Gegen den Feminismus

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Vorurteile Ignoranz Gesellschaft

Ich beichte hiermit, dass ich extrem altmodisch bin und kein Verständnis für Menschen in meiner Umgebung habe, die nicht so denken wie ich. Für mich gehört eine Frau nach Hause zu den Kindern und der Mann sollte arbeiten gehen. Jede Frau will mehr Rechte und genau so behandelt werden, wie ein Mann. Aber wenn es um das Bezahlen der Rechnung geht, ist es ja klar, wer das übernimmt. Ich nehme auch Frauen in Männerberufen nicht ernst. Keiner meiner Freunde weiß, dass ich so extrem darüber denke. Man kann ja als Frau auch arbeiten gehen, aber weniger, um noch alles zu Hause zu schaffen. Und als Mann soll man ja auch nicht Alleinherrscher zu Hause sein. Aber das Leben wäre viel entspannter, wenn es so wäre, wie vor 50 Jahren. Ich bin übrigens selbst weiblich und lebe auch so mit meinem Freund zusammen. Ich fühle mich kein bisschen unterdrückt oder sonst etwas.

Beichthaus.com Beichte #00036230 vom 23.07.2015 um 00:50:10 Uhr (35 Kommentare).

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Beziehung mit meinem Halbbruder

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Vorurteile Begehrlichkeit Ignoranz Partnerschaft Biberach

Ich bin als Einzelkind aufgewachsen. Bei meinen Großeltern. 2010 habe ich dann meinen leiblichen Halbbruder kennengelernt, denn er war auf der Suche nach mir. Und ab da sind mir immer wieder Gedanken durch den Kopf geschossen, die da nicht sein dürften - ich finde meinen eigenen Bruder extrem anziehend. Aber ich habe immer die Finger von ihm gelassen, weil ich ja nicht wusste, wie er denkt und ich Angst hatte, ihn zu verlieren, würde ich ihn damit konfrontieren. Aber irgendwann waren wir in auf einem Schützenfest, haben getrunken und geredet. Und ein Wort gab das andere - eigentlich wollten wir für uns gegenseitig passende Partner suchen. Am Ende kam raus, dass wir uns gegenseitig nicht von der Bettkante schubsen würden. Wir haben dann die ganze Nacht offen über das Thema geredet und just in dem Moment ist das schlafende Raubtier in mir erwacht.


Ich habe mich in meinen Bruder verliebt. Auch darüber haben wir gesprochen und heraus kam, dass es ihm die ganze Zeit genauso ging. Jetzt sind wir ein Paar. In dieser Beziehung komm ich das erste Mal zur Ruhe und kann mich fallen lassen, denn aufgrund der 5-jährigen vorherigen Bindung als Geschwister haben wir eine ganz andere Beziehung. Wir würden den anderen niemals im Stich lassen und gewisse Grenzen sind uns wohl bewusst. Die werden auch nicht überschritten. Allerdings finde ich es zum Kotzen, wenn Leute es wissen und sehen, wie wir miteinander umgehen und die dann das Lästern anfangen. Automatisch wird man verurteilt und ausgeschlossen. Das ist doch nicht fair, ich kann doch meine Gefühle nicht unterdrücken! Das ist mehr als nur ein Eingriff in das Recht auf Freiheit! Was ist daran so falsch? Was bitte soll daran verwerflich sein? Gut, Kinder kann man nicht haben, aber das liegt an den Genen, das funktioniert einfach nicht. Das ist okay, es gibt auch noch andere Methoden. Ich bin für mehr Toleranz in unserer Gesellschaft!

Beichthaus.com Beichte #00036205 vom 20.07.2015 um 13:53:06 Uhr in 88400 Biberach (Hindenburgstraße) (14 Kommentare).

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“Beichte

Bin ich wirklich süchtig?

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Trunksucht Ignoranz Berkenthin

Ich (m/28) möchte beichten, dass ich mich möglicherweise zu Tode saufe. Einige Fakten zu mir: Ich trinke im Durchschnitt an fünf Tagen pro Woche. Wenn ich mal einen trockenen Tag einlege, dann nur, weil ich mich entweder noch vom Vorabend erholen muss oder weil ich mir nach mehreren feucht-fröhlichen Abenden hintereinander selbst beweisen möchte, noch alles im Griff zu haben. Manchmal schaffe ich es auch an zwei Abenden in Folge trocken zu bleiben, aber spätestens am dritten Abend war es das mit meiner Abstinenz. Ich schieße mich so gut wie nie komplett ab, sondern trinke immer nur so viel, dass ich am Ende des Abends zwar schon gut einen sitzen habe, aber ohne direkte Folgen. Anders gesagt: Wenn ich mich schon so langsam besoffen fühle, höre ich meistens auf, da ich weder Lust auf Kotzen noch auf den Kater am nächsten Morgen habe. Ich trinke zwar immer unterschiedlich viel, aber unter 100-150 ml Alkohol geht gar nichts. Das entspricht ungefähr der Alkoholmenge von fünf Bieren, einem Liter Wein oder einer halben Flasche Wodka. Ich horte Vorräte und halte geheim, wie viel ich in Wirklichkeit trinke. Wenn ich keine oder nicht ausreichende Vorräte im Kühlschrank habe, werde ich nervös und hibbelig.


Und wenn ich mal doch einen Absturz habe, baue ich immer Mist, für den ich mich nicht selten am nächsten Tag entschuldigen muss. Ich habe mich sehr genau über die Folgen von Alkoholismus informiert und saufe trotzdem weiter, trotz der körperlichen, psychischen, finanziellen, beruflichen und sozialen Schäden, die ich anrichte bzw. die mir in Zukunft drohen, wenn ich mein Trinkverhalten nicht ändere. Ich saufe auch jetzt gerade, während ich das hier schreibe. Trotz allem, was ich bisher geschrieben habe, bin ich mir immer noch nicht sicher, ob ich bereits körperlich abhängig bin. Ich sage mir immer wieder, dass das gar nicht sein kann, weil ich nur abends trinke, weil ich an 1-2 Tagen pro Woche doch auf Alkohol verzichte, weil mir morgens noch nicht die Hände zittern und ich auch sonst keine körperlichen Entzugserscheinungen habe - und weil ich, anders als die Penner am Bahnhof, meistens nicht zwei Flaschen Wodka und zehn Bier am Tag trinke, sondern "nur" 4-6 Bier. Dass ich alles im Griff habe, denke ich übrigens nur, wenn ich schon getrunken habe. Immer wenn ich nüchtern bin, regt sich in mir der Verdacht, dass ich möglicherweise trotz der Tatsache, dass ich nur "moderat" saufe und (noch) kein Bahnhofspenner bin, nicht nur ein Problem haben könnte, sondern möglicherweise schon längst die Stufe zum Hardcore-Alkoholiker überschritten haben könnte.

Beichthaus.com Beichte #00036184 vom 17.07.2015 um 22:01:29 Uhr in Berkenthin (15 Kommentare).

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Wen soll ich wählen?

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Ignoranz Politik Trendelburg

Ich möchte beichten, dass ich keine Ahnung habe, für wen ich bei der nächsten Bundestagswahl mein Kreuz machen soll. Immer, wenn ich die Parteien, deren Programme und Politiker, miteinander vergleiche und das aktuelle politische Geschehen sowohl in Deutschland als auch in Europa und der Welt verfolge, kommt mir nur ein Satz in den Sinn: "Pest oder Cholera..." Ich denke aus lauter Verzweiflung werde ich die Violetten wählen. Wenn die an die Macht kommen, kann ich mir das dann folgende Chaos wenigstens ganz legal "schön kiffen".

Beichthaus.com Beichte #00036183 vom 17.07.2015 um 21:25:01 Uhr in 34388 Trendelburg (Marktplatz) (20 Kommentare).

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“Beichte

Festival-Erfahrung der besonderen Art

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Ekel Peinlichkeit Ignoranz Gräfenhainichen

Ich bin 2012 mit einigen Freunden auf das Splash!-Festival gefahren. Ich habe mich schon echt lange darauf gefreut und unsere Truppe war auch super drauf. Blöd nur, dass ich eine Woche vorher auf einem anderen, sehr verregneten, Festival war und krank nach Hause gekommen bin, die Fahrt zum Splash! wollte ich mir aber dennoch nicht entgehen lassen. Aber auf der Hinfahrt merkte ich schon: Mein Bauch arbeitet, ich bekomme Durchfall, wollte mir aber nichts anmerken lassen, da ich mit Freunden im gleichen Zelt schlafen wollte und diese sich keine Sorgen wegen der Ansteckungsgefahr machen sollten. Außerdem waren wir schon sehr spät dran und andere Freunde warteten bereits beim Festival auf uns.


Ich hielt es also über eine Stunde an, bis wir angekommen waren. Dort warteten wir auf unsere Freunde bzw. ich selbst bin schnell auf dem Parkplatz verschwunden, um "mein sehr dringendes Geschäft" zu erledigen. Leider war ich das erste Mal da, fand kein Dixi oder Ähnliches und wollte in die Büsche, dort waren aber Wege mit Leuten, also suchte ich weiter. Als ich nicht mehr anhalten konnte, versteckte ich mich hinter einem VW T4 Bus auf dem Parkplatz und hinterließ einen ordentlichen Kuhfladen. So ein Geschenk gehört aber natürlich auch verpackt, weswegen ich meine Hawaii-Blümchenkette darauflegte. Ich ging wieder zurück zu meinen Freunden. Kurze Zeit später hörten wir lautes Gebrüll aus der Richtung, jemand fand scheinbar meinen Fladen, latschte hinein und gab dies lautstark kund. Wir hörten also das Geschrei und es entfachte eine Diskussion in unserer Gruppe, wie eklig es doch sei, auf den Parkplatz zu scheißen. Ich wollte vor Scham im Boden versinken. Zum Glück merkte niemand, dass ich es war.

Beichthaus.com Beichte #00036180 vom 16.07.2015 um 22:43:06 Uhr in 06773 Gräfenhainichen (Ferropolisstraße) (2 Kommentare).

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