Quälerei fürs Sandmännchen

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Verzweiflung Kinder

Als Kind hatte ich panische Angst vor dem Sandmann. Natürlich hatte ich, wie die meisten Kinder, den Sandmann vor dem Schlafen gehen geschaut. Wenn ich dann im Bett lag, dachte ich, der Sandmann kommt und bestraft mich, weil ich noch nicht schlafe. Und als Kind dauerte es bei mir oft Stunden, bis ich einschlief. Ich kauerte mich dann immer mit meinem Gesicht ganz nah an die Wand und baute es mit Kuscheltieren zu, sodass das Sandmännchen nicht sehen konnte, ob ich wach bin oder schlafe. Mir war dann immer höllisch warm und ich schwitzte, weil ich auch die Bettdecke bis zum Hals gezogen hatte. Allerdings ist das doofe Sandmännchen nie durch Fenster hereingeklettert und hat mich verdroschen, die Quälerei hätte ich mir dann wohl sparen können.

Beichthaus.com Beichte #00023857 vom 19.05.2008 um 04:58:20 Uhr (19 Kommentare).

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Kameraüberwachung ist gar nicht so schlimm!

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Zorn Maßlosigkeit Engherzigkeit

Ich arbeite seit mehreren Jahren bei einer großen deutschen Discounter-Kette, die vor Kurzem in Verruf geraten ist, da einige Angestellte dort mit Hilfe von Kameras und scheinbaren Ladendetektiven ausspioniert wurden. Das Ganze hat mich sehr überrascht, da ich damit nicht gerechnet hätte. Was ich allerdings beichten möchte, ist die Tatsache, dass mich nicht diese gewisse Dreistigkeit der Unternehmensführung aufregt, sondern dieses elende Geheule über angebliche Stasimethodik und das ganze Gerede. Keinesfalls würde ich die Notizen über Toilettengänge der Angestellten als vertretbar ansehen, aber die versteckten Kameras zur Überwachung der Kassierer und des Warenlagers sind doch wohl bewiesener Maßen keine Seltenheit oder im Geringsten ungerechtfertigt, da eben jene Märkte massive Inventarverluste durch Diebstahl und schlechte Arbeitsmoral zu verzeichnen hatten.

In unserer heutigen globalisierten Welt zählt nun mal der Profit und deshalb kann es sich keine Filiale leisten, solchen Missverhältnissen nicht entgegen zu wirken. Ich bin ja auch so manches Mal genervt von der andauernden Hetzerei an meinem Arbeitsplatz und würde gerne mal einen Gang runterschalten oder Fünfe gerade sein lassen, aber dennoch kann man sich doch wohl für die paar Stunden zusammenreißen. Die Dame, die den Stein ins Rollen brachte und immer so schön wutentbrannt in jede Kamera, die sich bot, schielte, sollte nun mal ausgebootet werden, weil der Verdacht einer Manipulation bestand, was jedoch in keinem westlichen Unternehmen anders gelaufen wäre, wenn solche Verdachtsmomente bestünden. Ich will ebenfalls beichten, dass ich, trotz meines aufgesetzten Grinsens, allzu gerne so manchen Kleingeistern, die meinten, Sprüche wie: "Oh, in welche Kamera soll ich jetzt lächeln?", oder "Ist das meine Schokoladenseite?" rauszuhauen, eine gelangt hätte. Am Schlimmsten empfinde ich allerdings die Dreistigkeit der Leute, die sich darüber beschweren, dass sie ungefragt gefilmt wurden und so etwas eine Frechheit sei.

Ich meine, sind die Leute zu blöde, das Schild an der Filialtür mit einem Kamerasymbol darauf zu entschlüsseln? Und in welchem Supermarkt oder Einkaufszentrum, in welchem öffentlichen Verkehrsmittel oder auf welchem Platz wird man nicht gefilmt? Mir gefällt das auch nicht, aber dann braucht man sich nicht über Kameras in Discountern aufregen, die den Sinn haben, Diebstähle zu verhüten, damit durch möglichst geringe Verluste weiterhin niedrigere Preise als bei der Konkurrenz forciert werden können. Zudem kann dadurch auch Schlimmeres verhindert oder zumindest im Nachhinein aufgeklärt werden. So wurde mein Filialleiter beinahe von einem aufgebrachten Kunden verprügelt, obwohl dieser selbst Schuld an seiner Misere hatte. Denn dieser Kunde wollte ein Produkt zurückgeben (also das Geld erstattet bekommen), besaß jedoch keinen Kassenbon und kam zudem gerade aus derselben Ecke des Ladens, in der dieses Produkt zu finden ist und dieser Ort lag wahrlich nicht auf seiner Route vom Eingang zur Kasse.

Eben aufgrund dieser Umstände kam es zu Diskussionen und mein Filialleiter sagte dem Kunden, dass er das Geld unter diesen Umständen nicht erstatten könne. Das Ergebnis war letztendlich, dass die Polizei gerufen werden musste und der Kunde nun Hausverbot hat. In diesem Fall wäre eine Kamera nützlich gewesen, wenn die Sache schlimmer ausgegangen wäre, aber das sei dahingestellt. Auf jeden Fall sollten sich die Leute mal überlegen, über welche Kleinigkeiten sie sich aufregen, da es auf dem Gebiet wesentlich schlimmere Vergehen allein seitens der Regierung gibt, gemeint ist damit unter anderem die viel zitierte "Stasi 2.0." Zudem soll nicht unerwähnt bleiben, dass mir in diesem Unternehmen stets nur Positives widerfahren ist. Selbstverständlich kommt man nicht immer mit allen Charakteren klar, aber schließlich arbeite ich dort immer noch und denke auch nicht ans Aufhören.

Beichthaus.com Beichte #00023856 vom 19.05.2008 um 04:56:32 Uhr (18 Kommentare).

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Mit Prostituierten geht man nicht fremd!

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Fremdgehen Prostitution Waldems

Ich war vor Kurzem unter der Woche mit ein paar Freunden in einer Disco. Meine Freundin war schon seit einer Woche auf Klassenfahrt. Somit hatte ich ziemlich Druck auf meinem Teil. Nachdem ich sturzbetrunken aus der Disco getorkelt bin, ging ich zum nahegelegenen Puff. […]
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Beichthaus.com Beichte #00023855 vom 19.05.2008 um 04:18:16 Uhr in Waldems (51 Kommentare).

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Mit dem Handy zum Höhepunkt

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Masturbation Ekel Schamlosigkeit

Ich benutze meistens zum Masturbieren mein Handy! Ich finde es dann immer sehr amüsant, wenn eine andere Person mit meinem Handy telefonieren möchte.

Beichthaus.com Beichte #00023854 vom 19.05.2008 um 03:10:29 Uhr (13 Kommentare).

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Was man wirklich auf der Arbeit tut

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Faulheit Trägheit Arbeit

Aufschlüsselung meiner beruflichen Tätigkeiten der vergangenen Woche:
- privat Surfen: 75 Prozent
- Zeit in Meetings totschlagen: 5 Prozent
- Interesse heucheln: 3 Prozent
- Chef nicht vorhandene Ergebnisse mitteilen: 1 Prozent
- das tun, wofür ich bezahlt werde: 10 Prozent
- mit Kollegen via Messenger chatten: 5 Prozent
- Kaffee trinken: 1 Prozent

Beichthaus.com Beichte #00023853 vom 19.05.2008 um 03:10:27 Uhr (15 Kommentare).

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