Imaginäres Gespräch mit der Polizei

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Ignoranz Aggression Neugier Zorn

Ich (m/28) bewohne mit meiner Freundin eine schöne Mietwohnung im Dachgeschoss mit wunderbarer Aussicht. Vorne ist eine verkehrsberuhigte Zone und hinten kann man das Dorf, in dem wir wohnen, komplett überblicken. Da meine Freundin Nachtschicht hatte und seit dem frühen Nachmittag außer Haus war, ohne vorher die Jalousien hochzuziehen, habe ich das dann halt getan. Auf der Straße lief ein älteres Rentnerehepaar, das dann prompt stehen blieb. Ich sah, wie die Frau ihr Gesicht verzog und irgendetwas mit ihrem vermutlichen Ehemann tuschelte - der daraufhin ebenfalls grimmig in meine Richtung blickte. Die beiden starrten mich dann doch tatsächlich unvermittelt an - man hat ja nichts Besseres zu tun. Ich habe daraufhin natürlich ihr Starren erwidert und währenddessen eher reflexartig, als geplant, mein Handy gezückt und so getan, als würde ich eine dreistellige Nummer wählen. Nach einer kurzen Wartezeit fing ich dann an, ein imaginäres Gespräch mit der Polizei zu führen, dass ich mich von zwei Personen im Rentenalter belästigt fühlen würde. Das Fenster war allerdings verschlossen, sodass Oma und Opa mich nicht hören konnten. Die Beiden hatten scheinbar Gefallen an meiner Fensterscheibe gefunden und glotzten unverblümt und munter weiter durch dieselbige - nach knapp einer Minute machten sie sich dann aber wieder auf die Socken und setzten ihren Weg fort. Jedoch nicht, ohne dauernd zu mir zurückzuschauen und etwas zu bequatschen. Was ich beichten möchte? Dass ich dieses Gegaffe, egal ob Rentner oder nicht, zum Kotzen und einfach nur unhöflich finde. Haben die Leute denn keine Erziehung genossen? Für das Rentnerpaar tut es mir leid, falls ich ihnen einen Schrecken eingejagt haben sollte.

Beichthaus.com Beichte #00031960 vom 27.09.2013 um 17:29:12 Uhr (13 Kommentare).

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Die Zeichnung meines besten Stücks

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Schamlosigkeit Morallosigkeit Schule Berlin

Die Zeichnung meines besten Stücks
Als ich 16 oder 17 Jahre alt war, war ich leider wegen einer ernsten Erkrankung über mehrere Wochen krankgeschrieben. In dieser Zeit hat meine Klasse in Kunst den Auftrag bekommen, ein Bild von einem Kirchturm zu malen. Da ich nicht anwesend war, tat ich dies natürlich nicht. Als ich dann zum ersten Mal seit meiner Krankheit wieder in den Kunstunterricht ging, kam sofort meine Kunstlehrerin auf mich zu, die ich eh noch nie leiden konnte. Das Erste, was sie sagte, war, dass ich bis zur nächsten Woche das Bild zu Hause malen sollte. Das machte mich total sauer und sprachlos. Zu Hause angekommen habe ich dann gleich losgelegt. Ich habe allerdings keinen Kirchturm gemalt, sondern mein primäres Geschlechtsmerkmal mit Farbe bemalt und einen schönen Abdruck davon gemacht. Die Reaktion der Lehrerin war blankes Entsetzen und ich bekam mächtig Ärger vom Direktor. Es wurde sogar eine Klassenkonferenz einberufen und ich bekam einen Tadel.

Beichthaus.com Beichte #00031956 vom 26.09.2013 um 14:51:21 Uhr in 12167 Berlin (Schloßstraße) (27 Kommentare).

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“Beichte

Dreier mit fatalen Folgen

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Fremdgehen Ehebruch Falschheit Selbstsucht Partnerschaft

Ich (w/28) bin seit fünf Jahren mit meinem Mann verheiratet. Wir waren schon immer sehr offen in unserer Beziehung, was den Sex angeht. Wir konnten immer unsere Wünsche äußern und auch umsetzen. Irgendwann kam mein Mann mit dem Wunsch einen Dreier zu haben - allerdings mit einem zweiten Mann. Das war dann das erste Mal, dass ich etwas dagegen hatte, schließlich müsste ich dann mit einem anderen Mann schlafen. Wir führten einige Diskussionen darüber, meine Meinung dazu änderte sich jedoch nicht. An einem Samstagabend kam mein Mann nach einem Disco-Besuch mit seinem besten Freund zu uns nach Hause, allerdings viel zu früh. Da ich immer auf meinen Mann warte und nie alleine ins Bett gehe, wusste er, dass ich wach war. Sie meinten beide, dass nichts los gewesen sei und sie deshalb so früh wieder nach Hause gekommen wären. Wir tranken noch ein wenig Sekt, den die beiden mitgebracht hatten, und dann küsste mich sein Freund vor den Augen meines Mannes. Ich war hin und weg, denn ich konnte zu diesen Lippen einfach nicht Nein sagen. Wir haben dann eine wunderschöne Nacht zu dritt verbracht und am nächsten Tag schrieb ich noch mit dem Freund meines Mannes.

Er machte mir tolle Komplimente und wir schrieben uns irgendwann richtig böse und dreckige Sexnachrichten. Wir merkten irgendwann, dass wir einfach zu scharf aufeinander sind, und haben uns wieder getroffen. Dieses Mal war mein Mann allerdings nicht dabei, aber ihm gegenüber habe ich kein schlechtes Gewissen, denn er hat den Stein ja ins Rollen gebracht. Ich kann von seinem Freund nicht mehr die Finger lassen und ich bin mir sicher, wir werden uns noch oft alleine treffen und jede Gelegenheit dazu nutzen, Sex miteinander zu haben. Ich beichte dies erstens, weil ich es keinem erzählen kann und zweitens, weil ich ein schlechtes Gewissen seiner Ehefrau gegenüber habe.

Beichthaus.com Beichte #00031952 vom 25.09.2013 um 19:05:23 Uhr (28 Kommentare).

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Diebstahl für meine Medikamente

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Diebstahl Morallosigkeit Falschheit WG

Ich möchte beichten, dass ich meine Mitbewohner bestohlen habe. Ich bin Student und im Gegensatz zu meinem Mitbewohner und meiner Mitbewohnerin habe ich wenig Geld. Da ich regelmäßig Medikamente einnehmen und eben auch kaufen muss, aber komplett pleite war, habe ich eine Gelegenheit genutzt, als die beiden nicht da waren. Während ihrer Abwesenheit habe ich mir dann ein paar Bücher von ihnen genommen und über einen Internetdienst zusammen mit einigen Büchern von mir verkauft. Insgesamt habe ich mit ihren Büchern knapp zwanzig Euro verdient. Es tut mir leid, aber ich kann es ihnen auch nicht sagen - und wenn sie die Bücher vermissen sollten, werde ich Unwissenheit vortäuschen. Ich hoffe, ich habe nichts allzu Wichtiges verkauft, denn ich mag die beiden eigentlich.

Beichthaus.com Beichte #00031944 vom 24.09.2013 um 17:43:01 Uhr (14 Kommentare).

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Die Bremsspur vernichtet

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Ekel Unreinlichkeit Rache Engherzigkeit Kollegen

Die Bremsspur vernichtet
Bei mir (w/26) auf der Arbeit gibt es eine Kollegin, die kaum einer leiden kann. Sie ist ständig krank, unzufrieden, erledigt Aufgaben nur, wenn man dabei sitzt, und verunglimpft mit Vorliebe andere Kollegen. Leider gibt es in unseren Arbeitsfeldern einige Schnittstellen, sodass ich häufig ihre Fehler und Versäumnisse ausbaden darf. Zusätzlich zu ihrer Arbeitseinstellung scheint sie auch menschlich eher defizitär aufgestellt zu sein. Aussagen wie "Frauen, die Miniröcke tragen, sind selbst schuld, wenn sie vergewaltigt werden" gehören bei ihr zur Tagesordnung. Der Betrieb, in dem wir arbeiten, hat dann einen Betriebsausflug ins Ausland unternommen, und wie das bei dieser Art von Veranstaltungen so ist, gab es Doppelzimmer. Und mich hat das Los getroffen, mit eben dieser Arbeitskollegin ein Zimmer zu teilen. Direkt, nachdem wir den Zimmerschlüssel bekamen, ging das Gezeter los: Sie bräuchte wegen ihres Asthmas das Bett am Fenster. Ich müsse meinen Zeitplan mit ihrem abgleichen, damit sie ausreichend Zeit im Bad und ausreichend Schlaf bekäme, dementsprechend müsste sie von sieben bis acht Uhr morgens das Bad benutzen. Und da unser Programm immer um halb neun startete, blieb mir nichts anderes übrig, als vorher zu duschen - natürlich leise! Mein persönlicher Höhepunkt war dann, dass sie mich bat, mich umzudrehen, damit sie die Kombination in das Zahlenschloss ihres Schminkkoffers eingeben konnte.

Zwei Tage lang habe ich mir ihre diversen Dramen (Wasser zu heiß, Wasserdruck zu niedrig, schlechtes Personal, dreckige Stadt, unbequeme Betten, schlechtes Essen, Wetter zu warm, Wetter zu kalt, mein Atmen stört beim Schlafen, meine Zahnpasta hat eine eklige Farbe etc.) gegeben, aber irgendwann rastet jeder normale, friedliche Mensch aus. Ich habe mich dann irgendwann für fünf Minuten alleine auf das Zimmer zurückgezogen, weil sich ein größeres Geschäft ankündigte. Nach Vollendung des Geschäftes fiel mir auf, dass es keine Toilettenbürste gab. Ich bin ziemlich hektisch geworden, weil die Vorstellung, dass die Olle vor dem gesamten Betrieb erzählt, dass ich Bremsstreifen im Klo zurückgelassen hätte, doch eher übel war. Ich beichte also, dass ich mit der Zahnbürste meiner Kollegin das WC von sämtlichen Bremsspuren befreit habe, die zwei Tage des ungewohnten Essen so verursachen können. Ich beichte auch, dass ich am Abend mit Genugtuung dabei zugesehen habe, wie sie sich die Zähne damit geputzte. Und als ich keine zehn Minuten später das nächste Genörgel zu hören bekam, war auch das schlechte Gewissen wie weggeblasen.

Beichthaus.com Beichte #00031937 vom 23.09.2013 um 13:51:57 Uhr (20 Kommentare).

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