Schlussmachen wie ein Arschloch

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Selbstsucht Ex Partnerschaft

Vor nicht einmal genau einer Stunde habe ich mit meiner "Freundin" Schluss gemacht. Aber nicht auf die nette Art, ich habe nämlich versucht, sie so demütigend wie möglich zu behandeln. Im Nachhinein habe ich ein extrem schlechtes Gewissen, weil ich immer noch Gefühle für sie habe. Ich werde mich morgen bei ihr entschuldigen und sie über alles aufklären. Sie hat es nicht verdient, so behandelt zu werden.

Beichthaus.com Beichte #00038304 vom 29.05.2016 um 01:26:43 Uhr (11 Kommentare).

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Köln ist sterbenslangweilig und spießig!

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Vorurteile Lügen Falschheit

Ich bin vor zwei Jahren jobtechnisch von Berlin nach Köln gezogen - der Rubel muss ja rollen. Man muss sagen, dass ich gebürtig aus dem Rheinland komme, die letzten 16 Jahre durch Studium und Job allerdings in den neuen Bundesländern verbracht habe. Ich hasse Köln: Diese Stadt ist eng im Stadtbild, eng im Denken, unglaublich selbstverliebt, sterbenslangweilig und für mich persönlich total uninteressant. Eine typisch saturierte West-Stadt, in der sich seit 30 Jahren nichts bewegt. Unangenehm spießig und piefig, überteuert und von Mentalität und Städtebau irgendwo in den späten 60ern stehen geblieben. Ständig besoffen von sich selbst und so unangenehm ignorant dem restlichen Weltgeschehen gegenüber. Und über allem schwebt das furchtbare Motto: Liebe Deine Stadt.

Für mich am Unverständlichsten allerdings sind dieser total überzogene Lokalpatriotismus und die Ansicht, dass Köln der geilste Arsch der Welt sei. Beim Bäcker, in der Sauna, am Tresen: Spätestens nach fünf Minuten wird man zugetextet, wie toll diese Stadt doch sei, wie schön, wie weltoffen und überhaupt. Ich beichte, dass ich den Kölnern mittlerweile knallhart ins Gesicht lüge: Wenn ich gefragt werde, ob es mir gefällt, antworte ich so euphorisch wie möglich: "Ja, voll schön hier", "Klar, ich fühle mich total wohl", "Köln ist einfach wow". Ich habe einfach keine Lust mehr, gegen Windmühlen zu diskutieren, denn die Leute können es einfach nicht verstehen, wie unglaublich beschränkt und limitiert ihre "Metropole" ist. Bitte vergebt mir.

Beichthaus.com Beichte #00038303 vom 28.05.2016 um 01:23:29 Uhr (23 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der beste Sex meines Lebens!

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Schamlosigkeit Neugier Begehrlichkeit

Ich (w/18) gestehe, den besten Sex meines Lebens mit einem 40-jährigen Mann gehabt zu haben. Vor diesem unglaublichen Ereignis befand ich mich in einer 4-jährigen Beziehung, bis mein Ex und ich uns auseinandergelebt haben. Unser Beziehungssex war damals nicht so toll und ich wollte endlich mal etwas Neues ausprobieren. Ein paar Monate später lernte ich auf einem Festival einen Mann kennen, den ich allerdings höchstens auf 30 schätzte. Wir kamen uns näher und verabredeten uns auf einen Kaffee, bis wir am Ende in seiner Wohnung landeten. Mein anfängliches Zögern störte ihn wenig und er bewunderte meinen Körper, wie es mein Ex niemals getan hat. Wir trieben es beinahe die ganze Nacht und ich bin sogar mehrmals gekommen - es war ein absolutes Highlight.

Er war kein Rammler, sondern spielte mit dem Tempo und den Stößen und lockte ungewollte Schreie aus mir heraus. Außerdem packte er mich an den Haaren und unser Sex war teilweise vielleicht etwas härter, aber er erkundigte sich dauernd, ob es mir auch gut geht, oder es doch zu viel wird. Aber im Gegenteil, ich wollte immer mehr - als er am nächsten Morgen Kaffee kochen war, entdeckte ich seinen Reisepass und stellte fest, dass er hinsichtlich seines Alters gelogen hatte. Hiermit bitte ich um Absolution, weil ich es mit einem Mann getrieben habe, der theoretisch mein Vater hätte sein können, und ich unerlaubt in seinen Dokumenten geschnüffelt habe.

Beichthaus.com Beichte #00038302 vom 27.05.2016 um 23:28:40 Uhr (13 Kommentare).

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Hilfe, ich kann meine Gefühle nicht zeigen

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Falschheit Dummheit Misstrauen

Ich habe heute einen Vortrag über sozial-emotionale Kompetenzen gehalten, wie man sie an Kinder vermittelt, die Wichtigkeit einer Vorbildfunktion und Ähnliches. Aber ich schaffe es einfach nicht, dem Mann, der mir am Herzen liegt, das auch mitzuteilen. Stattdessen mache ich einen auf cool und versuche bloß keine Gefühle durchzulassen. Und das alles nur, weil ich nicht mit negativen Einflüssen umgehen kann und seine eventuelle Ablehnung die Ablehnung meiner selbst noch verstärke würde. Was bin ich nur für ein Vorbild...

Beichthaus.com Beichte #00038301 vom 27.05.2016 um 23:01:35 Uhr (1 Kommentare).

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“Beichte

Prügelei nach dem Selbsthilfe-Meeting

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Gewalt Aggression Rache

Prügelei nach dem Selbsthilfe-Meeting
Ich (m/26) besuche derzeit mehrfach die Woche die Meetings einer bekannten Selbsthilfegruppe, weil ich Alkoholiker bin. Allerdings dürfte sich das nach Dienstag zumindest für diese Ortsgruppe erst einmal erledigt haben. Und zwar ist dieses Meeting in einem weniger guten Stadtteil und eine Gruppe junger Südländer hat es sich zum Spaß gemacht, die Leute vor und nach dem Meeting zu bedrohen und zu beleidigen. Laut Aussage einer Frau sei es nur noch eine Frage der Zeit bis es zu einem Raub, einer Körperverletzung oder einer sexuellen Belästigung käme.

Ich aber war bisher immer woanders und habe es das erste Mal mitbekommen. Ich muss dazu zwei Dinge sagen, Punkt 1: ich habe eine große Klappe, und wenn man mich anredet, gibt es Kontra im selben Stil. Wie man in den Wald reinschreit, schallt es raus. Ganz einfach. Punkt 2, ich bin Kampfsportler seit ich 11 Jahre alt bin und ich nutze das auch. Sprich, wer mich angreift, kriegt aufs Maul, mit diesem verweichlichten "Man wendet es nie auf der Straße an"-Mimimi konnte ich nie etwas anfangen. Schließlich habe ich es gelernt, um mich effektiv zur Wehr setzen zu können. Außerdem soll derjenige nie wieder den Wunsch verspüren, mich zu attackieren, daher gleich richtig drauf. Passiert zum Glück sehr selten, denn ich bin trotz allem kein Schlägertyp.

Ich greife aber wirklich von mir aus keinen an. Nur bin ich in eben diesem Stadtteil, aber einem anderen Viertel aufgewachsen und meine Eltern waren der richtigen Meinung, ihre Kinder müssen sich wehren können. Einer der Jungs benutzte dann ihr typisches Lieblingsschimpfwort. Ich fragte ihn dann nur, ob er das daher wisse, weil seine Mutter im Zimmer nebenan arbeiten würde. Kurz, ich bekam zwar auch etwas ab, da der junge Mann durchaus auch etwas drauf hatte, entschied den Kampf aber letztlich für mich - und das auch ziemlich blutig. Eigentlich wollte ich es dabei belassen, aber als er ein Messer zog, habe ich ihm das Handgelenk gebrochen und noch zwei Zähne ausgeschlagen. Die Polizei verfrachtete ihn einfach in einen Streifenwagen und sagte zu mir, ich müsse mir keine Sorgen machen, es wäre an der Zeit gewesen, dass dieser kleine Drecksack mal eine drauf bekäme. Als einer meinte, er mache den Zeugen gegen mich, sprach der Polizist ihn mit Vornamen an und meinte, er solle mal ganz, ganz leise sein, er hätte selbst grade genug Ärger.

Heute Morgen wurde ich aber angerufen, ich solle bitte nicht mehr dorthin kommen, die Meetings seien auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Der Gruppenleiter wollte wie immer früher hin und alles vorbereiten und sah aus der Ferne schon, dass sich auffällig unauffällig 40-50 junge Männer derselben Herkunft wie mein neuer Faustfreund in kleinen Gruppen um das Haus herumtrieben, außerdem waren die drei Fenster an der Front im Erdgeschoss eingeworfen worden. Man müsse jetzt nur dank MIR jetzt eine neue Location suchen und wolle mich in dieser Gruppe vorläufig nicht mehr sehen. Ich gebe zu, ich habe schon ein schlechtes Gewissen, weil ich hoffe, dass niemand wegen mir ein vielleicht für ihn nötiges Meeting verpasst und deswegen rückfällig werden könnte. Aber ich sehe es auch verdammt noch mal nicht ein, mich vor Leuten zu beugen, die denken, sich alles erlauben zu können und angemault, beleidigt und angegriffen zu werden.

Beichthaus.com Beichte #00038299 vom 27.05.2016 um 12:36:22 Uhr (31 Kommentare).

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