Meine Ablenkung vom Unterricht

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Masturbation Schamlosigkeit Morallosigkeit

Ich hab mir früher in der Schule im Chemie-Unterricht öfter einen von der Palme gewedelt, wenn es mir zu langweilig war und ich gerade an etwas anderes denken musste. Die Tische waren geschlossen und von vorne nicht einsehbar. Der Lehrer schüttelte immer nur peinlich berührt den Kopf, wenn er meine Schulter in Bewegung sah. Und die Mädels in meiner Sitznachbarschaft bekamen immer seltsam rote Wangen. Doch ich bereue es irgendwie nicht.

Beichthaus.com Beichte #00018301 vom 16.10.2006 um 20:01:19 Uhr (4 Kommentare).

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In der Kirche entleert

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Ekel Schamlosigkeit Trunksucht Partnerschaft

Ich bin jetzt 28 und habe damals in der Hauptschule am Zeugnistag etwas zu tief in die Flasche geschaut. Meine Freundin und ich sassen vor einer Kirche als wir so dringend
die Blase entleeren mussten. Da es später Nachmittag war und die Kirche leer war kamen wir auf die Idee zwischen die Bänke zu pinkeln da uns da ja keiner sieht. Sie war allerdings so besoffen und kippte in der Hocke um und machte einen furchbaren Lärm.

Eine alte Frau kam und schrie uns an, was wir für Schweindln sind und wir schnell verschwinden sollen.

Beichthaus.com Beichte #00018017 vom 07.10.2006 um 02:11:16 Uhr (5 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Flasche am Kopf der Lehrerin

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Aggression Schule Wertheim

Kurz vor den Sommerferien waren wir in unserer Schule in einer total ausgelassenen Stimmung. Mir (w/15) war so ziemlich egal, was ich jetzt noch anstellte, da ich wusste, dass ich nach den Ferien ins Gymnasium gehen werde. Am Montag hatten wir Werken, und da ich mich während den zwei Lektionen ziemlich daneben benommen hatte, sollte ich den Boden wischen. Stattdessen rannte ich mit meiner Kollegin raus aus dem Schulhaus und wir versteckten uns, bis die Lehrerin weg war. Am nächsten Tag hatte ich wieder mit der alten Schachtel Unterricht. Da es der "Abschluss" des Hauswirtschaft-Unterrichts war, gingen wir, statt zu kochen, zu einer Brätelstelle und grillten dort. Die gute Frau Lehrerin hatte natürlich an alles gedacht und auch die 1,5-L-Eisteeflaschen nicht vergessen. Nachdem wir diese Flaschen also ausgetrunken (oder besser: einander den Eistee angeleert...) hatten, kamen wir auf die Idee, sie rumzuwerfen. Und das machten wir dann auch, bis mir meine Kollegin anbot: "Ich gebe dir 10.- Franken, wenn du der Lehrerin die Flasche an den Kopf wirfst!"

Ich war so aufgedreht, dass ich sofort einschlug und die Flasche in Richtung Lehrerin warf. Leider habe ich nicht sofort getroffen, sodass sie sich umdrehte und mich anmeckerte. Kaum hatte sie mir wieder den Rücken zugekehrt, versuchte ich mein Glück noch einmal. Und dieses Mal saß der Schuss: Ich hatte sie mitten in den Hinterkopf getroffen - es gab einen dumpfen Knall und sie schrie auf. Sie brüllte mich regelrecht an und brummte mir schon das zweite Mal die Strafe des Wischens an. Doch kaum hatte ich mit dem Fegen des Platzes begonnen, verschwand sie auch schon zum Auto, um einige Sachen zu verstauen. Ich nutzte die Gelegenheit und verduftete schon das zweite Mal ohne zu wischen. Die 10.- Franken meiner Kollegin habe ich erhalten und mich ohne schlechtes Gewissen darüber gefreut!

Beichthaus.com Beichte #00017327 vom 14.09.2006 um 03:20:52 Uhr in Wertheim (10 Kommentare).

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Die partnerschaftliche Zwickmühle

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Dummheit Betrug Trunksucht Fremdgehen Familie Partnerschaft

Ich möchte folgende peinliche Aktion beichten:

Letztes Wochenende war ich mit meiner Freundin auf einer netten Geburtstagsparty von einer ihrer Freundinnen. Ich habe mich relativ frühzeitig schon randlos voll gemacht und war in einer besonders erregten Stimmung und wollte meine Freundin für eine schnelle Nummer begeistern. Wir sind hoch in das Zimmer von dem bereits ausgezogenen Bruder der Gastgeberin und wollten loslegen. Meine Freundin war nur irgendwie sehr müde und angetrunken und sie meinte ihr sei kotzübel. Sie wollte was trinken, aber ich hatte nur noch meinen Wodka-Energy, welchen sie dann austrank. Der Drink gab ihr wohl den Rest und sie torkelte Richtung Bad. In der Zeit holte ich mir ein Bier und noch einen Wodka-Energy von unten und begab mich zurück ins Zimmer voller Erwartung. Meine Freundin, so dachte ich, kam zurück, jedoch roch sie ganz anders. Sie roch irgendwie viel blumiger und ich dachte mir nur, dass Kotze ja anders riecht. Auf jeden Fall spielte sie mir sofort an den Eiern rum und wir kamen, dank der Trunkenheit sehr schnell zur Sache. Doch irgendwie merkte ich, dass es gar nicht meine Freundin war, sondern ihre Zwillingschwester. Ich sprang sofort auf und zog mich an. Sie drohte mir jedoch es ihrer Schwester zu sagen, wenn ich nicht weiter machen würde. Ich tat es...und sie geht viel mehr ab als meine Freundin. Mittlerweile denke ich, dass ich lieber mit ihrer Schwester zusammen sein würde, als mit meiner Freundin. Ich bin in der Zwickmühle.

Beichthaus.com Beichte #00017167 vom 09.09.2006 um 00:14:54 Uhr (6 Kommentare).

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“Beichte

Sabine

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Verzweiflung Begehrlichkeit Liebe Kisselbach

Sabine
Als ich 13 war, blieb ich in der Schule sitzen und musste die siebte Klasse nochmals machen. Am ersten Tag in der neuen Klasse kam ich etwas zu spät, weil ich den Saal nicht gefunden habe. Ich ging also in die Klasse und alle schauten mich an, zu der Zeit war ich etwas introvertiert und deshalb ziemlich aufgeregt. Alle Plätze waren besetzt, bis auf einen. Also nahm ich diesen. Einige Zeit später realisierte ich, dass das schönste Mädchen, das ich bis dahin sah, neben mir am gleichen Tisch saß. Ich habe mich sofort in sie verliebt. Sie hieß Sabine. Es dauerte Tage, Wochen, bis wir uns näher kamen. Wir alberten rum, etc. Sie war so schön, dass ich niemals erwartet hätte, dass sie etwas mit mir zu tun haben will. Ich, der hässliche Versagervogel, den eh niemand will. Ich erinnere mich noch daran, dass ich eine Biene auf Ihr Mäppchen malte. Das fand sie süß. Das Schuljahr war vorbei, ich hatte niemals versucht Ihr näher kommen, in dem Alter war ich auch noch nicht so offensiv, ich lernte das alles erst kennen. Da ich ziemlich faul war, entschied die Schule, dass ich keine weitere Zukunft dort haben würde und sie entließen mich, nach dem zweiten Mal in der siebten Klasse, ohne Abschluss aus der Schule. Ich vergaß Sabine, mein Herz sah niemals eine Chance, das ihre zu gewinnen. Nach den Sommerferien ging ich auf die Berufsschule um meinen Abschluss zu machen, ein Jahr Grundschuljahr Metall inkl. Abschluss. Das Jahr verging, ich saß in der Pause immer in der Aula und beobachtete Menschen. Ich beschloss nach dem Jahr eine Ausbildung zum Tischler zu machen, das erste Lehrjahr war bei uns komplett in der Berufsschule, also meldete ich mich an und ging nach den Ferien wieder in die Schule - BAMM! Da stand sie. Sabine. Mein Herz brannte lichterloh, mein Blut kochte, ich zerlief wie Schweizer Käse im Fonduetopf. Sie fiel mir fast in die Arme, ich spürte, dass sie sich sehr freute. Wir verbrachten jede Pause miteinander, dennoch war ich immer noch gefangen in dem Gedanken, dass ich nicht ihr Typ sei.

Im Sportunterricht brach ich mir einen Knochen am Fuß und lag anschließend zu Hause in meinem Zimmer mit eingegipstem Bein. Irgendwann klopfte es an der Tür und mein Schulfreund Claus-Peter betrat mein Zimmer, fresh wie immer. Er meinte, er habe eine gute und eine schlechte Nachricht für mich, welche ich zuerst hören wolle. Ich entschied mich für die Schlechte. Hausaufgaben, Mathe, wenn ich mich richtig erinnere. Nun denn, und was ist die gute Nachricht, fragte ich Claus. Er grinste und schwieg. Ich wartete, wir hörten Musik und laberten über alles Mögliche. Plötzlich klopfte es wieder an meine Tür, ich dachte meine Oma oder mein Dad wären dort. Ich sagte herein und Sabine stand da. Sie in meinem Zimmer. Das ganze verdammte Universum stürzte auf mich wie ein rasender Fall. Es durchdrang mich, Blut schoss in meinen Kopf, mir wurde schwindlig und sie lächelte wie ein Engel. Claus stand auf und meinte mit einem Grinsen, dass er weg müsse. Tür zu. Sabine und ich alleine in meinem Zimmer. Als ich Ihre Lippen das erste Mal mit den meinen berührte, ich glaube erst ab dann begann mein Herz wirklich und wahrhaftig zu schlagen. Alles, was ich heute sagen würde, alles, was Liebe ist, damals erfuhr ich es. In diesem Moment wurde mir alles klar. Das Leben, das Universum, das Ich, das Wir, Sabine. Wir sahen uns daraufhin fast täglich. Ich sehe heute noch Ihre Augen vor mir, könnte stundenlang darüber schreiben, wie weich Ihre Brüste waren, ihr nicht existenter Körpergeruch, sie war das Schönste, was mir in meinem Leben passierte.


Leider war ich noch ein Kind. Ich war mir der Gefahr, sie zu verlieren, nicht bewusst. Ich spielte mit dem Feuer und verbrannte mich. Zwei Wochen später waren wir nicht mehr zusammen. Ich zog nach Stuttgart zu meiner Mutter, hatte zu dem Zeitpunkt auch Stress mit meinem Dad, mein ganzes Leben war im Umschwung, im Aufbruch, im Untergang. Ich konnte sie nicht mehr vergessen, ich schrieb ihr Briefe, die sie nicht beantwortete und mit der Zeit versank meine Liebe im Morast des Alltags. Doch sie kam immer wieder hoch, nach jedem Bier in jeder einsamen Nacht, bei jedem Liebesfilm. Die Abstände waren mal kürzer, mal länger, manchmal schrieb ich einen Brief. Irgendwann lernte ich eine Andere kennen - ich mochte sie, aber Sabine war viel stärker in meinem Herzen verwurzelt. Inzwischen bin ich mit der Anderen verheiratet, habe zwei Kids, 9 und 11 Jahre alt. Wir leben getrennt voneinander. Ich habe Sabine mal besucht, in Ihrer eigenen Wohnung. Sie hat sich gefreut, mich zu sehen, vier oder fünf Jahre, nachdem wir auseinandergingen. Wir redeten über dies und das, sie und mich - über uns. Ich sagte Ihr, dass ich sie immer noch liebte, und sie sagte, bis vor fünf Monaten war es bei ihr auch so. Sie hatte wohl gerade einen neuen Macker. Zu wissen, dass sie mich all die Jahre vermisste, brach mir mein Herz, endgültig. Nie wieder habe ich einen Menschen so geliebt wie Sabine und ich werde es auch nie wieder können. Das einstig große Feuer erlosch im Eis der Zeit. Inzwischen hatte ich viele Frauen, alle Göttinnen auf Ihre jeweils eigene Art, doch keine sah mich an wie sie, bei keiner konnte ich die Gedanken in den Augen sehen, dieses Leuchten in den Augen, ihre sanfte Haut. Keine ist wie Sabine. Heute würde ich alles dafür geben, wieder mit Ihr zusammen zu sein. Ich liebe sie heute noch mehr als alles andere und ich weiß, dass war die von Platon beschriebene zweite Hälfte. Manchmal weine ich, wenn ich alleine und völlig besoffen zu Hause sitze, und keine Ruhe finde. Ich denke oft an dich Sabine, wo auch immer du bist. Ich hoffe wir sehen uns wieder, in einer anderen Zeit in einem anderen Leben. Tot bin ich, seit du gingst.

An die Leser:
Vielen Männern geht es so, die "erste Liebe" etc., doch bei mir war es nicht die Erste sondern die Einzige. Ich kann nicht mehr lieben, niemanden außer sie. Also denkt immer daran, ihr Männer und Jungs, behandelt eure Frauen, wie eine zarte zerbrechliche Figur aus Eis und vergesst in keinem Moment den Augenblick, indem Ihr sie verlieren werdet. Geht auf sie zu und auf sie ein. Dann, vielleicht, werdet ihr sie niemals verlieren. Dann werdet ihr niemals lernen was es heißt, einen Menschen ewig zu vermissen, denn das muss niemand kennen, erspart euch dieses Leid. Mein Leben ist hoffnungslos und dunkel. Ich töte mich selbst Tag für Tag mit meinen Gedanken und falle tiefer in mich selbst. Alles nur, weil ich ihre Liebe vermisse, ich mich nach Ihrer Nähe sehne. Ich bin jetzt 33 und sollte eigentlich vernünftig sein, doch ich bin immer noch der kleine Junge mit dem Gipsbein und hoffe es klopft an der Tür. Sabine, ich werde dich niemals vergessen und niemals wird mein Herz aufhören, für das Deine zu schlagen.
Patrick

Beichthaus.com Beichte #00017121 vom 08.09.2006 um 00:39:58 Uhr in Kisselbach (145 Kommentare).

Gebeichtet von Athanasia
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