Streiche von allen Seiten

12

anhören

Morallosigkeit Urlaub

Vor einigen Jahren (8. Klasse) im Skilager spielten wir einem Klassenkameraden, welcher übrigens kein Mobbingopfer war, einen Streich. Grundlage dafür wurden die Stockbetten. Auf einen unserer Skilager-Tage fiel der Unsinnige Donnerstag. Natürlich müssen Schüler den Tag ausnutzen und jeder möchte einen Streich spielen. Jedoch hatten wir den Vorteil, früher mit unserer Snowboardgruppe zurückzukehren und hatten dadurch viel Zeit, uns etwas zu überlegen. Für unseren Streich hoben wir den Lattenrost aus einem der Stockbetten, welches der besagten Person gehörte und legten die Matratze wieder hinauf. Diese konnte nun hindurch fallen, wenn man sich drauflegte. Auch testeten wir die Konstruktion, wir wollten ihn ja nicht verletzen. Als er dann schließlich ankam, hatte eine Person aus einer Parallelklasse ihm, aus welchen Gründen auch immer, Deo in die Augen gesprüht und er lief mit seinem Zeh gegen den Türrahmen, was ihm den Zehennagel leicht abhob. Er rannte deshalb weinend zu den Lehrern, um ihn zu verarzten zu lassen. Nachdem der Schmerz halbwegs gestillt wurde, ging er hinauf in sein Bett, um sich zu erholen. Er wusste ja nicht, dass der Lattenrost fehlte. Also ließ er sich oben auf das Bett fallen und fiel ohne Vorwarnung hindurch. Die Folge daraus war, dass er ein weiteres Mal weinte. Am nächsten und letzten Tag ist er deshalb nicht mehr Skigefahren, weil ihm beim zweiten "Unfall" der Zeh noch mehr verletzt wurde. Ich beichte, dass ich ihn weder vorgewarnt habe, noch das Bett wieder richtig stellte, obwohl ich wusste, wie es ihm ging und damit für ihn das Skilager, was für alle eine schöne Erinnerung war, zu einer schlechten gemacht habe.

Beichthaus.com Beichte #00030729 vom 29.01.2013 um 20:42:03 Uhr (12 Kommentare).

In WhatsApp teilen

England vs. Deutschland in Thailand

20

anhören

Gewalt Zwietracht Vorurteile Rache Urlaub Thailand

England vs. Deutschland in Thailand
Ich (m/25) bin Anfang Dezember von meiner 6-monatigen Asien-Reise zurück gekommen und habe wirklich unglaublich viele tolle Sachen erlebt. Ich habe viele Orte in Laos, Malaysia, Thailand, Myanmar, Indonesien und auf den Philippinen gesehen und so viele nette und offene Menschen kennengelernt. Wegen einer Aktion habe ich aber ein sehr schlechtes Gewissen und es trübt meine schöne Erinnerung an diese Zeit. Das Ganze ist in Phuket, Thailand passiert. Ich war in einer Bar, in der es auch einen Ring gab, wo Boxkämpfe ausgetragen wurden. Das waren meist einheimische Thai-Boxer, aber auch ab und zu mal ein Tourist, der sich da in den Kampf gewagt hat. Ich habe mir das ganze Spektakel in Ruhe angeguckt und gemütlich meine alkoholfreien Cocktails getrunken. Mir ist aufgefallen dass mich ein Typ die ganze Zeit beobachtet hat. Das war diese Art von Typen, die wenn man Blickkontakt hat, einem einfach weiter in die Augen starren. Das hat mich irgendwann so genervt, dass ich mich umgesetzt habe, damit er mich nicht mehr sehen konnte. Für ein paar Minuten konnte ich dann ohne nervende Blicke weiter relaxen und hier und da mit dem Personal und anderen Gästen quatschen.


Diese Ruhe hielt allerdings nicht lange denn auf einmal setzte er sich genau neben mich und provozierte mich indem er absichtlich seinen Ellenbogen in meine Rippen haute und solche Späße. Ich habe ihn höflich gebeten aufzupassen, woraufhin er sofort das pöbeln anfing. Ich konnte seine echt starke Fahne riechen, er war anscheinend schon gut voll. Ich bin dann einfach zu einer anderen Bar, aber er ist natürlich wie ein Dackel hinter mir her und hat begonnen mich übel zu beleidigen. Dass ich ein scheiß Nazi bin und eine Schwuchtel waren noch die harmlosesten Sachen. Er war denke ich mal aus Irland oder England. Naja, auf jeden Fall hat er immer wieder behauptet alle Deutschen wären Waschlappen und er würde mich fertig machen, wenn ich mich gegen ihn in den Ring traue. Ich habe ohne zu zögern eingewilligt. Man konnte schon erkennen, dass er leicht überrascht war, denn offensichtlich hat er nicht damit gerechnet. Wir sind dann nach oben gestiegen und er hat noch darauf bestanden alles ohne Handschuhe auszutragen. Meinetwegen. Der DJ hat das Startzeichen gegeben und ich habe ihn innerhalb von 15 Sekunden K.O. gehauen. Ich habe nämlich nicht mit einem einzigen Wort erwähnt, dass ich mittlerweile seit 7 Jahren Kickboxen mache. Der Jubel unter den Gästen war riesig. Ende vom Lied war: als der feine Herr wieder zu sich gekommen ist und von alleine stehen konnte, kam er wieder zu mir rüber. Ich habe echt das Schlimmste erwartet, aber er sagte nur, dass er damit absolut nicht gerechnet hat und er für den Rest des Abends alle meine Drinks bezahlt. Ich habe gar nicht richtig hingehört, denn ich musste die ganze Zeit auf seine Nase gucken, denn ich bin mir absolut sicher, dass ich ihm die gebrochen habe. Die war deutlich schiefer als vorher.

Beichthaus.com Beichte #00030628 vom 28.12.2012 um 23:24:49 Uhr in Thailand (Patong, Phuket) (20 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Ausgesetzt in Australien

28

anhören

Engherzigkeit Dummheit Freunde Urlaub

Ausgesetzt in Australien
Ich (w/19) habe eine große Dummheit begangen. Ich habe wegen eines nichtigen Streits meine beste Freundin verloren.
Ich entschied mich, nach dem Abitur ein Jahr in Australien zu verbringen und bin jetzt seit Anfang August hier. Meine beste Freundin hat sich wegen mir auch dazu durchgerungen, kam aber erst im September hier her. In der Zeit hatte ich mir einen Campervan gekauft und begonnen, zu reisen. Als meine Freundin am Flughafen ankam, habe ich sie abgeholt und wir begannen unser gemeinsames Abenteuer. Alles lief super, wir hatten unglaublich viel Spaß zusammen. Aber nach einiger Zeit begannen wir, uns auf die Nerven zu gehen und stritten oft, jedoch nie wirklich lange.
Mitte November hatten wir uns mal wieder richtig in den Haaren. Ein kleiner, nichtiger Streit artete aus. Wir waren gerade mitten im Nirgendwo und ich habe sie in einer kleinen Stadt, welche über ein Hostel verfügte, rausgeschmissen. Wir hatten seitdem keinen Kontakt mehr, über einige gemeinsame Freunde konnte ich allerdings in Erfahrung bringen, dass es ihr gut geht, sie mich jetzt aber nie wiedersehen will. Da es mir zu peinlich ist, den Leuten die wahre Geschichte zu erzählen, also durch Dummheit und Egoismus meine beste Freundin verloren zu haben, kennen alle nur eine Lüge, in der ich sie als die Böse hinstelle. Es tut mir unglaublich leid und ich wünschte, ich könnte es ungeschehen machen.

Beichthaus.com Beichte #00030580 vom 14.12.2012 um 13:59:46 Uhr (28 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Das Waschhaus auf dem Campingplatz

9

anhören

Dummheit Vandalismus Kinder Urlaub Sylt

Meine Familie und ich sind früher jeden Sommer nach Sylt auf einen Campingplatz gefahren. Das war immer total schön. Wir freundeten uns dort immer mit anderen Kindern an und trieben mit ihnen Unfug. Als ein Kumpel und ich extreme Langeweile hatten, zündelten wir einfach ein bisschen herum. Irgendwann mussten wir aufs Klo und sind erst mal zum nächsten Waschhaus geradelt. Ich hatte immer noch mein Feuerzeug in der Tasche und zündelte, während ich auf dem Klo saß, etwas mit Klopapier herum. Als wir dann beide fertig waren, verließen wir das Waschhaus. Nur vorher habe ich das Klopapier, was noch aufgewickelt war, angezündet. Wir sind ganz schnell in den Wohnwagen abgehauen und haben erst mal zur Tarnung ein Brettspiel gespielt. Nach etwa fünf Minuten kamen seine und meine Schwester völlig aufgeregt zu unserem Wohnwagen und sagten uns, das Waschhaus würde brennen. Er und ich haben natürlich ahnungslos getan, doch die zwei Mädchen merkten uns direkt an, dass wir etwas zu verheimlichen hatten. Also erzählten wir ihnen die Geschichte, aber nur, wenn sie schwörten, es niemandem zu erzählen. Danach fuhren wir mit dem Fahrrad sofort in die Nähe des Waschhauses und guckten uns die Löschaktion von etwas weiter weg an. Es waren drei Feuerwehrautos vor Ort, inklusive der Polizei. Wir machten uns danach schnell wieder vom Acker.


Die Folgen davon waren, dass das Waschhaus erst mal die nächsten Tage gesperrt war und wir immer schön zum nächsten, am Ende des Campingplatzes, fahren durften. Außerdem war an einer Tafel ein Zettel angehängt, an dem sinngemäß folgender Text stand: "Wie Sie sicher mitbekommen haben, brannte gestern das Waschhaus. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Falls Sie etwas mitbekommen haben, melden Sie sich bitte bei uns." Zum Glück wurden wir nicht bemerkt und unsere Geschwister haben uns auch nicht verpfiffen. Zu Schaden gekommen ist niemand. Ich möchte mich hier dafür nochmals entschuldigen, dass ich als Kind so dummes Zeug im Kopf hatte. Trotzdem war es schon irgendwie lustig.

Beichthaus.com Beichte #00030550 vom 06.12.2012 um 12:41:04 Uhr in Sylt (Rantum Campingplatz) (9 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Das Geschäft auf dem Balkon

15

anhören

Dummheit Ekel Peinlichkeit Last Night Urlaub Bulgarien

Ich (m/19) war letztes Jahr mit meiner Klasse auf Abschlussfahrt am Goldstrand in Bulgarien. Unser Hotel war eigentlich ziemlich schön und für fünf Leute war das Appartement für den Preis auf jeden Fall groß genug. Dazu gehörte auch ein Balkon mit einem wundervollen Ausblick, auf dem wir jeden morgen gefrühstückt haben. Doch leider war das Klo erstens ziemlich klein und zweitens existierte kein Fenster, sondern nur eine kleine Luke, aus der die Abgase entweichen konnten. Ihr könnt es euch sicherlich vorstellen, wie das riecht, wenn fünf Jungs hintereinander auf die Toilette müssen und diese dann auch noch so klein ist. Jedenfalls waren wir am dritten Abend, wie immer, unten am Strand feiern und kamen gegen 2 Uhr in unser Appartement. Natürlich muss dann jeder erst einmal aufs Klo. Ich wollte mir das allerdings nicht antun und hatte prompt eine vermeintlich gute Idee. Vom Einkaufen sah ich noch eine Tüte bei uns rumfliegen. Diese habe ich mir geschnappt, mich damit auf den Balkon gestellt und dann versucht, mich in diese zu entledigen. Auf die Frage meiner Zimmergenossen, was ich da tue, antwortete ich nur: "Ich hab kein Bock, da reinzugehen." Ich habe es dann zwar geschafft, meinen Darm zu entleeren, doch leider habe ich die Tüte nicht getroffen und alles landete auf dem Boden. Da das die anderen gesehen haben, musste ich den Balkon sauber machen. Ich konnte das ja nicht liegen lassen und habe auch verständlicherweise keine Hilfe angeboten bekommen.
Meine Kollegen finden das heute immer noch ziemlich lustig. Die Geschichte hat sich dann natürlich auch herumgesprochen und ich hoffe und bete, dass sie nicht in der Abizeitung erscheint. Für meine Zimmergenossen tut es mir leid, da sie dann noch die restlichen Tage auf dem Balkon frühstücken mussten, den ich so eingesaut habe.

Beichthaus.com Beichte #00030548 vom 05.12.2012 um 17:42:18 Uhr in Bulgarien (Goldstrand) (15 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000