Wehende Darmwinde

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Maßlosigkeit Peinlichkeit Engherzigkeit Ekel Partnerschaft

Meine Freundin war die letzten Wochen über stark erkältet und hat dementsprechend wenig bis gar nichts gerochen. Nun habe ich (m/20) als sorgender Partner mich natürlich rührend um meine Süße gekümmert. Zwischendurch musste man sich um etwas zu Essen kümmern. Eines Abends gab es eine leckere Pilzsuppe und die tat meinem Darm gar nicht gut. Während wir gemütlich auf der Couch lagen, entwich mir ein Ungetüm von einem Furz. Nicht laut, aber der Geruch hätte selbst Panzergrenadiere umgehauen. Nun verzog ich jedoch keine Miene, und als sie nach einem Tee fragte, ging ich ihn natürlich holen und ab hier fängt meine Beichte an. Bei jeder sich bietenden Gelegenheit ließ ich nun gepflegt die Darmwinde wehen, wenn wir zusammen waren. Nur leider gesundete sie relativ bald und aus Gewohnheit setzte ich mein Treiben fort. Das Ende der Geschichte ist, dass sie mich heute Morgen bei einem ziemlich heftig riechenden Vergehen ertappte. Jetzt schäme ich mich und mir ist das alles ziemlich peinlich. Ich bitte um Absolution für meine Zügellosigkeit.

Beichthaus.com Beichte #00032999 vom 05.04.2014 um 11:05:58 Uhr (15 Kommentare).

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In den Fängen meiner Pflegeeltern

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Hass Engherzigkeit Familie

Ich muss beichten, dass ich Leute wie meine Pflegeeltern hasse. Deren Lebensinhalt besteht bis heute nur aus ihrer Arbeit und der nicht unerheblichen vierstelligen Zahl, die sich am Ende des Monats auf ihrem Konto dazurechnet. Sie haben ein dickes Haus, einen riesigen […]
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Beichthaus.com Beichte #00032998 vom 05.04.2014 um 04:43:39 Uhr (13 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Doppelmoral

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Morallosigkeit Lügen Engherzigkeit

Eigentlich finde ich es vollkommen in Ordnung, wenn andere One-Night-Stands haben oder reine Sexbeziehungen führen. Ich verteidige die Leute, über die aufgrund dessen schlecht geredet wird auch immer, da es ja - solange verhütet wird und beide etwas davon haben - eigentlich nicht verwerflich sein sollte. Allerdings möchte ich selbst keinen Partner, der schon viele Frauen vor mir hatte. Warum kann ich nicht mal genau erklären, wahrscheinlich möchte ich halt gern "die Eine und Einzige" oder zumindest nicht eine von vielen sein. Ich pflege also eine gewisse Doppelmoral nach dem Motto: "Kein Problem, wenn du in vielen Betten warst, nur bleibe bitte von meinem fern."

Vor Kurzem kam es dann, wie es kommen musste. Ein Freund, den ich sehr mag und auch sexuell attraktiv finde, der aber einen Ruf als "Disco-Stecher" hat, hat mir seine Liebe gestanden. Natürlich ging er davon aus, dass mir das vollkommen egal ist, was es mir natürlich nicht war. Weshalb ich ihm unter dem Vorwand, dass ich ihn nur als Freund mag, einen Korb geben habe. Ich möchte also beichten, dass ich eine Doppelmoral pflege, einem wirklich guten Freund falsche Hoffnungen gemacht und diesen auch noch belogen habe.

Beichthaus.com Beichte #00032992 vom 03.04.2014 um 22:55:36 Uhr (16 Kommentare).

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Öl auf der Fahrbahn

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Betrug Waghalsigkeit Boshaftigkeit Auto & Co.

Beim 24-Stunden-Rennen auf einer langen deutschen Rennstrecke im Jahre 1992 habe ich einen großen Fehler begangen, der mich bis heute um den Schlaf bringt. Die Schlaflosigkeit wird immer schlimmer, je näher das 24-Stunden-Rennen jedes Jahr rückt. Damals war ich mit einigen Freunden zum Rennen gefahren. Wir schlugen unser Camp im Bereich Metzgesfeld auf. Für Unwissende: Hier bremsen die Autos von ungefähr 200 km/h auf 130 km/h runter und fahren eine Links-Links-Rechts-Kurven-Kombination. Ich, als eingefleischter BMW-Fan, war natürlich voll und ganz in der Erwartung, dass BMW alles in Grund und Boden fährt und gewinnt. Beim Start sah das auch noch ganz gut aus, dann aber kam die Nacht. Es wurde kalt, das Wetter schlug auf Nebel und Regen um, die allrad-getriebenen Autos wurden immer schneller. Meine geliebten Heckantrieb-BMWs versanken in der Tiefe der Ergebnisliste. Das konnte ich nicht ertragen. Dann kam mir diese verdammte Schnapsidee. Ich nahm kurzerhand eine Rolle Butterbrot-Tüten für Pausenbrote, füllte einzelne Tüten mit Speiseöl und knotete sie gespannt zu. Dann - jedes Mal, wenn so ein Allrad-Ingolstädter kam, schleuderte ich einen dieser Beutel über den Zaun auf die Rennstrecke. Auch er schleuderte - aber gut geölt in die Leitplanken.


Keine Sorge: Die Autos und deren Sicherheitseinrichtung sind so sicher, kein Fahrer hat Schaden erlitten. Sonst hätte ich das nie gemacht. Aufgrund dessen gab es - keine Ahnung wie viele - "Gelbe-Flaggen-Phasen". Während einer solchen hielt mein geliebter BMW-Werksfahrer (genannt Smoking Joe) direkt bei uns an der Unfallstelle an und schnorrte sich eine Zigarette. Was ihm vom Rennleiter eine Stop Go Zeitstrafe bescherte - er wurde zum Kaffee geboten. BMW gewann dann dennoch mit einem traumhaft schönen M3 vor einem weiteren BMW, Opel wurde ganz starker Dritter. Mein Gewissen plagt mich bis heute, weil ich derjenige bin, der Audi um den Sieg gebracht hat. Der bin, der den Streckenposten einen Arsch voll Arbeit beschert hat, meine Freunde um unser Speiseöl beraubt hat und Smoking Joe zu einem Kaffeekränzchen beim Rennleiter verholfen hat. Reumutig erbitte ich Ablass.

Beichthaus.com Beichte #00032987 vom 03.04.2014 um 13:27:58 Uhr (21 Kommentare).

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“Folge

Diebstahl statt des Nebenjobs

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Diebstahl Habgier Morallosigkeit Shopping

Ich (w) beichte, dass ich fast alles nur noch klaue. Wir sind keine arme Familie, eher über dem Durchschnitt, aber meine Eltern sind sehr geizig. Ich bekomme 30 Euro Taschengeld, soll aber mein Handy, das Essen in der Schule, meine Klamotten, die Kosmetik und so weiter selbst zahlen, während sie sich lieber jeden Montag einen neuen Fernseher, ein neues Auto oder Ähnliches kaufen. Im Schlafzimmer haben sie inzwischen zwei Plasma-TVs und eine Leinwand. Nein, ich bin nicht faul, ich hatte bis vor Kurzem auch neben der Schule einen Job als Bedienung, aber ich habe es nicht mehr eingesehen, während der Schule bis nachts um ein Uhr zu bedienen - gerne auch mal zehn Stunden ohne Pause, aber der Verdienst war sehr gut - Schwarzarbeit halt. Nun ja - da wir sehr früh Prüfungen schreiben und es in unserer Stadt nicht viele Angebote gibt, habe ich da keine Lust mehr, mir etwas zu suchen.


Meine beste Freundin und ich klauen deshalb. Alles an Tabakwaren, was wir besitzen, teure Kosmetikartikel, Schmuck, Klamotten, ab und zu mal Alkohol oder Süßigkeiten, Snacks, Handyhüllen, teure Dekoartikel und so weiter. In unserer Stadt ist das ziemlich einfach - aufgrund mangelnder Überwachung, aber wir fahren auch öfters in die nahegelegene Großstadt und zahlen auch dort kaum etwas. Unsere Stadt haben wir fast durch - abgesehen von kleinen, privaten Geschäften, denen so etwas echt im Geld schaden würde. Ich genieße dieses Leben, das meiste brauche ich gar nicht, aber wenn es umsonst ist und ich es hinkriege, wieso nicht? Zwar will ich bald mal damit aufhören, aber ich glaube, ganz lassen werde ich es nie. Andere bewundern uns um das, was wir haben. In den letzten drei Monaten haben wir zu zweit für ungefähr 3.000 bis 4.000 Euro geklaut. Kaum jemand weiß etwas davon, meine Eltern merken es auch nicht.

Beichthaus.com Beichte #00032983 vom 02.04.2014 um 21:05:39 Uhr (30 Kommentare).

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