Seitensprung vom anderen Ufer

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Betrug Feigheit Fremdgehen Selbstsucht

Ich (m/25) bin meiner Freundin vor knapp vier Monaten mit einem Kerl fremdgegangen. Ich war damals mit zwei Kumpels in einer Bar. Ich hatte noch nicht so viel getrunken, die Beiden waren allerdings schon ziemlich früh recht voll. Ich habe ihnen dann ein Taxi gerufen und sie nach Hause geschickt, bin aber selbst noch geblieben, weil ich keine Lust hatte, schon heimzufahren, was vor allem an meiner Freundin lag. Wir hatten uns nämlich kurz zuvor gestritten. Nach einiger Zeit setzte sich ein junger Mann neben mich, etwa in meinem Alter, vielleicht etwas älter. Wir redeten und er war wirklich sympathisch, gab mir einen Drink aus, aber - lange Rede kurzer Sinn - nach einiger Zeit merkte ich schon, auf was er aus war. Und ich weiß nicht, warum, aber ich bin mit zu ihm nach Hause gefahren und wir hatten Sex. Es war zwar mein erstes Mal mit einem Mann, aber es war wirklich grandios. Ich hätte damit ja grundsätzlich kein Problem, aber ich hatte ja meine Freundin, und auch wenn wir uns zuvor gestritten hatten, rechtfertigt das keinen Seitensprung, egal ob mit einem Mann oder einer Frau. Es tut mir unglaublich leid, sie betrogen zu haben, vor allem hatte ich bis jetzt nicht den Mumm, es ihr zu sagen und das macht es nur noch Schlimmer.

Beichthaus.com Beichte #00032054 vom 15.10.2013 um 16:24:19 Uhr (14 Kommentare).

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Die lahme Studentin

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Ignoranz Peinlichkeit Studentenleben

Als ich (w/21) noch zur Schule gegangen bin - und auch in dem Jahr nach dem Abi - war ich am Wochenende immer unterwegs. Und jetzt bin ich Studentin und gehe so gut wie nie "feiern", wie die meisten anderen in meiner Situation. Nicht nur, dass ich abends meistens zu kaputt bin - nein, ich mag es auch einfach nicht besonders. Dabei gibt es in meiner Stadt neben den großen Mainstream-Clubs auch noch kleine alternative Schuppen, aber selbst da zieht es mich nicht hin. In den letzten beiden Semestern war ich vielleicht fünfmal Party machen. Meistens bin ich dann auch früher nach Hause gegangen, weil ich einfach keinen Spaß hatte. Auch Tanzen gibt mir irgendwie nichts. Abgesehen davon, dass ich mich für eine schlechte Tänzerin halte, habe ich auch fast nie Lust darauf. Es fällt mir aber schwer, das zuzugeben und es ist mir auch ein wenig peinlich. Ich mag ein gemütliches Zusammensitzen und Unterhaltungen mit guten Freunden viel lieber. Dabei trinke ich auch mal was - aber auch Alkohol habe ich seit mindestens einem Monat nicht mehr getrunken. Ich habe auch Freunde und viele Kontakte, nur halte ich mich zunehmen aus allem raus, das mit Party zu tun hat. Selbst meinen eigenen Geburtstag feiere ich nicht mehr. Das Nervige ist nur, dass fast niemand meine Ansichten verstehen kann und es für die meisten anderen völlig klar zu sein scheint, dass Feiern Spaß zu machen hat. Ich beichte also, dass ich eine lahme Studentin bin.

Beichthaus.com Beichte #00032043 vom 13.10.2013 um 00:13:24 Uhr (21 Kommentare).

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Schläge für den Tierhasser

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Aggression Gewalt Hass Zorn Tiere

Ich möchte hiermit beichten, dass ich in näherer Zeit vielleicht ein Gewaltverbrechen begehen werde und dabei großen Spaß haben werde. Momentan meint irgendein Tierhasser in unserem 2000 Einwohner Dorf, dass er in unsere zum Teil abgezäunten Gärten eindringen […]
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Beichthaus.com Beichte #00032041 vom 12.10.2013 um 18:40:48 Uhr (29 Kommentare).

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Langfinger mit Rattenschwänzchen

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Diebstahl Morallosigkeit Falschheit Kinder Düsseldorf

Ich schäme mich sehr, denn ich hatte als Kind keinen Respekt vor dem Besitz anderer. So habe ich manchmal Dinge "gemopst". Nie Geld oder Wertsachen, sondern - ja, lacht ruhig - ausgerechnet Ü-Ei Figuren, die verwaist in der Ecke herumlagen und Staub fingen. Angefangen hatte es als Mutprobe unter Mädchen. Wir waren zwar nicht die schlimmsten Kids, die man sich vorstellen konnte, aber auch wir wollten unsere Grenzen austesten. Danach wurde wild gekichert, und gut war die Sache, ohne dass man sonst irgendwie aufgefallen wäre, so als liebes Mädchen mit Einsen und Rattenschwänzchen. Aber bei mir hat es dieses Maß irgendwann gründlich überschritten. Einmal habe ich sogar meine Cousins um ihre Happy Hippos erleichtert, während ich sie gesittet habe, just, nachdem ich sie schlafen gelegt hatte. Ich war also nicht nur zur diebischen Elster im rosa Kleidchen geworden, sondern habe auch das Vertrauen der Eltern missbraucht. Als ich dann älter wurde, habe ich mich daran erinnert und die Sachen, von denen ich wusste, wo ich sie genommen hatte, zu ihren Besitzern zurückgeschmuggelt. Ich habe sie unter die Couchkissen der jüngeren Geschwister gestopft, in einer alten Spielzeugkiste verschwinden lassen, oder in einem überladenen Regal deponiert. Die Figuren, deren Ursprungsort ich nicht mehr wusste, habe ich auf dem Spielplatz ausgesetzt, damit andere Kinder sie finden konnten und vielleicht Freude daran hätten. Wahrscheinlich hätte ich die Personen direkt ansprechen sollen, um mich zu entschuldigen. Wenn es nicht solche lächerlichen Beutestücke gewesen wären, hätte ich das auch sicher getan. Aber so musste ich vermuten, dass die Besitzer es womöglich gar nicht gemerkt hatten, nach der Beichte aber sicherlich den Respekt für mich verloren hätten.


Seitdem habe ich eine gehörige Portion Achtung vor dem Besitz anderer und lasse die Finger von Sachen, die mir nicht gehören - oder mich nichts angehen. Schnüffeln kommt also auch nicht in die Tüte. Wenn ich neugierig bin, was mein Freund in einer Schublade aufbewahrt, dann frage ich. Ich möchte nicht mehr in die Situation geraten, mir etwas erschlichen zu haben. Ich frage mich aber manchmal, ob das wirklich alles war, das ich zur Wiedergutmachung für die bestohlenen Kinder hätte tun können. Schließlich weiß ich selbst, wie der Verlust eines Spielzeugs ein Kinderherz schmerzen kann - meine beiden Gameboy Color, die beide von einem einzigen Mädchen gestohlen wurden, mögen in Frieden ruhen. Außerdem würde ich mich wohl auch sehr ärgern, wenn ich wüsste, dass mein Eigentum vor jemandem nicht sicher wäre. Egal ob geliebtes oder unbeachtetes, neues oder verstaubtes Eigentum - denn, ob ich etwas besitze, habe ich schließlich selbst zu entscheiden, und eben dieses Recht habe ich verletzt. Da war es wohl nur recht und billig, dass irgendwann ein jüngeres Kind aus meinem Bekanntenkreis, und zwar für lange Zeit unbemerkt, eine ganze Wagenladung bei mir abgestaubt hat. Es war auch kein wohlgeplanter Vergeltungsschlag, da ich ihm nie etwas gemopst hatte, sondern gutes altes Karma, durch einen ebenso schamlosen Langfinger, wie ich es zuvor war. So kann es gehen. Ich habe ihn jedenfalls nicht verpfiffen.

Beichthaus.com Beichte #00032038 vom 12.10.2013 um 03:19:42 Uhr in 40233 Düsseldorf (Lindenstraße) (4 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Mein starker Kinderwunsch

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Habgier Kinder Schwangerschaft

Mein starker Kinderwunsch
Ich (w) beichte, dass ich besessen von Babys bin. Ich bin mittlerweile richtig neidisch auf Frauen in freudiger Erwartung oder mit Kind und könnte jedes Mal heulen, wenn ich ein Baby sehe. Schon mit 18 fing es an, dass ich mir sehr ein Kind wünschte. Ich hatte auch einen Freund, der dieser Idee nicht abgeneigt war, allerdings steckte ich damals mitten im Abitur und habe mich deswegen zusammengerissen. Der Wunsch in mir ist jedoch immer stärker geworden. Ich beschäftige mich seitdem ständig mit Babys und Schwangerschaft, lese Bücher und Blogs zu dem Thema und schaue sogar regelmäßig nach Angeboten in Internetshops für Babysachen. Mittlerweile habe ich einen neuen Freund und bin deswegen froh, von meinem Ex nicht schwanger geworden zu sein. Doch mein Babywunsch wird jetzt noch stärker.

Mein Freund ist schon über 30, war schon verheiratet und hat einen süßen Sohn, der mehrere Tage die Woche bei uns ist. Ich kümmere mich viel um ihn und habe ihn schon richtig lieb. Wir verstehen uns so gut, dass seine Mutter schon richtig eifersüchtig ist, weil der Kleine ständig sagt, dass er mich viel lieber als Mutter hätte. Die Beziehung der Beiden ist dadurch schon geschädigt und das tut mir auch wirklich leid, aber ich finde auch, dass sie selbst schuld ist, da sie fast nie mit ihm kuschelt und generell sehr wenig liebevoll ist. Ich beichte also, dass ich einer Frau das Leben zur Hölle mache, indem ich ihre Beziehung zu ihrem Sohn beeinträchtige und aktuell wenig auf Verhütung achte, da ich mir eigentlich ein Kind wünsche. Ein Kind wäre jetzt gerade nicht ganz so praktisch, da ich gerade erst angefangen habe zu studieren, aber lange halte ich das nicht mehr aus. Ich glaube einfach, dass Kinder das größte Glück sind, das einem passieren kann. Vielleicht ist das jugendliche Dummheit, deswegen bitte ich um Absolution. Ich sollte meine Mutterinstinkte besser im Griff haben.

Beichthaus.com Beichte #00032031 vom 10.10.2013 um 14:20:31 Uhr (39 Kommentare).

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