Das Miststück und die Drogen

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Drogen Falschheit Morallosigkeit Dummheit Diebstahl

Ich (w/19) habe vorletztes Jahr, nach meinem Umzug in eine andere Stadt, recht schnell Bekanntschaft mit einem recht bekannten DJ der Stadt gemacht. Er legte nie lokal auf, in der Szene war er jedoch bekannt. Nennen wir ihn Johannes. Wir verstanden uns gut und er erhoffte sich mehr daraus, ich jedoch war nach meiner letzten Beziehung nicht bereit für etwas Neues und sagte ihm das auch, nachdem er mehrmals versuchte mich zu küssen und ihm das mehrmals auch gelang. Ein paar Mal erwiderte ich die Küsse auch, um ihn nicht zu verletzen. Schlussendlich machte ich jedoch klar, dass daraus nicht mehr werden könne. Er akzeptierte dies und alles war schön und gut. Die Freundschaft sollte erhalten bleiben. Nach einiger Zeit lernte ich einen neuen Kerl kennen - der mit der Bahn knapp 45 Minuten entfernt lebt. Nennen wir ihn Andreas. Inzwischen hatte ich die Schule geschmissen und ertränkte meine Sorgen und meinem Frust über den Umzug im Konsum. Sehr erwachsenes Verhalten, ja ich weiß. Da Johannes immer was zum Rauchen da hatte und finanziell generell sehr gut da stand, ließ er mich immer kostenlos oder zumindest billiger etwas von seinem Zeug mitnehmen.


Die Sache zwischen Andreas und mir entwickelte sich schnell zu mehr und ich dachte, wirklich in ihm jemanden gefunden zu haben. Besten Freund und Liebhaber zugleich. Er war in meinen Augen perfekt. Genauso wie der Sex. Ausgestattet mit genug Drogen war er ebenfalls und die richtigen Leute kannte er auch. Er jedoch begehrte nur meinen Körper. Anfangs sagte er mir noch, er hätte ebenfalls Gefühle, sodass ich mir immer mehr Hoffnungen machte. Als es jedoch dann so schien als würde es fest werden, bekam er kalte Füße, wollte aber natürlich noch befreundet bleiben, der Sex war ja gut. Und wenn man erst einmal nach einer Person süchtig ist, ist es schwer von ihr los zu kommen, wenn sie es nicht verhindert. Also habe ich mich sechs Monate lang wortwörtlich durchficken lassen. All der Zauber verschwand. Konsumieren und Ficken. Die Drogen wurden härter, ebenso wie der Sex. Diese sechs Monate haben mich fertiggemacht. Ich hörte auf zu essen, konsumierte im Stunden-Takt, war kaum noch ansprechbar und von ihm abhängig - bei mir zu Hause kam ich gar nicht mehr klar. Jedoch konnte ich auch nicht mehr bei ihm bleiben. Er wollte mich auch nicht mehr. Er war fertig mit mir. Also flüchtete ich zu Johannes, der inzwischen wieder eine Freundin hatte, nach drei weiteren Monaten beendeten die beiden es. In diesen drei Monaten lebte ich zwar zu Hause. Jedoch verbrachte ich die meiste Zeit bei Johannes. Und nach ihrer Trennung zog ich dort quasi ein.


Ich war psychisch mehr als zerstört. Andreas hatte meinen "Kopf gefickt", wie er es gerne nannte. Als ich einmal wieder vollkommen zerstört und aufgelöst bei Johannes saß gestand er mir seine immer noch anhaltenden Gefühle für mich, jedoch auch, dass er wisse, dass ich seine Gefühle niemals erwidern würde. Dies nahm ich als Ausrede um weiterhin bei ihm zu gammeln, und auf seine Kosten mein Leben und meinen Rausch zu finanzieren. Ich habe ihn genauso zerstört wie Andreas damals mich. Inzwischen wurde ich sogar so dreist, dass ich, wenn Johannes Arbeiten war, ich von seinen Substanzen und seinem Geld, dass er mit dem Verkauf davon einnahm, nahm - also klaute. Mittlerweile frage ich mich, wer mir da ins Hirn geschissen hat. Andreas geriet langsam in Vergessenheit. Was nach fast einem Jahr auch angemessen war, jedoch nicht ganz ohne männliche Hilfe. Nennen wir ihn hier - Tobias! Tobias verdient seinen Lebensunterhalt ebenfalls damit illegale Substanzen zu verkaufen, jedoch im großen Stil. Zudem hat er eine schwere Krankheit, die ihm ohnehin nur noch ein paar Jahre lässt. Als ich ihn kennenlernte, wusste ich dies jedoch nicht und wir waren beide wirklich auf etwas anderes aus. Ich lernte ihn durch eine Freundin kennen, die große Gefühle für ihn hatte. Sie bat mich, sich für sie starkzumachen. Nachdem ich dann jedoch seinen Charakter kennenlernte, war mir klar, weshalb das mit den beiden nichts werden konnte.


Wir sprachen und schrieben sehr viel, alles nur rein freundschaftlich. Nun jedoch, nach drei weiteren Monaten, wusste wir beide, dass wir unheimlich starke Gefühle füreinander hatten, es jedoch zu viele Faktoren von außen gibt.
Johannes als Faktor existierte zwar nicht mehr - ich hatte ihn einfach aus meinem Leben abgestoßen, "brauche ihn nun ja nicht mehr". Jedoch konnte ich mich nicht länger permanent betäuben, mittlerweile arbeitete ich auch. Er jedoch konnte dies nicht verstehen. Meine Freundin, der ich jedes Mal ins Gesicht lüge, und sage, dass wir uns nur freundschaftlich treffen. Sein Job, der Spontanität fordert und generell sein Lebensstil, der ein unfassbares Ausmaß annimmt, von dem auch meine liebe Freundin nichts wusste. Da heißt es ganz oder gar nicht. Aber meine eigentliche Beichte? Ich glaube, ich bin ein shit-geiles Miststück, das aus zwischenmenschlichen Beziehungen nur versucht, das bestmögliche herauszuschlagen. Ich renne immer durch die Welt und prahle damit, was für eine loyale ehrliche Person ich doch bin, dabei verarsche ich alle nach Strich und Faden. Das war schon immer so - auch bei alten Freundschaften, die wohl genau dank dieser einen meiner Charaktereigenschaften geendet haben. Ich bitte um Absolution, obwohl ich selbst weiß, dass ich ein schlechter Mensch bin.

Beichthaus.com Beichte #00033130 vom 24.04.2014 um 21:11:28 Uhr (21 Kommentare).

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Gegenleistung für die Gratissender

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Habgier Morallosigkeit Schamlosigkeit Medien Wien

Heute war der Monteur des Kabelnetzbetreibers da, um mir meinen Internetanschluss zu installieren. Er hat mir erklärt, dass ich auch die Bezahlsender umsonst haben könnte - er müsse nur einen "Filter" am Verteilerkasten entfernen, wenn ich mich dafür erkenntlich zeigen würde. Da ich für die Sender 30 Euro zusätzlich im Monat bezahlen müsste, habe ich mich hinreißen lassen und mit ihm geschlafen. Ich bin Studentin und habe ohnehin nicht viel Geld. Und da ich schon längere Zeit keinen Freund hatte, habe ich zugesagt. Gerade schaue ich einen der "Gratissender" und freue mich, dass ich endlich wieder mal Sex hatte, befriedigt bin und außerdem auch eine Menge Geld spare. Außerdem denke ich ernsthaft darüber nach, den Monteur noch einmal anzurufen, einfach für eine Wiederholung des Abenteuers. Ich bitte um Vergebung für mein nuttiges Verhalten.

Beichthaus.com Beichte #00033128 vom 24.04.2014 um 19:12:45 Uhr in 1020 Wien (Rotensterngasse) (28 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Missbrauch durch den Onkel

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Missbrauch Verzweiflung Peinlichkeit

Ich (w) möchte etwas beichten, das mir schon lange auf dem Herzen liegt und dessen ich mich heute noch schäme. Damals, vor ungefähr zehn Jahren, hat sich etwas zugetragen, was ich niemandem wünschen möchte. Ich war ein relativ früh entwickeltes Kind und begann schon zwischen meinem achten und neunten Lebensjahr meinen Körper zu erforschen. Mit zehn oder elf Jahren kamen sogar schon Fantasien mit älteren Männern und erste Selbstbefriedigungsversuche hinzu. Ich kann wirklich bis heute nicht sagen, wann oder wie es begonnen hatte, aber mein Onkel beziehungsweise der damalige Freund meiner Tante missbrauchte mich. Das Schlimmste an der Ganzen Geschichte war: Es gefiel mir. Er fingerte und leckte mich, ein neun Jahre altes Mädchen, und ich musste ihn gelegentlich sogar Oral befriedigen. Eines Tages ging es sogar so weit, dass er mich - ja, er wollte mich wirklich f*cken. Zu der Zeit war ich ungefähr zehn Jahre alt und war inzwischen durch den Biologieunterricht einigermaßen aufgeklärt, sodass ich anfing, zu protestieren und mich wehrte. Es endete damit, dass ich mich losriss, als er anfing, mir den Mund zuzuhalten. Das Perverse an der Geschichte war, dass zeitgleich meine damalige beste Freundin und ihre kleine Schwester da waren. Mein Bruder und meine Eltern waren ebenfalls anwesend und die Freundin des besagten pädophilen Arschs auch. Es war oft so: Die ganze Familie war anwesend und er lebte seinen kranken Trieb im Nebenzimmer an mir aus und ich verstand einfach nicht, dass es falsch war.


Nun war es so, dass nach dem Vergewaltigungsversuch die Beziehung der Beiden in die Brüche ging und da er in Köln und ich mit meinen Eltern in Frankfurt lebte, sah ich ihn zum Glück nie wieder. Das Ganze hatte aber noch ein Nachspiel, denn ich fing an, Pornos von jüngeren Frauen mit älteren Männern zu schauen allerdings unterschätzte ich damals noch den Suchverlauf des Browsers und meine Mutter kam dahinter. Sie war sehr verständnisvoll und schimpfte nicht, denn sie war selbst sehr jung (Mitte 30). Ich fing vor Scham natürlich an, zu heulen und in meiner Hysterie kam ich irgendwie auf den damaligen Missbrauch zu sprechen. Ich war zu der Zeit schon fast 12 und verriet ihr nicht alles. Ich sagte ihr, dass er mich gelegentlich angefasst hatte und sich das falsch angefühlt hätte. Die versuchte Vergewaltigung hatte ich mit keinem Wort erwähnt, denn ich empfand in dem Moment einfach zu viel Scham. Das Ganze hat sich natürlich auf mein heutiges Sex-Leben ausgewirkt. Ich bin inzwischen mit meinem damaligen Stiefbruder zusammen, er ist drei Jahre älter als ich und der Sex ist einfach nur wundervoll. Allerdings habe ich gelegentliche Schamattacken und würde mich am liebsten nicht mal mehr von ihm anfassen oder küssen lassen. Er weiß von dem, was sich damals zugetragen hat, nichts, und ich bin unsicher, ob ich es ihm erzählen soll. Im Moment bin ich glücklich, aber ich habe oft noch damit zu kämpfen. Was ich hier eigentlich beichten wollte? Ich habe es bis heute nicht geschafft, richtig mit jemandem darüber zu reden.

Beichthaus.com Beichte #00033100 vom 20.04.2014 um 17:41:21 Uhr (13 Kommentare).

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Zombie-Sketch im Krankenhaus

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Dummheit Peinlichkeit Morallosigkeit Engherzigkeit Arbeit Cobbelsdorf

Ich (m/25) habe meinen Zivildienst in der sogenannten OP-Transportabteilung in einem Krankenhaus geleistet. Wir hatten viel im OP zu tun und dementsprechend die gleiche Kleidung an, wie jeder Chirurg oder jede Assistentin. Mit einem Zivi-Kollegen verstand ich mich sehr gut und wenn gleich die ganze Abteilung zum Teil zu sehr derben Scherzen aufgelegt war, haben wir beide uns etwas erlaubt, was für mich heute sehr beschämend ist. Hin und wieder wurden wir geschickt, um neue Betten zu holen, doch statt unserer Arbeit nachzugehen, taten wir folgendes: Bevor wir runter ins Bettenhaus gingen, begab sich einer von uns zu seinem Spind und schmierte sich Kunstblut auf seine grüne Haube, Mundschutz sowie Oberteil und Hose. Danach nahmen wir ein Bett ohne Kissen und Decke, in das sich der Andere reinlegte und deckten ihn nur mit einem grünen Laken ab, sodass die menschlichen Konturen gut zu sehen waren. Nachdem wir noch eine Minicam am Bett anbrachten, ging es dann quer durchs Krankenhaus. Sobald der Schieber ein passendes Opfer gefunden hatte, tippte er sobald sie parallel zum Bett standen dagegen, was für den "Toten" das Signal war wie ein Zombie aufzuerstehen oder unter entsprechenden Geräuschen einen heftigen Krampfanfall zu bekommen. Natürlich werden so keine Toten transportiert, aber wer wusste das schon. Ihr könnt euch vorstellen, was das für Videos wurden.


Ich hatte und habe auch heute noch einen derberen Humor und bin der Meinung, dass man über so etwas Lachen können muss. Aber wofür ich mich heute so unfassbar schäme, ist der Ort und Zeitpunkt: Ich habe den Respekt vor dem Leben und vor allem dem Tod zu 100 Prozent erst durch diesen Job begriffen - aber leider eben erst ein paar Monate zu spät. Wie konnte ich vergessen, dass wir uns in einem Krankenhaus befinden, in das die Menschen aus vielen Gründen kommen, aber sicher nicht, weil sie zu Scherzen aufgelegt sind! Ich beichte also, dass ich bis zu meinem 20. Lebensjahr so ein unsensibler Idiot war, dass ich so vielen Menschen wahrscheinlich den Schreck ihres Lebens bereitet habe und dass ich trotz meiner wirklich ehrlichen Reue mir heute noch manchmal diese Videos anschaue, weil mir die Reaktion der Leute vor Lachen die Tränen in die Augen treibt. Es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00033084 vom 18.04.2014 um 02:36:46 Uhr in Cobbelsdorf (3 Kommentare).

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Mutter ist verrückt geworden!

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Selbstsucht Habgier Boshaftigkeit Diebstahl Sucht

Ich bin gut behütet aufgewachsen, hatte eigentlich immer mehr als ich brauchte, habe studiert, promoviert und einen guten Job. Leider gibt es aber auch eine dunkle Seite an mir - meine Spielsucht. Zuerst fing ich im kleinen Rahmen an, auf Eishockeyspiele und Pferderennen zu setzen. Das lief anfangs auch erstaunlich gut. Später fing ich dann an, immer größere Summen einzusetzen und hatte die ersten Einbußen zu verzeichnen. Dies tat ich solange, bis ich finanziell vollständig ausgeblutet war und nun bei Leuten tief in der Kreide stand, denen man nicht gerne etwas schuldig bleibt. Zuerst hatte mir meine verwitwete, relativ wohlhabende Mutter, noch aus der Klemme geholfen, später weigerte sie sich aber, mir noch weitere Finanzspritzen zukommen zu lassen. Die Wut auf meine Mutter, gepaart mit der Sorge um meine körperliche Unversehrtheit, haben mich in die Verzweiflung getrieben und zwangen mich zu drastischen Mitteln, für die ich mich heute schäme:


Bei meiner Mutter hatten sich zu diesem Zeitpunkt schon erste geistige Einschränkungen gemacht. Um sie davon zu überzeugen, dass es um sie schon weitaus schlimmer steht, habe ich dann zwei Wochen lang fast jede Nacht an die Fensterläden ihres Schlafzimmers geklopft. Außerdem bin ich mit meinem Zweitschlüssel mehrfach ins Elternhaus gegangen, wenn meine Mutter nicht da war und habe alltägliche Gegenstände (Schlüssel, Notizbuch, Gegenstände) an anderer Stelle platziert. Außerdem habe ich Bekannte zweifelhaften Schlages beauftragt, sie ein paar Stunden zu verfolgen. Nach diesen zwei Wochen war sie dann völlig fertig, paranoid und davon überzeugt, verrückt zu werden. Ich habe sie dann "zu ihrem besten" entmündigen lassen. Dadurch bekam ich auch Zugriff auf ihre Konten und habe das genutzt, um meine Schulden zu begleichen. Aus Scham und Angst, sie könnte das bemerken, habe ich sie dann "zu ihrem besten" in ein Heim gesteckt. Dort ist sie dann nach kurzem Aufenthalt verstorben, nachdem sich ihr Zustand rapide verschlechtert hat. An Ostern muss ich immer an sie denken, weil sie für die Fehler eines anderen leiden musste. Ich wusste mir aber zu diesem Zeitpunkt leider nicht anders zu helfen. Ich wünsche keinem, so in die Enge getrieben zu werden und vor solchen Entscheidungen zu stehen, wie ich es damals tat. Ich bin mir sicher, dass viele, die mich jetzt vielleicht verurteilen werden, in meiner Situation genauso gehandelt hätten! Wetten tue ich heute immer noch, allerdings nur um kleine bis mittlere Einsätze.

Beichthaus.com Beichte #00033082 vom 17.04.2014 um 21:40:10 Uhr (42 Kommentare).

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