Von Bleistiften tätowiert

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Diebstahl Schamlosigkeit Waghalsigkeit

Ich habe vor ein paar Jährchen bei Ikea eine ganze Menge an Bleistiften mitgehen lassen. Wir sind umgezogen und waren deshalb zwei Mal in kurzer Zeit im schwedischen Wunderland. Beim ersten Mal fand ich es lustig, ein paar Stifte aus jedem Spender herauszunehmen und einzustecken. Ich war damals 9 oder 10 Jahre alt. Einige Tage später sind wir wieder hingefahren. Diesmal hatte ich so eine Art Baggy-Hose an, mit noch extra Taschen seitlich an den Beinen. Da kam mir eine Idee. Beim ersten Raubzug habe ich ungefähr 15 Stifte abgegriffen, und da ich ja jetzt MEHR Stauraum hatte, wollte ich die Sache toppen. Ich habe dann die Stifte auch nicht mehr einzeln aus dem Spender gezogen, sondern den Deckel abgemacht und direkt händeweise die kleinen Dinger rausgefischt.

Alle Seckel bis zum Rand gefüllt, bin ich dann nach draußen gehumpelt (die Stifte haben schmerzhaft versucht, mich zu tätowieren) und wurde von der Verkäuferin auch mittelschwer-böse angeschaut. Aber ich war ja nur ein kleiner Junge. Im Auto angekommen habe ich ENDLICH meine Hosentaschen entlastet und auch gleich mit dem Zählen begonnen. Bei knapp über 200 war die Autofahrt zu Ende und wir waren wieder zu Hause. Erst dann fiel mir ein, dass ich die Stifte eigentlich gar nicht haben will. Also habe ich sie genommen, in einen Schuhkarton gesteckt (der fast voll wurde), und über irgendeine Kinderhilfsorganisation nach Bosnien geschickt. Ich hoffe, die hatten Spaß damit.

Beichthaus.com Beichte #00023565 vom 24.03.2008 um 05:04:08 Uhr (14 Kommentare).

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Möchten Sie Kunde werden?

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Hass Zorn Aggression Dummheit Geld Gesellschaft Mönchengladbach

Ich (m) muss gestehen, dass ich auf der Post immer kurz vorm Amoklauf stehe. Jedes Mal stehen vor mir in der Schlange grenzdebile Leute, die Kunden dieser tollen P***bank sind. Obwohl ein Automat ca. 15 Meter entfernt steht, müssen diese Idioten trotzdem zum Schalter latschen, den Kontostand erfragen, dann 50 Euro einzahlen, um dann sich 70 Euro auszahlen zu lassen. Ich beichte, dass ich am Liebsten jedem P***bankkunden, der vor mir in der Schlange steht, eine reinhauen würde. Wenn ich dann am Schalter noch gefragt werde, ob ich nicht selbst P***bankkunde werden möchte, sehe ich rot!

Beichthaus.com Beichte #00023554 vom 23.03.2008 um 23:44:51 Uhr in Mönchengladbach (2 Kommentare).

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“Beichte

Nervige Telefonate

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anhören

Engherzigkeit Selbstsucht Falschheit Telefon

Meine Mutter ruft mich (w/26) regelmäßig an, um mir Belanglosigkeiten zu erzählen. Ich beichte, dass ich oft mit Absicht nicht ans Telefon gehe, wenn sie anruft. Sorry Mom, aber ein Mal pro Woche telefonieren reicht doch.

Beichthaus.com Beichte #00023550 vom 23.03.2008 um 22:32:06 Uhr (5 Kommentare).

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Erdkundelehrerin vor der Pensionierung

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Engherzigkeit Faulheit Schamlosigkeit Schule

Ich hatte in der neunten Klasse eine Erdkundelehrerin, die kurz vor der Pensionierung stand. Sie hat gar nichts gepeilt und wurde von allen ständig verarscht. Sie hatte eine extrem hohe und leise Stimme, sodass man sie in der letzten Reihe gar nicht verstanden hat. Außerdem hat sie extrem viel geraucht und alles was sie uns gegeben hat, hat nach Kippen gestunken, und sie hatte immer dasselbe, undefinierbare graue, geblümte Kleidungsstück an.

Wir haben nur Mist gemacht, uns gegenseitig mit Papierkugeln abgeworfen (und sie auch), in Karten, die wir ausfüllen sollten, Städtenamen aus Herr der Ringe geschrieben, nie die Hausaufgaben gemacht (weil man sich nur unter dem Tisch verstecken musste, wenn sie kontrolliert, damit sie es nicht bemerkt), und unsere Schulbücher ausradiert (geht wunderbar). Besonders Seitenzahlen mussten dran glauben, aber auch andere Kleinigkeiten. Ich habe gedacht, wir bekämen dafür irgendwann Ärger, allerdings habe ich zum Glück deswegen nie etwas von der Schule gehört.

Beichthaus.com Beichte #00023504 vom 22.03.2008 um 05:36:06 Uhr (6 Kommentare).

Gebeichtet von chazy chaz
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“35.000

“Beichte

Strafe für Schwarzfahrer

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Betrug Zorn

Ich bin 22 und weiblich und gestern ausnahmsweise einmal schwarzgefahren und muss nun vierzig Euro Beförderungsentgelt zahlen bzw. den Betrag überweisen. Zusätzlich kriegt man ja neuerdings eine Anzeige, weil man eine Straftat, nämlich "Erschleichen von Leistungen", begangen hat. Ich war so angepisst, dass ich auf den Überweisungsschein € 40,02 und in den Verwendungszweck "habe die Spendierhosen an", geschrieben habe. Ich wette, die melden sich jetzt zurück und erschlagen mich mit ihren Paragrafen, weil ich, böse wie ich natürlich bin, erneut straffällig wurde. Es wird immer kleinkarierter! Früher konnte man wenigstens noch einen Namen erfinden und sich aus dem Staub machen. Heute kommt die Polizei gleich mit nach Hause. Wenn die es mit diesen verfluchten Preisen mal angemessener halten würden, hätte sich so etwas erledigt. Aber bei den ganzen Schwarzfahrern lohnt es sich wohl.

Beichthaus.com Beichte #00023474 vom 21.03.2008 um 08:27:01 Uhr (15 Kommentare).

Gebeichtet von Achso
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