Wir hätten eine Familie sein können!

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Zwietracht Rache Schwangerschaft Ex

Ich hatte eine tolle Freundin und wir waren anscheinend zu harmonisch. Sie jodelte immer nach ausgefallenen Aktionen und wilden Geschichten. Was ab und an dann auch passierte, nur meistens war sie es dann auch, der es schnell wieder zu viel wurde. Alles stimmte: der Sex, die Freundschaft, das Vertrauen, die Liebe und Unterstützung. Aber dann... Ich hatte Abgabedruck bei einem stressigen Projekt. Meine Freundin rief mich an und machte mit komischen Argumenten quasi am Telefon Schluss. Genauer gesagt sagte sie, dass sie etwas Abstand und eine Ruhepause braucht vor ihrem Examen.

Wir telefonierten immer wieder und ich hatte ernstzunehmende Probleme meinen Job weiterzumachen. Ich hatte das Gefühl, dass sie mich testen will. Aber dann vermutete ich einfach nur einen Nebenbuhler. Denn es wurde nie ein plausibler ernstzunehmender Grund genannt. Das hat mich schwer zerstört und ich hatte lange keine Beziehung danach. Ich heulte mir eine Woche die Seele aus dem Leib und setzte plötzlich im Affekt auf den Racheengel. Einen Tag vor ihrem Examen rief ich nachts um 1 Uhr die Polizei an. Ich atmete schwer und spielte verwirrt. Ich erzählte, dass meine Freundin mich gerade angerufen hat und plötzlich hörte ich am anderen Ende nur noch Geschrei und Hilferufe. Anscheinend wird sie gerade überfallen von ihrem Ex-Freund (ich war ja am Telefon der neue Freund!). Die Polizei wurde natürlich sofort aktiv. Mitten in der Nacht vor ihrem Examen lief praktisch eine Polizeieinheit auf, weil sie von einem Gewaltverbrechen ausgingen.

Da sie nichtmal die Tür öffnete, weil sie so tief schlief (sie benutzte manchmal Oropax zum Schlafen) rammte die Polizei die Tür ein und schockte sie natürlich dementsprechend. Das es so drastisch wird konnte ich ja nicht ahnen. Ich wollte quasi nur den Schock erzeugen und sie wachmachen. Das Examen hat sie nicht bestanden! So wie ich meinen Job verlor! Vergeltung in der gerechtesten Form. Innerlich fühlte ich mich damals tief befriedigt. Sie wollte doch unbedingt etwas Wildes erleben. Wir haben uns nach drei Jahren wiedergetroffen und komischerweise darüber gelacht. Aber ich fühle mich trotzdem noch irgendwie innerlich sehr grausam. Denn sie erzählte mir dann, was der eigentliche Grund war: Sie war schwanger von mir und wollte es nicht sein. Sie wollte auch gar nicht mit mir darüber reden. Sie wollte vor allem das eigene Leben noch genießen. Sie hatte Angst vor dem typischen Familien-Tara und dem Alltagsblues als kleine Familie. Zu viel Verantwortung etc.

Sie entschied sich für Abtreibung. Unentschlossenheit hatte aber schon sehr viel Zeit vergehen lassen, sodass es in die kritischen Monate kam. Deshalb wollte sie eine Denkpause! Durch den Schock und das verpatzte Examen ließ sie dann auch Abtreiben mit Ausschaben usw. - schmerzhafte Angelegenheit für eine Frau. Wir hätten nun Eltern sein können und haben uns beide runtergerissen. Ich habe noch nie mit jemandem darüber geredet. Aber das Aufschreiben tut gut. Vielleicht hilft es ja sogar jemand anderem, so etwas zu lesen. Man sollte vor allem ehrlich miteinander über alles reden. Wir hätten es verhindern können, wollten aber anscheinend nicht.

Beichthaus.com Beichte #00019102 vom 20.11.2006 um 20:46:58 Uhr (3 Kommentare).

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Ich hatte am Wochenende Sex!

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Begehrlichkeit Trunksucht Schamlosigkeit

Also ich habe am Wochenende Geschlechtsverkehr betrieben und dabei mit meinem Handy ein kleines Filmchen gedreht. Eine Woche und eine Flasche Wodka später habe ich dieses Video gewissen Personen gezeigt, denen ich das nicht hätte zeigen sollen. Nun plagt mich mein Gewissen. Mit dem Saufen werde ich dennoch nicht aufhören. Ich werde meinen Regisseur-Job jedoch an den Nagel hängen.

Beichthaus.com Beichte #00019094 vom 20.11.2006 um 07:29:38 Uhr (4 Kommentare).

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“Folge

Mein Ex hat nur eine Couch bekommen

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Engherzigkeit Selbstsucht Ex

Als ich mit meinem Freund Schluss gemacht habe, habe ich, als er arbeiten war, meine ganze Einrichtung aus der Wohnung weggefahren. Als er wieder nach Hause kam waren ich und meine ganzen Sachen verschwunden. Ich habe mich dann zwei Wochen nicht gemeldet und bei ihm sah es aus als wäre jemand eingebrochen. Aber ich habe ihm wenigstens mein uraltes Bett und eine versiffte Couch dagelassen, sonst hätte er auf dem Boden schlafen müssen.

Beichthaus.com Beichte #00019088 vom 20.11.2006 um 02:50:27 Uhr (4 Kommentare).

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Die Strafe dafür, dass ich das richtige mache

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Verzweiflung

Mich kotzt momentan alles an. Die Arbeit ist scheiße, mit den Frauen läuft nichts und ein Auto habe ich auch nicht. Noch dazu muss ich feststellen, dass ich, wenn ich ein Auto hätte, mit Sicherheit schon eine Freundin haben würde. Echt ein Armutszeugnis für die Gesellschaft, dass man nach solchen materiellen Dingen urteilt. Ich hätte zwar genug Geld, um mir ein richtig sattes Auto zu kaufen, allerdings könnte ich dieses, aufgrund meines momentanen Jobs, nur über mein Erspartes finanzieren. Im Endeffekt werde ich dafür bestraft, dass ich das Richtige tue. Die Frauen, die sagen, dass sie kein Wert auf materielle Dinge legen, sagen im Prinzip nur die halbe Wahrheit, denn, wenn sie nicht selber ein Auto haben, haben die meisten keinerlei Ambitionen, mit den Öffentlichen quer durch die Stadt zu fahren um sich mal zu treffen. Wenn das so weitergeht, melde ich mich freiwillig zum Bund und gehe in den nächsten Einsatz. Da kann mich die ganze Gesellschaft mal am A**ch lecken. Danke für Eure Aufmersamkeit.

Beichthaus.com Beichte #00019084 vom 19.11.2006 um 20:45:16 Uhr (3 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Mein bester Freund Tommy

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Engherzigkeit Medien Schönenberg-Kübelberg

Mein bester Freund ist mein Laptop, den ich "Tommy" getauft habe. Warum? Ganz einfach:

-Tommy muss nicht erst abgefüllt werden, bevor er mich was sehen lässt.
-Tommy spielt immer gute Musik.
-Tommy verpfeift mich nicht, wenn ich was anstelle.
-Tommy raucht mir kein Gras weg.
-Tommy versteht meine Probleme und hat immer eine Escape-Taste.
-Tommy fragt mich, was ich eigentlich will.
-Tommy ist es egal, ob ich nackt bin, rote Augen habe, oder nur rumtorkele.
-Tommy will keine Miete und ist voll abbezahlt, unverzinst.
-Wenn Tommy mal zu alt wird, kann ich ihn aufrüsten, und muss nicht eine Jüngere nehmen.
-Tommy ordnet meine Sachen nicht einfach um, und nimmt auch nichts von meinem Schreibtisch.
-Tommy bleibt mir treu, er hat ja ein Passwort.
-Wenn ich mir mal einen Virus einfange, kommt Tommy immer sofort mit Medizin.
-Tommy will immer.
-Tommy ist sehr sozial und teilt alles mit einem gewissen "Emule".
-Tommy fragt nie nach teuren Ringen oder Hochzeitsreisen, höchstens mal nach einem Update.
-Bei der Scheidung will er nicht alle meine Sachen, sondern bringt mir sogar noch was ein.

Tja, Computer sind einfach die besseren Menschen.

Beichthaus.com Beichte #00019081 vom 19.11.2006 um 15:47:16 Uhr in Schönenberg-Kübelberg (9 Kommentare).

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