Ich verabscheue meinen Stiefvater

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Hass Missbrauch Aggression Familie

Ich (m/31) wurde mit acht Jahren von dem Arbeitskollegen meines Stiefvaters mehrmals missbraucht. Meine Eltern wollten ein ruhiges Wochenende verbringen und haben mich dann bei ihm abgeladen. Erst vor einem halben Jahr, in einem Streit mit meinem Stiefvater, habe ich aus der Wut heraus alles rausgelassen. Seine Reaktion darauf, schulterzuckend, war: "Na und? Sicher doch nur eine Lüge!" Ich habe ihn daraufhin aus meiner Wohnung geprügelt. Meine Mutter saß sprachlos in meiner Küche und hat alles regungslos mit angesehen. Als sie es begriffen hat, kam nichts. Keine Umarmung, keine tröstenden Worte. Gar nichts.

Er denkt, weil ich in meiner Kindheit, wie viele Kinder "Notlügen" musste, um gewissen Strafen zu entgehen, würde ich auch heute noch dauerhaft Lügen. Dabei bin ich ein sehr ehrlicher Mensch geworden, aber das merkt er nicht. Mein Stiefvater ist seit je her ein arrogantes Etwas. Es würde viel geben, das ich erzählen könnte, um das zu belegen, aber das gehört nicht zur Beichte. Dieser Missbrauch hat mein Leben komplett verändert. Nach außen hin gebe ich mich stark, lache viel und mache einen auf fröhlich, innen bin ich aber kaputt. Nur meine engsten Freunde haben dies bemerkt. Psychisch habe ich das nie verarbeiten können. Ich bin nicht schwul, aber ich habe dadurch einfach eine Neigung entwickelt, die ich hier nicht näher erläutern kann.


Hiermit beichte ich, dass ich meinen Stiefvater verabscheue und ihn aus tiefster Seele hasse. Wenn ich ihn sehe, laufen in meinen Gedanken ganz böse Filme ab, ich bin auch nicht fähig, dieses Subjekt noch in irgendeiner Weise als Vater anzuerkennen. All das habe ich ihm auch gesagt und ich mache ihn dafür verantwortlich, dass mir das zugestoßen ist. Meine Mutter liebt ihn abgöttisch, was ich einfach nicht verstehen kann. Sie würde an jeder Straßenecke etwas besseres finden als ihn.

Beichthaus.com Beichte #00031318 vom 31.05.2013 um 19:59:10 Uhr (10 Kommentare).

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Mein exzessiver Lebensstil

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Maßlosigkeit Trunksucht

Ich (m/21) lebe zu exzessiv und habe dadurch mittlerweile Gewissensbisse. In meiner Freizeit lebe ich hart am Limit. Ich konsumiere täglich Alkohol und rauche wie ein Schlot. Freitags und Samstags geht es für je eine Stunde ins Laufhaus, und danach auf die Piste zum Feiern. Dabei sind 14 Stunden, also von ungefähr 18 Uhr bis 8 Uhr, normal. Ich lebe in den Tag hinein, esse Fertiggerichte und gucke meine Sendungen bei einem bekannten Fernsehsender mit drei Buchstaben. Ich bitte um Absolution und möchte mich ändern!

Beichthaus.com Beichte #00031317 vom 31.05.2013 um 19:39:11 Uhr (17 Kommentare).

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“Beichte

Wütend auf den Zockerkollegen

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Drogen Aggression Zorn

Ich (m/25) bin oft wütend auf meinen Kumpel, obwohl der nichts dafür kann. Die Sache ist die, dass ich die letzten drei Jahre nur gekifft habe und vor Computern saß, und so gut wie keinen Kontakt zur Außenwelt hatte, außer ein paar Zockerkollegen. Ich war oft auch arbeitslos, wenn auch nicht durchgehend. Seit einem halben Jahr trainiere und laufe ich regelmäßig, zocke und kiffe nicht mehr und habe sogar mit den Zigaretten Schluss gemacht. Ich habe mich sehr zum Positiven gewandelt, seit einiger Zeit habe ich auch eine neue Arbeit. Nur im sozialen Bereich ist es sehr schwer weiter zu kommen, und zum Beispiel "normale" Freunde zu finden, da mich mein Lebensstil der letzten Jahre sehr schüchtern, und ein wenig weltfremd, gemacht hat. Ich habe oft vor fremden Menschen Angst, weshalb es mir schwerfällt, einfach mal mit jemandem etwas zu unternehmen, den ich nicht besonders gut kenne.

Ich habe nur einen Kumpel, mit dem ich aber nicht mehr viel gemeinsam habe, und manchmal ärgere ich mich richtig über ihn, weil er nie Lust hat, mit mir einen trinken zu gehen oder sonst etwas zu machen, das nicht bei ihm zu Hause ist. Er ist eben der typische Zocker geblieben, der auch ich einmal war. Manchmal ist ein richtig schöner Tag, und wenn ich frei habe, würde ich gerne mal in die Stadt einen trinken gehen, aber meinen Kumpel brauche ich nicht mal mehr fragen, weil der sowieso nicht aus dem Haus geht.
Also beichte ich hiermit, dass ich mich oft über meinen Kumpel ärgere, auch wenn der nichts dafür kann, schließlich soll jeder so leben, wie er will. Ich arbeite an meinem Sozialverhalten und habe einen Arbeitskollegen, der sicher mal mit mir was trinken geht, wenn ich ihn frage, ich muss mich nur noch überwinden. Aber ich bin guter Hoffnung, dass ich irgendwann mal ein ganz normales, zufriedenes Leben führen kann.

Beichthaus.com Beichte #00031315 vom 31.05.2013 um 18:12:53 Uhr (11 Kommentare).

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Schräge Dinge mit Hunden erlebt

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Hass Gewalt Engherzigkeit Tiere Niederpöllnitz

Schräge Dinge mit Hunden erlebt
Ich hasse Hunde! Ich weiß nicht einmal warum, vielleicht, weil ich schon viel zu schräge Dinge mit Hunden erlebt habe, als dass ich sie noch als die unschuldigen Trottel ansehen könnte. Sie stinken, sind dämlich und viel zu aufdringlich. Egal, was sie machen, wenn ich einen Hund sehe, kriege ich Aggressionen und stelle mir vor, wie man das Tier quälen könnte. Einmal hat mir so ein kleiner, dämlicher Köter fast ans Bein gepinkelt, da habe ich ihn so heftig getreten, dass er danach irgendein Problem mit dem Bein hatte und nicht mehr richtig laufen konnte. Ich mag es auch, Hunde zum Jaulen zu bringen, das gibt mir irgendwie das Gefühl von Genugtuung. Allerdings bleibt es meist bei der Vorstellung, Hunden etwas angetan habe ich bis jetzt nur dreimal. Da die Besitzer nichts mitbekommen hatten, bin ich ganz schnell abgehauen. Im Nachhinein tut es mir immer schrecklich Leid, aber ich kriege trotzdem immer wieder diese Hassanflüge, ich kann da gar nicht anders. Es fühlt sich fast an, als hätte man Lava im Kopf. Wie gesagt, aus irgendeinem Grund, den ich selbst nicht begreife, hasse ich Hunde und würde sie gerne quälen, dennoch bereue ich es sehr. Das es unschuldige Wesen sind, wird mir aber erst danach klar. Vorher sind es einfach nur Objekte meines Zornes, Mitleid spielt da kein bisschen eine Rolle. Es tut mir so Leid.

Beichthaus.com Beichte #00031314 vom 31.05.2013 um 12:26:30 Uhr in Niederpöllnitz (65 Kommentare).

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Die Windeln meines Bruders

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Ekel Unreinlichkeit Peinlichkeit Hamburg

Ich (w/18) habe nachts immer Probleme mit Binden, wenn ich meine Tage habe. Wenn ich auf dem Rücken schlafe, läuft das Blut oft hinten raus. Um dieses Problem zu lösen, nehme ich meistens die Windeln meines kleinen Bruders, schneide sie mir zurecht und ziehe sie dann an. So bin ich beim Schlafen gut vor dem Auslaufen geschützt.

Beichthaus.com Beichte #00031302 vom 29.05.2013 um 19:25:35 Uhr in Hamburg (Billstedt) (38 Kommentare).

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