Ich kann warten, aber nicht bis zur Ehe!

35

anhören

Begehrlichkeit Verzweiflung Selbstsucht Lügen Partnerschaft

Ich kann warten, aber nicht bis zur Ehe!
Seit zwei Wochen habe ich (29) eine neue Freundin. So weit, so gut, doch leider gehört sie zu den Frauen, die behaupten, keinen Sex vor der Ehe haben zu wollen. Ich mag sie wirklich sehr und sollte wohl glücklich sein, dass sie mit allen anderen Zärtlichkeiten einverstanden ist und emotional sehr an mir hängt. Vielleicht sollte ich es daher auch einfach hinnehmen, dass ich mich mit dem Sex gedulden muss, bis ich mich dazu entschieden habe, bei ihr zu bleiben, bis dass der Tod uns scheide. Wie dem auch sei, nach nur zwei Wochen bin ich noch lange nicht so weit, einen solchen Kompromiss einzugehen. Ich glaube, dass sie das Potenzial hat, dass ich sie wahrhaftig lieben kann, wenn sich die Gefühle mit der Zeit entwickeln. Was ist aber, wenn sie sich nach 1-2 Jahren Beziehung so an mich gewöhnt hat, dass sie mich nicht mehr so attraktiv findet wie jetzt? Oder was, wenn wir irgendwann heiraten und sich dann herausstellt, dass der Sex zwischen uns einfach nicht funktioniert?

Baby, es tut mir leid, dass ich dir nicht die Wahrheit sage. Für mich ist es, anders als ich behaupte, eben nicht okay, dass du noch nicht mit mir schlafen willst - aber weil ich dich so sehr mag, lasse ich dir noch Zeit. Ich hoffe sehr, dass du deine Einstellung änderst, wenn du merkst, dass ich es ernst mit dir meine. Ich weiß nicht, wie lang meine Deadline ist. Einen Monat? Zwei Monate? Ein halbes Jahr? Ich kann warten, aber nicht bis zur Ehe.

Beichthaus.com Beichte #00038629 vom 14.08.2016 um 19:40:31 Uhr (35 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Hilfe, ich mache immer noch alles für meine Ex

16

anhören

Fremdgehen Lügen Verzweiflung Ex

Ich hatte eine Freundin - wir waren fast 13 Jahre zusammen und haben einen Sohn. Er ist heute fast acht Jahre alt, doch mit der Geburt meines Sohnes hat sich viel zwischen uns verändert. Sie wurde immer phlegmatischer und bekam nichts mehr auf die Reihe. Selbst als Elternteil war alles viel zu stressig - dabei hat unser Kleiner fast nur geschlafen, wirklich! Wenn ich dann nach fast zehn Stunden Arbeit nach Hause kam, hat sie mir unseren Sohn in die Arme gedrückt und gesagt, dass ich jetzt dran sei. Ich habe dann gewickelt, gefüttert, gekuschelt und gespielt. Es war super. Es gab wirklich nichts Besseres für mich - aber mit der Zeit blieb von uns halt nur noch wenig übrig.

Dadurch, dass weder Oma noch Opa in der Nähe wohnten, war es fast unmöglich, mal Zeit zu zweit zu haben. Und als sie dann wieder arbeiten ging, wurde es noch schwieriger - wir machten aber das Beste daraus. Wir zogen in ein Haus zur Miete - mit Garten und dem ganzen Quatsch. Eines Tages fing sie an, dass sie mehr Zeit für sich bräuchte und sie hätte daher entschieden, dass sie mittwochs nicht mehr direkt nach Hause kommt und auch den Zwerg nicht aus der Kita holt. Sie meinte, sie möchte sich dann noch mit einer Kollegin treffen und etwas trinken. Ich wurde natürlich misstrauisch, aber wie will man da etwas herausfinden? Ich musste mich nach der Arbeit ja um Kind und Haushalt kümmern. Sie kam dann irgendwann in der Nacht nach Hause und ging ins Bett. Ich muss dazu sagen, dass wir schon seit Jahren getrennt schlafen, weil ich heftig schnarche. Ich habe sie also immer erst am nächsten Morgen gesehen.

Das ging einige Zeit lang so, und unsere Beziehung wurde immer schwieriger. Partys am Wochenende, ihr Handy bekam einen Code, sie nahm ab, verschuldete sich für neue Klamotten - und immer mehr Stress zwischen uns. Dann kam es, dass meine damaligen Schwiegereltern für ein paar Tage nach Sylt wollten, weil meine Schwiegermutter (am gleichen Tag wie mein Vater) 60 Jahre alt wurde. Ich wollte allerdings nicht. Die Beziehung hing am seidenen Faden und mein Vater war mir wichtiger, trotzdem ließ ich mich breitschlafen und bin mitgefahren. Ich dachte, wir würden die Zeit für uns nutzen, aber stattdessen war ich der Fahrer für alle und durfte auf unseren Sohn aufpassen, während die anderen shoppen gingen. Als wir wieder daheim waren, bin ich für eine Woche ausgezogen. Ich wollte schauen, ob es etwas bringt - dem war nicht so. Fünf Wochen später bin ich ganz ausgezogen und habe mir ein eigenes Zuhause aufgebaut.

Irgendwann rief sie dann mitten in der Nacht an - sie wusste ja, dass ich rangehen würde, wenn sie anruft. Und dann kam, was ich schon immer geahnt hatte. Sie gab zu, mich schon seit über einem halben Jahr mit so einem hässlichen Kerl von der Arbeit zu betrügen. Ein Typ mit einer ekligen Hautkrankheit - und wirklich hässlich wie die Nacht, aber das nur am Rande. Es traf mich wie ein Bus. Man ahnt etwas, aber wenn man dann Gewissheit hat, ist es etwas anderes. Ich fiel noch viel tiefer in mein Loch. Nicht schlimm genug, durch einige Entscheidungen Heim und Kind zurückzulassen, nein, dann würgt einem so eine Schlampe einem auch noch so etwas rein. Ich brauchte lange, um damit klarzukommen. Heute, drei Jahre später, geht es aber ganz gut. Was ich jetzt beichten will? Selbst heute noch, wenn sie anruft und ein Problem hat, versuche ich, ihr zu helfen. Durch Zuhören und durch Taten. Ich bin inzwischen verheiratet und habe mir ein neues Leben aufgebaut, aber trotzdem bin ich noch für diese Schlampe da. Und meine Frau bekommt davon gar nichts mit. Ich fand bisher immer einen Weg. Ich weiß nicht, wie das enden wird, aber sicher nicht gut. Ich will meine Frau nicht anlügen, aber die vielen Jahre hängen mir immer noch nach und machen es nicht leichter.

Beichthaus.com Beichte #00038624 vom 12.08.2016 um 19:45:43 Uhr (16 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Kulturelle Aneignung

48

anhören

Hass Zorn Maßlosigkeit Gesellschaft

Kulturelle Aneignung
Ich (m) arbeite in einem Büro einer Organisation, die im sozialen Bereich tätig ist. Im Großen und Ganzen macht mir mein Job auch viel Spaß, wären da nicht die miese Bezahlung und diese ewige Philosophie, die quasi bei jedem Wort betrieben wird. Bei regelmäßig stattfindenden Seminaren werden wir quasi jährlich dazu gezwungen, uns ewig mit Wörtern wie "Frieden" oder "Entwicklung" auseinanderzusetzen. Versteht mich nicht falsch, ich bin durchaus jemand der sich gerne mit gesellschaftlichen oder politischen Themen befasst. Aber diese theoretische Ausschlachtung von Worten verabscheue ich nur noch. Das bringt keinem Schwein der Welt etwas. Mein syrischer Freund würde sich halbtot lachen, es gibt einfach ganz andere Probleme!

In den letzten Wochen ist die ganze Sache bei einigen Betreuern auf einem der Seminare allerdings eskaliert. Gott sei Dank war ich nicht dabei, es ist aber noch heute Gesprächsstoff Nummer 1 im Büro. Eine für das Seminar extra eingestellte Mitarbeiterin hat(te) Dreadlocks, was einer anderen Mitarbeiterin (dunkelhäutig) scheinbar negativ aufgestoßen ist. Die Kurzfassung: Ein Großteil der engagierten Betreuer hat sich gegen diese Mitarbeiterin gestellt und sie dermaßen zur Sau gemacht, dass diese heulend in der Ecke saß. Der konkrete Vorwurf - und jetzt kommt es: kulturelle Aneignung. Das bedeutet so viel wie: Angehörige einer privilegierten Mehrheit übernehmen Elemente einer unterprivilegierten Minderheit, beispielsweise von Schwarzen. Durch diese "kulturelle Aneignung" hat sich die dunkelhäutige Kollegin also rassistisch angegriffen gefühlt.

Bei allem Verständnis - und politisch komme ich definitiv aus der linken Ecke und engagiere mich aktiv gegen Rassismus - das geht mir so etwas von zu weit. Ich kann da null Verständnis aufbringen, und wenn mich eine der Personen darauf ansprechen würde, die oben genannte Mitarbeiterin förmlich gemobbt haben, wegen ihrer Haare - die würde ich wahrscheinlich körperlich oder zumindest verbal heftig angehen. Die haben doch den Schuss nicht gehört! Ich habe so viele farbige Freunde, aber die kämpfen für wichtige Dinge. Natürlich muss jeder für sich selbst entscheiden, was ihm oder ihr wichtig ist. Aber meine Devise ist leben und leben lassen. Bei bestimmten Dingen kann man seine persönlichen Macken einfach mal zurückstellen. Für mich sind solche Leute einfach nur extrem verbohrt und verkrampfen sich mit der Thematik so derart, dass sie das Wesentliche völlig aus dem Blick verlieren und total durchknallen. Viele Kulturen leben hier in Deutschland - wenn jeder so am Rad drehen würde, gäbe es Tausende Tote mehr, als wir eh schon durch kulturelle und rassistische Auseinandersetzungen haben, um es mal drastisch zu sagen.

Dass so etwas in einer Organisation passiert, die Offenheit, Toleranz und Frieden predigt, finde ich wirklich pure Heuchelei! Meine Beichte: Ich habe gar keinen Bock, mich noch mehr mit dem Thema auseinanderzusetzen. Ich werde schon aggressiv, wenn ich die Bezeichnung höre: Kulturelle Aneignung...

Beichthaus.com Beichte #00038623 vom 12.08.2016 um 15:55:21 Uhr (48 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Die Tante meiner Ex

20

anhören

Fremdgehen Ehebruch Maßlosigkeit Selbstsucht Ex

Ich (23) hatte vor ungefähr vier Jahren eine Affäre mit der Tante meiner Ex-Freundin. Sie war zwar damals schon 37 Jahre alt, aber dafür auch echt heiß. Irgendwann ist durch eine Unachtsamkeit meinerseits die ganze Affäre ans Tageslicht gekommen. Sie war zu dem Zeitpunkt verheiratet und hatte zwei Kinder. Dementsprechend gab es viele Konflikte innerhalb ihrer Familie. Ihr Mann hat die Kinder mitgenommen und sie verlassen. Die restliche Familie hat sie auch verstoßen. Zudem lebten wir in einem Dorf und die Nachricht hat sich schlagartig überall verbreitet. Jeder hat über sie gelästert und ich war so etwas wie die Dorflegende. Ich habe die Affäre nach dem Bekanntwerden beendet und versucht den Kontakt abzubrechen. Sie ist mir noch mehrere Monate hinterhergelaufen. Sie meinte, sie würde mich lieben. Ich habe es einfach ignoriert und nach einer Weile kam dann auch wirklich nichts mehr von ihr. Irgendwann ist sie weggezogen. Letzte Woche jedoch habe ich durch einen Bekannten erfahren, dass sie versucht hat, Suizid zu begehen und jetzt in einer psychiatrischen Klinik lebt. Ich fühle mich irgendwie schuldig.

Beichthaus.com Beichte #00038619 vom 11.08.2016 um 14:51:53 Uhr (20 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Ohne Höschen unterm Sommerkleid

23

anhören

Begehrlichkeit Fremdgehen Schamlosigkeit Sucht

Ich (w) beichte, dass ich es seit einiger Zeit fast täglich mit meinem Kollegen treibe, obwohl ich verheiratet bin. Der Sex mit ihm ist aber unglaublich und hat irgendwie zu einer Sexgeilheit geführt, die ich so an mir nicht kannte. Mehrmals täglich besorge ich es mir selbst, ich kann es kaum erwarten, ihn zu treffen, habe mir Toys gekauft, die ich früher gar nicht kannte und mache Dinge, die ich vorher auch nie gemacht hätte - beispielsweise war ich eben ein Eis essen, ohne Unterwäsche unter mein Sommerkleid zu ziehen, dafür mit Liebes-Kugeln in der Muschi. Beim Lutschen an dem Eis wurde ich wieder richtig geil, meine Nippel waren hart und ich hätte mir gewünscht, ein hübscher Kerl erkennt meine Lage und besorgt es mir direkt. Leider keiner da - also habe ich es mir eben vor dem Spiegel selbst besorgt, mit einem Dildo.

Beichthaus.com Beichte #00038618 vom 11.08.2016 um 11:54:42 Uhr (23 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000