Sexy und begehrt

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Begehrlichkeit Eitelkeit Hochmut Schamlosigkeit

Ich (w/18) liebe es, angeschaut und berührt zu werden. Ohne jetzt überheblich wirken zu wollen, glaube ich, dass ich ganz gut aussehe. Das schließe ich zumindest aus der Aufmerksamkeit, die ich von den Männern bekomme. Ein paar kurze Eckdaten: Größe: 1,77m, 64kg, BH 75C. Alles noch straff und knackig. Bis vor Kurzem hatte ich noch einen ganz lieben Freund, wir waren 1,5 Jahre zusammen. Er hat Schluss gemacht, weil er mit meiner Leidenschaft nicht zurechtkam. Ich ziehe mich gerne sexy an und verstecke meine Vorzüge nicht gerade. Im Schwimmbad habe ich immer einen sehr knappen Bikini an, am Baggersee oftmals einen, der durchsichtig wird, wenn er nass ist - manchmal ziehe ich das Oberteil auch aus. Wenn ich dann im Schwimmbad oder am See etwas herumlaufe, achte ich darauf, wer mich beobachtet. Fällt mir jemand auf, so bekommt er auch etwas zu sehen. Ich mache das dann so, dass er nicht merkt, dass es Absicht ist. Wenn ich mich hinlege, achte ich zum Beispiel darauf, dass man meine Brüste gut sieht oder die Beine immer leicht offen sind. Meine Leidenschaft drücke ich aber auch abends beim Ausgehen aus. In einer vollen Kneipe oder im Club bin ich gerne mitten im Gedränge. Ich reibe meine Brüste oder meinen Po dann an den Männern, an denen ich vorbeigehe. Wenn es eng ist, ist es immer wie eine zufällige Berührung. Mein Ex-Freund hat es lange nicht gemerkt, doch in den letzten Monaten hat er es beobachtet. Ich habe immer alles abgestritten und gesagt, dass er spinnt. Selbst als er Schluss gemacht hat, bin ich dabei geblieben. Ich kann mir echt nicht vorstellen, ohne das alles zu leben. Ich möchte aber auch nicht falsch verstanden werden, ich möchte mit keinem der Männer Sex haben. Es ist nur toll, sexy zu sein und begehrt zu werden.

Beichthaus.com Beichte #00033834 vom 28.08.2014 um 08:34:47 Uhr (31 Kommentare).

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Der unbekannte Kommilitone

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Begehrlichkeit Neugier Fremdgehen Studentenleben Göttingen

Ich (w/21) bin in einer Beziehung, die eigentlich ganz gut läuft. Mein Freund hätte es verdient, dass ich ihm mal ein bisschen mehr Aufmerksamkeit schenke, als ich es im Moment tue. Er ist echt ein toller Mensch, auch wenn ich das nach fast drei Jahren Beziehung manchmal nicht zu schätzen weiß. Ich sollte wirklich froh sein, einen so tollen Menschen an meiner Seite zu haben. Das hat mich die letzten fünf Wochen aber nicht davon abgehalten, permanent einem anderen Kerl hinterherzustarren. Ich studiere im Moment und wir hatten gerade diese fünf Wochen lang einen Blockkurs, wo wir mit 200 Leuten jeden Tag im selben Hörsaal saßen. Und immer, wirklich immer, wenn mir langweilig war, habe ich geschaut, wo dieser eine Kerl sitzt. Ganz ehrlich, zum Glück kenne ich ihn nicht - und er mich auch nicht. Ich habe nur über viele Ecken herausgefunden, wie er heißt. Dabei studieren wir schon seit zwei Jahren zusammen, aber so ist das halt - man lernt nie alle kennen. Jedenfalls finde ich ihn total attraktiv. Ich glaube, es ist ganz lange her, dass ich jemanden so anziehend fand. Das hat mich am Anfang auch ziemlich durcheinandergebracht. Ich habe mich gefragt, was an meiner eigenen Beziehung denn so verkehrt sein muss, dass ich einen anderen Mann so dermaßen attraktiv finde und ich habe alles Mögliche infrage gestellt. War nicht schön. Daraus ist fast eine richtig krasse Beziehungskrise geworden und es ist immer noch ein bisschen wacklig bei uns.


Langsam kann ich akzeptieren, dass es wohl nur so eine komische Phase war. Vielleicht so ein unbewusster Abwehrmechanismus, weil ich im Moment sehr viel Stress und praktisch kein Privatleben mehr habe. Trotzdem schäme ich mich dafür, dass ich immer geschaut habe, wo er heute sitzt und dass ich mich in den Pausen so hingestellt habe, dass ich ihn noch ein bisschen länger anschauen konnte. Ich schäme mich dafür, dass ich an dem einen Tag strahlend wie ein Honigkuchenpferd durch die Welt gerannt bin, nur weil er mich einmal angeschaut und gelächelt hat. Oder der Tag, wo er nur drei Plätze weiter saß. Es war furchtbar und wunderschön zugleich. Jetzt ist der Kurs vorbei und ich werde ihn nie wiedersehen. Nächstes Semester studiert er wahrscheinlich woanders weiter. Ich hoffe, ich kann bald mit dieser Phase abschließen und meiner Beziehung wieder mehr Aufmerksamkeit schenken. Ich hoffe, er geht mir bald aus dem Kopf. Unbekannter, falls du das liest: Ich hätte wirklich gerne mal mit dir geredet und herausgefunden, was du für ein Mensch bist. Und auch, wenn du mich nie kennen wirst: Ich wünsche dir nur das Beste für dein weiteres Leben, finde oder erhalte dein Glück. Alles Gute. Ach ja: Deine neue Frisur steht dir nicht schlecht. Aber mit Zopf sieht es noch besser aus als mit offenen Haaren. Betont deine tolle Stirn und die gerade Nase ausgezeichnet.

Beichthaus.com Beichte #00033777 vom 18.08.2014 um 10:14:59 Uhr in 37075 Göttingen (Robert-Koch-Straße) (18 Kommentare).

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“Beichte

Die Online-Sekte und die Einhornfabrik

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Engherzigkeit Morallosigkeit Falschheit Dummheit Internet

Ich beichte hiermit, dass ich mich vor über einem Jahr in einem Onlineforum angemeldet habe, das schon fast eine Sekte ist. Die Leute dort sind streng gläubig und in dem Forum geht es hauptsächlich um die Deutung von Träumen, Prophezeiungen und allgemein herrscht dort so eine Weltuntergangsstimmung, dass man es gar nicht glauben kann. Verschwörungstheorien sind natürlich auch immer gern gesehen. Die Leute sind total paranoid und springen da natürlich drauf an. Kleines Beispiel: Als das Flugzeug über der Ukraine abgeschossen wurde, haben sie sich sofort daran gemacht, alle möglichen Quersummen (Koordinaten, Anzahl der Opfer, Flugnummer, Start und Zielflughafen (1=A, 2=B) und so weiter) zusammenzuzählen, bis das Datum des Abschusses herauskam. Dazu werden noch diverse Bibelzitate missbraucht, um zu beweisen, dass das alles so geplant war. Jedoch sind sie nicht in der Lage, auch nur ansatzweise oder tendenziell wahre Vorhersagen für die Zukunft zu machen. Diese Leute sind also sehr empfänglich für allen nur erdenklichen Bullshit.


So weit zu den Rahmenbedingungen. Aber wo ist jetzt die Beichte? An den ganzen Scheiß glaube ich natürlich nicht und eine Kirche habe ich schon ewig nicht mehr von innen gesehen. Ich mache mir einen Spaß daraus, die Leute aufs Korn zu nehmen. Ich bin recht aktiv und schreibe regelmäßig den verrücktesten Blödsinn. Meistens schreibe ich von meinen "Träumen" und habe mir schon durchaus einen Namen damit gemacht. Mein Favorit bisher ist meine "Einhornfabrik". Ich habe einen "Traum" beschrieben, in dem ich in einer Einhornfabrik war. Dort wurden in riesigen Hallen Einhörner auf Fließbänder produziert bzw. zusammengeschraubt. Das habe ich total breitgetreten, jedoch habe ich bewusst Lücken gelassen. Das Horn wird beispielsweise in die Schädeldecke geschraubt, jedoch war es aus einem Material, das ich noch nie gesehen hatte. Ich war dann zwei Tage lang nicht mehr online und habe nicht schlecht geschaut: In meiner Abwesenheit wurden drei Seiten vollgeschrieben, teilweise mit ellenlangen Texten. Mein Traum wurde so gedeutet, dass sich die Industrie die Rechte über die Tiere und Pflanzen einverleibt und diese nicht mehr "biologisch korrekt gezeugt werden", sondern eben im Labor herangezüchtet werden. Das Fließband symbolisiert, dass das in sehr großem Umfang passiert. Ein Einhorn habe ich deswegen gesehen, weil ganz neue Designertiere gezüchtet werden und das Gewinde in der Schädeldecke soll mir zeigen, dass wir Menschen immer mehr zu Robotern werden.


Ich könnte hier ganze Romane schreiben, ich sterbe jedes Mal aufs Neue vor Lachen, wenn Leute auf meine heiße Luft anspringen und mich als einen besonderen Menschen ansehen, da ich mir so viel von meinen Träumen merken kann und das für unsere Zukunft sehr wichtig ist. Ich bereue es, dass ich mich auf Kosten verwirrter, paranoider und gesellschaftlich abgeschotteter Menschen belustige. Andererseits denke ich mir auch, dass die Leute besser Stunden damit verbringen sollen, auf meinen Blödsinn einzugehen - denn dann sind sie beschäftigt und stellen sonst keinen gefährlichen Mist an. Aber ich kann beim besten Willen nicht damit aufhören. Es ist immer wieder urkomisch, jedoch tun mir diese armen Teufel leid, die das ernsthaft zu glauben scheinen.

Beichthaus.com Beichte #00033775 vom 17.08.2014 um 20:51:51 Uhr (15 Kommentare).

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Babysitter mit kleinem Gehalt

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Neid Habgier Geld Studentenleben Garmisch-Partenkirchen

Ich beichte, dass ich als BAföG-Student früher für 5,00 Euro die Stunde gebabysittet habe. Zwei Kinder, meistens zwei Mal in der Woche für 4-6 Stunden, manchmal auch länger. Das waren richtig reiche Leute mit einem so unfassbar riesigen Haus. Es hat mir immer Spaß gemacht, dort zu sein. Ich kam super mit den Kindern klar und hatte beschlossen, dass ich später auch mal so ein geiles Haus will, so bescheuert das jetzt klingt. Als die Kinder an irgendeinem Abend schliefen, bin ich allerdings mal ins hauseigene Büro gegangen. Die Eltern haben am Wochenende von zu Hause aus gearbeitet. Ich habe mir die Akten angeschaut. Da sind mir fast die Augen aus dem Kopf gefallen, als ich gesehen habe, dass der Vater 7.600 Euro netto hat und die Mutter 2.400 Euro. Und mich speisten sie mit nur 5 Euro die Stunde ab? Das fand ich schon irgendwie fies. Ab diesem Tag hatte ich keine Hemmungen mehr mit zu Abend zu essen. Ich hatte mich sonst nie getraut, diese ganzen arschteuren Lebensmittel aus dem Lafayette in Berlin zu verputzen und den teuren Wein zu trinken. Sie hatten mir mal angeboten, dass ich mir ruhig ein Glas genehmigen darf, wenn es länger dauerte - ich wohnte ja gleich nebenan. Das hätte ich alles eigentlich nicht machen dürfen und am besten wäre gewesen, wenn ich nie gewusst hätte, was die monatlich so verdienen. Vor allem, was die auf den Konten haben - das habe ich bei der Aktenschnüffelei auch gesehen und bin fast übergekippt. Das war nicht in Ordnung von mir.

Beichthaus.com Beichte #00033765 vom 15.08.2014 um 10:55:27 Uhr in Garmisch-Partenkirchen (13 Kommentare).

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Das ungewollte Kind

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Verzweiflung Hass Falschheit Familie

Ich (w/21) verfluche meine Mutter. Warum? Folgende Geschichte dazu: Als ich drei Jahre alt war, trennten sich meine Mutter und mein Vater. Ich wohnte als Kleinkind mit meiner Mutter alleine. Sie heiratete dann erneut einen Mann und der Kontakt zwischen meinem Vater und mir wurde verboten. Ich wuchs mit meinem Stiefvater, meiner Mutter und später meinem Halbbruder auf. Meine Kindheit war ab dann nicht mehr die Beste. Oft wurde ich geschlagen, wenn ich auch nur fünf Minuten länger Fernsehen geschaut habe oder nicht aufgegessen habe. Das Ganze zog sich durch meine "Kindheit" bis ich zehn oder elf Jahre alt war. Meine Mutter brach mir sogar drei Mal das Handgelenk. Meine Kindheit verbrachte ich also mit vielen Tränen im abgeschlossenen Zimmer und Kellerräumen sowie Beschimpfungen und dem Hass meiner Mutter und meines Stiefvaters. Meinem Halbbruder ist damals nie was passiert. Ich bin oft von zu Hause abgehauen, aber ich musste trotzdem immer wieder zurückkehren. Mit 16 sehnte ich mich dann nach meinem leiblichen Vater - in der Hoffnung, dass ich es bei ihm besser haben würde. Ich fand ihn auch. Neu verheiratet, beide arbeitslos und mit zwei Halbschwestern sowie zwei älteren Stiefbrüdern. Richtig wohl habe ich mich in seiner Nähe nie gefühlt.


Von meiner Uroma sowie meiner Tante wurde ich auch oft gewarnt, alles mit Vorsicht zu genießen. Also die ersehnte Hoffnung, bei meinem Vater Frieden zu finden, war falsch. Bis heute freuen sich meine Mutter und mein Stiefvater nicht über meine erbrachten guten Leistungen - sei es schulisch oder im Hobby. Auch Geschenke werden mit Füßen getreten. Folge ich den Anweisungen nicht, gibt es bis heute Beschimpfungen und ab und an eine Backpfeife. Ich hatte noch nie das Gefühl, von meinen Eltern geliebt zu werden. Eher, dass sie mich hassen. Meine Mutter ist manisch depressiv und seit vier Jahren erfolglos in Behandlung. Familie? Gibt es bei uns zu Hause nicht. Mein Halbbruder wird behandelt wie ein Prinz. Er sitzt von morgens bis abends vor dem PC und hat mit seinen siebzehn Jahren nicht einmal eine Ausbildung. Ich bekomme schon großen Ärger, wenn ich es auch nur wage, den Fernseher anzumachen oder das Fenster aufzumachen. Aber schon länger habe ich die Vermutung, dass ich eine Reaktion an ungewollte Erinnerungen auslöse.


Vor zwei Wochen fand ich beim Aufräumen zufällig eine Art Tagebuch meiner Mutter. Verbotenerweise las ich darin. Ich will ja wissen und verstehen können, was sie denkt und warum sie so ist. Ich fand auch tatsächlich einen Brief, in dem es darum ging, dass meine Tante meiner Mutter versprach, mir niemals die Wahrheit zu sagen. Und dass sie damals gerne für meine Mutter da gewesen wäre, um zur Polizei zu gehen. Ich fand in diesem Brief heraus, dass ich das Ergebnis einer Vergewaltigung meines leiblichen Vaters an meiner Mutter bin. Ein Vergewaltigungskind. Ungewollt. Mit vielen schrecklichen Erinnerungen verbunden. Ja, es ist nicht schön, wenn man mir und damit den schlechten Erinnerungen täglich begegnet. Aber ich bin ich. Ich kann nichts dafür. Ich werde täglich dem Hass ausgesetzt. Ich werde von meinem leiblichen Vater und der Seite der "Familie" nur belogen. Ich hasse nun diejenigen, die mir dieses Leid antun. Ich wünsche ihnen alles Schlechte, genau, wie ich es ertragen muss. Aber bald habe ich meinen ersten Vollzeitjob. Ich werde in naher Zukunft mit meinem liebenswürdigen Freund zusammenziehen und ein neues Leben beginnen. Ohne Hass und Leid. Aber jeder Tag, den ich noch hier verbringe, birgt für mich unglaubliches Leid.

Beichthaus.com Beichte #00033734 vom 08.08.2014 um 09:27:46 Uhr (23 Kommentare).

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