Lollipop, Lollipop!

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Peinlichkeit Feigheit Partnerschaft

Lollipop, Lollipop!
Mein Freund war bei den ersten paar Mal Sex am Anfang unserer Beziehung extrem unentspannt. Obwohl er schon Mitte zwanzig war, hatte er sehr wenig Erfahrung und unglaubliche Angst davor, etwas falsch zu machen. Gutes Zureden oder allgemeine Gespräche halfen nichts, ebenso wenig wie diverse Massagen. Und als wir dann mal wieder zugange waren, und ich merkte, wie er wieder verkrampfte, fing ich spontan an: "Lollipop, Lollipop, Lolli-Lolli-Lollipop" zu singen, und an seinem Penis zu lecken wie an einem Lutscher. Er musste total lachen und ab diesem Moment war irgendwie der Knoten geplatzt und er konnte sich voll und ganz entspannen.

Beichthaus.com Beichte #00033385 vom 02.06.2014 um 23:25:30 Uhr (3 Kommentare).

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Lüge über die Jungfräulichkeit

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Lügen Feigheit Peinlichkeit Partnerschaft Stockelsdorf-Krumbeck

Ich beichte, dass ich bezüglich meiner Jungfräulichkeit gelogen habe. Ich war 18 Jahre alt, als ich mit meinem ersten Freund zusammenkam, und es war mir einfach furchtbar peinlich, dass ich mit fast 19 Jahren noch Jungfrau war. Viele werden das wohl nicht verstehen, aber mich hat es sehr beschäftigt. Auf jeden Fall habe ich einen Kerl erfunden, der mich entjungfert hat und dann umgezogen ist. Mein Freund hat das natürlich geglaubt und wollte alles ganz genau wissen. Deshalb habe ich eine komplette Affäre daraus gemacht, die gescheitert ist, weil es nur um Sex ging - und die Lüge fiel ihm nicht auf. Er bemerkte auch nicht, dass ich noch Jungfrau war, es lief einfach alles reibungslos ab. Im Nachhinein tut es mir leid, ich wäre gerne ehrlich gewesen und hätte dann ein richtiges erstes Mal gehabt. Neulich sagte er mir sogar, dass er gerne eine Frau entjungfert hätte, und ich konnte nichts anderes tun, als mir zu denken, dass er das doch hatte. Ich werde ihm die Wahrheit wohl nie sagen können, denn da steckt eine zu große Lüge dahinter. Es wäre nur mies, wenn er in meinem Umfeld irgendwann mal "meinen Ex" anspricht.

Beichthaus.com Beichte #00033383 vom 02.06.2014 um 19:23:32 Uhr in Stockelsdorf-Krumbeck (13 Kommentare).

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Die Schläger und der kleine Hund

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Aggression Gewalt Zorn Tiere Bahn & Co. Prosselsheim

Ich muss gestehen, dass ich einmal sehr gewalttätig wurde. Und zwar fuhr ich mit dem Bus nach Hause, in dem sich auch drei junge Osteuropäer, und eine junge Frau befanden, die einen kleinen Hund in einer Tasche bei sich trug. Die drei Bengel tuschelten schon die ganze Zeit herum, und als die Frau ausstieg, trat ihr einer der Bengel voll gegen die Tasche, so fest, dass man hören konnte, dass ein Knochen des Hundes brach. Die junge Frau stand weinend vor dem Bus und der Bengel lachend und pöbelnd in der Tür, drei Stufen über ihr und drohte, sie auch gleich zu treten. In diesem Moment rammte ich ihm mit aller Kraft beide Fäuste zwischen die Schulterblätter, sodass der Bengel regelrecht aus dem Bus flog und mit dem Gesicht den Boden begrüßte. Auch bei ihm war danach ein Knochen gebrochen, nämlich das Nasenbein und zwei Zähne spuckte er auch aus. Seine Kumpels waren offenbar zu perplex, um mich anzugreifen, außerdem trat ich quasi die Flucht nach vorne an und meinte, sie sollten sich verpfeifen, sonst würde ich eine Gruppensitzung daraus machen. Das Mädchen mit dem Hund war zu dem Zeitpunkt weggerannt.


Als kurz darauf die Polizei kam, die der Busfahrer gerufen hatte, sagten die Typen zwar gegen mich aus, aber ich behauptete, er sei einfach rausgefallen. Und da alle drei alkoholisiert waren, wurde mir sowohl von den Polizisten, die die Anzeige trotzdem aufnehmen mussten, als auch vor Gericht geglaubt. Der Fahrer hatte nicht viel gesehen und der Richter unterstellte den Bengeln Belastungseifer und sagte, wer betrunken Unsinn mache und dann noch blöd zum Laufen sei, trage selbst die Schuld. Ich wurde in allen Punkten freigesprochen, also Körperverletzung und Beleidigung. Als ich die junge Frau ein halbes Jahr später wiedertraf, eher durch Zufall, dankte sie mir und wir hatten sogar mehrere Dates, aus denen aber leider nichts Festes wurde, weil ich ein eher natürlicher Typ bin, während sie sehr stylisch ist. Aber ihre, sagen wir, beidseitig genossene Art, sich zu bedanken, machte den ganzen Stress mehr als wett.

Beichthaus.com Beichte #00033379 vom 01.06.2014 um 21:24:58 Uhr in Prosselsheim (17 Kommentare).

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Patienten ohne Krankheit

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Zorn Hass Dummheit Gesundheit Unfall

Ich (w) arbeite beim Rettungsdienst. Ich könnte mir keinen schöneren Job vorstellen. Ich habe auch kein Problem damit, bei Nacht und Nebel, Regen und Eis auszurücken und nachts um 3 zermatschte Menschen aus den Autowracks zu ziehen. Ist halt mein Ding. Es gibt nur eine Sache, bei der ich und die Kollegen einen riesigen Hals kriegen, und zwar die Menschen, die aus Langeweile anrufen, und meinen, uns als Taxi benutzen zu müssen. Oder nachts um halb 2 glauben, sie bräuchten unbedingt jetzt einen Schwangerschaftstest. Diese Menschen nehmen eventuell wirklich kranken und verletzten Menschen die Möglichkeit weg, den nächstgelegenen Rettungswagen zu bekommen. Stattdessen muss dann einer aus der Nachbarstadt kommen. Das kostet Zeit, wenn auch nur wenige Minuten mehr, aber es kann über Leben und Tod bestimmen. Meine Beichte ist nun, dass wir manchmal, bei genau solchen Patienten, die meinen, sie müssten nach drei Wochen mit Bauchweh mal zum Arzt, obwohl es sich nicht verschlimmert hat, kleine Gemeinheiten machen. Da wird schon einmal der Zugang mit der größten Braunüle gelegt, die wir haben, und das ziept natürlich ordentlich, weil die Nadel nicht gerade klein ist. Dann werden auch mal gemeine Kommentare bei der Übergabe im Krankenhaus abgegeben, worauf die Schwestern und Ärzte ebenfalls eingehen, weil sie einfach nur noch derbe genervt sind. Wir machen natürlich nie etwas, was den Patienten wirklich schaden könnte, allerdings helfen uns solche Sachen den Frust abzubauen.

Beichthaus.com Beichte #00033377 vom 01.06.2014 um 17:50:22 Uhr (12 Kommentare).

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“Beichte

Neid ist die größte Anerkennung

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Neid Hass Verzweiflung Begehrlichkeit

Ich (m) bin jetzt 28 und immer noch ein kompletter Anfänger. Bevor ich vor circa anderthalb Jahren angefangen habe, 34 Kilo abzunehmen, war noch alles in Ordnung. Es sind noch 15 Kilo bis zum rechnerischen Normalgewicht und es waren insgesamt 131 Kilo. Es störten mich außerdem, die "Schwangerschaftsstreifen", die an meinem viel zu großen Bauch zurückgeblieben sind. Entfernen kann man diese ja nicht - und da ist dann noch mein genetisch bedingter Haarausfall. Durch das Abnehmen bekam ich jedoch einen schönen Schub Selbstvertrauen, auch wenn das nicht lange hielt. Vor ein paar Monaten bekam ich dann wieder Kontakt zu einer alten Internetbekanntschaft - auch wenn wir uns nie gesehen haben. Irgendwann beichtete sie mir, dass die Bilder, die sie mir geschickt hatte, nicht sie zeigten. Wir verstanden uns zwar gut, aber nachdem ich dann tatsächlich ein Bild von ihr gesehen hatte, beendete ich das Ganze, weil ich mit der Lüge nicht klarkam. Wir hatten uns ja eh noch nie wirklich getroffen.


Und hier fängt das eigentliche Problem an. Vor dieser Bekanntschaft hätte ich zwar auch gerne eine Freundin gehabt, aber meist war es mehr im Bereich "wäre schön", auch wenn es eigentlich schon lange mal Zeit war. Nun, sie hat trotz ihrer Lüge meinen Jagdtrieb geweckt. Doch wie ganz am Anfang schon geschrieben, ich bin ein absoluter Anfänger. Ein Mensch mit unfreiwillig fehlenden Erfahrungen. Flirten konnte ich noch nie, Freunde habe ich immer schon wenige gehabt, momentan habe ich nur einen. Meine körperliche Unzulänglichkeit in Form von hängender Haut und den Geweberissen am Bauch habe ich meiner eigenen Faulheit in jüngeren Jahren zu verdanken. Nun war es noch nie leicht, Erfahrungen zu sammeln, da ich auch noch furchtbar schüchtern bin. Inzwischen versuche ich daran etwas zu ändern, aber durch die Versuche, Frauen kennenzulernen, kommen in mir immer öfter schlechte Laune und vor allem Neid auf. Neid auf Menschen mit Beziehungen - egal ob kurz oder lang. Neid auf alle, die sich getraut haben, sich zum Deppen zu machen und Liebe bekommen haben. Aber auch auf jene, die Ablehnung erfahren haben, und trotzdem fähig waren, damit umzugehen und daraus zu lernen. Neid auf Menschen, die nie den Fehler gemacht haben, nicht auf sich zu achten. Und Hass auf solche, die genetisch sogar dazu veranlagt sind, gut aussehend zu sein, essen können, was sie wollen und höchstens Bauchschmerzen bekommen. Neid ist das größte Maß an Anerkennung, so sagen einige. Nun - damit bekommen sehr viele Menschen, sehr viel Anerkennung von mir. Aber das macht es nicht besser. Ich bin neidisch und hasse sie ungerechtfertigt, weil ich selbst Fehler gemacht habe, deren Folgen ich nicht beseitigen kann. Und auch wegen genetischer "Nachteile". Und ich weiß, dass es falsch ist.


Ich stehe vor der Tür zur Welt, zu anderen Menschen und habe den Schlüssel in der Hand. Ich traue mich aber nicht, sie aufzumachen. Dass ich nicht Brad Pitt sein muss, um eine interessante Frau für mich zu begeistern, weiß ich natürlich. Aber trotzdem: Zwei Menschen lernen sich über Anziehung kennen und diese erfolgt anfangs visuell. Erst später ist es wichtig, wer man ist, nur so weit komme ich erst gar nicht. Deshalb bleibe ich stehen und schaue nur zu. Oh - ehe ich es vergesse: Geld für einen Psychiater kann ich nicht aufbringen, sollte jemand meinen, ich bräuchte einen. Ich verwende mein Geld nämlich für Weiterbildungen, damit ich wenigstens beruflichen Erfolg haben kann.

Beichthaus.com Beichte #00033374 vom 01.06.2014 um 14:17:22 Uhr (8 Kommentare).

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