Bierfurz am Gloryhole

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Trunksucht Ekel Peinlichkeit Unreinlichkeit

Ich war einmal in einem Swingerclub, da er nur ein paar Straßen entfernt ist und ich sehr neugierig war. Da ich aber leider vom Mut antrinken, welches ich übertrieben habe, etwas betrunken war, bekam ich keinen hoch und mir wurde nach zwei Stunden zuschauen doch ein wenig langweilig. Also bin ich fast völlig nackt durch den relativ großen Club spaziert, bis ich in der hintersten Ecke ankam. Dort stand ich vor einer Wand und versuchte, ein darauf angebrachtes buntes Schild zu lesen, was leider nicht so einfach war. Jedenfalls stehe ich ein Weilchen so da, bis sich ein in mir aufgestautes Gas meldete, welches unten raus wollte. Ich drehte mich also um, ob auch niemand in der Nähe ist, und verhalf dem Gas unauffällig zur Flucht in die Freiheit. Im selben Augenblick hörte ich einen sehr lauten Schrei, gefolgt von harten Flüchen und Gehämmere von der anderen Seite der Wand.

Ich stand die ganze Zeit vor einer Wand mit einigen sogenannten Gloryholes und als ich versuchte das Schild zu lesen, was durchaus etwas gedauert hat, wollte wohl eine Dame (oder vielleicht auch ein Mann, so genau weiß ich es nicht mehr, wie der Schrei klang) ein eben solches nutzen und tätig werden. Ich flüchtete sofort. Es war mein erster und letzter Besuch. Ich möchte mich sehr dafür entschuldigen, dass ich dieser Person ins Gesicht oder möglicherweise sogar in den Mund gefurzt habe. Es war bestimmt auch noch ein übler Bierfurz. Es tut mir sehr Leid.

Beichthaus.com Beichte #00023490 vom 21.03.2008 um 22:35:32 Uhr (19 Kommentare).

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Ich bin süchtig nach schönen Frauen und Sex!

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Fremdgehen Prostitution Sucht Selbstsucht

Ich (m/36) bin nahezu verzweifelt. Obwohl ich mehr oder weniger glücklich verheiratet bin und zusätzlich noch eine 10 Jahre jüngere, verdammt hübsche und knackige Geliebte habe (die sich mit ihrem Status auch abfindet und keinen Stress macht), gehe ich trotzdem in jeder freien Minute zu den Nutten. Dabei habe ich gar nicht mal ausgefallene Wünsche. Es macht mich einfach nur an, dass die Damen gegen Geld die Beine breit machen.

Zusätzlich flirte ich jedes hübsche, weiblich Wesen an und habe auch dort eine hohe Trefferquote, was schnellen, belanglosen Sex angeht. Ich beichte nicht, was ich für ein toller Kerl bin, sondern dass ich offensichtlich sexsüchtig bin. Ich spüre den unzähmbaren Jagdtrieb in mir. Ich kann gar nicht anders. Ich verarsche die Damen auch nicht (Ausnahme: meine Frau). Ich spiele mit offenen Karten und sage immer, dass ich verheiratet bin und mich niemals trennen würde. Für so viel Ehrlichkeit gibt es dann reichlich Sex. Aber warum mache ich das nur? Richtig abgehen tue ich nur beim Onanieren. Da ist der Orgasmus um ein Vielfaches besser, als mit jeder anderen Frau. Trotzdem kann ich nicht aufhören. Sollte ich?

Beichthaus.com Beichte #00023487 vom 21.03.2008 um 21:39:30 Uhr (9 Kommentare).

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Wie man ein Protokoll abgibt...

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Waghalsigkeit Studentenleben

Ich bin Student und brauche bis morgen dringend die Unterschrift für Protokolle, sonst werde ich für eine wichtige Klausur nicht zugelassen. Das würde dann bedeuten, dass ich einen besonders stressigen Studienteil nochmal machen müsste und dadurch ein halbes Jahr und ca. 5.000 Euro verlieren würde. Weil ich jedes Mal bei der Abgabe neue Stichworte mitgeschrieben habe, die noch fehlen, bin ich beim letzten Mal mit meinem Prüfer so verblieben, dass er den Ausdruck schon mal korrigiert und wir die Vollständigkeit per E-Mail prüfen, bis ein kompletter Ausdruck korrigiert werden kann. Heute wollte ich ihm diesen geben, aber es fehlten doch noch Stichpunkte, die ich noch heute einreichen müsse. Er wollte aber schon früher freimachen und als Beweis, dass ich rechtzeitig fertig wurde, sollten die Protokolle bereit liegen, wenn er morgen als Erster das Gebäude betritt.

Ich musste also bis 20.00 fertig sein und der Copyshop hat bis 19.00 geöffnet. Um 5 vor 7 stand ich beim Copyshop vor geschlossenen Türen und überlegte, wer mit einem Drucker nah genug wohnt. Dann klingelte ich bei Wildfremden, bis sich jemand bereit erklärte, gegen Geld zu drucken. Letztendlich bekam ich es umsonst. Aber bis ich am Unigebäude war, war dort niemand mehr. Ich klopfte hysterisch an alle Fenster und Türen, aber es geschah nichts. Den Briefkasten konnte ich auch nicht benutzen, dann hätte der Prüfer, der seit Langem auf mein Scheitern hofft, seinen Triumph feiern können. Da die Uni direkt am Straßenstrich ist, konnte ich die dort arbeitenden Frauen fragen, ob man am Unigebäude einen Porno dreht, aber es gab keine Videoüberwachung. Ich fand eine Tür, die nur oben durch die automatisch schließende Alarmanlage geschlossen war, sich aber unten ein Stück weit aufziehen ließ. An einer nahen Baustelle fand ich 2 Schaufeln, mit dem Stiel der einen konnte ich den Spalt so aufhalten, dass ich die andere weit oben als Hebel benutzen konnte. Die Tür ging mit wenig Kraft auf und als die Alarmanlage ertönte, nahm ich kurz Abstand. Aber dann rannte ich schnell rein, legte das Protokoll ab und rannte wieder raus. Auf dem Weg nach Hause düste der Polizeiwagen Richtung Unigebäude an mir vorbei und ich grinste vor mich hin. Ich habe schon Angst, dass ich doch erwischt werde, aber da ich Chemie studiere denkt wahrscheinlich jeder, da hätte es jemand auf die Chemikalien abgesehen und niemand, dass ein Student sein Protokoll ins Gebäude bringen musste. Mein Prüfer ist auch ein riesiges Arschloch, wie man hört, aber wenn ich noch diese Unterschrift bekomme, habe ich das Hindernis überwunden!

Beichthaus.com Beichte #00023481 vom 21.03.2008 um 14:11:47 Uhr (14 Kommentare).

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Scherzanruf mit Folgen

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Feigheit Boshaftigkeit Engherzigkeit Telefon

Was ich beichten will, liegt nun gut fünfzehn Jahre zurück. Ich war damals 13, meine Eltern waren über das Wochenende verreist und ich und meine 14-jährige Schwester hatten natürlich nichts anderes vor, als eine Party zu schmeißen. Und natürlich sollte das die erste Saufparty werden, zu der jeder mitbrachte, was er irgendwo auftreiben konnte. Am Anfang war es ganz lustig, doch irgendwann war die eine Hälfte besoffen, die andere gelangweilt und wir überlegten, was wir Tolles anstellen könnten. Was gescheites fiel uns nicht ein, aber jemand schlug vor Spaßanrufe zu machen - bei Leuten, die wir aus dem Telefonbuch rausgesucht hatten. Also wurde das Telefonbuch rumgereicht und jeder sollte sich etwas einfallen lassen, womit man die Angerufenen nerven könnte. Das war zunächst auch ganz lustig.

Die Eine tat so, als wäre sie die Geliebte, die nichts von der Ehefrau wusste. Einer rief einen Herr Keiner an, um zu sagen, als dieser sich mit Namen meldete: "Komisch, ich dachte da wäre jemand dran." Und lauter Blödsinn, der teilweise fies war. Dann kam ich an die Reihe. Ich hatte mir natürlich auch was überlegt, das ich total witzig fand. Als sich eine verschlafene Frauenstimme meldete, fing ich an wie ein kleines Kind zu heulen und "Mama" zu wimmern. Um mich herum drückten die Leute ihre Gesichter in die Sofakissen um nicht laut los zu lachen. Doch dann hörte man wie die Frau am anderen Ende aufgeregt fast hysterisch herum schrie: "Marcel?! Marcel bist du das?! Wo bist du?! Sag mir wo du bist! Ich hole dich ab! Sag mir nur wo du bist!" Irgendwie schockierte mich diese Reaktion, die Frau begann sogar zu heulen und jammerte weiter in den Hörer. Ich sah geschockt um mich, allen anderen ging das nicht weniger nahe. Ich war wie erstarrt, wusste nicht, was ich machen soll. Die Frau tat mir auf einmal einfach nur leid.

Meine Schwester nahm mir dann das Telefon aus der Hand da ich nicht reagierte und knallte den Hörer auf die Gabel. Danach sagte erstmal keiner etwas. Das war erstmal zu verdauen wenn ein "Scherz" so gemein in die Hose geht. Irgendwann fingen wir mit Spekulationen an warum die Frau wohl so reagierte. War ihr Kind vermisst? Oder einfach nur nicht über Nacht zu Hause? Wir waren uns aber ziemlich sicher wenn sie schon fragt wo er ist, dass er sicher vermisst wird. Und wenns so ist und sie nun denkt das war ein Lebenszeichen?

Die Party war auf jeden Fall erstmal vorbei. Wir überlegten noch ob wir einfach die Frau nochmal anrufen und sagen, dass es ein Spaß sein sollte. Was wir aber nicht machten, dazu hat dann der Mut doch nicht ausgereicht. Ich bereue es, dass ich nicht einfach danach alles aufgeklärt habe. Ändern kann ich es ja leider nicht mehr...

Beichthaus.com Beichte #00023453 vom 12.03.2008 um 17:20:46 Uhr (8 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Brief, der das Leben meiner Freundin zerstörte

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Rache Hass Zorn Partnerschaft

Vor knapp sechs Wochen ist meine Freundin zu mir in die Wohnung gezogen. Es ist eine gute Gegend mit einigen Parks, Seen und tollen Wiesen. Jeden Tag wartet sie auf meine Heimkehr und begrüßt mich mit einer freundlichen Umarmung und einem sanften Kuss auf die Lippen. Während ich sie an mich drücke, durchströmt mich ein unbeschreibliches, nicht in Worte zu fassendes Glücksgefühl. Ich fühle mich ruhig, entspannt und einfach nur gut, wenn sie in meiner Nähe ist. Während unserer dreijährigen Beziehung haben wir uns gut aufeinander abgestimmt. Auch eine Vertrauensbasis wurde geschaffen, bis eines Tages eine mir unbekannte Person auf die geniale Idee kam, meiner Freundin ein angeblich von mir verfasstes Schreiben an eine gewisse "Verena" zu schicken. An dem Tag wartete sie nicht auf mich. Keine Umarmung, kein Kuss. Als ich die Wohnung betrat, war alles ruhig.

Die Rosen vom Valentinstag lagen direkt neben einem zerknüllten Zettel am Boden. Nachdem ich diesen Zettel gelesen habe, überkam mich eine Panik, denn mir dämmerte langsam, warum ich heute nicht wie gewöhnlich empfangen wurde. Ich rannte wie ein Irrer durchs Haus, um sie zu suchen, sofern sie noch nicht weg ist. Im Schlafzimmer lag sie weinend am Boden, eingewickelt in bestimmt zwanzig Decken. Auf ihr lagen zum Teil zerknüllte und zerrissene Briefe, die ich damals an sie geschrieben habe. Bevor ich jedoch reagieren konnte, gar meine Unschuld beteuern konnte, stand sie auf und sah mich mit ihren verweinten, mittlerweile roten Augen an und verließ den Raum ohne ein Wort mit mir gewechselt zu haben. In dem Augenblick brach mir fast das Herz.

Warum ich das hier schreibe? Weil ich demjenigen, der meine Beziehung zerstört hat, den Hals brechen werde, und das so langsam, wie es mir möglich wird. Er soll den Schmerz in jedem einzelnen Wirbel spüren, den er meiner Freundin durch den Brief zugefügt hat. Danke fürs Lesen.

Beichthaus.com Beichte #00023427 vom 16.02.2008 um 06:28:59 Uhr (20 Kommentare).

Gebeichtet von 011100111
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