Gegen Zombies ohne Emotionen

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Trägheit Lügen Dummheit Falschheit Studentenleben Hagermarsch

Ich (m/22) habe das eigentliche Leben noch vor mir - allerdings habe ich vor drei Jahren mein Abitur gemacht und die seitdem vergangene Zeit habe ich mehr oder weniger verschwendet. Ich habe schon drei Studiengänge begonnen, und zwei davon nach kurzer Zeit abgebrochen, weil ich nach den ersten schwereren Hindernissen oder Problemen außerhalb des Hörsaals, ganz einfach kapituliert habe, anstatt mich damit auseinanderzusetzen. Und im jetzigen Studiengang sieht es wieder nicht rosig aus. Das Schlimme ist aber, dass ich meiner Familie und meinen Freunden, so weit man sie so bezeichnen kann, viele Dinge verheimliche. Ich erzähle jedem eine etwas andere Version, damit sie einen besseren Eindruck von mir haben. Dabei führe ich eigentlich kein langweiliges Leben. Es ist nur so, dass das nicht genug ist! Ich bekomme Übelkeit, wenn ich daran denke, einer dieser Zombies zu werden, die tagtäglich ihren Job verrichten und danach emotionslos den Heimweg antreten. Und das bis zum Ende ihrer Tage. Ich würde gerne ein Leben führen, das mich nicht nur an Wochenenden erfreut. Und erst wenn ich einen Weg dorthin gefunden habe, werde ich wohl in der Lage sein, meinem Umfeld die absolute Wahrheit zu erzählen.

Beichthaus.com Beichte #00033606 vom 15.07.2014 um 13:07:01 Uhr in Hagermarsch (14 Kommentare).

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Anfänger in der Zahnmedizin

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Falschheit Trägheit Studentenleben Gesundheit

Ich befinde mich derzeit im Zahnmedizinstudium. Inzwischen sind wir in einem Semester angelangt, in dem es damit anfängt, dass wir uns gegenseitig behandeln sollen. Angefangen hat es ja schon vor einer Weile mit den kleinen "Sachen" wie Abdrücke und Spritzen. Aber nun ist es auch so weit, mit dem "Bohren" anzufangen. Da ich aus meiner Jugend noch viele Amalgamfüllungen habe, welche man gerne gegen Inlays tauschen möchte, habe ich da keine Lust drauf. Ich glaube, ich werde mich einfach drücken. Ich lasse doch keine Anfänger an meine Zähne! Ich bin zwar selbst einer, aber egal.

Beichthaus.com Beichte #00033573 vom 09.07.2014 um 01:04:07 Uhr (16 Kommentare).

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Geheuchelte Büroarbeit

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Verzweiflung Trägheit Arbeit

Ich habe mittlerweile fast 10 Jahre kaufmännische Berufserfahrung. Meine Beichte ist, dass ich seit Beginn meiner Ausbildung bis heute fast den gesamten Tag sinnlos im Internet surfe. Meine Aufgaben erledige ich sehr gut und zügig. Das Problem an der ganzen Sache ist, dass es einfach so fürchterlich frustrierend ist, wenn man nichts Ordentliches zu tun hat und der gesamte Tag aus Leerlauf besteht. Selbst an den "arbeitsreicheren" Tagen fühle ich mich, als hätte ich den ganzen Tag nichts gemacht. Ich sehne mich regelrecht nach einer Tätigkeit, welche mir dazu verhilft, dass der Tag schneller vorbeigeht. Ich habe noch nie das Gefühl gehabt, dass ich wirklich etwas vollbracht habe. Ich verspüre höchsten Respekt für Handwerker, die wirklich etwas arbeiten und Dinge zu Ende bringen. Lustigerweise waren alle Büros, die ich besuchen durfte, davon geprägt, dass echte Arbeit geheuchelt wurde. Es ist einfach sehr deprimierend.

Beichthaus.com Beichte #00033570 vom 08.07.2014 um 14:26:09 Uhr (7 Kommentare).

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Ungeputzte Zähne und Süßigkeiten

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Unreinlichkeit Trägheit Gesundheit

Hiermit möchte ich (m/27) beichten, dass ich mir nur alle vier Wochen die Zähne putze. Ich fresse übrigens ständig Süßigkeiten und trinke wie ein Loch, dennoch habe ich in meinem ganzen Leben bisher nur drei Füllungen wegen Karies bekommen. Des Weiteren habe ich auch so gut wie nie Mundgeruch und werde deshalb an meinem Verhalten auch in Zukunft wohl nichts ändern, weil man sich mit der Zahnbürste lediglich den eigenen Zahnschmelz abschrubbt und das Fluorid in der Zahnpasta für die Zähne noch schädlicher ist als Karies.

Beichthaus.com Beichte #00033513 vom 25.06.2014 um 23:23:34 Uhr (25 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ohne Sprit beim goldenen M

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Trägheit Faulheit Dummheit Peinlichkeit Auto & Co.

Ich (m/23) fahre aus beruflichen Gründen seit knapp zwei Jahren ausschließlich mit dem Zug. Mein Auto benutze ich nur noch, um Einkaufen zu fahren - oder, wie heute, zum "goldenen M" zu kommen. Wie man schon vermuten kann, tanke ich deshalb nur selten. Als ich mir also heute mein Futter holen wollte, welches ich mir nach einem langen, anstrengenden Tag im Büro auch reichlich verdient hatte, stelle ich mit entsetzen fest, dass meine Reichweite nur noch 30 Kilometer beträgt. Das besagte Restaurant ist allerdings nur eine Minute entfernt. Also fuhr ich zielstrebig zu meiner heutigen Futterquelle. Dort angekommen machte ich meine Bestellung und fuhr auf den Warteplatz. Nach drei Minuten erhielt ich dann die Bestellung und wollte den Motor starten, doch es war Totenstille. Nur die Tankanzeige piepste mir entgegen und zeigte eine stolze "Null" als Reichweite an. So fühlte ich mich in diesem Moment auch - wie eine Null.


Natürlich durfte ich erst einmal am Ausgabefenster meine Lage erklären, was furchtbar peinlich war, und darum bitten, dass ich noch kurz stehen bleiben kann. Dank des eher geringen Betriebes war dies auch ohne Weiteres möglich. Ich rannte zur Tankstelle auf der gegenüberliegenden Straßenseite, habe mir einen 5-Liter-Kanister geschnappt und mit Sprit volllaufen lassen. Ab an die Kasse und schön 10 Euro für die Kanne abgedrückt - ohne Sprit. Nach einem kurzen Spurt war ich dann wieder bei meinem Auto und zu meiner Erleichterung war gerade wenig Betrieb am Parkplatz und ich konnte relativ ungesehen die fünf Liter in meinen Tank kippen. Natürlich fuhr ich dann zur Tankstelle. Wo ich zu sündhaft hohen Spritpreisen vollgetankt habe, um mir selbst einen extra Denkzettel zu verpassen. Nachträglich sei angemerkt, dass ich finanziell keinerlei Probleme habe, mein Auto zu tanken, aber ich bin einfach ein faules Stück und habe es nicht anders verdient, als es auf die harte Tour zu lernen. Obwohl es harmlos ablief und ich viel Glück hatte, steckt mir der Schock jetzt noch in den Knochen. Das werde ich nie wieder riskieren.

Beichthaus.com Beichte #00033503 vom 23.06.2014 um 21:20:51 Uhr (22 Kommentare).

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