Sieben Jahre Beziehungsterror

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Boshaftigkeit Selbstsucht Verzweiflung Partnerschaft

Meine Exfreundin und ich haben uns nach fast 7 Jahren Beziehung getrennt und haben ein gemeinsames Kind welches bei mir lebt. In diesem Zusammenhang habe ich gleich mehrere Dinge zu beichten.

1. Ich bereue jeden einzelnen Tag der Beziehung und weiß einfach nicht mehr warum ich damals geblieben bin. Ich hatte in der Zeit des Kennenlernens noch Kontakt zu einer anderen Frau mit der ich sehr viel und auch guten Sex hatte - mit meiner Exfreundin hatte ich in den letzten Jahren maximal noch 5 mal Sex pro Jahr. Im letzten Jahr gar keinen Sex mehr, denn ich konnte gar nicht soviel Trieb und Bock aufbringen um doch nochmal Sex mit ihr zu haben. Warum ich mich gegen die andere Frau entschieden hab - ich weiß es einfach nicht, aber ich bereue es.


2. Ich liebe unser Kind mehr als alles andere, aber ich bereue es dieses Kind mit ihr zu haben. Kurz bevor ich damals erfahren hab, dass sie schwanger ist habe ich schon mit dem Gedanken gespielt mich zu trennen. Als ich es dann erfuhr bin ich bei ihr geblieben damit unser Kind mit beiden Elternteilen aufwächst und nicht nur bei einem, so wie es in meiner Kindheit war. Nur das allein war der Grund, dass es fast 7 Jahre werden konnten.


3. Ich bereue diese Zeit, weil ich trotz meiner Abneigung ihr gegenüber mir nicht mal eine Affäre gesucht hab um wenigstens Sex zu haben.


4. Ich habe mich insgeheim gefreut, als sie mit mir Schluss gemacht hat und mir "beichtete" sich in jemanden anders verliebt zu haben.


5. Noch mehr hab ich mich gefreut, dass er sie nur verarscht hat.


6. Die Beziehung zwischen ihr und unserem Kind war nie die, wie man es sich normalerweise zwischen Mutter und Kind vorstellen würde. Für jedes einzelne Mal, als sie ihren Job für für das eher schlechte Verhältnis verantwortlich gemacht hat, hätte ich sie verhauen können da es meiner Meinung nach nur faule Ausreden waren und ich mich schon während der Beziehung als Alleinerziehender gefühlt habe.


7. Ich bereue es in der ganzen Zeit auf sie und ihre Pseudo-Depressionen Rücksicht genommen zu haben. Sie fühlt sich einfach wohl, wenn andere ein schlechtes Gewissen haben, weil es ihnen angeblich besser geht als ihr. Dafür stellt sie die Dinge auch schonmal überspitzt dar was meiner Meinung nach als LÜGEN bezeichnet werden muss - seltsamer Weise hasst sie es, wenn sowas andere tun.


8. Ich finde es jetzt total beschissen, dass sie nach der Trennung nun doch die Kurve zu bekommen scheint, was das Verhältnis zwischen ihr und unserem Kind angeht. Denn somit bin ich weiterhin gezwungen den Freundlichen und Verständnisvollen zu spielen, was mich mittlerweile echt ankotzt da ich selbst nach der Trennung immer noch nicht machen kann was ich will und z.b. in der gleichen Ortschaft wohnen bleiben muss damit unser Kind und sie etwas von einander haben. Es hätte so einfach sein können.


9. Ich beneide sie was ihren Lebenswandel angeht, denn sie hat ständig wechselnde Geschlechtspartner und ich kann es mir nicht erlauben, weil ich darauf achte, dass unser Kind in geordneten Verhältnissen weiter aufwächst. Ich fände es nicht gut, wenn unser Kind ständig mit anderen Frauen konfrontiert wäre - so sehr mir auch danach ist. Ich hoffe der Herr vergibt mir meinen Zorn, meine Sehnsucht nach Lust und meine Selbstsucht.

Beichthaus.com Beichte #00027892 vom 08.06.2010 um 18:55:24 Uhr (25 Kommentare).

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Skaten auf der Straße

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Rache Boshaftigkeit Vandalismus Auto & Co. Brunsbüttel

Ich war vor kurzem skaten. Der Fußgängerweg war durch Baumwurzeln sehr uneben und nicht befahrbar. Da ich mich in einer Art Wohngebiet befand und die Straße wenig befahren war, beschloss ich auf der Straße zu fahren. Nach einiger Zeit merkte ich, dass sich mir ein Auto von hinten näherte. Da ich den Fahrer nicht aufhalten wollte, fuhr ich auf der linken Spur weiter. Das Auto fuhr an mir vorbei und hielt einige Meter vor mir an. Ein ältere Herr ließ das Fenster runter und sagte mit zorniger stimme, ich solle auf dem Gehweg fahren. Ich fragte, wer mir das verbieten will auf der Straße zu fahren. Darauf hin drohte er mir mit der Polizei. Ich hab mir das Kennzeichen gemerkt und fuhr auf dem Gehweg weiter. Ich habe gesehen, wo er wohnte.
Später am Abend hab ich den Vorfall meinem Bruder erzählt. Der hatte die schöne Idee, weißen Lack über das dunkle Auto zu kippen. Wir nahmen uns etwa 0,5 Liter und vollbrachten unsere Tat im Schutze der Nacht. Danach habe ich das Auto nie wieder gesehen.

Beichthaus.com Beichte #00027891 vom 07.06.2010 um 23:24:40 Uhr in Brunsbüttel (50 Kommentare).

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Besten Kumpel verführt

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Selbstsucht Wollust Ignoranz Fremdgehen Karlsruhe

Sex mit einer Frau macht mir (m/18) keinen Spaß. Ich bekomme zwar einen hoch und wir beide kommen, dennoch macht es mir nicht soviel Spaß wie mit einem anderen Mann. Eine Beziehung mit einem Mann hingegen kann ich mir gar nicht vorstellen. Keiner meiner Freunde weiß wie ich Ticke. Alle denken, dass ich hetero bin und Schwule hasse. Nur mein bester Kollege (mit dem ich Sex habe) weiß es, aber ich sage ihm immer, dass ich bi bin, so wie er auch. Wir kennen uns schon seit dem Kindergarten und haben schon seit wir 13 sind Sex miteinander. Ein mieses Gefühl habe ich nur, weil er seit langer Zeit eine Freundin hat. Anfangs hatten wir auch noch Sex. Als er dann circa 3 Monate mit ihr zusammen war, wollte er nicht mehr. Als ich ihn fragte warum, sagte er, dass er dies als fremd gehen empfindet. Das kann ich auch verstehen. Nun zu meiner Beichte: Als ich 2 Monate keinen richtigen Sex mehr hatte, habe ich unter dem Vorwand "auf gute alte Zeiten gehen wir Zwei einen trinken", meinen Freund etwas abgefüllt, damit er rallig wird, weil das immer bei ihm passiert wenn er trinkt. Der Sex war der Beste, den wir je hatten, aber jetzt im nachhinein tut es mir Leid. Ich war so egoistisch, dass er deswegen seine Freundin betrogen hat.

Beichthaus.com Beichte #00027888 vom 07.06.2010 um 14:47:06 Uhr in Karlsruhe (37 Kommentare).

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Mein Sprayer Leben

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Vandalismus Waghalsigkeit Stolz Berlin

Ich möchte beichten, das ich seit 1994 Sprüher bin und mittlerweile sicherlich um die 2000 Wandbilder und knapp 300 Züge und unzählige Tags im In- und Ausland gemacht habe.
Am Anfang war es die Lust auf was neues, das jugendliche Adrenalin, der Ruhm innerhalb der Szene. Ich ging öfter hohe Risiken ein, nicht nur in Bezug aufs Erwischt werden. Ich wurde es jedoch bis heute nie doch ich stand schon mehrere Male kurz davor. Wie Kaufhauserpresser Dagobert in seinen bestens Zeiten entging ich immer wieder knapp dem Desaster.


Circa 90% aller Bilder und Tags sind illegal entstanden. Vor knapp 2-3 Jahren hörte ich fast auf malte hin und wieder mal was, meist legal. Freundin und Job brachten die Sache fast zum Erliegen. Nun bin ich wieder solo und seit circa einem Jahr geht es wieder richtig los. Ich male zur Zeit fast ausschließlich illegal, das legale malen macht Spaß, jedoch ist es nicht dasselbe. Ich komme einfach für mich selbst nicht damit klar, das die Bilder wieder verschwinden, weil andere wieder drüber malen. Das macht die ganze Sache sinnlos. Das einzige was Spaß macht ist eben in der Sonne mit Kumpels und Bierchen in der Hand zu malen. sonst ist es leider eher ein einengendes Gefühl ("Hier dürft ihr, aber nirgendwo anders!"). Als ob es so einfach wäre, ihr "alles-in-normalen-Regeln-Packer"! Da ist es nicht!
Es geht nichts über das gute Gefühl, auch noch an 10 Jahre alten Sachen von einem selbst und/oder guten Freunden vorbeizugehen, zu sehen wie das Bild langsam verwittert, die Veränderung der Umgebung, etc. Mir fällt auch immer wieder was neues ein, was man machen kann seinen Namen zu verbreiten. Neue Stile, Neue Techniken, Neue Farbkombinationen.
Früher habe ich öfter auch in der Stadt und an anderen "sensiblen Punkten" gearbeitet, jedoch ist hier die Gefahr doch recht hoch, doch mal erwischt zu werden. Mittlerweile male ich meist zu zweit oder dritt, aber auch gern allein ausschließlich bunte, meist aufwändige Sachen an machbaren Stellen (Zugstrecken, leere Industriebrachen, stillgelegte Militärgelände, Autobahnen, Stromkästen, etc.). Ab und an springt auch mal ein Zug heraus, meist auf Reisen.
Die Stelle hat Auswirkungen auf die Tageszeit und die Aufwändigkeit des Bildes. Von 10-15 Minuten bis mehreren Stunden ist alles dabei. Ich versuche meist am Tag zu arbeiten, jedoch ist es öfter leider nicht möglich. Neu gesichtete Stellen werden fotografiert damit man sie nicht vergisst und werden dann systematisch abgearbeitet. 2-3x pro Woche bin ich mit Dosen unterwegs. Mir gefällt das ganze Drumherum, die Planung, das Hingehen, wie man ungesehen hinkommt, die maximal machbare Mahlzeit zu kalkulieren, das Malen an sich, das Foto sofort oder am nächsten Tage.

Finanziell ist es so gesehen eigentlich nicht teurer als rauchen oder der monatliche Fitnessclubbesuch. Hätte ich alles Geld in den Jahren aber gespart, hätte ich mir sicher schon ein neues Auto kaufen können, hätte aber all die Erfahrungen und den Spaß nicht gehabt!
In Laufe der Jahre, hat man genug Erfahrung gesammelt und kann sehr genau abschätzen, was wann machbar ist und was eher nicht. Man muss lernen, auch mal etwas nicht zu machen, weil irgendwas komisch ist oder erscheint, auch wenn man eine halbe Stunde mit dem Auto angereist ist und sich nachts durch diverses, auch gerne dorniges Buschwerk geschlichen hat. Muss man eben später nochmal probieren. Es ist eben alles eine Erfahrungssache was geht. Es ging immer alles klar, wenn ich mich entschied zu malen. Man hat ständig ein waches Ohr und Auge und erkennt irgendwelche Leute meist früh genug, sodass man sich noch verstecken kann. Und wenn man doch mal weg musste meist aus reinen Sicherheitsgründen, wurde dass Bild ein paar Tage später vollendet. Diese Herangehensweise ersparte mir in den letzten Jahren brenzlige Situationen mit den Bullen oder gerechtigkeits-treuen Mitbürgern.
Der Gedanke an Graffiti ist ständig präsent, Man verlässt das Haus nicht ohne Stift, nimmt auf Reisen immer Dosen mit oder sollte das nicht gehen (Flugzeug), werden am Urlaubsort irgendwo Dosen organisiert. Ständig hat man den Blick auf der Suche nach neuen Stellen. Ich liebe dieses Leben!
Überall auf der Welt trifft man Leute mit denen man malen gehen kann, einige internationale Freundschaften sind so schon entstanden. Meine (nicht sprühenden) Freunde, Familie, Verwandte und Kollegen ahnen nichts von meinem Doppelleben oder denken ich hätte schon vor Jahren wieder aufgehört.

Ich bin jetzt schon über 30 und sicherlich schon viel zu alt für alles. Ein Ende ist aber noch lange nicht in Sicht. Die Frage, warum ich das noch immer tue, kann ich nicht beantworten. Es ist einfach so. Weil alles an Graffiti Spaß macht! Spannung, Spaß und Spiel. Das oft propagierte Adrenalingefühl gibt es bei mir nicht, es ist eher eine Mischung aus Erfahrung, Routine aber auch gewisser Kaltschnäuzigkeit. Ich bin mir bewusst, das ich einigen Leuten sicher Schaden zugefügt habe und entschuldige mich dafür! Jedoch schaue ich immer besonders hin, wo man was macht und ich versuche direkten Schaden von jemanden abzuwenden. Man macht auch gewisse Stellen einfach nicht, aus moralischen und achtenden Gründen, jedoch ist es sicher nicht zu 100% möglich.
Irgendwann werde ich sicher damit aufhören, vielleicht wenn eines Tages wieder Frau und Familie kommt. Aber warum sollte ich? Andere gehen in die Disco, saufen sich voll oder putzen den ganzen Tag ihre Tuning-Proll-Karre. Ist das etwa produktiver für sich selbst? Ich glaube nicht. Ich gehe lieber malen und erfreue mich von Zeit zu Zeit daran. meine Fotoalben durchzublättern und an die teilweise skurrilen Geschichten zu denken die damit zusammenhängen. Ich mache vorerst weiter, der Sommer ist da und es gibt noch viel zu erledigen!

Beichthaus.com Beichte #00027885 vom 05.06.2010 um 17:12:43 Uhr in Berlin (74 Kommentare).

Gebeichtet von Minor
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Zufallsbeichte
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Betrunken von der Polizei aufgegriffen

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Trunksucht Zorn Waghalsigkeit Peinlichkeit Köln

Letzte Woche habe ich (w/18) mit ein paar Freunden am Fluss gechillt. Wir haben Wodka und Bier getrunken. Ich war später ziemlich besoffen, so wie jedes Wochenende. Ich bin dann mit meiner besten Freundin und ihrem Verlobten zu ihr gefahren, um schlafen zu gehen. Wir waren im Haus und plötzlich musste ich lachen, was nicht gut angebracht war, da die Eltern und die Oma am schlafen waren. Meine beste Freundin ermahnte mich deswegen, worauf ich dann einen Ausraster bekam. Ich haute ab. Der Weg in die nächste Stadt, ich befand mich in einem Dorf, war ziemlich lang, also zog ich meine Schuhe aus. Ich hab alle Autos angehalten, weil ich nicht nach Hause laufen wollte. Wenn ich was getrunken habe, bin ich mutig. Irgendwann fühlte ich mich verfolgt und habe den Freund und Helfer angerufen. Die wollten nicht kommen, also kam ich auf die Idee an Türen zu klingeln. Natürlich habe ich auch dort keine Hilfe bekommen. Ich machte mich weiter auf den Weg und hatte auf einmal Angst. Der Alkohol hat nachgelassen. Dann kam die Polizei und sie nahmen mich mit. Ich musste im Polizeipräsidium auf meine Mutter warten, da mein Wohnsitz 40 Kilometer entfernt liegt. Die Polizisten waren sehr freundlich und haben mir sogar ein Ladegerät für mein Mobiltelefon, was fast leer war, gegeben. Irgendwann beschloss ich meine Schuhe wieder anzuziehen und ein Buch zu lesen, da ich meine Schulsachen dabei hatte. Ein Polizeibeamter kam und meinte ich hätte eine Fahne und wie viel ich denn getrunken habe. Ich meinte nur ein paar Bier, worauf ich dann ein Alkoholtest machen musste. Ich dachte da wird nicht viel angezeigt, da ich mir ziemlich nüchtern vor kam. Als ich mit dem Blasen fertig war, guckte mich der Beamte erstaunt an und meinte: "Boah, mit 1,6 Promille könnte ich nicht Franz Kafka lesen."

Beichthaus.com Beichte #00027873 vom 01.06.2010 um 22:05:50 Uhr in Köln (52 Kommentare).

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