Spenden für die Dritte Welt

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Zorn Hass Ignoranz

Ich wurde gestern, als ich eine fast volle Eisteeflasche weggeworfen habe, von einem alten Ehepaar übel beschimpft, wie ich so etwas tun könne - dabei wären Kinder in der Dritten Welt doch über jeden Tropfen Flüssigkeit froh. Eigentlich mache ich so etwas auch […]
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Beichthaus.com Beichte #00032321 vom 30.11.2013 um 13:12:24 Uhr (13 Kommentare).

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Ich rettete sein Leben

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Zorn Engherzigkeit Trunksucht Arbeit

Ich möchte gerne beichten, dass ich mich für meine eigenen Gedanken schäme. Um das zu verstehen, muss ich ein wenig ausholen. Ich bin Student und arbeite in den Ferien meist als Bademeister im örtlichen Freibad. Der Job wird nicht gut bezahlt und ist außerdem auch ziemlich anstrengend. Die meisten Badegäste sehen nur, dass meine Kollegen und ich in der Gegend herumstehen - dabei bedenkt niemand, dass wir von 07:00 bis 20:00 jeden Tag Dienst haben. Dabei müssen wir vor Badebeginn sämtliche Becken reinigen und alles sauber machen und während des Betriebes dürfen wir in der prallen Sonne stehen und müssen zu dritt aufpassen, dass uns keiner der 2.000 Gäste absäuft. Trotz alledem mache ich den Job schon, seit ich 16 bin, weil es mir einfach Spaß macht. Soweit alles gut. Mein Problem ist, dass es mir so vorkommt, als würde unsere Jugend immer dümmer werden. Sie sind unhöflich, nur auf Ärger aus und können sich nicht mehr benehmen. Mir ist schon klar, dass man im Freibad Spaß haben möchte, jedoch finde ich, dass ein gewisses Benehmen in der Öffentlichkeit angebracht ist. Nun zu meiner Beichte: Im jetzigen Sommer kam es vermehrt zu Problemen mit alkoholisierten Badegästen, vor allem Jugendlichen.

So kam es, dass ich in den paar Wochen meines Dienstes insgesamt drei bewusstlose junge Burschen, die einfach zu viel gesoffen hatten, und dann meinten, sie müssten einen Bauchfleck vom 10-Meter-Turm machen, vom Beckengrund geholt habe. Zwei davon mussten im Anschluss Mund zu Mund beatmet werden. Was mich jetzt ärgert, ist, dass keiner im Nachhinein die Größe hatte, sich zu bedanken. Obwohl jeder Einzelne der drei nur ein paar Wochen später wieder beinahe täglich im Bad sein Unwesen getrieben hat, und oft genug an mir vorbeigelaufen ist, hat keiner auch nur einmal den Mund aufgemacht. Ich weiß schon, dass es mein Job war und meine einzige Aufgabe ja genau das ist, was ich getan habe, dennoch finde ich, dass sich das so gehört. Ganz im Gegenteil, als einer von denen trotz meiner Ermahnung wieder mal mit geschätzten drei Promille über das Sprungbrett torkelte, drohte er mir noch an, mich zu verklagen, weil ich ihm anscheinend die Schulter ausgekugelt habe, als ich ihn damals aus dem Wasser zog. Seitdem ertappe ich mich hin und wieder bei dem Gedanken, dass es besser gewesen wäre, wenn ich diese Herrschaften einfach "übersehen" hätte, als sie da so regungslos am Beckenboden trieben. Das würde ich natürlich nie machen, dennoch befriedigt mich dieser Gedanke. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032315 vom 27.11.2013 um 22:22:50 Uhr (13 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ausrede für meine Faulheit

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Faulheit Trägheit Lügen Falschheit Schule

Ich (w/18) war immer eine der besten Schülerinnen der ganzen Schule. Ich gehe auf eine teure Privatschule, und es hat mir bis vor Kurzem auch noch unglaublich Spaß gemacht, die möglichst besten Noten zu erreichen. Die Lehrer waren einfach immer so nett und hilfsbereit! Auch mit meinen Mitschülern kam ich meistens sehr gut klar. Leider wollten natürlich immer alle meine Hausaufgaben. Da ich mich von Anfang an nicht unbeliebt machen wollte, und mir andere ja auch schließlich mal ihre Hausaufgaben gegeben haben, habe ich das natürlich auch getan. Leider auch in Fächern wie Deutsch, wo wir oft lange Aufsätze oder Ähnliches schreiben mussten. Ich gab mir immer unglaublich viel Mühe und dann bekam ständig jemand anders dafür die Lorbeeren. Auch bei Klausuren und Tests wurde ständig von mir abgeschrieben, und alle bekamen gute Noten ohne irgendwas dafür tun zu müssen. Das wurde immer schlimmer. Nach den Sommerferien dieses Jahres beschloss ich dann einfach, gar nichts mehr zu tun, weil ich gefrustet war und ehrlich gesagt keinen Bock mehr drauf hatte. Die Schule macht mir keinen Spaß mehr, meine Mitschüler nerven mich und meine Noten wurden immer schlechter. Die Lehrer begannen sich Sorgen zu machen, besonders mein VWL-Lehrer, der fast wie ein Vater für mich war. Ich konnte mit ihm immer über alles sprechen, er blieb nach der Schule oft noch da, um mir den Stoff noch einmal beizubringen, wenn ich doch noch Fragen hatte.


Er fragte mich besorgt, was los sei, und ich log ihn ziemlich heftig an. Ich erzählte ihm, dass ich zu Hause sehr schlimme Probleme hätte, dass mein Vater sehr krank geworden sei, ich seelisch nicht mehr klarkäme und so weiter. Leider hat mein Lieblings-Lehrer das auch allen anderen Lehrern erzählt, die jetzt nach jeder Stunde zu mir kommen und mit mir reden wollen. Ich habe in Deutsch, wo ich früher nie etwas Schlechteres als eine Zwei geschrieben habe, nun mehrere schlechte Noten geschrieben, und der Lehrer will mir trotzdem noch eine Eins geben. Dabei habe ich das nicht verdient! Ich habe einfach kein Bock mehr auf Schule, das ist alles. Und trotzdem tut es mir echt leid, dass ich so krass gelogen habe. Alle machen sich nun Sorgen um mich, dabei ist eigentlich alles okay. Ich bin nur zu faul geworden.

Beichthaus.com Beichte #00032311 vom 28.11.2013 um 09:25:51 Uhr (11 Kommentare).

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Die begehrte Gamerin

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Falschheit Lügen Begehrlichkeit Internet Games

Ich (w/20) möchte beichten, dass ich Männer anlüge. Allerdings tue ich dies stets mit guten Absichten. Seit etwas über einem Jahr spiele ich ein mehr oder weniger bekanntes Online-Rollenspiel. Wie man sich denken kann, sind in dieser virtuellen Welt Frauen Mangelware und das bekommt man schnell zu spüren. Sobald jemand herausfindet, dass man weiblich ist, wird man angebaggert - und das von allen Seiten. Bei manchen, die mir recht sympathisch rüberkommen, lasse ich mich auch darauf ein und flirte ein wenig zurück. Meistens erzählen diese Männer recht schnell, dass sie noch nie eine Freundin hatten oder allgemein sehr lange Single sind, aber sich gerne eine "Gamerin" als Freundin wünschen. Da ich als Kind selber oft gehänselt wurde, weil ich etwas dicker war, tun mir die Männer dann irgendwie leid und ich sage ihnen, dass ich sie total nett fände. Oft schicken sie auch direkt Bilder, um zu sehen, wie sie mir gefallen. Allerdings war bisher selten jemand dabei, der mir wirklich gefiel.


Trotzdem sage ich, dass sie doch gar nicht schlecht aussehen und ich die Frauen nicht verstehe, die kein Interesse an ihnen haben. Da bisher auch noch niemand in meiner Nähe wohnte, musste ich auch nie befürchten, dass jemand mich spontan besuchen wollte, wenn ich meinte, dass ich "leider zu weit weg wohne". Durch meine Lügerei fühlen sich die Männer meistens schnell begehrt und wirken auch glücklicher und selbstbewusster. Sie erzählen mir, wie hübsch ich bin, und oft deuten sie an, dass sie sich verliebt hätten, obwohl sie nur Fotos von mir kennen. Ich allerdings halte mich da zurück. Das mag nun ziemlich gemein klingen und man könnte denken, dass ich viele Herzen damit breche. Allerdings habe ich in den letzten Monaten bemerkt, dass der Großteil meiner "Verehrer" in der kurzen Zeit, in der sie mit mir schreiben, vermehrt Freundinnen gefunden haben, da ihr neu gewonnenes Selbstbewusstsein wohl ziemlich anziehend ist. Meistens schreiben sie mir dann, dass es ihnen wirklich leidtue, aber man nichts gegen die Liebe tun kann. Ich tue dann so als sei ich etwas eifersüchtig und wünsche ihnen viel Glück, bevor ich sie lösche. Einfach nur, damit sie weiterhin glauben, dass ich Interesse gehabt hätte, obwohl mir das Ganze eigentlich nicht sehr nah geht. Irgendwie finde ich es aber schon etwas traurig, da ich ihnen ja doch etwas vormache und selbst auch noch Single bin.

Beichthaus.com Beichte #00032302 vom 26.11.2013 um 19:12:03 Uhr (21 Kommentare).

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Der einzige Mann in meinem Leben

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Verzweiflung Selbstsucht Neugier Partnerschaft

Ich (w/20) bin seit zwei Jahren mit meinem Freund zusammen. Ich liebe ihn und kann mir ein Leben ohne ihn eigentlich gar nicht mehr vorstellen. Auch wenn er mich manchmal unendlich nervt, helfen mir sein Lachen und seine bloße Anwesenheit durch dunkle Tage. Ich könnte ihn auch niemals betrügen. Und er mich auch nicht, das weiß ich. Dennoch habe ich manchmal Angst, durch ihn etwas zu verpassen. Was ist, wenn wir heiraten und uns in zehn Jahren scheiden lassen? Dann habe ich meine ganze Jugend über nur ihn gehabt. Er wäre dann, wenn ich 30 wäre, mein erster und einziger Mann gewesen, mit dem ich Bett und Herz geteilt habe. Ich beichte also, dass ich trotz einer glücklichen Beziehung nicht sicher bin, ob ich das Richtige tue.

Beichthaus.com Beichte #00032300 vom 26.11.2013 um 22:45:32 Uhr (29 Kommentare).

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