50 Mark gefunden

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Diebstahl Habgier Kinder Shopping Velbert

Als ich (w) klein war, hab ich im Supermarkt immer in den dort weggeworfenen Cornflakespackungen nach Spielzeug geschaut (damals war das noch nicht mit in den Cornflakesbeutel eingeschweißt). Einmal war ich mit meinen Großeltern einkaufen und lief wie immer, während diese bezahlten, an den Papiermüll um nachzusehen. Ich wurde in zwei Packungen fündig, allerdings zog ich aus der einen noch einen Papierfetzen mit raus, den ich eigentlich direkt wegwerfen wollte. Als ich mir den jedoch anschaute, sah ich, dass es ein 50-Mark-Schein war, den ich in der Hand hielt. Ich muss so im Grundschulalter gewesen sein, jedenfalls wusste ich, dass das viel, viel Geld war. Anstatt mich aber bei der Kassiererin oder sonst wem zu melden bin ich schnurstracks zur Eisdiele gegenüber gelaufen, hab dem Eisverkäufer den Schein hingehalten, gefragt "Ist der echt?" und mir danach ein Rieseneis gekauft. Weder meine Großeltern noch der Eisverkäufer haben sich über mein außergewöhnlich großes Eis oder die Tatsache, dass ein kleines Kind Eis mit einem 50-Mark-Schein bezahlt, gewundert. Im Nachhinein tut mir das Leid, weil ich nicht weiß, wen ich da unbewusst bestohlen habe - zumal zu der Tageszeit auch hauptsächlich ältere, nicht gerade reiche, Menschen dort einkauften. Aber ich war glaub ich noch sehr dumm und gegenüber meine Lieblingseisdiele.

Beichthaus.com Beichte #00027001 vom 16.09.2009 um 21:35:14 Uhr in Velbert (31 Kommentare).

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Schuhe aufs Dach geworfen

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Diebstahl Vandalismus Dummheit Kindergarten Aichach

Schuhe aufs Dach geworfen
Es war ein sonniger Tag im Jahr kurz vor der Wende. Einer meiner besten Freunde, damals wie heute, und ich langweilten uns ein weiteres Mal im Kindergarten. Ein Plan musste her! Größer als die Pläne zuvor, denn wer begnügt sich schon mit Spielzeug rumschieben oder zum hundertsten Mal einen Igel zeichnen.
Jeder meldete sich bei einer der beiden Wächterinnen und musste mal dringend Pipi machen. Also raus! Den Duft der Freiheit wieder in der Nase und voller Tatendrang sammelten wir von jedem Paar Schuhe die auf dem Gang abgestellt waren Einen ein und gingen vor die Tür. Mit aller Kraft wurden die Dinger dann aufs Dach geworfen. Ein Heidenspaß! Mit Tränen vom Lachen haben wir uns dann wieder reingestohlen. Der Tag verging und wir warteten auf den Feierabend. Endlich 5 Uhr und alle Kinder raus. Nicht lange hat es gedauert und der erste bemerkts: "Fräulein, einer von meinen Schuhen ist nicht da!" Solche naiven Trottel. Opfer eines perfekten Verbrechens und wissen das nicht mal zu schätzen. Perfekt? Nicht ganz, wir hatten etwas übersehen was uns zum Verhängnis werden sollte. Keiner von uns beiden wäre auf die Idee gekommen seine wertvollen Schuhe auch aufs Dach zu schleudern, also standen wir beide mit zwei Schuhen an den Füßen rum. Noch ehe wir unseren Fauxpas bemerkten, hatten die Bluthundfräulein schon Verdacht geschöpft und wir fanden uns im Kreuzverhör. Eisern leugneten wir und versuchten die Spur von uns zu lenken, mit Aussagen wie: "Vielleicht wars ja einer aus der Mäusegruppe die haben heute früher gehen dürfen" oder "Einbrecher! Einbrecher!". Vergeblich. Wir mussten auspacken. Alle Schuhe wurden vom Hausmeister geborgen und wir erstmal erheblich zusammengestaucht. Fräulein Heike hat Ihren Schuh nicht wieder bekommen. Der fand sein dunkles Grab tief im Blumenbeet zwischen Kopfsalat und Karotten.

Beichthaus.com Beichte #00026953 vom 05.09.2009 um 15:20:04 Uhr in Aichach (Holzgartenstraße) (33 Kommentare).

Gebeichtet von Spraty
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Zwei Jahre spielsüchtig

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Sucht Verschwendung Games Hildesheim

Ich (m/19) hatte vor ein paar Jahren eine beunruhigende Zeit. Ich war süchtig. Es waren weder Alkohol oder Drogen. Es war schlicht und einfach ein sehr bekanntes und gewaltsames Computer-Spiel. Ein guter Freund von mir besaß das Spiel zuerst. Nachdem ich ständig bei ihm spielte, kaufte ich es mir selber und hockte mich direkt nach der Schule bis zum Einschlafen davor. Am Wochenende spielte ich die gesamten Tage. In der Schule wurden meine Noten schlechter, meine Freunde sah ich immer seltener und auch die abendlichen Unternehmungen wurden immer geringer. Es gab zu Hause ständig Ärger und es wurde mir ständig damit gedroht, dass mein PC weggenommen wird. Es machte nach circa 2 Jahren erst "Klick" als meine Schwester mir mit tränenden Augen erzählte, dass meine Eltern mich in Behandlung bringen wollen. Mir war die ganze Zeit klar, dass ich zu viel spiele, aber ab diesem Moment wusste ich, dass ich aufhören musste. Ziemlich schnell schraubte ich meine Spielzeiten runter (zum Psychiater musste ich zum Glück nicht) und fing an mein Leben zu leben. Erst heute wird mir klar, wie viel Zeit ich verspielt habe und wie sehr ich meine Freunde und besonders meine Familie verzweifeln ließ. Es tut mir leid. Es war ein großer Fehler!

Beichthaus.com Beichte #00026951 vom 04.09.2009 um 20:28:38 Uhr in Hildesheim (28 Kommentare).

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Alles neu

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Manie Sucht Begehrlichkeit

Ich liebe den Geruch von neuen Elektronikspielzeugen. Ich habe seit Kurzem ein Netbook und freue mich immer wieder wenn ich daran rieche, dass es noch neu riecht. Hoffentlich hört das nicht bald schon auf. Mein Handy riecht auch nach Monaten noch ein bisschen neu.

Beichthaus.com Beichte #00026944 vom 02.09.2009 um 21:21:36 Uhr (26 Kommentare).

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“Beichte

Maus an der Windschutzscheibe

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Boshaftigkeit Morallosigkeit Kinder Tiere Coburg

Vor vielen Jahren, in meiner frühen Jugend haben wir immer kleine Scherze gemacht, wie Klingelschlacht oder Erbsen per Blasrohr an Fensterscheiben schießen. Einmal haben wir ein tote Maus gefunden und da wir nichts besseres damit anzufangen wussten, haben wir sie mit Tesa-Film auf die Windschutzscheibe eines Autos (war eine teure, deutsche Marke) geklebt, dass direkt vor einem Gasthaus stand. Wie es der Zufall so wollte, kamen die Besitzer des Fahrzeuges wenige Minuten später aus der Wirtschaft.
Wir sind natürlich gerannt, damit uns keiner sieht. Das Paar ist ins Auto eingestiegen und etwa 300 Meter weit gefahren, als es plötzlich anhielt. Unser erster Gedanke war "Scheiße, die haben uns entdeckt!" aber dem war nicht so. Als die Fahrertür geöffnet wurde, hörten wir nur hysterisches, weibliches Geschrei aus dem Fahrzeug. Anscheinend wurde das Mäuschen von der Dame entdeckt. Der arme Mann musste das tote Tier dann entfernen und fuhr anschließend weiter.
Nachdem wir uns erstmal kaputt gelacht haben, suchten wir die Maus und steckten sie samt Klebeband in einen Kaugummiautomaten, allerdings auf der Seite, wo nur bescheuerte Spielzeuge raus kamen.
Ich möchte beichten, dass mir die Frau schon etwas Leid getan hat, zu unseren Gunsten muss ich aber sagen, wir haben nie irgendwelche Sachbeschädigungen oder ähnliches begangen. Waren eigentlich immer nur harmlose Streiche!

Beichthaus.com Beichte #00026920 vom 30.08.2009 um 07:34:12 Uhr in Coburg (22 Kommentare).

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