Der Katzenhasser

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Rache Unreinlichkeit Tiere Nachbarn

Der Katzenhasser
Seitdem mein Nachbar, vor meinen Augen und am helllichten Tage, bereits zum zweiten Mal eine Nachbarskatze in einer Spielstraße absichtlich mit seinem überaus hässlichen Fiat Multipla angefahren hat, habe ich ein neues Hobby. Jeden Abend, während des Spaziergangs, sammle ich, wie es gesetzlich vorgeschrieben ist, den Kot meiner beiden Hunde auf. Nur um ihn auf dem Rückweg genüsslich in den Garten, am liebsten aber an die Fassade, oder besser noch direkt ans Fenster dieses degenerierten Idiotens zu werfen. Ich müsste die Haufen sowieso entfernen, da kann ich sie doch gleich zu jemandem schicken. Damit werde ich nicht aufhören, bis er hier wegzieht und wenn ich rauskriege, wohin er zieht, werde ich ihn auch dort sicher das ein oder andere Mal besuchen. Ich hasse einfach solche dämlichen, rücksichtslosen Idioten, denen es Spaß macht, Tiere zu verletzen. In meinen Augen hat dieser sogenannte Mensch es nicht anders verdient, als jeden Tag die Fenster eines Hauses zu putzen, das nach Hundescheiße stinkt.

Beichthaus.com Beichte #00027174 vom 02.11.2009 um 18:53:41 Uhr (64 Kommentare).

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Der selbstgebaute Flammenwerfer

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Waghalsigkeit Vandalismus Selbstverletzung Hannover

Ich muss beichten, dass ich durch den Versuch, eine Waffe zu bauen, ziemlich in die Bredouille geraten bin.
Ursprünglich wollte ich nur mit ein paar Freunden abgrillen, zwar recht spät im Jahr, aber das war uns egal. Ich hab davor das übliche gekauft - Holzkohle und Briketts, Fleisch und Würstchen, Salate etc. Und dazu eben auch eine Flasche "Brandgel", weil sie im Supermarkt keinen Grillanzünder mehr hatten. Ich hab das Zeug letztendlich nicht aufgemacht, weil ein freund noch richtigen Grillanzünder zuhause hatte.


Ein paar Tage stand das Gel im Regal rum, bis mir auffiel, dass es ziemlich dickflüssig und klebrig war - etwa wie Honig, nur etwas flüssiger - und EXTREM brennbar.
Das Ergebnis zu vieler schlechter Filme und Experimentiersucht war allen Ernstes ein selbstgebauter "Flammenwerfer" aus einer alten Wasserpistole, einem kleinen Gasbrenner und einem erweiterten Tank, gefüllt mit einer Mischung aus Brandgel und Benzin.
Die ersten Tests waren ziemlich erfolgreich, zumindest konnte das Ding einen ca. 15 Meter weit reichenden Flammenstrahl abfeuern, der bei den Test im Wald beispielsweise einen Busch oder Baum effektiv in Brand setzen konnte, das verspritzte Gel brannte nach dem Abfeuern noch etwa 2 Minuten weiter und die "Munition" reichte für ca. 5 Schüsse. Für gelangweilte Pyromanen/Idioten wie mich recht spaßig.

Es kam natürlich, was kommen musste: Ich wollte mit dem Ding einen Jägerstand abfackeln, zum einen aus Leichtsinn, zum anderen weil ich den Besitzer kenne und hasse. Und ganz ruhig, das Ding stand auf einem Feldweg weitab von anderen brennbaren Sachen, die Felder sind schon abgeerntet. Zudem wollte ich testen, ob das Ding in der Lage war, auch wirklich was kaputt zu machen.


Das Ergebnis sollte klar sein.
Beim dritten Schuss ging mir der Tank in der Armbeuge hoch, der Metallauf hatte sich so weit erhitzt, dass das Plastik der alten Pistole weit genug schmolz, damit das Gel auslaufen konnte. Es gab nur ein irre lautes Fauchen, ich hab den Flammenwerfer sofort reflexartig weggeworfen, aber ich hab trotzdem riesige Brandblasen am Hals, in der Armbeuge und auf der Brust bekommen. Ich hatte noch Glück, dass ich eine Baumwolljacke getragen habe und nichts aus Plastik, was sich womöglich noch festgebrannt hätte. Es war nicht nur ein riesiger Schock für mich, sondern der Heilungsprozess war mehr als die Hölle. Der Jägerstand ist trotzdem abgebrannt, zumindest wurde er danach abgerissen und neu gebaut.

BITTE, Leute, macht so eine Scheiße bloß nie nach. Die Narben bleiben und werden mich im Idealfall dran erinnern, dass Spaß auch ne gefährliche Seite hat. Danke für´s lesen.

Beichthaus.com Beichte #00027173 vom 02.11.2009 um 18:23:11 Uhr in Hannover (34 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Auf die Thermoskanne aufpassen

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Verzweiflung Peinlichkeit Feigheit

Heute hat mich eine Kommilitonin während der Vorlesung darum gebeten, dass ich ihre Thermoskanne "aufmache." Ich habe aber irgendwie "aufpassen" verstanden, was natürlich überhaupt keinen Sinn macht und jeden anderen veranlasst hätte, noch einmal nachzufragen. Da ich jedoch generell Probleme damit habe, die Absichten anderer Leute zu verstehen, habe ich mir nichts weiter gedacht, was dann etwas peinlich wurde. Die Unberechenbarkeit fremder Menschen bringt mich einfach ständig aus der Fassung - ich lasse mich zum Beispiel total leicht verarschen - weswegen ich am liebsten alleine bin oder mit Menschen zusammen die ich schon lange und gut kenne. In letzter Zeit habe ich mich auch sozial stark isoliert und gehe kaum noch vor die Tür, auf Partys schon gar nicht. Sogar wenn ich jemanden anrufe den ich nicht so gut kenne, schlägt mein Herz so stark, dass ich kaum reden kann. Ich wäre gerne "kompatibel" mit anderen, aber ich bin wohl irgendwie sozial gestört. Mal sehen, ob die Therapie da irgendwas hilft.

Beichthaus.com Beichte #00027172 vom 02.11.2009 um 15:23:50 Uhr (31 Kommentare).

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Meine erste Regel

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Unreinlichkeit Vandalismus Peinlichkeit

Meine erste Regel
Als ich (w) etwa dreizehn war und zum ersten Mal meine Regel bekam, hat meine Mutter mir solche Mini-Tampons gegeben, die man zwar leicht überallhin mitnehmen konnte und die auch recht bequem waren, aber die überhaupt nix genützt haben. Ich danke dem Himmel, dass ich an dem Tag in der Schule eine dunkle Jeans getragen habe und keine helle, so konnte man das Blut nicht sehen, wenn man nicht genau hinschaute. An dem Tag bin ich nicht mit dem Bus, sondern mit Bekannten nach Hause gefahren (dem Vater vom Freund meines Bruders), da dieser auf dem Weg zur Arbeit bei uns zu Hause vorbeikam und angeboten hatte, mich auf dem Weg abzusetzen. Als ich ausgestiegen bin, war auf dem Polster auf dem Rücksitz, wo ich gesessen hatte, ein großer Fleck. Mir war das total peinlich, aber da der Fahrer logischerweise vorne saß, hat er noch nichts gemerkt. Ich habe unauffällig mit meiner Jacke drübergewischt, aber das hat auch nichts mehr geholfen. So konnte ich nichts tun und das Auto ist weggefahren. Der Bekannte hat nie wieder angeboten, mich mit dem Auto mitzunehmen.

Beichthaus.com Beichte #00027171 vom 01.11.2009 um 16:37:30 Uhr (52 Kommentare).

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“Beichte

Dei Mudda Witz

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Dummheit Morallosigkeit

Ich habe einmal jemandem, dessen Mutter tot ist, einen "Dei-Mudda-Witz" erzählt. Als mir das hinterher eingefallen ist habe ich mich sehr schlecht gefühlt.

Beichthaus.com Beichte #00027170 vom 01.11.2009 um 03:00:26 Uhr (36 Kommentare).

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