Das Geldpaket vom Gras-Verkauf

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Waghalsigkeit Verzweiflung Drogen Familie Geld

Ich (m/18) stamme aus einer eher ärmeren Familie. Meine Eltern arbeiten beide in nicht besonders gut bezahlten Jobs und meine Kindheit war oft davon geprägt, zum Geburtstag oder zu Weihnachten eher "bescheidene" Geschenke zu bekommen. Allerdings kann ich ihnen deswegen […]
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Beichthaus.com Beichte #00034715 vom 28.12.2014 um 22:45:34 Uhr (13 Kommentare).

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Rassistische Ossis

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Vorurteile Hass Aggression Misstrauen Gesellschaft

Ich bin Türke und hasse die Ossis! Ich bin hier aufgewachsen, habe zu 60-70 Prozent deutsche Freunde, habe mein Abi gemacht, gearbeitet und studiere jetzt auch noch. Nirgendwo und niemals hatte ich Probleme mit Rassismus - bis ich vor fünf Jahren das erste Mal nach […]
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Beichthaus.com Beichte #00034672 vom 23.12.2014 um 02:54:12 Uhr (64 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Intellektuelles Fremdgehen

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Begehrlichkeit Fremdgehen Selbstsucht Internet

Seit etwas mehr als zwei Jahren habe ich eine gute und harmonische Beziehung mit einem wundervollen Mann. Natürlich hat er genauso seine Macken wie ich auch, aber wir akzeptieren sie aneinander und gehen mit diesen um. Trotzdem habe ich mich selbst dabei erwischt, als ich angefangen habe, mich wieder für einen anderen, sehr gebildeten und spannenden Mann zu interessieren. Da sich dieses Interesse glücklicherweise auf eine Onlinebekanntschaft begrenzt und ich diesen Menschen noch nie gesehen habe, besteht also keine reelle Gefahr, dass ich sozusagen im "echten Leben" fremdgehen würde. Es ist auch nicht so, dass wir unangemessene Gespräche führen, die über das Thema der Onlineplattform hinausgehen würden. Dennoch stimuliert mich dieser Kontakt geistig sehr und ich fühle mich durch die Erzählungen dieses Mannes auf eine unerklärliche Art verbunden, da wir ähnliche Erlebnisse hatten und im gleichen Alter sind.


Zudem denke ich ständig an diesen Mann und das ist es, was mich faktisch geistig fremdgehen lässt, jedoch nicht auf eine sexuelle Art, sondern rein intellektuell. Ich mag diesen Menschen und das ist zudem eine für mich belastende Situation, da ich ein sehr pragmatischer und realistisch denkender Mensch bin, der sich bewusst ist, dass Gespräche nicht unbedingt gleich laufen würden, wenn man sich gegenübersteht. All das, was vorher online so wunderbar war, kann bei einem Treffen mit einem Schlag verpuffen. Diese Chance ist sogar sehr hoch. Somit wünsche ich mir gar keinen Kontakt außerhalb der Onlineplattform, da ich nicht riskieren möchte, diese intellektuelle Stimulation zu verlieren oder Gefahr zu laufen, mich in diesen Mann zu verlieben, wenn es auch "real" gleich gut ist wie online. Wie auch immer, ich fühle mich allein durch diesen Kontakt und das Gefühl der Anziehung zum geistigen Input dieses Menschen wie jemand, der fremdgeht und gleichzeitig den selbstsüchtigen Zwang hat, diese Gespräche aufrechtzuerhalten, auch wenn ich mich dabei so fühle.


Irgendwie habe ich einfach das Bedürfnis, mich mit diesem Menschen stundenlang über philosophische Themen auszutauschen und die Verbundenheit zu spüren. Und dann stelle ich mir vor, wie ich einfach bei diesem Mann im Arm liege und wir einfach nur einander Geschichten und Erlebnisse erzählen. Ich fühle mich in meiner Beziehung einfach wie ein intellektuell ausgetrockneter Schwamm, auch wenn mein Freund auch nicht auf den Kopf gefallen ist. Ich brauche einfach immer wieder neuen Input, um meinen geistigen Horizont zu erweitern. Leider habe ich dafür nicht die richtigen Menschen nicht in meinem Umfeld und ich wünschte, dieser Mann wäre einfach mein bester Freund. Aber das kann er so oder so nicht sein, weil ich mich bestimmt in ihn verlieben würde, wenn auch noch die Optik stimmt. Zum Glück weiß ich das nicht.

Beichthaus.com Beichte #00034619 vom 17.12.2014 um 02:17:07 Uhr (8 Kommentare).

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Der Fall Tugce

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Ungerechtigkeit Engherzigkeit Gesellschaft Medien

Ich möchte beichten, dass mir das mediale Ausschlachten um den Fall Tugce vollkommen auf die Nerven geht. Ich möchte nicht als herzlos abgestempelt werden, aber dieses Tägliche: "Und das gibt es Neues im Fall Tugce" finde ich unerträglich, genauso wie das bloße Denken darüber, ihr ein Bundesverdienstkreuz zu geben. Für etwas, das eigentlich selbstverständlich sein sollte. Es ist schön, dass sie es getan hat. Aber wenn man mal ehrlich ist, würde es niemanden jucken, wenn sie noch am Leben wäre - keine druckbare Story, kein Gedanke über ein Bundesverdienstkreuz. Ich finde es auch etwas seltsam, wie viele Menschen Anteil an einer Frau haben, die sie nie gekannt haben. Versteht mich nicht falsch, so etwas ist schon schön, aber ich glaube, einem großen Teil geht es bloß um Selbstdarstellung.


Ich kann mich nicht in die Familie hineinversetzen und möchte es auch nicht, aber ich habe auch schon Todesfälle in der Familie gehabt und glaube nicht, dass die "öffentliche Anteilnahme" oder eine kleine sinnentleerte Medaille ihnen auch nur im Geringsten so etwas wie Trost spendet. Ich glaube, ich würde eine gerechte Strafe für den Täter wollen und danach irgendwie versuchen, mit dem Schmerz umgehen zu können. Und bis dahin beichte ich, dass mir das Ausschlachten auf die Nerven geht und ich Schlagzeilen mit ihrem Namen oder Gesicht bewusst ignoriere. Lasst die Familie doch einfach in Ruhe trauern.

Beichthaus.com Beichte #00034580 vom 11.12.2014 um 19:13:04 Uhr (19 Kommentare).

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“Beichte

Ein christliches Europa ohne Feministen

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Falschheit Feigheit Lügen Vorurteile Politik

Ich möchte gestehen, dass ich meinem Umfeld meine politische Meinung vorlüge. Ich arbeite an einer Universität und hier ist das Milieu sehr links geprägt. Ich stimme all den Gutmenschen um mich herum immer zu, wenn sie Feminismus, Multi-Kulti und Toleranz predigen. Ich nicke brav und wiederhole ihre Argumente. Dabei bin ich in Wirklichkeit stockkonservativ. Ich bin für die traditionelle Familie, Beschränkung der Zuwanderung und ein christliches Europa. Aber da ich mit dieser Meinung auf Ausgrenzung und Ablehnung stoßen würde, heuchle ich eben weiter. Zum Glück gibt es in der Bundesrepublik das Wahlgeheimnis. Das heißt, meine Kollegen werden nie erfahren, dass ich mein Kreuz nicht bei den Grünen mache, wie ich immer behaupte. Ich möchte beichten, zu feige zu sein, für meine Ansichten einzustehen.

Beichthaus.com Beichte #00034546 vom 08.12.2014 um 11:47:47 Uhr (23 Kommentare).

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