Angst vor dem Treffen in der Realität

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Feigheit Internet Dating Neurosen

I did it again. Ständig verabrede ich mich mit Männern, die ich nicht kenne und versetze sie dann. Ich bin auch noch so blöde und gebe denen meine Handynummer, aber wenn sie anrufen, um zu fragen, wo ich bleibe, gehe ich nicht ran. Ich bin w/31 und sehe weder beschissen aus, noch bin ich total unförmig. Trotzdem habe ich ein Selbstbewusstsein im Bereich Zero. Dabei bin ich in Chats immer kommunikativ und habe einen ausgeprägten Humor, den scheinbar viele anziehend und faszinierend finden. Heute wollte ich mich mit einem Typen aus dem Singlechat treffen und stand dann an der Ecke und habe mich nicht getraut, zu ihm zu gehen. Und das nur, weil ich unterwegs wieder so viele aufgestylte, hübsche und extrem modisch gekleidete Weiber mit Topfigur gesehen habe und ich dann wieder dachte: Der will doch eher so eine Tussi und nicht mich. Als Nächstes dachte ich, dass der mich von oben bis unten mustern wird, der wird mir auf den Arsch gucken und auf die Titten und sich vermutlich alle möglichen Stellungen gedanklich ausmalen, während ich dem von meinen Hobbys erzähle. Also bin ich wieder heimgefahren. Ich habe ein schlechtes Gewissen und wieder Magenschmerzen deswegen. Ich habe noch nicht mal seine SMS gelesen. Der ist bestimmt total stinkig auf mich. Dabei fand ich den echt sympathisch und süß. Melden werde ich mich nicht bei ihm, was soll ich ihm denn sagen.

Beichthaus.com Beichte #00022005 vom 10.06.2007 um 16:02:07 Uhr (5 Kommentare).

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Der Scientology Aprilscherz

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Boshaftigkeit

An und für sich bin ich kein böser Mensch. Ich gehe jeden Tag arbeiten, freue mich auf meinen Job und habe eine Freundin, die ich über alles liebe und die meine Liebe erwidert. Ich bin Pazifist. Doch möglicherweise habe ich das Schlimmste getan, was man einem Menschen antun kann. Zur Erläuterung: Ein Freund meinerseits hat sich einst nen ziemlich miesen Aprilscherz ausgedacht und mich bei Sci*ntology angemeldet, und zwar im ganz großen Stil. Er hat sogar einen Fragebogen mit 120 Fragen wahrheitsgemäß mit meinen Angaben beantwortet, denen meine Adresse übermittelt und ihnen gesagt, ich möchte gerne Eintreten-das natürlich alles unter meinem Namen. Furchtbar lustig. Innovativ allemal. Er hat nur nicht daran gedacht, dass ich zum Arschloch werden kann. Nach etlichen Willkommensbriefen und -mails hab ich von ihm erfahren, dass er der Urheber des ganzen Spaßes ist. Wenn er wüsste, wer nächsten Montag bei ihm vor der Tür steht, würde er mich auf der Stelle in feine Scheiben filetieren.

Beichthaus.com Beichte #00021973 vom 08.06.2007 um 20:35:01 Uhr (9 Kommentare).

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“Beichte

Ich zerfließe einfach vor Selbstmitleid

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Verzweiflung Begehrlichkeit

Ich gestehe, der größte Versager zu sein, den es gibt. Keine Frau - nicht einmal die wirklich hässlichen - schaut mich auch nur mit dem Arsch an. Ich tue so, als würde es mich nicht stören. Wenn ich alleine bin, macht mich die Sehnsucht fast verrückt. Dabei ist es nicht einmal der Sex, an sich der mir so stark fehlt, eher das Schmusen und Küssen. Ich bin also nicht nur ein Versager, sondern auch ein Weichei. Kein Wunder, dass die meisten mich für schwul halten, u. a. auch die einzige Frau, die mich jemals ranließ.

Denn ich hatte mich dabei so dumm angestellt, dass sie mich nach nicht einmal vier Wochen verlassen hat. Auch sonst bekomme ich nichts auf die Reihe: mieser Aushilfsjob, kein Auto, wohne noch bei Mutti und die Ausbildung geht auch den Bach runter. Was mich aber wirklich zum Versager macht, ist, dass ich wie so ein kleines Emo-Kind rumheule und vor Selbstmitleid zerfließe.

Beichthaus.com Beichte #00021967 vom 08.06.2007 um 19:33:43 Uhr (6 Kommentare).

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Das Party-Geld meines Vaters

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Habgier Diebstahl Schamlosigkeit Arbeit Emsbüren

Ich klaue immer aus der Bundesumweltschutz-Sammelkasse von meinem Dad das Geld für Zigaretten. Er ist dort Kassenwart und sammelt bei monatlichen Treffen mit einem Sparschwein Spenden ein. Die nehmen das Geld für Feiern. Da finde ich es nicht so schlimm, wenn sie ein bisschen weniger Geld dafür haben.

Beichthaus.com Beichte #00021957 vom 06.06.2007 um 03:45:50 Uhr in Emsbüren (3 Kommentare).

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“Folge

Sehnsucht nach Erziehung

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Diebstahl Selbstsucht Friedland

Ich (m/25) habe in meiner Jugend das örtliche Altersheim bestohlen. Ich habe einfach regelmäßig den "Leergutkäfig" im Hinterhof geplündert. Zum Teil geschah dies am Ende sogar per Auto und Metallzange. Die Zange hatte ich auf einer Baustelle mitgehen lassen. Im Laufe der Jahre habe ich bestimmt 2.000 Euro zusammengeklaut. Aber da nie Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden, bereue ich nichts. Zudem hatte ich so nie Geldprobleme als Jugendlicher. Allerdings hoffte ich besonders am Anfang, so mit 14, erwischt zu werden, um einmal kräftig den Arsch versohlt zu bekommen. Zu Hause geschah dies nämlich nie. Erst später entwickelte sich eine lukrative Geldquelle. Den erhofften "Arschvoll" habe ich dann mit Ende 15 zusammen mit meiner damals 14-jährigen Freundin erhalten, als wir auf einem Bauernhof beim Klauen erwischt wurden. Wir konnten nur so eine Anzeige und Anruf bei den Eltern verhindern.

Beichthaus.com Beichte #00021956 vom 06.06.2007 um 02:27:56 Uhr in Friedland (1 Kommentare).

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