Verzweifelte Frauen beim Casting

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Selbstsucht Dummheit Falschheit Medien

Ich arbeite seit vier Jahren für eine große TV-Produktionsfirma, die vor allem durch eine gewisse Castingshow ihr Geld macht. Da ich dort Backstage mit einem Klemmbrett und Headset rumlaufe, kommen zahllose junge Frauen auf mich zu, weil sie wohl denken, ich hätte etwas zu sagen, was das Auswahlverfahren betrifft. Viele von ihnen sind extrem hohl hinter der Stirn, was zur Folge hat, dass sie alles machen würden, nur um eine Runde weiterzukommen. Ich sage ihnen immer wieder, dass ich nichts versprechen kann, aber entweder verstehen die das nicht, oder sind zu dumm, um es zu verstehen. So oder so bekomme ich in der Zeit, in der die Aufnahmen für die Sendung anstehen, viele eindeutige Angebote, auf die ich selbstverständlich eingehe, wenn mir die Optik der Dame zusagt. Einige dieser Damen, die dann auch in den Liveshows einen auf braves Mädchen von nebenan machen, sind in Wirklichkeit die größten Schlampen, die alles für ein paar Minuten Ruhm machen.


Am besten in Erinnerung ist mir eine junge Frau geblieben, die es eigentlich gar nicht nötig hatte, denn Singen konnte sie recht gut. Blöd nur für sie, dass sie alles in den Sand gesetzt hat und jetzt nur noch Schlagzeilen macht, wenn sie in anderen Trash-Formaten auftaucht, von einem anderen Z-Promi schwanger ist oder in Boulevardsendungen über ihre Schönheitsoperationen spricht, nur um ein paar Euro zu verdienen. Ich freue mich schon auf die nächste Staffel.

Beichthaus.com Beichte #00037622 vom 17.02.2016 um 12:13:18 Uhr (6 Kommentare).

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Verdacht auf Läuse

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Ignoranz Unreinlichkeit Gesundheit

Vor einigen Wochen warnte uns ein befreundetes Pärchen vor Kopfläusen, denn sie hatten bei ihren beiden Söhnen welche gefunden, nachdem in der Klasse ihres älteren Sohnes Läuse aufgetreten waren. Und wie sicherlich viele wissen, verbreiten sich diese Biester, vor allem unter Kindern, recht schnell. Ich besorgte daraufhin einen Nissenkamm und durchsuchte meine Kinder und mich gründlichst, zumal der jüngere Sohn unserer Freunde und unser Sohn in der gleichen Kindergartengruppe sind. Aber ich fand trotz penibler Sucht weder Läuse noch Nissen in unserer Familie. Noch am gleichen Wochenende - unsere Freunde hatten zwei Tage zuvor bereits ihre Läusekur gemacht - waren meine Tochter und ich kurz zu Besuch, ich saß dort auf dem Sofa, deren kleinen Sohn auch mal kurz auf meinem Schoß.


Jetzt endlich zu meiner Beichte: Am andern Tag fand ich bei einer nachträglichen Routineuntersuchung meiner Haare eine Laus. Ich habe sie zermalmt, weggeworfen und niemandem etwas gesagt. Normalerweise sollte man nach dem Auffinden auch nur einer Laus sofort eine Haarkur mit einem Mittel aus der Apotheke machen. Ich hatte aber echt keine Lust darauf und fand sonst, auch nach Durchgehen des gesamten Haares mit dem Nissenkamm, nichts! Stattdessen schwieg ich über das Auffinden jener Laus, untersuchte auch meine Kinder immer wieder gründlich. Und nur, wenn ich jetzt noch daran denke, muss ich mich umgehend am Kopf kratzen.

Beichthaus.com Beichte #00037621 vom 17.02.2016 um 11:43:38 Uhr (2 Kommentare).

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“Beichte

Ist Hygiene wirklich so wichtig?

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Faulheit Ekel Unreinlichkeit Peinlichkeit

Ich möchte beichten, dass ich ein unglaubliches Schwein bin. Kurz zu mir, ich bin mittlerweile 26 Jahre alt und bin Logopädin. Meine Familie stammt ursprünglich aus Russland und ich bin sehr konservativ aufgewachsen. Ich war immer eine gute Schülerin und habe mich auch immer sozial und in der Kirche engagiert. Jedoch gab es da immer eine Sache, die nicht so ganz ins Bild des ordentlichen Mädchens passte, auch wenn mich fast nie jemand darauf angesprochen hat. Es waren nicht Partys oder Drogen, es war meine schreckliche Faulheit, wenn es um Körperhygiene ging.


Bereits als Kind war ich sehr unhygienisch, bin manchmal eine Woche lang nicht duschen gegangen oder habe meine Socken nicht gewechselt. Körperpflege war für mich immer lästig. Als ich so in der sechsten Klasse war, habe ich angefangen, immer unhygienischer zu werden. Irgendwann ging ich dann nur noch jede zweite Woche duschen, habe mir nur einmal in der Woche die Unterwäsche gewechselt und aufgehört Deo zu benutzen. Ich war zur damaligen Zeit sogar noch im Sportverein (Akrobatik und Ballett), allerdings hatte ich selbst nach dem Sport nicht das Gefühl, das ich jetzt eine Dusche bräuchte. Irgendwann habe ich dann alles immer weiter hinausgezögert. Das Ganze ging so, bis ich 16 war. Nachdem ich immer weniger Zeit für Sport hatte, bin ich ein bisschen auseinandergegangen und habe mich dadurch eklig gefühlt. Nur das hat es geschafft, meine schlechte Angewohnheit zu durchbrechen. Irgendwann kam dann der Punkt, an dem ich eingesehen habe, dass dieses Verhalten einfach nur ekelhaft ist.


Außerdem fand ich es auf eine abartige Weise faszinierend zu sehen, wo die Grenzen lagen. Meine Rekorde: Die gleichen Socken sechs Wochen tragen, zwei Monate nicht Duschen, die Haare zwei Wochen lang nicht waschen. Ich trug auch einmal einen ganzen Monat lang die gleiche Unterhose. Manchmal habe ich auch nach dem Duschen die gleiche Wäsche wieder angezogen. Außerdem habe ich mir immer sehr gut die Zähne geputzt, weswegen man bei meinem Anblick wahrscheinlich nicht gleich gesehen hat, wie sehr ich mich gehen lasse. Die Hände habe ich mir fast nie gewaschen, auch nicht wenn ich auf dem Klo war, weswegen ich wahrscheinlich eine ziemliche Bakterienschleuder war. Krank war ich allerdings nicht oft. Für die Haare habe ich meist Trockenshampoo benutzt, außerdem sind sie ziemlich dick, was das Haarewaschen sehr mühsam macht.


Wenn ich so zurückdenke, finde ich es wirklich erschreckend, dass ich fast meine ganze Jugend lang meinen Körper schlecht behandelt habe. Ich wurde genau zwei Mal darauf angesprochen: Einmal von meiner Mitschülerin in der siebten und einmal von meiner Freundin in Sport. Von besagter Mitschülerin habe ich auch einen Zettel bekommen, auf dem "Nasty stinkt" stand, was ich damals aber noch nicht wirklich ernst nahm. Ich habe mich immer rausgeredet, weil es mir eigentlich richtig peinlich war. Meinen Eltern ist es auch manchmal aufgefallen, wenn ich beispielsweise immer die gleichen Socken anhatte, aber ich habe immer die Wäsche meiner Schwester in den Wäschekorb getan, damit meine Mutter keinen Verdacht schöpft. Ich weiß nicht, ob ich gestunken habe, aber ich hab mich nur selten so empfunden. Meinen ersten Freund hatte ich übrigens mit 19 Jahren.


Ich weiß nicht, was in meinem Kopf falsch ist, dass es mir so schwer fällt, hygienisch zu sein. Noch heute kämpfe ich mit mir, wenn es um solche Sachen geht, aber mittlerweile kann ich mich zusammenreißen. Es tut mir im Nachhinein wahnsinnig leid, dass meine Mitmenschen das ertragen mussten und dass ich so schlecht mit meinem Körper und meiner Gesundheit umging.

Beichthaus.com Beichte #00037618 vom 16.02.2016 um 17:05:59 Uhr (21 Kommentare).

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Süßigkeiten in der Schwangerschaft

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Völlerei Verzweiflung Maßlosigkeit Schwangerschaft

Ich habe in meiner Schwangerschaft mit meiner jetzt zweijährigen Tochter 42 Kilo zugenommen. Vor meiner Schwangerschaft war ich schlank und hinterher sah ich aus wie eine Tonne. Ich habe über mehrere Monate alleine zwischen dem Aufstehen und dem Mittagessen mindestens eine Packung hellen Sandwichtoast verdrückt, mit viel Teewurst oder süßen Brotaufstrichen. An manchen Tagen kam ich auf anderthalb bis zwei Packungen. Und auch den restlichen Tag ging es mit dem Futtern weiter. Vor allem Süßes war nicht sicher vor mir. Die Folge war Schwangerschaftsdiabetes, und meine Tochter war viel zu groß und schwer. Sie musste per Kaiserschnitt geholt werden und ich lag anderthalb Wochen völlig lädiert im Krankenhaus. Ich konnte sie erst am nächsten Tag das erste Mal begrüßen. Mein Mann war derjenige, den sie zuerst sah, er hatte sie nach ihrer Geburt stundenlang auf der Brust, und das hat ihr Verhältnis sehr geprägt.


Ich bin natürlich sehr glücklich, wenn ich sehe, wie innig es ist, bin aber schon auch manchmal traurig, dass sie so selten nach mir verlangt. Mir wurde damals ganz klar gesagt, dass der Kaiserschnitt nicht nötig gewesen wäre, wenn ich nicht so maßlos gefressen hätte. Vor der Schwangerschaft und auch danach hatte ich keine solchen Gelüste mehr. Ich schäme mich sehr. Ich hatte mich nicht unter Kontrolle, mein Kind damit auch gefährdet und die Quittung war der Kaiserschnitt und sicherlich ist die starke Papafixierung auch eine Folge davon. Aber das Allerschlimmste: Der Kaiserschnitt war kompliziert, und mir wurde danach von meiner Gyn dringend davon abgeraten, noch einmal schwanger zu werden, denn bei einem erneuten Kaiserschnitt kann sie für nichts garantieren. Und an allem bin nur ich schuld. Mittlerweile ist das Übergewicht weg. Doch meine Reue wird immer bleiben.

Beichthaus.com Beichte #00037614 vom 16.02.2016 um 04:43:11 Uhr (22 Kommentare).

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Meine Freundin ist eine Schmarotzerin!

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Hass Zorn Feigheit Partnerschaft

Ich beichte, dass ich meine Freundin mit jedem Tag weniger liebe und umso mehr zu hassen lerne. Die Gründe für diese Veränderungen sind banal und eigentlich sollte man darüber stehen, aber es treibt mich in den Wahnsinn: Sie wohnt seit zwei Jahren bei mir und zahlt […]
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Beichthaus.com Beichte #00037610 vom 15.02.2016 um 18:07:20 Uhr (28 Kommentare).

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