Wir haben uns gegenseitig betrogen!

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Fremdgehen Zorn Rache Partnerschaft Dischingen

Ich (m/20) war 14 Monate lang mit der wundervollsten Frau der Welt zusammen. Blaue Augen, dunkelblonde Haare und einen Körper, ich sage nur: Nicht zu viel und nicht zu wenig. Eines schönen Tages, nach einem unserer wenigen Streits, kommt sie an und meinte, sie bräuchte eine kurze Auszeit und sie wolle mich mindestens die nächsten vier Wochen nicht mehr sehen - in dem Streit ging es darum, dass sie mit ihrem Ex-Freund einen Kaffee trinken gegangen ist - aber sie liebe mich noch und wir wären immer noch zusammen. Ist doch wohl verständlich, dass man sich da als Mann aufregt. Wer will denn schon, dass seine Freundin mit dem Exfreund einen "Kaffee" trinken geht.

Jedenfalls habe ich erfahren, dass sie mich mit dem Wichser betrogen hat. Praktisch war, dass zur selben Zeit gerade Fasching war. In den 3,5 Wochen Auszeit habe ich 14 Mal mit neun unterschiedlichen Frauen geschlafen. Das ist ja nicht das Schlimmste. Das Schlimmste ist, dass ich danach noch fast zwei Jahre mit ihr zusammen war, ohne ihr was davon zu erzählen. Sie weiß es bis heute noch nicht.

Beichthaus.com Beichte #00023593 vom 25.03.2008 um 03:22:20 Uhr in Dischingen (13 Kommentare).

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Mein Leben ist eine riesige Lüge

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Verzweiflung Begehrlichkeit Falschheit Lügen Trossingen

Ich muss es einfach mal loswerden und ich wüsste nicht, wo sonst. Mein Leben ist eine einzige Lüge, nach außen hin bin ich der beliebte, relativ gut aussehende Freund, der immer da ist, doch nach innen bin ich kurz vor dem Zusammenbruch. Meine Kindheit war eben keine Blumenwiese. Der Vater abgehauen im Alter von 6 Jahren, Mutter total überfordert und lässt so etwas natürlich am Sohn aus. Irgendwie kam ich aber darüber weg und kam in die Grundschule, wo ich ein normales Schülerleben führte. In der Realschule hat es richtig gut angefangen: Das schönste und beliebteste Mädchen der Klasse als Freundin gehabt, bis ihre Freundin sie zum Schlussmachen gedrängt hat. Ab diesem Zeitpunkt ging es nur noch bergab, aber im 90 Grad Winkel. Ab der sechsten Klasse Mobbing-Opfer, natürlich haben alle mitgemacht war ja cool! Die Lehrer haben nur zugeschaut, keiner wollte damit etwas zu tun haben.

Daheim habe ich auch keinen Halt gefunden, meine ach so wunderbare Mutter hat mich für das Abhauen meines Vaters verantwortlich gemacht. Auch Selbstmordgedanken waren keine Ausnahme mehr. Warum ich es nicht getan habe? Wegen eines Hundes, klingt komisch, ich weiß, aber ich konnte es nicht mit mir selbst verantworten, dass ein so liebes Tier mit einem Monster von Mutter weiterleben sollte. Also gingen auch die letzten vier Jahre bis zum Abschluss ins Land und ich wechselte die Schule, auf ein Gymnasium. Hier könnte man sagen hat mein "normales" Leben angefangen. Sehr gute Freunde gefunden, ein durchschnittlicher Schüler, der im Moment auf dem Wege zu mehr ist und ein ziemlich bekannter, sowie beliebter Schüler der Schule. Bis auf dieses Riesen Lügennetz, welches mein komplettes äußeres Leben umwickelt, man könnte es auch eine Maske nennen, die ich anziehe, sobald ich mich außerhalb der Wohnung befinde. Ich will diese verdammte Maske abziehen, nur ich kann es einfach nicht, zu groß ist die Angst, wieder Achterbahn zu fahren und den Absprung dieses Mal nicht zu schaffen.

Ich sollte es meinen Freunden erzählen, wie ich wirklich im Innersten ticke und dass ich nicht so glücklich bin, wie es scheint, aber die Maske scheint mittlerweile viel zu fest zu sitzen. Warum ich mein bisheriges Leben auf eine Internetseite schreibe? Insgeheim erhoffe ich mir, dass mich jemand erkennt, jedoch halte ich es für sehr unwahrscheinlich. Hoffentlich wird mir Gott eines Tages meine Lügen vergeben.

Beichthaus.com Beichte #00023588 vom 25.03.2008 um 01:11:02 Uhr in Trossingen (16 Kommentare).

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“Beichte

Von Bleistiften tätowiert

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Diebstahl Schamlosigkeit Waghalsigkeit

Ich habe vor ein paar Jährchen bei Ikea eine ganze Menge an Bleistiften mitgehen lassen. Wir sind umgezogen und waren deshalb zwei Mal in kurzer Zeit im schwedischen Wunderland. Beim ersten Mal fand ich es lustig, ein paar Stifte aus jedem Spender herauszunehmen und einzustecken. Ich war damals 9 oder 10 Jahre alt. Einige Tage später sind wir wieder hingefahren. Diesmal hatte ich so eine Art Baggy-Hose an, mit noch extra Taschen seitlich an den Beinen. Da kam mir eine Idee. Beim ersten Raubzug habe ich ungefähr 15 Stifte abgegriffen, und da ich ja jetzt MEHR Stauraum hatte, wollte ich die Sache toppen. Ich habe dann die Stifte auch nicht mehr einzeln aus dem Spender gezogen, sondern den Deckel abgemacht und direkt händeweise die kleinen Dinger rausgefischt.

Alle Seckel bis zum Rand gefüllt, bin ich dann nach draußen gehumpelt (die Stifte haben schmerzhaft versucht, mich zu tätowieren) und wurde von der Verkäuferin auch mittelschwer-böse angeschaut. Aber ich war ja nur ein kleiner Junge. Im Auto angekommen habe ich ENDLICH meine Hosentaschen entlastet und auch gleich mit dem Zählen begonnen. Bei knapp über 200 war die Autofahrt zu Ende und wir waren wieder zu Hause. Erst dann fiel mir ein, dass ich die Stifte eigentlich gar nicht haben will. Also habe ich sie genommen, in einen Schuhkarton gesteckt (der fast voll wurde), und über irgendeine Kinderhilfsorganisation nach Bosnien geschickt. Ich hoffe, die hatten Spaß damit.

Beichthaus.com Beichte #00023565 vom 24.03.2008 um 05:04:08 Uhr (14 Kommentare).

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Möchten Sie Kunde werden?

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Hass Zorn Aggression Dummheit Geld Gesellschaft Mönchengladbach

Ich (m) muss gestehen, dass ich auf der Post immer kurz vorm Amoklauf stehe. Jedes Mal stehen vor mir in der Schlange grenzdebile Leute, die Kunden dieser tollen P***bank sind. Obwohl ein Automat ca. 15 Meter entfernt steht, müssen diese Idioten trotzdem zum Schalter […]
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Beichthaus.com Beichte #00023554 vom 23.03.2008 um 23:44:51 Uhr in Mönchengladbach (2 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Nervige Telefonate

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Engherzigkeit Selbstsucht Falschheit Telefon

Meine Mutter ruft mich (w/26) regelmäßig an, um mir Belanglosigkeiten zu erzählen. Ich beichte, dass ich oft mit Absicht nicht ans Telefon gehe, wenn sie anruft. Sorry Mom, aber ein Mal pro Woche telefonieren reicht doch.

Beichthaus.com Beichte #00023550 vom 23.03.2008 um 22:32:06 Uhr (5 Kommentare).

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