Darmwinde im Bus

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Ekel Schamlosigkeit Bahn & Co.

Ich (m/43) bin Busfahrer und beichte, dass mir meine Leidenschaft für Bohnengerichte und scharfes Essen zum Verhängnis wurde. Ich durfte letztens die Mittagsschicht ablösen und hatte vorher gut gegessen. Leider hatte ich keine Zeit mehr, um auf die Toilette zu gehen. Nach geraumer Zeit merkte ich dann, wie sich in meinem Darm Hurrikane Katrina in noch größerem Ausmaß bildete. Ich versuchte, es mir zu verkneifen, aber es ging nicht - ich ließ einen Mörderfurz durch meine Pobacken gleiten. Eine alte Dame, die ganz vorne saß, wunderte sich wegen des Donnergeräuschs. Nach ein paar Minuten verteilte sich der Mief feinsäuberlich im Bus - es war übrigens ziemlich warm, und offene Fenster halfen nicht besonders gegen die Hitze. Man konnte praktisch in jeder Sekunde: "Bääh!", "Igitt!", "Widerlich!", "Boah, riecht es hier nach Scheiße!", und Ähnliches hören. Ich beichte also, dass meine Darmwinde extrem müffeln, aber auch, dass ich mich über meine Fahrgäste innerlich extrem lustig gemacht habe.

Beichthaus.com Beichte #00033423 vom 09.06.2014 um 15:50:57 Uhr (15 Kommentare).

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Lebensretter?

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Zorn Stolz Stolz Gesellschaft Bahn & Co.

Vor ein paar Tagen habe ich (m/23) ein Leben gerettet. Es war nachts am S-Bahnhof Alexanderplatz und wie immer tummelte sich hier die Creme des Berliner Volkes. Während ich noch auf meine Bahn wartete, sah ich, wie an der anderen Seite des Gleises ein Mann nahe am Steig stand und schließlich Kopf und Oberkörper über das Gleis hängen ließ. Die S-Bahn fuhr schon ein. Alle gafften nur - keiner tat etwas. Eine Frau stand direkt neben ihm und guckte ihn nur dumm an, als hoffte sie, etwas würde passieren. Warum der Mann es tat weiß ich nicht, und ich muss zugeben, auch ich war erst starr vor Schock. Die S-Bahn gab sogar Signallaute. Irgendwie begann ich dann, loszurennen und schaffte es, den Mann am Rucksack zu packen und nach hinten zu reißen. Keine Sekunde zu spät, denn da war dann auch schon die Bahn.


Doch was nun kam, erstaunte mich am meisten. Weder dankte er mir, noch kümmerte es irgendeinen der umstehenden Menschen, was hier eben passiert war. Der Mann sah mich nur wütend an und lief weg, die Menschen um mich herum starrten mich an wie Fische und stiegen in die Bahn. Niemand achtete darauf, was eben passiert war. Nun zu meiner Beichte: Zum einen empfand ich absolut nichts dabei, keine Freude oder Ähnliches, dass ich eben ein Leben gerettet hatte. Einfach nichts, ich lachte nur wie blöde! Hysterisch und laut wie ein Irrer. Zum Anderen bin ich wütend, dass sich niemand bedankt hat, dass niemand ein Wort sagte und dass es dem Volk wohl lieber gewesen wäre, wenn dem Mann von der Bahn Kopf und Oberkörper zerfahren geworden wären. Ich weiß, dass ich mich damit abfinden sollte, ein Leben gerettet zu haben, aber ein wenig Anerkennung dafür, dass ich nicht gegafft habe, wäre schön gewesen. Manchmal denke ich auch, dass er eventuell einen Suizid begehen wollte und ich damit nur sein Leid verlängert habe.

Beichthaus.com Beichte #00033388 vom 03.06.2014 um 03:20:00 Uhr (25 Kommentare).

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Die Schläger und der kleine Hund

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Aggression Gewalt Zorn Tiere Bahn & Co. Prosselsheim

Ich muss gestehen, dass ich einmal sehr gewalttätig wurde. Und zwar fuhr ich mit dem Bus nach Hause, in dem sich auch drei junge Osteuropäer, und eine junge Frau befanden, die einen kleinen Hund in einer Tasche bei sich trug. Die drei Bengel tuschelten schon die ganze Zeit herum, und als die Frau ausstieg, trat ihr einer der Bengel voll gegen die Tasche, so fest, dass man hören konnte, dass ein Knochen des Hundes brach. Die junge Frau stand weinend vor dem Bus und der Bengel lachend und pöbelnd in der Tür, drei Stufen über ihr und drohte, sie auch gleich zu treten. In diesem Moment rammte ich ihm mit aller Kraft beide Fäuste zwischen die Schulterblätter, sodass der Bengel regelrecht aus dem Bus flog und mit dem Gesicht den Boden begrüßte. Auch bei ihm war danach ein Knochen gebrochen, nämlich das Nasenbein und zwei Zähne spuckte er auch aus. Seine Kumpels waren offenbar zu perplex, um mich anzugreifen, außerdem trat ich quasi die Flucht nach vorne an und meinte, sie sollten sich verpfeifen, sonst würde ich eine Gruppensitzung daraus machen. Das Mädchen mit dem Hund war zu dem Zeitpunkt weggerannt.


Als kurz darauf die Polizei kam, die der Busfahrer gerufen hatte, sagten die Typen zwar gegen mich aus, aber ich behauptete, er sei einfach rausgefallen. Und da alle drei alkoholisiert waren, wurde mir sowohl von den Polizisten, die die Anzeige trotzdem aufnehmen mussten, als auch vor Gericht geglaubt. Der Fahrer hatte nicht viel gesehen und der Richter unterstellte den Bengeln Belastungseifer und sagte, wer betrunken Unsinn mache und dann noch blöd zum Laufen sei, trage selbst die Schuld. Ich wurde in allen Punkten freigesprochen, also Körperverletzung und Beleidigung. Als ich die junge Frau ein halbes Jahr später wiedertraf, eher durch Zufall, dankte sie mir und wir hatten sogar mehrere Dates, aus denen aber leider nichts Festes wurde, weil ich ein eher natürlicher Typ bin, während sie sehr stylisch ist. Aber ihre, sagen wir, beidseitig genossene Art, sich zu bedanken, machte den ganzen Stress mehr als wett.

Beichthaus.com Beichte #00033379 vom 01.06.2014 um 21:24:58 Uhr in Prosselsheim (17 Kommentare).

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Nervige Kinder in Bus und Bahn

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Aggression Zorn Hass Kinder Bahn & Co.

Ich hasse Kinder. Alle erwarten immer, dass man kleine Kinder und Babys gefälligst mögen und süß finden soll. Was ist süß an einem fetten kleinen Ding, das alles vollsabbert und sich selbst in die Hose macht? Im Bus oder in der Bahn dürfen Kinder einfach schreien und die Mutter tippt zumeist desinteressiert auf ihrem Smartphone herum und ignorierte es. Das ist ja schließlich ein Baby und süß, dann ist es egal. Wie wäre es, denn mit Rücksicht nehmen und aussteigen, bis der Lärmpegel sinkt? Zeit haben die Mütter eh ohne Ende - denn arbeiten tun sie ja eh nicht! Sie rennen durch den ganzen Wagen und trampeln mir glücklich auf meinen Lederschuhen rum. Weist man ein Elternteil dann darauf hin, wird man angemacht wie ein Psychopath. Hallo?! Meine Schuhe kosten 200 Euro und ich will halt nicht, dass man drauf rumtrampelt - ich habe das, als ich klein war, auch nicht gemacht. Das Schlimme ist, dass kleine Kinder immer frecher und respektloser werden und einfach nur nerven! Ganz schlimm ist es, wenn man angemacht wird, falls man nicht den verdammten Kinderwagen von irgendeiner fremden Tussi die Treppe hochschleppen möchte. Sucht euch einen Mann oder kauft euch ein Auto, steigt aus, wo ein Fahrstuhl ist und lauft halt eine Station! Kommt doch mal alleine klar!

Beichthaus.com Beichte #00033366 vom 30.05.2014 um 16:59:12 Uhr (36 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Fahrkarten-Wahnsinn

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Morallosigkeit Bahn & Co.

Wenn mich etwas auf die Palme bringt, dann sind es die horrenden Fahrkartenpreise für Bus und Straßenbahn. Außerdem werden die Preise halbjährlich weiter nach oben gedrückt, obwohl sich in meinen Augen kaum etwas am Straßennetz, der Infrastruktur oder der Pünktlichkeit verbessert. Früher war ich ein notorischer Schwarzfahrer, der Nervenkitzel wurde mir mit zunehmendem Alter jedoch zu anstrengend. Jetzt habe ich eine ganz eigene Methode, meinem Ärger ein kleines bisschen Luft zu machen. Seit mehreren Jahren behalte ich jede Fahrkarte, die ich kaufe. Diese mische ich dann unter die gut 350 alten Fahrkarten, die ich in einem extra dafür gekauften Täschchen immer bei mir trage. Durchschnittlich werde ich ungefähr einmal im Monat kontrolliert, ich freue mich schon jetzt wieder auf den entnervten Kontrolleur, der in dem fetten Stapel nach der richtigen Fahrkarte sucht. Was ich selbst kaum glauben kann, ist, dass die Kontrolleure selbst in dem Stapel suchen und nicht einfach darauf bestehen, dass ich die Karte selbst suche. Obwohl mir das ganze Spiel unglaublichen Spaß macht, habe ich den armen Kontrolleuren gegenüber manchmal schon ein schlechtes Gewissen, wenn diese 20 Minuten nach meiner Fahrkarte suchen müssen. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00033296 vom 19.05.2014 um 11:58:34 Uhr (12 Kommentare).

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