Das fliegende Klo

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Vandalismus Dummheit Waghalsigkeit Silvester Netphen

Es geschah an einem Sonntag an welchem ich sturmfrei hatte. Mir war langweilig und suchte verzweifelt nach einer Beschäftigung. Plötzlich fiel mir ein, dass ich noch ein Paar Böller von Silvester hatte und meine Kamera. Ich ging ins Bad und stocherte im Klo mit der Klobürste das Siphon leer um die Klänge aus dem Klorohr hören zu können. Die Kamera positionierte ich in einer Pringles-Dose, die ich ins Klo als Klangkörper steckte. Ich ließ sie filmen und ich ging auf das Klo ein Stockwerk tiefer. Ich zündete dort den Böller, sodass es oben aus dem Klo bei der Kamera rausknallte. Jedoch kam es anders: Ich zündete den D-Böller und warf ihn ins Klo und spülte ab. Doch der Böller bekam die Kurve nicht und explodierte im Klo. Ins Klo wurde ein grosses Loch gesprengt und das ganze Bad stand unter Wasser. Ich habe mich zu Tode erschrocken und wusste bereits was mir blüht. Meine Eltern kamen erst 2 Stunden später nach Hause und es gab den Stress meines Lebens! Als dann noch rauskam, dass ich das Video in YouTube gestellt hatte wurde der Stress noch extremer. Es war die Hölle! Habe am nächsten Tag direkt neues Klo gekauft. Habe nachher 2 Wochen PC-Verbot bekommen und musste alle meine YouTube-Videos löschen- auch jene die nichts schlimmes zeigten. Irgendwie hat mein Verstand in dem Moment ausgeschaltet und bin auf diese Scheiss-Idee gekommen und bereue es getan zu haben!

Beichthaus.com Beichte #00029820 vom 24.02.2012 um 13:58:08 Uhr in Netphen (28 Kommentare).

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Der Windelträger

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Peinlichkeit Ekel Unreinlichkeit Gesundheit

Ich (m) beichte das ich früher in der Schule eine Windel tragen musste. Niemand hat davon je etwas erfahren und das ist auch gut so. An Klassenfahrten konnte ich logischerweise nicht teilnehmen. Die Umkleidekabine beim Sport war jedes Mal die Hölle, weil ich sehr Angst hatte das jemand etwas sieht. In der Ausbildungszeit ging es dann weiter. Da ich den ganzen Tag bei der Arbeit war, musste ich manchmal mit voller Windel arbeiten. Während andere am Wochenende feiern gegangen sind, saß ich mit Windel vor dem PC und habe Civilization gespielt. An weibliche Kontakte war natürlich nicht zu denken. Besonders die Arbeit war eine Belastung, daher habe ich dann mehrfach studiert. Endlich habe ich dann einen Arzt finden können der mir geholfen hat. Ich nehme jetzt Medikamente, die sehr festen Stuhlgang erzeugen, alle zwei Tage gehe ich dann mit Abführmittel auf die Toilette. Ich kann endlich Hosen in Normalgröße tragen, Frühstück essen ohne zu wissen was mich bald erwarten wird, auch an den Strand kann ich gehen und nächsten Sommer will ich schwimmen lernen. Wenn ihr also nächstes Mal denkt euer Leben wäre Scheiße, dann denkt darüber nach wie ich 27,5 Jahre leben musste.

Beichthaus.com Beichte #00029692 vom 06.01.2012 um 22:45:59 Uhr (26 Kommentare).

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Frust an Freund ablassen

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Engherzigkeit Selbstsucht Hass Partnerschaft

Ich (w) habe seit bald vier Monaten einen Freund. Wir verstehen uns prima, lachen oft und finden immer ein Thema über das wir uns unterhalten können. Ich finde es auch schön, dass wir beide fast zu allen Themen dieser Welt die gleiche Meinung haben, was auch dazu führt, dass wir uns über Menschen beschweren, die diese Meinung nicht teilen. Ich möchte hiermit beichten, dass ich meinem Partner jetzt nach so kurzer Beziehungszeit schon das Leben zur Hölle mache. Ich habe zu Hause viel Stress und Druck väterlicherseits und auch meine Stiefmutter ist nicht außer Acht zu lassen. Diesen Stress habe ich eigentlich immer mit Sport oder irgendwelchen Ballerspielen loswerden können, doch da ich im Moment weder spielen noch irgendeinen Sport machen kann, muss er darunter leiden. Ich sage Dinge die ich nicht sagen möchte, beleidige ihn und sage öfters, dass ich ihn verlasse, weil mir dies und jenes nicht passt. In mir hat sich mittlerweile so viel Wut aufgestaut, dass ich ihm Dinge vorwerfe, von denen ich längst gesagt habe, dass ich sie ihm verziehen habe. Und dieser Mensch ist wirklich so perfekt und sagt noch "Schatz, ich versteh das, ich bin Dein Freund und ich möchte, dass es Dir gut geht, also lass alles raus was Dir auf dem Herzen liegt." Und dann frage ich mich wieder: "Habe ich diesen Menschen überhaupt verdient?" Nein, habe ich nicht. Dieser Mensch ist einzigartig und wundervoll und ich bin eine Bestie, die ihm jeden Tag aufs Neue irgendetwas vorwirft, nur um meinen Frust abzulassen.

Beichthaus.com Beichte #00029674 vom 02.01.2012 um 12:37:15 Uhr (19 Kommentare).

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Böser Handy-Vertrag

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Hass Dummheit Vandalismus Gelsenkirchen

Ein Freund und ich haben uns etwa zeitgleich unabhängig voneinander Mobilfunk-Verträge ans Bein binden lassen. Natürlich stellte sich innerhalb kürzester Zeit heraus, dass nicht nur die Verträge an sich, sondern auch der Mobilfunkbetreiber generell, aber vor allem die dämlichen, niederträchtigen, unfreundlichen Verkäufer des kleinen *-Plus-Shops in der Fußgängerzone ein purer Beschiss waren. Als ich nach sieben Monaten mit meinem defekten Handy zum Shop ging, wurde es eingeschickt. Es kam nach zwei Wochen noch viel kaputter zurück. Sämtliche Daten waren gelöscht und ich musste ein teures Software-Update machen. Der Sendung lag die Information bei, dass mich der ganze Spaß auch noch zwanzig Euro kosten würde, die mir mit der monatlichen Rechnung abgebucht werden. Und da ich mit dem Vertrag nicht nur freie Verfügung über mein Girokonto genehmigte, sondern auch meine Seele für 24 Monate an *-Plus überschrieb, konnte ich nichts dagegen tun. Stattdessen musste ich immer wieder an die Fresse dieses schmierigen Verkäufers denken, der sich sicherlich lachend die Hände rieb und zur Feier des Vertrages und all meinen unnötigen Investitionen noch ein kleines Kätzchen in den *-Plus-Shop-Pausenraum-Ofen warf.

Da ein Freund in der Vergangenheit auch mit besagtem Verkäufer aneinander geraten war, beschlossen wir uns gemeinsam an *-Plus zu rächen. Wir besorgten uns einen Karton Eier und stiefelten nachts zum Shop. Die Hälfte des Kartons landete an der Fensterscheibe. Ich kann gar nicht ausdrücken, was für eine Befriedigung mir jedes einzelne KLÖNG-Geräusch gab, als wieder ein neues Ei auf die Scheibe traf. Die andere Hälfte brütet bis jetzt immer noch auf meiner Heizung und wartet auf seinen Einsatz. Ich hasse alle Mobilfunkshop-Verkäufer. Wie kann man sich nur dazu entscheiden für einen Mobilfunk-Konzern hinter der Theke zu stehen und offensichtlich beschissene Angebote an nichtsahnende Kunden zu verkaufen? Ich denke all diese Menschen kommen direkt aus der Hölle.

Beichthaus.com Beichte #00029653 vom 27.12.2011 um 04:20:29 Uhr in Gelsenkirchen (Bahnhofstraße 35) (23 Kommentare).

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Die spaßbremsende Betschwester

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Hass Engherzigkeit Zwietracht Partnerschaft

Ich habe mich im Frühling in eine Arbeitskollegin verguckt, wirklich eine ganz Hübsche. Wir gingen also mal miteinander essen. Sie kam erst etwas arrogant rüber, das schreckte mich zunächst ab, aber dann unterhielten wir uns schließlich doch ganz gut. Nach drei oder vier Dates küssten wir uns und beschlossen, dass wir jetzt ein Paar wären. Was für ein frappierender Fehler. Bei unserem ersten Sex stellte ich fest, dass ihre Figur nicht ansatzweise so gut war, wie ich dachte. Sie ist eine Mogelpackung sondergleichen. So etwas wie Brüste hat sie nicht, sie besitzt nur BH's mit großen Einlagen, aber ihre Brust sieht ansonsten so aus wie die eines dicklichen Mannes, nur mit riesigen, seltsam geformten Brustwarzen. Der knackige Hintern entpuppte sich als Cellulite-Schlachtfeld, und der Bauch war einfach nur in eines dieser Taillenformungsteile eingequetscht, daher erschien er unter T-Shirts flach und straff. Das wäre ja alles verkraftbar gewesen, wenn sie nicht auch noch so phänomenal schlecht im Bett wäre. Fellatio und Cunnilingus sind für sie nichts als lateinische Fabelwesen und sie besitzt die Leidenschaft, Hingabe und Beweglichkeit eines langsam verrottenden Holzbrettes.

Ich versuchte daher, mich unauffällig in Schadensbegrenzung zu üben, und ihr zu sagen, dass wir doch nicht so gut zueinander passen würden. Das akzeptierte sie aber nicht recht und hing mir weiter auf der Pelle, mit der Argumentation ich solle kein Arschloch sein, das eine Frau einmal flachlegt und dann nichts mehr von ihr wissen will. Dazu konnte ich nicht wirklich etwas sagen, denn ich kam mir ja selber schäbig und oberflächlich vor. Bereits nach vier Wochen lernte ich ihre Eltern kennen und mich traf fast der Schlag. Verborte, missionarisch eifernde Christen, wie es sie konservativer nur in Niederbayern geben kann. Als erstes redeten wir über Gott. Ich hatte bis dato nichts gegen Religionen oder religiöse Menschen, aber das hat sich mittlerweile gründlich geändert. Auf meinen Einwand, warum uns denn der liebe Gott denn erst den freien Willen gegeben habe, wenn wir aufgrund seiner Benutzung in die Hölle kommen würden, reagierten sie wie Veganer die ein Tier schlachten sollen. Jedenfalls muss ich jetzt jeden Sonntag morgen, Punkt 7:30 mit in die Kirche, um mein Seelenheil doch noch zu retten. Als wäre das nicht schon schlimm genug, zeigt meine Freundin langsam Verhaltensweisen, die mit christlicher Nächstenliebe herzlich wenig zu tun haben. Sie hat sich mir gegenüber einen Kasernenhoftonfall angewöhnt, und wenn man nicht auf sie hört, wird sie zickig wie eine mailänder Operndiva.

Ihre Arroganz anderen Menschen gegenüber nimmt auch langsam Dimensionen an, die ich nie für möglich gehalten hätte. Als ich mich dazu erdreistet habe, sie auf die sehr unangenehmen Seiten ihrer Persönlichkeit hinzuweisen, ist sie erst halb explodiert, um mir dann dieses dämliche Bibelzitat mit dem Splitter und dem Balken im Auge des anderen an den Kopf zu werfen. Im Bett läuft schon seit Monaten nichts mehr, weil ja Sex eigentlich nur zum Kinderzeugen da ist und man gefälligst keinen Spaß daran zu haben hat. Falls doch, muss man hinterher aufs Tiefste bereuen und Buße tun. Ich habe beschlossen, meine Freundin, die olle spaßbremsende Betschwester, einen Tag vor Weihnachten zu verlassen, da ist die Gelegenheit günstig. Seit ein paar Wochen habe ich unsere Streits und Meinungsverschiedenheiten heimlich mit dem Handy aufgenommen, um ihr zu zeigen, dass sie und ihr herablassendes und verletzendes Getue in den allermeisten Fällen der Auslöser ist. Außerdem habe ich mir schon einen anderen Job gesucht, damit ich ihre Visage nicht jeden Tag sehen muss. Ihre Eltern wünschen mir sicherlich im wahrsten Sinne des Wortes den Teufel an den Hals, aber das ist mir vollkommen egal. Vielleicht hätten sie bei der Erziehung ihrer Tochter mehr christliche Werte und weniger bescheuerte Bibelzitate vermitteln sollen.

Beichthaus.com Beichte #00029636 vom 20.12.2011 um 10:59:10 Uhr (44 Kommentare).

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