Die perversen Nachrichten meiner Eltern

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Neugier Peinlichkeit Familie Telefon

Die perversen Nachrichten meiner Eltern
Ich (w/20) möchte beichten, dass ich kürzlich die Privatsphäre meiner Eltern missachtet und ihre SMS-Konversationen gelesen habe. So habe ich erfahren, dass meine Mutter, an ihren sexfreudigen Tagen, gerne Milchreis zubereitet und dies eine symbolische Geste für ein abendliches Verwöhnprogramm ist. An die versauteren und expliziten Nachrichten mag ich gar nicht denken und verzichte deshalb auf eine Schilderung. Das Ausmaß der Perversität solcher Nachrichten sollte jedem bekannt sein, der seinem Partner per Textnachricht verdeutlichen möchte, wie scharf er sei und was er gerade am liebsten anstellen würde. Ich habe meine Eltern immer als asexuelle Wesen betrachtet, und bin zutiefst geschockt darüber, wie dreckig sie im Grunde genommen sind. Zumal Sex bei uns zu Hause immer noch ein absolutes Tabuthema ist. Wenn zum Beispiel eine Sexszene in einem Film vorkommt, wird dieser entweder weggedrückt oder vorgespult. Dennoch möchte ich mich für meine Neugier entschuldigen und wünschte, ich hätte diese Nachrichten niemals gelesen. Ich kann meinen Eltern kaum noch ins Gesicht schauen, ohne dass in meinem Kopf ein versauter Film abläuft. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00031994 vom 03.10.2013 um 16:56:13 Uhr (42 Kommentare).

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Er ist der Schoßhund meiner Chefin

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Aggression Rache Hass Verzweiflung Kollegen

Mein Arbeitskollege Herr V. ist das reinste Arschloch. Ich (m/22) habe vor sechs Monaten die Arbeitsstelle gewechselt und bin vom Außendienst in den Innendienst der Versicherungsbranche versetzt worden. In meiner neuen Abteilung fühle ich mich auch sehr wohl, wäre […]
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Beichthaus.com Beichte #00031987 vom 02.10.2013 um 13:29:39 Uhr (14 Kommentare).

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Meine geheime Fantasie

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Masturbation Feigheit Falschheit Partnerschaft

Ich (w/20) bin seit fast fünf Jahren mit meinem Freund zusammen. Wir sind sehr glücklich, haben sehr guten Sex und unsere Beziehung läuft an sich nahezu perfekt. Allerdings gibt es da etwas, das ich ihm und auch sonst allen Menschen verschweige. Ich schaue mir nämlich des Öfteren Lesben-Pornos an und befriedige mich dabei selbst. Es macht mich um einiges geiler, Lesben rummachen zu sehen, als alle bisherigen sexuellen Erfahrungen, die ich mit meinem Freund hatte.
Ich kann mir zwar nicht vorstellen, eine Frau zu lieben, aber sexuell käme es für mich auf jeden Fall in Betracht, meinen Fantasien nachzugehen.

Beichthaus.com Beichte #00031979 vom 30.09.2013 um 21:00:26 Uhr (17 Kommentare).

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Notgeile Trunkenbolde

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Dummheit Trunksucht Schamlosigkeit Boshaftigkeit

Ich möchte beichten, dass ich ein oberflächlicher, notgeiler Trunkenbold bin. Doch dazu später mehr. Es begann an einem Samstagabend. Ich wurde von einer Arbeitskollegin eingeladen, die ich schon seit vielen Jahren kenne und die für mich eine Art Schwester geworden ist. Naja, auf jeden Fall war der Plan, dass wir bei ihr vorglühen und dann zu der nahegelegenen Partymeile fahren. Neben mir hatte sie noch zwei ihrer Freundinnen eingeladen, die ich auch schon kannte. Nach ein paar Flaschen Bier und Wein zogen wir dann los, um feiern zu gehen. In einer Kneipe traf ich dann schließlich einen alten Kumpel, mit dem ich ein paar Bierchen zischte. Als wir dann alle gut dabei waren - oder fast schon zu gut - zeigten die beiden Freundinnen meiner Kollegin Interesse an meinem Kumpel und mir. Meine Kollegin war derweil unterwegs, um andere Freunde zu treffen. Besoffen, wie wir waren, hatten wir es uns zum Ziel gesetzt, schlanke Frauen klarzumachen, die doch bitte aussehen sollten wie Models. Doch statt dann nett darauf hinzuweisen, dass wir an den beiden Mädels kein Interesse haben, ließen wir sie bösartig abblitzen. Wir wiesen sie darauf hin, dass ihr Körperbau uns zu kräftig erscheint, und schaukelten das hoch. Ich beichte, dass wir oberflächlich, arrogant und selten dumm waren und mir das im Nachhinein fürchterlich leidtut. Wir hatten einfach zu viel getrunken. Das Ende vom Lied war übrigens, dass wir in ein nahegelegenes Laufhaus gerannt sind - und das, obwohl wir die beiden wahrscheinlich hätten abschleppen können.

Beichthaus.com Beichte #00031977 vom 01.10.2013 um 00:53:04 Uhr (11 Kommentare).

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Ein Leben aus Lügen

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Lügen Falschheit Zwang

Ich möchte beichten, dass ich perfekt lügen kann und das auch nutze. Schon als kleines Kind habe ich gelernt, dass man viel Ärger verhindern kann und Strafen entgeht, wenn man nicht die Wahrheit sagt. Wurde ich beim Lügen erwischt, war das für mich kein Grund, damit aufzuhören, sondern ein Ansporn, das Lügen zu verbessern. In der Pubertät war ich quantitativ auf dem Lügen-Zenit - ich ersparte mir damit jede Menge Hausarrest und Diskussionen. Wirklich schlimme Dinge habe ich nicht getan, die üblichen Teenager-Eskapaden halt, aber warum mit Mama über die falschen Freunde und den Alkohol- und Zigarettenkonsum diskutieren, wenn man dies ebenso verheimlichen kann? Wieso von Papa Ärger bekommen, weil man zu spät nach Hause kommt? Ein platter Reifen durch einen Nagel in der letzten Kurve vor dem Haus war doch Erklärung genug. Leider wurde ich immer noch ab und an beim Lügen erwischt. Als junger Erwachsener habe ich das Lügen dann perfektioniert. Ich recherchierte die physiologischen Abläufe und trainierte mir diese ab - häufiges Blinzeln, bestimmte Handbewegungen etc. Die Dinge, die man nicht beeinflussen kann, wie vermehrtes Schwitzen an den Händen und leichtes Erröten, wurden mit der Zeit weniger, da ich abgeklärter wurde.

Außerdem entwickelte ich ein System, um eine Lüge möglichst glaubwürdig rüberzubringen. Nah an der Wahrheit, eventuell leichte Eingeständnisse, aber nie haargenaue Erinnerungen. Auch die glaubwürdigste Reaktion ermittelte ich empirisch. Wann muss ich auf einen Vorwurf enttäuscht reagieren, wann eher aggressiv? Ich beobachtete Menschen, die mit falschen Vorwürfen konfrontiert wurden, und merkte mir deren Verhaltensweisen. Ich bin kein notorischer Lügner und kann auch zu meinen Fehlern stehen, aber oftmals sehe ich nach wie vor Vorteile im Lügen - und dann sage ich auch nicht die Wahrheit. Damit fahre ich seit vielen Jahren sehr gut und ich wurde seit Jahren nicht mehr beim Lügen erwischt, da ich mein System so verinnerlicht habe. Ich nutze mein Lügen meist für positive Dinge und vermeide somit Streit und unnötigen Ärger, auch für andere Personen. Mittlerweile ist das Lügen schon fast eine Art Zwang - ich überlege nicht mehr, ob ich besser die Wahrheit sage oder nicht, ich reagiere instinktiv, um meinen Arsch, oder den von Freunden, zu retten.

Meine Moralvorstellungen und Werte halten mich allerdings davon ab, in heiklen Situationen zu lügen. Zum Beispiel würde ich vor Gericht immer die Wahrheit sagen! Aber ich glaube, ich kann mittlerweile so perfekt lügen, dass selbst ein Psychologe nicht erkennen würde, dass ich nicht die Wahrheit sage. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass ich einen Lügendetektor austricksen kann, zumindest die Dinger, die in Talkshows verwendet werde. Einige wenige Freunde wissen, wie gut ich lügen kann, da ich es schon für sie eingesetzt habe - ich kann allerdings nicht verstehen, wieso sie mir überhaupt noch vertrauen und glauben. Manchmal glaube ich mir selbst nicht mehr...

Beichthaus.com Beichte #00031967 vom 29.09.2013 um 03:24:05 Uhr (24 Kommentare).

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