (10 Kommentare).

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