Angst vor dem banalen Leben

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Trägheit Faulheit Selbstsucht Dummheit Arbeit

Ich (m/25) möchte beichten, dass ich mich schon seit sechs Jahren erfolgreich vor jeglicher Arbeit gedrückt habe. Nach meinem Abitur, das ich mit einem Notendurchschnitt von 1,7 abgeschlossen habe, wusste ich nicht so wirklich, was ich mit meinem Leben anfangen sollte. Zum Bund musste ich damals nicht, da ich wohl nur eingeschränkt einsatzfähig war. Also habe ich fast ein Jahr lang vor dem Fernseher herumgelungert und bin abends saufen und gelegentlich auch kiffen gegangen. Als meine Eltern genug von meinem Selbstfindungstrip hatten, habe ich mich für ein Jurastudium an einer renommierten deutschen Uni weit weg von meinem Heimatort beworben und wurde auch angenommen. Meine Eltern spendierten mir über diesen Zeitraum großzügig eine kleine 3-Zimmer-Wohnung, in der ich die nächsten drei Jahre lang ein angenehmes und freies Leben führen konnte. Im sechsten Semester konnte ich mich allerdings nicht mehr vor der Zwischenprüfung drücken und wurde im Endeffekt zwangsexmatrikuliert.


Zerknirscht zog ich daraufhin wieder bei meinen Eltern ein, die mich auch erst ein paar Monate lang in Ruhe ließen, damit ich mich von dem erlittenen Misserfolg erholen konnte. Danach wurden sie aber immer drängender, dass ich mir doch endlich eine Ausbildung oder einen Job suchen solle. Jetzt bin ich seit fast zwei Jahren "arbeitssuchend" und werde von meinem Eltern und dem verdammten Arbeitsamt nur noch gegängelt und drangsaliert. Ich fühle mich aber einfach noch nicht bereit dafür, ins Berufsleben einzusteigen. Also gebe ich mir alle Mühe, dass ich noch eine Weile jobsuchend bleiben werde. Ich baue bei Bewerbungsschreiben mit Absicht subtile Fehler ein und werde ich doch einmal zu einem persönlichen Gespräch eingeladen, gebe ich mir alle Mühe, dass es bei diesem einzigen Gespräch bleibt. Bei weiblichen Gesprächspartnern kratze ich mir während irgendeiner langweiligen Ausführung gerne am Sack herum. Ich nehme vor einem solchen Gespräch auch gerne Speisen mit Zwiebeln, Knoblauch oder Bohnen zu mir. Das damit geförderte Furzstaccato im Bewerbungsgespräch hatte bisher immer eine ablehnende Haltung zur Folge. Ich möchte beichten, dass ich meinen Eltern schon jahrelang auf der Tasche liege und Angst um mein bisheriges Leben habe, weil ich befürchte, dass ihnen irgendwann die Geduld mit mir reißt, und sie mich einfach vor die Tür setzen könnten, wo dann das einfache und banale Leben auf mich wartet.

Beichthaus.com Beichte #00032143 vom 30.10.2013 um 21:23:38 Uhr (32 Kommentare).

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Rache auf ihrem Niveau

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Rache Dummheit Engherzigkeit Stolz Ex

Ich (m) hatte vor etwa einem halben Jahr drei Dates mit einem hübschen Mädchen. Von einem Tag auf den andern - als ich sie zum vierten Date einladen wollte - ging sie nicht mehr ans Telefon und antwortete auch nicht auf meine Nachricht. Es gab eigentlich keinen Anlass zum Rückzug, denn wir hatten es stets witzig und mochten uns. Schon beim ersten Date verhielten wir uns wie ein Paar, wir küssten und umarmten uns, hatten es richtig toll. Nun gut, ich schrieb ihr nach etwa drei Tagen noch eine Nachricht, ließ das nie bestätigte Date platzen und sagte ihr, dass ich ihr Verhalten dämlich finde. Wie zu erwarten, kam auch hier nie etwas zurück. Grundsätzlich war und ist es mir egal, dass wir uns nicht mehr sehen (anfangs war ich natürlich schon ziemlich irritiert und etwas traurig, der Grund ist mir bis heute ein Rätsel), aber es gibt ja noch Tausende Frauen da draußen. Dass sie nie eine Antwort gegeben hat, finde ich bis heute äußerst respektlos, unreif und kindisch.


Ich hatte sie schon längst vergessen, als mir vor zwei Wochen der Weg vom Bahnhof in mein neues Büro unglaublich bekannt vorkam. Natürlich, er führte ja auch an der Wohnung der besagten Dame vorbei. Um die Geschichte kurz zu fassen: Heute steht sie wohl vor einem Rätsel. Denn wer ist nur die Person, die in unregelmäßigen Abständen - aber stets zwischen 18 und 20 Uhr, an ihrer Wohnung klingelt und auf ihr "Ja?" an der Freisprechanlage nichts antwortet? Dann aber stets mit einem breiten Grinsen im Gesicht wieder von ebendieser wegläuft? Man weiß es nicht, man munkelt nur... Ich weiß, dass mein Verhalten ebenfalls nicht unbedingt korrekt ist. Doch manchmal muss man andere Leute mit ihren eigenen Waffen schlagen - in diesem Fall mit kindischen und unreifen Verhalten. Ich beichte also hiermit, dass ich - im absoluten Wissen darum, dass mein Verhalten nicht im Geringsten besser ist als das Ihre - jemandem die verdiente Feierabendruhe raube. Sorry.

Beichthaus.com Beichte #00032140 vom 30.10.2013 um 17:41:28 Uhr (19 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Kresse-Wohnung

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Rache Engherzigkeit Falschheit Ex

Ein Kumpel von mir fuhr in den Urlaub, ich habe in dieser Zeit seine Ratte versorgt und seine Blumen gegossen. Ich durfte auch seinen PC benutzen. Ich bin niemand, der in der Wohnung eines anderen in dessen Sachen schnüffelt, und erst recht nicht im PC, deshalb ist es mir wichtig zu sagen, dass ich wirklich durch Zufall über den Ordner gestolpert bin. In dem Ordner befanden sich Textnachrichten (Screenshots) meiner damaligen Ex. Wie sich herausstellte, hatten die beiden etwas miteinander, während ich noch mit ihr zusammen war. Eigentlich wollte ich seine Wohnung für immer und ewig verlassen aber mir taten seine Tiere und seine Pflanzen leid. Also habe ich bis zum letzten Tag seine Pflanzen gegossen und die Ratten gefüttert und gesäubert. Am letzten Tag bin ich dann in den Baumarkt, habe mir Unmengen Samen für Kresse gekauft, diese großzügig in seiner Wohnung verteilt und dann noch ein bisschen gewässert.

Beichthaus.com Beichte #00032138 vom 29.10.2013 um 13:19:48 Uhr (18 Kommentare).

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Im Hotel versteckt

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Peinlichkeit Dummheit Urlaub Kinder Ellwangen-Röhlingen

Vor fünf oder sechs Jahren war ich (m/20) mit meiner Familie im Urlaub an der Nordsee. Meine Großeltern luden uns allesamt in ein 5-Sterne-Hotel ein, wo wir die nächsten Tage verbrachten. Ich teilte mir mein Zimmer mit meinem gleichaltrigen Cousin und wir verstanden uns wirklich prächtig. Noch dazu haben wir jeweils eine vier Jahre jüngere Schwester - die beiden verstehen sich ebenfalls sehr gut. Man kann also fast sagen, dass meine Tante und mein Onkel sich mit meinen Eltern gut abgesprochen haben, was das Timing angeht. Wir hatten wirklich viel Spaß, doch nach etwas zwei Tagen des Aufenthaltes und der Nutzung aller Möglichkeiten, die ein so luxuriöses Hotel bietet - also dem Dampfbad, der Sauna, dem Hallenbad, und so weiter - wurde uns Kindern dann schnell langweilig. Nach dem Abendessen überlegten wir, wie wir uns die restliche Zeit vertreiben konnten.


Tagsüber waren wir gut verplant, denn wir machten Ausflüge, badeten im Meer und ließen es uns gut gehen. Aber wie das so ist, unterhalten sich die Erwachsenen am Tisch ewig miteinander - deshalb wurde der Abend zum Kinderprogramm. Wir kamen auf die, aus heutiger Sicht, stupide Idee, im Hotel Verstecken zu spielen. Dabei bildeten wir Zweierteams - ich versteckte mich mit meinem Cousin, während unsere Schwestern uns suchten. Als wir ein passendes Versteck fanden, hörten wir nach kurzer Zeit auch schon die wohlbekannten Stimmen. Wir entschlossen uns also, das Blatt zu wenden, und die Mädchen gehörig zu erschrecken. Als wir also laut brüllend aus unserem Versteck sprangen, schaute uns statt der Mädels ein älteres Pärchen völlig erschrocken und verängstigt an. Wir sind noch nie so schnell weggelaufen wie damals. Aus heutiger Sicht war das natürlich absolut fahrlässig und ich möchte mir nicht ausmalen, was passiert wäre, wenn diese Aktion ernste Folgen gehabt hätte. Aber wir haben das Pärchen am nächsten Morgen beim Frühstück und bei bester Laune essen sehen. Ich bereue es sehr und werde meinen Kindern beibringen, besser hinzuhören.

Beichthaus.com Beichte #00032135 vom 29.10.2013 um 20:40:03 Uhr in Ellwangen-Röhlingen (16 Kommentare).

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“Beichte

Mein Vergnügen mit ihren Kleidern

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Fetisch Masturbation Begehrlichkeit

Ich (m/20) habe einmal meine damalige Freundin besucht, die aus Süddeutschland kam. Wir hatten vier Tage voller Freude und Spaß - denn schon ab dem ersten Tag an, als sie mich vom Flughafen abholte, sah sie unglaublich scharf aus. Also von den Klamotten her - deshalb wollte ich sie unbedingt ins Bett kriegen, obwohl das zu diesem Zeitpunkt mehr als ungünstig war. Schließlich kannten wir uns erst seit vier Monaten und auch nur über das Internet. Aber es wurde nichts daraus, da ihre Eltern partout nicht wollten, dass ich mit ihrer einzigen Tochter ein Bett teile - ansonsten waren sie allerdings sehr gastfreundlich.


Also habe ich eine Etage tiefer im Gästebett geschlafen. Aber nach einer Feier in ihrem Zimmer, die wir mit etwas Alkohol verbracht hatten, habe ich mir unauffällig ihr Outfit geschnappt, das sie an diesem Tag anhatte, und bin dann unter dem Vorwand, müde zu sein, in mein Gästezimmer verschwunden. Nur um dort an ihren Klamotten zu schnuppern, mich mit ihnen einzureiben und zu masturbieren. Es tut mir leid, dass ich die Kleider in meinem Rausch ungewollt schmutzig gemacht habe und danach - nach einer Lösung suchend - wieder in ihr Zimmer schlich, um sie ganz unten in ihrem Kleiderschrank zu verstecken. Ich hoffe, sie hat die Klamotten, als sie diese dann fand, wieder sauber bekommen.

Beichthaus.com Beichte #00032131 vom 28.10.2013 um 12:59:30 Uhr (8 Kommentare).

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