Ich stelle die Pakete nicht zu!

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Ekel Unreinlichkeit Engherzigkeit Arbeit

Von Beruf bin ich Paketbote bei DHL. Ich liebe meinen Job sehr, auch wenn er manchmal stressig ist. Leider habe ich einen Kunden bei dem ich alle zwei bis drei Wochen ein Päckchen abgeben muss. Immer wenn er seine Tür öffnet, stinkt der Mann extrem säuerlich nach Schweiß, dazu kommt fast immer eine Fahne, die mich zwingt, die Luft nicht einzuatmen, sobald ich klingele. Ich beichte, dass ich es nicht mehr länger mitmache: Ich werfe zukünftig Benachrichtigungskarten im Briefkasten. Ich ertrage ihn leider nicht und bange bei jeder Tour, dass ich nicht zu ihm muss.

Beichthaus.com Beichte #00038320 vom 01.06.2016 um 16:17:15 Uhr (19 Kommentare).

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Machtkämpfe im Fahrradkeller

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Rache Zorn Ungerechtigkeit Boshaftigkeit Nachbarn Rostock

Machtkämpfe im Fahrradkeller
Unser Fahrradkeller ist total überfüllt. Ein kleiner Raum, in dem gefühlt 30-40 Räder stehen. Jeden Tag aufs Neue muss man sein Fahrrad in einer ungefähr fünfminütigen Aktion aus 4-5 Rädern rausheben, rücken, Räder umstellen, und so weiter und sofort, da der einzige Fahrradständer mit den eingestaubten Rädern fauler Leute besetzt ist. Das heißt, alle aktiven Radfahrer prügeln sich um die bequemsten Plätze. Ich bin immer relativ nett. Ich stelle mein Rad möglichst so hin, dass andere ihr Rad noch dran vorbeibekommen. Nur leider werde ich immer wieder von demselben kleinen Schisser zugebaut. Der Typ ist irgendwas um die 30, 1.50 groß und hat ein Rad in Kindergröße. Bescheuerterweise schafft dieser Typ es jedoch, sein Rad jedes Mal so blöd hinzustellen, dass man umschichten muss, weil er sinnvolle Lücken lieber dumm versperrt, als mit seinem Mini-Rad auszunutzen.

Heute ist mir der Kragen geplatzt. Ich habe mir Zeit genommen, ein paar der freistehenden Räder aus dem Keller geholt, mir eine Gasse freigemacht und sein Rad in die hinterste Ecke neben ein klappriges Uraltrad mit riesigem Korb und Seitenspiegel gequetscht, wo es sich ordentlich verkantet hat. Danach habe ich drei der sperrigen Kinderräder genommen und davorgebaut. Anschließend die schwersten und sperrigsten Räder, die ich erreichen konnte. Inklusive ganz kaputter Räder. Dann habe ich den Rest der Räder ordentlich aber auch äußerst komprimiert davorgestellt und mein eigenes Fahrrad brav in einer freien Ecke neben der Tür platziert. Ich hoffe inständig, dass dieser Typ seine Mama anrufen muss, um das Fahrrad da rauszubekommen, denn er sieht nicht so aus, als könne er wie ich sein Rad über das sperrige Uraltfahrrad rüberheben (anders bekommt man es da nämlich nicht hin). Ich gebe zu, ich bin verdammt rachsüchtig, aber irgendwie hat das gut getan.

Beichthaus.com Beichte #00038312 vom 30.05.2016 um 16:50:51 Uhr in 18055 Rostock (Paulstraße) (12 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ein Tag im Körper einer Frau

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Begehrlichkeit Fetisch Neugier

Ich (m/30) habe seit Jahren eine seltsame Idee bzw. Fantasie. Ich möchte nämlich mal für kurze Zeit eine echte Frau sein, mir einen gut bestückten Kerl suchen (ich bin es selbst, das ist keine Angeberei, sondern insofern wichtig, dass ich nur die eine Perspektive […]
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Beichthaus.com Beichte #00038310 vom 30.05.2016 um 10:36:01 Uhr (19 Kommentare).

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Rassist mit Migrationshintergrund

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Engherzigkeit Vorurteile Hass Zorn

Ich (w/25) beichte, dass ich eine Rassistin bin, obwohl ich selbst einen Migrationshintergrund habe und oft genug mit Rassismus konfrontiert wurde. Ich kann nichts mit Menschen aus dem fernen Osten anfangen, noch weniger mit der islamischen Religion, obwohl ich mich […]
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Beichthaus.com Beichte #00038305 vom 29.05.2016 um 08:52:22 Uhr (37 Kommentare).

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“35.000

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Köln ist sterbenslangweilig und spießig!

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Vorurteile Lügen Falschheit

Ich bin vor zwei Jahren jobtechnisch von Berlin nach Köln gezogen - der Rubel muss ja rollen. Man muss sagen, dass ich gebürtig aus dem Rheinland komme, die letzten 16 Jahre durch Studium und Job allerdings in den neuen Bundesländern verbracht habe. Ich hasse Köln: Diese Stadt ist eng im Stadtbild, eng im Denken, unglaublich selbstverliebt, sterbenslangweilig und für mich persönlich total uninteressant. Eine typisch saturierte West-Stadt, in der sich seit 30 Jahren nichts bewegt. Unangenehm spießig und piefig, überteuert und von Mentalität und Städtebau irgendwo in den späten 60ern stehen geblieben. Ständig besoffen von sich selbst und so unangenehm ignorant dem restlichen Weltgeschehen gegenüber. Und über allem schwebt das furchtbare Motto: Liebe Deine Stadt.

Für mich am Unverständlichsten allerdings sind dieser total überzogene Lokalpatriotismus und die Ansicht, dass Köln der geilste Arsch der Welt sei. Beim Bäcker, in der Sauna, am Tresen: Spätestens nach fünf Minuten wird man zugetextet, wie toll diese Stadt doch sei, wie schön, wie weltoffen und überhaupt. Ich beichte, dass ich den Kölnern mittlerweile knallhart ins Gesicht lüge: Wenn ich gefragt werde, ob es mir gefällt, antworte ich so euphorisch wie möglich: "Ja, voll schön hier", "Klar, ich fühle mich total wohl", "Köln ist einfach wow". Ich habe einfach keine Lust mehr, gegen Windmühlen zu diskutieren, denn die Leute können es einfach nicht verstehen, wie unglaublich beschränkt und limitiert ihre "Metropole" ist. Bitte vergebt mir.

Beichthaus.com Beichte #00038303 vom 28.05.2016 um 01:23:29 Uhr (23 Kommentare).

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