Bin ich wirklich süchtig?

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Trunksucht Ignoranz Berkenthin

Ich (m/28) möchte beichten, dass ich mich möglicherweise zu Tode saufe. Einige Fakten zu mir: Ich trinke im Durchschnitt an fünf Tagen pro Woche. Wenn ich mal einen trockenen Tag einlege, dann nur, weil ich mich entweder noch vom Vorabend erholen muss oder weil ich mir nach mehreren feucht-fröhlichen Abenden hintereinander selbst beweisen möchte, noch alles im Griff zu haben. Manchmal schaffe ich es auch an zwei Abenden in Folge trocken zu bleiben, aber spätestens am dritten Abend war es das mit meiner Abstinenz. Ich schieße mich so gut wie nie komplett ab, sondern trinke immer nur so viel, dass ich am Ende des Abends zwar schon gut einen sitzen habe, aber ohne direkte Folgen. Anders gesagt: Wenn ich mich schon so langsam besoffen fühle, höre ich meistens auf, da ich weder Lust auf Kotzen noch auf den Kater am nächsten Morgen habe. Ich trinke zwar immer unterschiedlich viel, aber unter 100-150 ml Alkohol geht gar nichts. Das entspricht ungefähr der Alkoholmenge von fünf Bieren, einem Liter Wein oder einer halben Flasche Wodka. Ich horte Vorräte und halte geheim, wie viel ich in Wirklichkeit trinke. Wenn ich keine oder nicht ausreichende Vorräte im Kühlschrank habe, werde ich nervös und hibbelig.


Und wenn ich mal doch einen Absturz habe, baue ich immer Mist, für den ich mich nicht selten am nächsten Tag entschuldigen muss. Ich habe mich sehr genau über die Folgen von Alkoholismus informiert und saufe trotzdem weiter, trotz der körperlichen, psychischen, finanziellen, beruflichen und sozialen Schäden, die ich anrichte bzw. die mir in Zukunft drohen, wenn ich mein Trinkverhalten nicht ändere. Ich saufe auch jetzt gerade, während ich das hier schreibe. Trotz allem, was ich bisher geschrieben habe, bin ich mir immer noch nicht sicher, ob ich bereits körperlich abhängig bin. Ich sage mir immer wieder, dass das gar nicht sein kann, weil ich nur abends trinke, weil ich an 1-2 Tagen pro Woche doch auf Alkohol verzichte, weil mir morgens noch nicht die Hände zittern und ich auch sonst keine körperlichen Entzugserscheinungen habe - und weil ich, anders als die Penner am Bahnhof, meistens nicht zwei Flaschen Wodka und zehn Bier am Tag trinke, sondern "nur" 4-6 Bier. Dass ich alles im Griff habe, denke ich übrigens nur, wenn ich schon getrunken habe. Immer wenn ich nüchtern bin, regt sich in mir der Verdacht, dass ich möglicherweise trotz der Tatsache, dass ich nur "moderat" saufe und (noch) kein Bahnhofspenner bin, nicht nur ein Problem haben könnte, sondern möglicherweise schon längst die Stufe zum Hardcore-Alkoholiker überschritten haben könnte.

Beichthaus.com Beichte #00036184 vom 17.07.2015 um 22:01:29 Uhr in Berkenthin (15 Kommentare).

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Schreckliche Oma

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Hass Zorn 50+

Ich (w/21) hasse die Oma meines Freundes. Manchmal ist sie nett und sie hat auch fast komplett meinen Führerschein gezahlt und mir ein Auto gekauft. Aber immer wieder wünsche ich mir, dass sie einfach stirbt. Am besten qualvoll. Ich danke ihr sehr für ihre Hilfe, […]
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Beichthaus.com Beichte #00036182 vom 17.07.2015 um 11:07:53 Uhr (20 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Der Duft der Spülmaschine

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Fetisch Masturbation Verschwendung

Ich (m/18) muss dringend etwas beichten. Ja, ich bin kaputt im Kopf, und das nicht nur ein bisschen. Allerdings muss ich sagen, dass ich dadurch weder körperlich beeinträchtigt noch geistig unterentwickelt bin, im Gegenteil sogar. Ich gehe aufs Gymnasium und habe […]
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Beichthaus.com Beichte #00036181 vom 16.07.2015 um 23:18:05 Uhr (14 Kommentare).

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Festival-Erfahrung der besonderen Art

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Ekel Peinlichkeit Ignoranz Gräfenhainichen

Ich bin 2012 mit einigen Freunden auf das Splash!-Festival gefahren. Ich habe mich schon echt lange darauf gefreut und unsere Truppe war auch super drauf. Blöd nur, dass ich eine Woche vorher auf einem anderen, sehr verregneten, Festival war und krank nach Hause gekommen bin, die Fahrt zum Splash! wollte ich mir aber dennoch nicht entgehen lassen. Aber auf der Hinfahrt merkte ich schon: Mein Bauch arbeitet, ich bekomme Durchfall, wollte mir aber nichts anmerken lassen, da ich mit Freunden im gleichen Zelt schlafen wollte und diese sich keine Sorgen wegen der Ansteckungsgefahr machen sollten. Außerdem waren wir schon sehr spät dran und andere Freunde warteten bereits beim Festival auf uns.


Ich hielt es also über eine Stunde an, bis wir angekommen waren. Dort warteten wir auf unsere Freunde bzw. ich selbst bin schnell auf dem Parkplatz verschwunden, um "mein sehr dringendes Geschäft" zu erledigen. Leider war ich das erste Mal da, fand kein Dixi oder Ähnliches und wollte in die Büsche, dort waren aber Wege mit Leuten, also suchte ich weiter. Als ich nicht mehr anhalten konnte, versteckte ich mich hinter einem VW T4 Bus auf dem Parkplatz und hinterließ einen ordentlichen Kuhfladen. So ein Geschenk gehört aber natürlich auch verpackt, weswegen ich meine Hawaii-Blümchenkette darauflegte. Ich ging wieder zurück zu meinen Freunden. Kurze Zeit später hörten wir lautes Gebrüll aus der Richtung, jemand fand scheinbar meinen Fladen, latschte hinein und gab dies lautstark kund. Wir hörten also das Geschrei und es entfachte eine Diskussion in unserer Gruppe, wie eklig es doch sei, auf den Parkplatz zu scheißen. Ich wollte vor Scham im Boden versinken. Zum Glück merkte niemand, dass ich es war.

Beichthaus.com Beichte #00036180 vom 16.07.2015 um 22:43:06 Uhr in 06773 Gräfenhainichen (Ferropolisstraße) (2 Kommentare).

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“Beichte

Verwöhnte Feinschmecker

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Aggression Vorurteile Ignoranz Ernährung

Ich (m/38) beichte, dass ich mich maßlos aufregen könnte, wenn ich mitbekomme, dass vor allem junge Leute die geilsten Lebensmittel nicht mögen bzw. sich davor ekeln. Mir fällt es nämlich immer mehr auf, dass gerade die jungen Leute sich extrem anstellen Oliven, Stachelbeeren, Kapern, Rosinen, überhaupt Gemüse oder einfach nur ungewöhnlich aussehendes Essen zu essen. Ich schiebe es auf die Erziehung, in denen es entweder nur Fast Food, immer nur das Gleiche oder einfach kulinarischen Bildungsmangel gab. Es kann ja jeder essen, was er will, aber wenn ich die ekelverzerrten Gesichter sehe, während ich mein Essen genieße, könnte ich ihnen jedes Mal eine reinhauen. Vor allem wenn in meiner Gegenwart so getan wird, als wäre das Essen ein Haufen Kotze, nur weil eine ganz normale Zutat darin abgelehnt wird. Die Neugier auf neue und interessante Geschmäcke, sowie sich auch mit einem ungewöhnlichen Geschmack zu beschäftigen und das Interessante daran zu finden, gehört für mich zum Genuss des Lebens dazu. Schade, dass sich manche Leute selbst um diese Erfahrung bringen. Ich übrigens bin weder ein Gourmet noch Koch.

Beichthaus.com Beichte #00036177 vom 16.07.2015 um 14:14:05 Uhr (13 Kommentare).

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