Undankbare Straßenmusiker

31

anhören

Aggression Zorn Engherzigkeit Ludwigsburg

Ich (m/35) bin durchaus ein umgänglicher und sozialer Mensch. Allerdings bin ich niemand, der Faulenzertum und Schmarotzertum unterstützt. Dementsprechend gebe ich den Straßenmusikern und Bettlern seit Neuestem kein Bargeld mehr, sondern werfe bei Gelegenheit ein oder zwei Pfandflaschen in ihren Spendenkorb. Die Flaschen können sie schließlich auch gegen Bares eintauschen. Letzte Woche bin ich jedoch auf ein ganz undankbares Exemplar dieser Gattung gestoßen: Als ich eine Pfandflasche in das Spendenkästlein des schon ziemlich verlotterten Akkordeonspielers gab, schrie er mich an, ob sein Korb denn ein Mülleimer sei oder was. Ich war über seine Undankbarkeit so erbost, dass ich seine Spendenkiste umkickte, sodass das Geld sich quer über den Bürgersteig verteilte. Ich bitte um Absolution, denn meine Reaktion war wohl doch etwas zu hart.

Beichthaus.com Beichte #00031997 vom 04.10.2013 um 22:18:29 Uhr in 71638 Ludwigsburg (Myliusstraße 5) (31 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Fleisch für die Vegetarierin

26

anhören

Boshaftigkeit Dummheit Aggression Ernährung

Im Sommer habe ich eine alte Bekannte getroffen, die ich schon länger nicht mehr gesehen hatte. Sie ist Vegetarierin, und zwar eine der Sorte, die ihre Mitmenschen mit Vorträgen über Fleisch nervt und für die ein vegetarisches Leben der "einzige Sinn" des Lebens ist. Das Komische ist nur, dass sie sich an dem Fleisch, das ich ihr untergejubelt habe, nicht satt essen konnte. Naja am nächsten Tag, als ich es ihr erzählte, gab es dann einen ziemlichen Shitstorm ihrerseits - sie drohte mir sogar mit einer Anzeige, aber ich denke, das muss ich nicht ernst nehmen. Meinetwegen soll jeder glücklich leben, so wie er oder sie will, aber man sollte den Mitmenschen mit seiner abstrusen "Abnormalität" nicht auf die Senkel gehen. Aber trotzdem war es vielleicht etwas heftig, schließlich behauptete sie sogar, dass ihre Freunde sie verstoßen hätten, da sie sich nicht richtig ernähren würde. Ich frage mich, was in diesen Leuten vorgeht.

Beichthaus.com Beichte #00031968 vom 29.09.2013 um 23:26:39 Uhr (26 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

Ich leide unter Hypersexualität

19

anhören

Falschheit Lügen Engherzigkeit Familie

Ich leide unter Hypersexualität
Ich (m/25) bin das einzige Kind meiner Eltern und muss endlich beichten! Ich weiß, dass sie sich sehnlichst den Tag wünschen, an dem ich ihnen die Frau meines Lebens vorstelle. Sie wünschen sich, dass ich sie heirate und Kinder bekomme, da das in ihren Augen zum Leben eines vorbildlichen Mannes gehört. Und der bin ich, wenn es nach meinen Eltern geht, denn für sie habe ich nicht nur mein Studium erfolgreich absolviert, sondern besitze auch nur gute Eigenschaften. Es macht sie stolz, vor allen anderen immer wieder damit anzugeben, wie toll ich doch bin und welche Erfolge ich schon erzielt habe - geschweige denn, damit zu prahlen, dass ich weder Rauche, noch Alkohol trinke und auch sonst keine Laster habe.

Leider muss ich sie aber enttäuschen, da ich nicht nur extrem schlechte Eigenschaften habe, sondern auch niemals heiraten werde. Mama, Papa - euer Sohn ist homosexuell und nicht in der Lage, sich dauerhaft zu binden. Ich leide an Hypersexualität und gehe meinen Bedürfnissen immer mit unterschiedlichen Männern nach. Da ich wegen des Kontrollwahns meiner Eltern, unter dem ich in meiner Jugend litt, jede freie Stunde nutzen wollte, habe ich unzählige Männer zu uns eingeladen. Viele dieser Bekanntschaften dauern bis heute an, da der Geschlechtsverkehr für mich wirklich nur noch eine Befriedigung ist. Hätte ich gewusst, dass ihr mich und meine Freunde nicht verstoßen würdet, sähe das Ganze heute vielleicht anders aus. Aber trotzdem bin ich wieder einmal vorbildlich und entschuldige mich.

Beichthaus.com Beichte #00031918 vom 19.09.2013 um 22:40:25 Uhr (19 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Der Nebenverdienst meiner Kommilitonin

31

anhören

Begehrlichkeit Masturbation Morallosigkeit Schamlosigkeit Studentenleben

Der Nebenverdienst meiner Kommilitonin
Ich bin Student und studiere zusammen mit einer sehr gut aussehenden Kommilitonin. Ich kenne sie nur vom Sehen, jedoch weiß ich, dass sie einen recht gehobenen Lifestyle pflegt. Sie hat ein nagelneues Mini Cabrio, eine eigene Wohnung im besten Viertel der Stadt und ähnliche Vorzüge. Ich habe mich schon gewundert, wie sie das alles finanziert. Denn wie ich erfahren habe, wird sie nicht großartig von ihren Eltern unterstüzt. Vor zwei Wochen habe ich mich mal wieder auf diversen Schmuddelseiten im Internet aufgehalten. Da ich meine Videos gewöhnlich nach meinen Vorlieben aussuche (brünett, B-Körbchen), bin ich durch Zufall zunächst auf ein Video gestoßen, in dem die Darstellerin meiner Kommilitonin sehr ähnlich sieht. Bei genauerem Hinsehen habe ich bemerkt, dass es sogar exakt meine zuckersüße Kommilitonin ist, die sich da in einem Bondage-Video ordentlich ran nehmen lässt. Man könnte sagen, ein Traum wurde wahr. Da die Plattform in der Summe sieben Videos mit ihr enthält, verbringe ich meine Zeit seither pausenlos vor dem PC und kann meine Hände nicht von mir lassen. Ich beichte hiermit, dass ich lieber zu Filmen meiner Kommilitonin onaniere, als mich auf meine anstehenden Klausuren vorzubereiten. Immerhin weiß ich nun, wie sie ihr Geld verdient.

Beichthaus.com Beichte #00031678 vom 01.08.2013 um 07:09:04 Uhr (31 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Wenn Worte verletzen...

16

anhören

Engherzigkeit Falschheit Boshaftigkeit Dummheit Schule

In dem Ort, in dem ich (m/21) vor ungefähr 10 Jahren zur Schule ging, gab es einen Jungen, dessen Vater verschwunden ist. Die Familie hatte einen ziemlich großen Bauernhof, weshalb der Vater des Jungen einen polnischen Gastarbeiter einstellte. Als dieser Gastarbeiter zurück nach Polen ging, begleitete ihn der Bauer und wollte ihn mit dem Auto nach Hause fahren. Leider kehrte der Bauer von dieser Reise nicht mehr zurück. Das Auto wurde einige Zeit später in Tschechien gefunden, vom Bauern aber fehlte jede Spur, auch seine Leiche wurde nie gefunden. Böse Zungen im Dorf vermuteten damals sogar, er wäre mit einer anderen Frau durchgebrannt. Zu dieser Zeit war diese Geschichte natürlich ein sehr beliebtes Thema. Auch bei uns in der Familie, da mein Vater den Verschwundenen kannte. Ich selbst war sehr bestürzt darüber, ich konnte und wollte mir gar nicht vorstellen, wie es wäre, wenn meinem Vater so etwas zustoßen würde. Ein furchtbarer Gedanke!
Jedenfalls war dieser Junge, der Sohn des verschwundenen Bauern, einige Klassen über mir und wir, die "Kleinen", wurden ab und zu von ihm und seinen Kumpels gehänselt oder verprügelt. Ich weiß nicht mehr genau, wie es sich damals zugetragen hat, aber ich habe irgendwann nach einem Streit seinen Vater aufs Übelste beleidigt, genauer möchte ich darauf nicht eingehen. Ich war erschrocken über mich selbst, aber der Spruch war schon raus. Man konnte genau sehen, wie die Wut in dem Jungen aufstieg und ihm die Tränen in die Augen schossen. Er stürmte auf mich zu und wollte mich wohl richtig vermöbeln, wurde aber von anderen Schülern und einem Lehrer zurückgehalten, bevor er größeren Schaden anrichten konnte. Natürlich musste ich mich später bei ihm entschuldigen, die Sache tut mir aber auch heute noch furchtbar leid. Dieser Vorfall hat mir vielleicht das erste Mal in meinem Leben richtig bewusst gemacht, wie viel Schaden Worte anrichten können und ich habe definitiv meine Lehren daraus gezogen.

Beichthaus.com Beichte #00031554 vom 04.07.2013 um 14:01:07 Uhr (16 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000