Der schlechteste Trauzeuge der Welt

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Trunksucht Schamlosigkeit Masturbation Feigheit Last Night Legden

Ich muss beichten, dass ich als Trauzeuge meinen Kumpel ziemlich mies verarscht habe. Letztes Jahr hat er geheiratet und sein Junggesellenabschied fand im Dorf Münsterland statt. Für die, die das nicht kennen: Das ist ein Partydorf, also ein Komplex aus einem Hotel und mehreren Discos und Bars. Der Abend war feucht-fröhlich und der Bräutigam war dermaßen betrunken, dass er kaum noch stehen konnte. Gleichzeitig war er extrem gut drauf und in Flirtlaune, was aber aufgrund seiner extremen Alkoholisierung nicht unbedingt auf Gegenliebe stieß. Irgendwann war er so voll, dass wir ihn in sein Zimmer brachten. Er zog sich komplett aus und schlief direkt ein. Auf dem Weg zu meinem Zimmer hing an einer der Hotelzimmertüren ein Tanga, den ich erst nicht weiter beachtete. Auch einige andere gingen in ihre Zimmer. Ich war auch ziemlich voll und irgendwie rattig, sodass ich mir ein Kondom überzog und mir in meinem Bett einen runterholte.


Irgendwie kam mir dann eine seltsame Idee. Mit dem vollen Kondom ging ich zurück in das Zimmer des Bräutigams und nahm auch noch den Tanga mit, der an einem der Zimmer an der Türklinke hing. Das volle Kondom legte ich auf den Nachttisch des Bräutigams, die Verpackung drapierte ich auf dem Boden. Den Tanga legte ich neben dem Bräutigam aufs Kopfkissen. Dann verließ ich das Zimmer und ging schlafen. Da wir um elf Uhr morgens das Hotel verlassen mussten, standen die meisten gegen zehn Uhr auf, da wir auch noch frühstücken mussten. Einige machten sich wohl auf, um den Bräutigam zu wecken, was sich durch großes Gegröle und Gejohle bemerkbar machte. Offensichtlich interpretierten alle Anwesenden, und auch der Bräutigam die Situation ziemlich eindeutig. Der Bräutigam beschwor noch alle, dass bloß niemand etwas erzählen dürfte, und so etwas sei ihm absolut noch nie passiert. Er könne sich an absolut gar nichts erinnern. Im Nachhinein tut mir das Ganze ziemlich leid, weil er sich bestimmt mit seinem Gewissen quält. Ich überlege, es ihm zu sagen, habe aber Angst vor der Reaktion, weil ich ihn schon seit über einem Jahr im Ungewissen lasse.

Beichthaus.com Beichte #00036485 vom 28.08.2015 um 09:34:36 Uhr in 48739 Legden (Haidkamp 1) (11 Kommentare).

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Die Verlockung durch Alkohol

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Trunksucht Trägheit Trägheit

Durch das Studium und meine eigene Wohnung bin ich vermutlich zum Alkoholiker mutiert. Ich war dem Trinken nie abgeneigt, auch wenn es halt immer in Maßen statt in Massen stattgefunden hat, aber seit ich alleine lebe und da eben niemand darauf achtet, habe ich fast täglich etwas getrunken, weil es einfach zur Gewohnheit geworden ist, fand es aber nie dramatisch, wenn mal ein paar Tage nichts da war, weil das Geld nicht reichte oder am Wochenende die Läden zu waren. Es war niemals harter Alkohol dabei, ich spreche von so Sachen wie Hugo, Weinschorlen, Mini-Wein, Prosecco und Bier - nur dann eben eine ganze Flasche am Abend, statt ein Glas oder halt 0,5 Liter oder mehr Bier. Das habe ich von heute auf morgen nun abgestellt, weil ich merke, dass es mir körperlich nicht mehr so gut geht.


Ich bin zwar nicht fett geworden, aber dauermüde, habe noch mehr Probleme mit Magen und Darm bekommen als ohnehin und bin nach eigenem Gefühl - keine Ahnung, ob es Einbildung ist - auch vom Kreislauf her etwas angeschlagen. Ebenso besorgniserregend ist, dass ich mittlerweile gar nicht mehr so betrunken werde von dem Zeug, weil ich trainiert bin. Das alles hat bei mir den Alarm ausgelöst. Jetzt bin ich auf alkoholfreies Bier, alkoholfreies Radler und Säfte umgestiegen, einfach weil ich abends halt etwas besonderes Trinken will, und nicht immer nur Wasser. Im Laden habe ich auch alkoholfreien Sekt gesehen, den ich bald mal testen werde. Alkohol genießen will ich nur noch, wenn ich mit meinen Freunden unterwegs bin oder wir zusammen abhängen. Ich beichte, dass ich noch nie jemandem davon erzählt habe und auch, dass ich dem Alkohol niemals ganz entsagen werde, weil gerade Wein einfach zu lecker ist. Aber ich weiß, dass ich das wirklich einhalten muss.

Beichthaus.com Beichte #00036466 vom 26.08.2015 um 14:58:59 Uhr (10 Kommentare).

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Der abgebrochene Schlüssel in der Tür

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Trunksucht Vandalismus Lügen Last Night Polizei

Vor einigen Jahren war ich sturzbetrunken - habe es aber bis nach Hause geschafft, was ja nicht unbedingt selbstverständlich ist. Dort steckte ich also den Schlüssel ins Loch und versuchte die Tür aufzuschließen. Dummerweise machte ich dabei wohl eine dumme Bewegung und der Schlüssel brach im Loch ab. Verzweifelt versuchte ich dann, in mein Haus zu gelangen und schlug irgendwann kurzerhand eine Scheibe ein. Am nächsten Tag habe ich den abgebrochenen Schlüssel dann mit einer Zange aus dem Schloss gezogen und die Polizei informiert. Diese hörte sich bei den Nachbarn um und tat die kaputte Scheibe schließlich als dummen Streich ab, daher bezahlte mir die Versicherung das Fenster. Es tut mir noch heute leid und ich habe seitdem keinen Alkohol mehr getrunken.

Beichthaus.com Beichte #00036429 vom 23.08.2015 um 09:05:24 Uhr (2 Kommentare).

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Das Lied meiner ersten großen Liebe

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Trunksucht Verzweiflung Peinlichkeit Last Night Musik

Ich (w/27) war vor einer Woche auf der Geburtstagsfeier einer sehr guten Freundin. Die Feier fand draußen auf einem abgelegenen Grundstück statt. Es wurde natürlich Alkohol getrunken und ich war ausnahmsweise auch mal sehr gut mit dabei. Ich bin aktuell wieder Single und hatte bislang nur vergleichsweise kurze Beziehungen - die längste war ein Jahr. Die ganze Zeit lief Musik und es wurde auch getanzt. Ich habe abseits mit einer Freundin gequatscht. Auf einmal kommt das Lied "Zombies" von der Band Cranberries. Ich bin während des Gesprächs weggerannt und nach ein paar hundert Metern richtig zusammengebrochen. Ich musste hemmungslos wegen dieses Liedes weinen und konnte mich bestimmt 15 Minuten nicht mehr einkriegen.


Ich verbinde dieses spezielle Lied immer mit meiner ersten großen Liebe. Wir haben während des Sex immer Lieder von dieser Band gehört. Er mochte die Band, meine Musikrichtung ist es eher nicht. Das Lied hört man ja allgemein nicht so oft und ich habe es auch nicht in meiner Playlist. Ich war also total mit der Situation überfordert und der Alkohol hat auch dazu beigetragen. Ich habe seit Langem nicht mehr an ihn gedacht und ich kann es ehrlich nicht glauben, dass es mir etwas ausmacht, aber offensichtlich ist es ja so. Ich beichte also, dass ich nach 10 Jahren immer noch total am Boden zerstört bin, wenn ich dieses Lied höre.

Beichthaus.com Beichte #00036418 vom 22.08.2015 um 00:09:27 Uhr (15 Kommentare).

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Alkohol zerstört mein Leben!

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Trunksucht Maßlosigkeit Verzweiflung Last Night

Ich habe vor zwei Tagen so viel gesoffen, dass ich die Kontrolle verloren habe und einen Filmriss hatte. Ich war in der Nacht von Freitag auf Samstag trinken. Ich fange dabei immer abends an, indem ich mir ein 1,5-Liter-Päckchen Wein kaufe. Dann trinke und trinke ich. Und das, obwohl ich weiß, dass ich immer bis zur Besinnungslosigkeit saufe und nur Scheiße baue. Ich lebe jetzt auch noch in einem kleinen Vorort und hier erkennen die Leute einen irgendwann. Ich kann mich nicht zurückhalten. Der Alkohol hat bereits so viel in meinem Leben zerstört. Die Beziehung zu meiner Freundin, mit der ich ein Kind habe. Ich wurde schon Opfer eines Gewaltverbrechens. Ich wurde geschubst und landete in einem Scherbenhaufen, wodurch mein Ellenbogen aufgeschnitten wurde. Das ist mir schon zwei Mal passiert. Das letzte und vorletzte Mal habe ich Frauen angegraben und es ist negativ aufgefallen, es hat sich jemand beschwert.


Ich bin so ungehemmt mit Alkohol. Nicht wie im echten Leben. Ich wünschte, ich könnte mich selbst beherrschen oder das Problem verschwindet einfach. Ich habe so unglaublich oft Scheiße gebaut. Ich bin so einsam und verzweifelt, dass mir manchmal alles egal wird. Ich weiß aber auch einfach nicht, wie ich das kompensieren kann. Ich habe ja niemanden mehr auf der Welt. Und niemand will Kontakt zu mir haben. Ich bin einfach ein schlechter Mensch und sollte mal richtig zur Rechenschaft gezogen werden. Man sollte mich dafür wegsperren. Ich bin eine Gefahr für mich und meine Mitmenschen. Jeder, der bis zur Besinnungslosigkeit säuft und sich nicht kontrollieren kann, wie ich, kann einfach nicht richtig im Kopf sein. Andere trinken natürlich auch, aber ich bin halt einer der schlimmsten Trinker. Ich bin so peinlich, dass andere mich auslachen und verachten sollten. Was bin ich nur für ein Mensch, dass ich meine Beziehung versoffen und mir mein Handgelenk gebrochen habe. Dass ich alle um mich herum leiden lasse und mir alle Konsequenzen egal sind? Ich fühle mich so wertlos und schlecht, es ist, als hätte ich eine zweite, böse und verantwortungslose Persönlichkeit entwickelt. Ich würde so gerne alles besser machen und andere Menschen glücklich machen. Nur kann ich es nicht, als nutzloser willensschwacher Quartalssäufer.

Beichthaus.com Beichte #00036376 vom 16.08.2015 um 20:17:41 Uhr (8 Kommentare).

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