Undank für den Unfallhelfer

15

anhören

Ignoranz Falschheit Zorn Ungerechtigkeit Auto & Co.

Ich (m/22) bin Auszubildender als Fachkraft im Fahrbetrieb (Busfahrer) in einem überregionalen Unternehmen in Niedersachsen. Außerdem bin ich ausgebildeter Feuerwehrmann, momentan jedoch inaktiv. Am Donnerstag hatte ich Spätschicht und war auf meiner letzten Tour. Die Straße, auf der ich fuhr, war eine Kreisstraße und ging bergauf - jedoch so, dass man noch immer den Verkehr erkennen konnte. Am Ende des Berges war meine Haltestelle. Ein Fahrgast stieg ein und ich setzte den Blinker links und sah auf Höhe der Mitte meines Busses zwei Autos. Der Vordere wollte in die Straße links einbiegen, das Auto dahinter hielt brav an und wartete. Ich rollte ganz langsam nach links - von hinten sah ich dann ein schnelles Fahrzeug ankommen, das mich keinesfalls reinlassen würde. 70 Sachen sind dort erlaubt und ich denke, 60 Sachen muss er mindestens drauf gehabt haben. Ich wusste, er lässt mich nicht rein, daher habe ich gar nicht erst beschleunigt, sondern bin nur ein Stück gerollt. Er hatte weiterhin freie Sicht nach vorne, scherte leicht in die Gegenfahrspur und wollte wohl gekonnt vorbeiziehen, ohne seine Geschwindigkeit zu verlieren und donnerte ungebremst und mit voller Geschwindigkeit in das Auto vor ihm, das eben noch gewartet hatte, da das erste Auto immer noch nicht abgebogen war.


Das Auto, in das der Fahrer krachte, schleuderte knapp 20 Meter weit - fast gegen einen Baum, der Verursacher blieb mitten auf der Straße stehen. Ich rief meinen Fahrgästen zu, sofort zu helfen und rannte zum Verursacher und bereitete mich seelisch auf das Schlimmste vor. Wie durch ein Wunder wurde weder der Verursacher noch die Dame, auf die er aufgefahren war, verletzt. Ich fragte beide drei Mal, ob alles in Ordnung sei und sie einen RTW brauchten. Ich setzte einen Notruf ab, mit der Bitte um die Feuerwehr und die Polizei. Selbst der Disponent in der Leitstelle war nach meiner kurzen Erläuterung erstaunt, dass niemand zu Schaden gekommen war. Ich kümmerte mich um alles - inkl. Absicherung, Warnwesten und so weiter. Keine fünf Minuten später kam die Feuerwehr mit Polizei und sperrte die Straße. Ich habe alle ins Bild gesetzt und beim Aufräumen geholfen, mit dem Bus kam ich eh erst einmal nicht weg. Die Polizei bedankte sich, die Feuerwehr und auch die beiden Unfallbeteiligten bedankten sich ausführlich für meine Fürsorge und die große Hilfe. Jetzt kommt leider der negative Teil der Geschichte: Auch wenn die Polizei mein Verhalten sehr schätzte und ich alles organisierte, muss ich mich wohl auf ein Verwarngeld einstellen. Und das als Unbeteiligter. Der Unfallfahrer hatte in einem ersten Gespräch ausgesagt, ich wäre schroff angefahren und er dachte, ich ziehe komplett raus, ohne auf ihn zu achten. Er hätte ausweichen müssen und keine Schuld daran.


Ich habe die Polizei darauf aufmerksam gemacht, dass er mit 70 Sachen an mir vorbeigekachelt ist und alles einsehen konnte, da ich ja zu 95 Prozent in der Haltestelle stand. Und davon mal abgesehen: Er hätte mich rausfahren lassen müssen. Die Polizisten wollten das in ihrem Bericht erwähnen und werden weitere Ermittlungen anstellen. Das hat man nun davon! Man hilft und tut alles, um alles gut unter einen Hut zu bringen, und der Verursacher rammt einem das Messer in den Rücken. Und das nur, weil sich keiner an das Gesetz der StVO hält, worin steht: "Fahrzeugteilnehmer haben Omnibussen das Ausfahren zu ermöglichen, nötigenfalls durch Anhalten." Danke Deutschland für deine Gesetze! Wenn sich nur mal welche dran halten würden, geschweige denn es kennen würden. Tut mir leid, das ist keine richtige Beichte, aber lieber rege ich mich hier auf, als dass ich die Polizisten oder sonst jemanden beschimpfe, der gar nichts dafür kann.

Beichthaus.com Beichte #00035256 vom 14.03.2015 um 10:24:38 Uhr (15 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Haufen im Fahrradkeller

4

anhören

Ekel Peinlichkeit Trunksucht

Ich bin mal besoffen mit einem Freund in den Fahrradkeller eines Hauses gegangen, in welchem wir vorher gewohnt hatten. Wir waren gerade in der Gegend und wollten mal nachsehen, ob noch alles seine Ordnung hat. Daher wussten wir auch, dass der Fahrradkeller meist offen war. Dort lag, weil wohl gerade eine Familie umgezogen ist, ein großer Schrank drin - da ich dringen aufs Klo musste, wir allerdings nicht mehr in diesem Haus gewohnt haben, habe ich kurzerhand in den Schrank gekackt und eine Glasscheibe, die neben dem Schrank lag, darauf gedrückt. Als wir dann fast schon wieder gehen wollten, kam eine Mieterin und fragte, was ich dort denn machen würde. Ohne etwas zu sagen, sind wir aus Angst schnell weggelaufen. Man hat wohl eh gerochen, was da passiert ist. Und den Hintern konnte ich mir auch nicht abwischen. Man hat das gejuckt. Tut mir leid, liebe Mieterin, dass ich so feige war.

Beichthaus.com Beichte #00035255 vom 14.03.2015 um 04:22:13 Uhr (4 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Vom Stalker zur Freundin

9

anhören

Falschheit Lügen Selbstsucht Internet Partnerschaft

Ich beichte, dass ich mit meinem Freund unter Vorgabe falscher Tatsachen zusammengekommen bin. Er ist ein mehr oder weniger bekannter Youtuber und ich war seit fast zwei Jahren ein Riesenfan von ihm, als ich ihn persönlich kennenlernte. Da ich mir jedoch als Fangirl wenig Chancen bei ihm ausmalte und auch interessanter und weniger leicht zu haben wirken wollte, tat ich bei unserer ersten Begegnung so, als hätte ich noch nie was von ihm gehört. Ich muss sagen, dass ich wirklich ein total verrückter Fan war, ich hatte alle online von ihm erhältlichen Fotos auf meinem PC gespeichert, habe alle seine wirklich vielen Videos zigmal geguckt, wusste alles über ihn aufgrund von Internetforen, Online-Fangruppen etc. Ein richtiger Stalker eben. Jeden Abend bin ich mit seiner Stimme im Ohr eingeschlafen, indem ich mir zum Einschlafen die Playlist seiner Videos anmachte. Ich war auch auf allen seinen Fantreffen, egal ob es bei mir in der Gegend war. Zum Glück hat er mich da nicht gesehen bzw. wahrgenommen. Unsere erste Begegnung war von mir geplant. Ich wusste, dass er dort sein würde, und wartete dort auf ihn. Dass ich aus seinen Videos wusste, worauf er bei Mädchen steht, war mir von großem Vorteil. Ich tat ganz unnahbar und nicht allzu interessiert, obwohl ich mich ihm am Liebsten um den Hals geworfen hätte. Bei unserem ersten Date fragte ich ihn ganz unschuldig, was er denn so mache und als er mir sagte, er mache Youtube-Videos, stellte ich ihm viele Fragen zu dieser Tätigkeit, als wüsste ich nichts darüber.


Ich habe mittlerweile natürlich alle Hinweise darauf, dass ich sein Fan war, vernichtet bzw. gelöscht. Was mir ein bisschen Sorgen macht, ich habe ihm früher ziemlich viele Fanmails geschrieben. Natürlich habe ich diese E-Mail-Adresse und meinen Youtube-Account gelöscht, aber theoretisch könnte er irgendwann auf seine alten Fanmails stoßen und dort auf eine E-Mail-Adresse, die meinen Spitznamen und mein Geburtsdatum beinhaltet, stoßen. Ich fürchte auch, dass sich in den Nachrichten weitere Hinweise befinden. Ich habe ihn damals wirklich auf allen Plattformen regelrecht bombardiert. Ich hoffe, er findet das nie.

Beichthaus.com Beichte #00035253 vom 13.03.2015 um 14:46:03 Uhr (9 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Einmaliger Ausrutscher?

18

anhören

Missbrauch Verzweiflung Hass

Ich (w/24) lebe seit fast fünf Jahren in einer Beziehung, in der es auch gut läuft, und wir reden auch über alles. Ganz zu Beginn unserer Beziehung habe ich meinem Freund erzählt, dass ich als 5-Jährige von dem ältesten Sohn von Freunden meiner Eltern missbraucht wurde. Er müsste damals so um die 15/16 gewesen sein. Ich bin mir ziemlich sicher, mein Freund erinnert sich nichtmehr daran, weil wir sonst nie mehr das Geschehene erwähnt haben, und es auch keine all zu große Rolle mehr spielt. Es geht mir auch inzwischen ganz gut damit, ich würde behaupten, ich hätte es - so weit das eben geht, gut verarbeitet. Hat auch sehr lange gedauert und manchmal überkommt es mich leider immer noch, aber es hält sich in Grenzen. Doch nun kommt es so, wie es natürlich kommen musste: Wir sind auf den Geburtstag der Mutter meines Peinigers eingeladen, weil es doch so schön wäre, alle mal wieder zu sehen. Das ist so ein Moment, den ich immer gehofft hatte, zu vermeiden. Mir steigt da ja direkt der Puls ins Unermessliche, gepaart mit einer relativ großen Portion Angst.


Mein Freund weiß nicht, dass er an diesem Wochenende auf meinen Peiniger treffen wird. Vielleicht auch besser so. Es weiß auch sonst keiner, weder meine Eltern noch die Eltern des Peinigers. Meinen Eltern möchte ich das nicht erzählen, und die Eltern meines Peinigers würden das nicht überstehen, sie sind extrem christlich und glauben nur an das Gute im Menschen. Was mich aber noch viel mehr schockiert: Wir sollen auf die Taufe des inzwischen dritten Kindes meines Peinigers. Jetzt stellt sich mir die Frage, wenn jemand sich schon einmal an einem Kind - also mir - vergangen hat, macht er das dann vielleicht mit seinen eigenen Kindern auch? Mich quält seit Jahren die Frage, ob ich mit irgendwem hätte drüber sprechen sollen. Ich bitte um Absolution, wegen meiner Feigheit nie irgendwem davon erzählt zu haben, ich hoffe sehr, dass dies ein "einmaliger Ausrutscher" seinerseits war, den ich blöderweise ausbaden musste, und dass er seine Kinder nie anfasst.

Beichthaus.com Beichte #00035251 vom 13.03.2015 um 12:10:41 Uhr (18 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Wette um die Jungfräulichkeit

6

anhören

Schamlosigkeit Maßlosigkeit Begehrlichkeit

Mein Kumpel und ich (m) waren in unserer Jugend nie große Frauenschwärme und so kam es auch, dass wir relativ spät dran waren, was unser Sexleben anging. Als ich 17 war und er 18, waren wir beide noch Jungfrau, wir entschlossen uns also dazu, unser Leben zu ändern und gingen ab desem Zeitpunkt zusammen ins Fitnessstudio. Irgendwann kam einem von uns beiden auf dem Weg dorthin die Idee, eine Art Wettkampf ums Frauen aufreißen zu machen. Wir wetteten also darum, wer von uns beiden eher seine Jungfräulichkeit verliert. Der Verlierer musste dem anderen dann in der Diskothek ein Tablett ausgeben - das sind acht Mischgetränke. Irgendwann kam es dann dazu, dass ich ein Mädchen kennenlernte.


Sie war 16, hatte aber seit zwei Jahren eine Beziehung. Sie verschoss sich aber trotzdem in mich und sagte es mir auch. Ich allerdings wollte nicht ihre alte Beziehung zerstören und lehnte den Kontakt mit ihr danach ab. Nach knapp zwei Monaten schrieb sie mir wieder, sie wäre seit ein paar Wochen Single und ob wir nicht mal was machen wollten. Wir schrieben eine Weile und ich merkte, was für eine Art Frau sie war: Sie war eine Schlampe, aber es war mir egal. Wir trafen uns und es kam zum Sex. Danach wollte sie nicht mehr wirklich etwas mit mir zutun haben. Ich beichte also, dass ich für ein bisschen Alkohol meine Jungfräulichkeit weggeworfen habe, und dies wirklich sehr bereue, da ich zwei Monate später meine aktuelle Freundin kennengelernt habe, mit der ich nun seit 1,5 Jahren glücklich zusammen bin.

Beichthaus.com Beichte #00035250 vom 13.03.2015 um 11:43:29 Uhr (6 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000