Der Scientology Aprilscherz

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Boshaftigkeit

An und für sich bin ich kein böser Mensch. Ich gehe jeden Tag arbeiten, freue mich auf meinen Job und habe eine Freundin, die ich über alles liebe und die meine Liebe erwidert. Ich bin Pazifist. Doch möglicherweise habe ich das Schlimmste getan, was man einem Menschen antun kann. Zur Erläuterung: Ein Freund meinerseits hat sich einst nen ziemlich miesen Aprilscherz ausgedacht und mich bei Sci*ntology angemeldet, und zwar im ganz großen Stil. Er hat sogar einen Fragebogen mit 120 Fragen wahrheitsgemäß mit meinen Angaben beantwortet, denen meine Adresse übermittelt und ihnen gesagt, ich möchte gerne Eintreten-das natürlich alles unter meinem Namen. Furchtbar lustig. Innovativ allemal. Er hat nur nicht daran gedacht, dass ich zum Arschloch werden kann. Nach etlichen Willkommensbriefen und -mails hab ich von ihm erfahren, dass er der Urheber des ganzen Spaßes ist. Wenn er wüsste, wer nächsten Montag bei ihm vor der Tür steht, würde er mich auf der Stelle in feine Scheiben filetieren.

Beichthaus.com Beichte #00021973 vom 08.06.2007 um 20:35:01 Uhr (9 Kommentare).

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Ich zerfließe einfach vor Selbstmitleid

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Verzweiflung Begehrlichkeit

Ich gestehe, der größte Versager zu sein, den es gibt. Keine Frau - nicht einmal die wirklich hässlichen - schaut mich auch nur mit dem Arsch an. Ich tue so, als würde es mich nicht stören. Wenn ich alleine bin, macht mich die Sehnsucht fast verrückt. Dabei ist es nicht einmal der Sex, an sich der mir so stark fehlt, eher das Schmusen und Küssen. Ich bin also nicht nur ein Versager, sondern auch ein Weichei. Kein Wunder, dass die meisten mich für schwul halten, u. a. auch die einzige Frau, die mich jemals ranließ.

Denn ich hatte mich dabei so dumm angestellt, dass sie mich nach nicht einmal vier Wochen verlassen hat. Auch sonst bekomme ich nichts auf die Reihe: mieser Aushilfsjob, kein Auto, wohne noch bei Mutti und die Ausbildung geht auch den Bach runter. Was mich aber wirklich zum Versager macht, ist, dass ich wie so ein kleines Emo-Kind rumheule und vor Selbstmitleid zerfließe.

Beichthaus.com Beichte #00021967 vom 08.06.2007 um 19:33:43 Uhr (6 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Das Party-Geld meines Vaters

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Habgier Diebstahl Schamlosigkeit Arbeit Emsbüren

Ich klaue immer aus der Bundesumweltschutz-Sammelkasse von meinem Dad das Geld für Zigaretten. Er ist dort Kassenwart und sammelt bei monatlichen Treffen mit einem Sparschwein Spenden ein. Die nehmen das Geld für Feiern. Da finde ich es nicht so schlimm, wenn sie ein bisschen weniger Geld dafür haben.

Beichthaus.com Beichte #00021957 vom 06.06.2007 um 03:45:50 Uhr in Emsbüren (3 Kommentare).

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Sehnsucht nach Erziehung

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Diebstahl Selbstsucht Friedland

Ich (m/25) habe in meiner Jugend das örtliche Altersheim bestohlen. Ich habe einfach regelmäßig den "Leergutkäfig" im Hinterhof geplündert. Zum Teil geschah dies am Ende sogar per Auto und Metallzange. Die Zange hatte ich auf einer Baustelle mitgehen lassen. Im Laufe der Jahre habe ich bestimmt 2.000 Euro zusammengeklaut. Aber da nie Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden, bereue ich nichts. Zudem hatte ich so nie Geldprobleme als Jugendlicher. Allerdings hoffte ich besonders am Anfang, so mit 14, erwischt zu werden, um einmal kräftig den Arsch versohlt zu bekommen. Zu Hause geschah dies nämlich nie. Erst später entwickelte sich eine lukrative Geldquelle. Den erhofften "Arschvoll" habe ich dann mit Ende 15 zusammen mit meiner damals 14-jährigen Freundin erhalten, als wir auf einem Bauernhof beim Klauen erwischt wurden. Wir konnten nur so eine Anzeige und Anruf bei den Eltern verhindern.

Beichthaus.com Beichte #00021956 vom 06.06.2007 um 02:27:56 Uhr in Friedland (1 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Sieben Jahre mit einem Asexuellen

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Rache Ungerechtigkeit Partnerschaft

Meinen Ex habe ich gründlich verarscht - aus Rache, weil er asexuell war und mir das nie gesagt hat. Der hatte null Bock auf Sex und ich dachte, es liegt an mir. Sieben Jahre meines Lebens habe ich verschwendet. Der hatte null Ahnung von PCs und ich habe immer irgendwelche Einstellungen geändert. Dann hat etwas nicht funktioniert, er hat geflucht und ich habe mir ins Fäustchen gelacht. Dann habe ich gesagt, lass mich mal, habe die Einstellungen wieder richtig gemacht, alles ging, dann habe ich es wieder verstellt, er wieder am PC und nichts ging. Ich habe auch regelmäßig seine Unterwäsche mit den dreckigen Wischlappen von der Hausordnung in einem Waschgang gewaschen. Inzwischen habe ich mein Selbstbewusstsein wieder zurück, habe von einem jüngeren Typen all das gelernt, was mir in den sieben Jahren vorenthalten wurde. Meine Güte, was der alles konnte. Von meinem Ex habe ich auch noch ein Autogramm seiner Lieblingsband geklaut und bei ebay versteigert. Ja, ich fühle mich gut bei dieser Beichte.

Beichthaus.com Beichte #00021948 vom 06.06.2007 um 00:34:56 Uhr (5 Kommentare).

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