Keine Ahnung was ich beruflich machen soll

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Verzweiflung Faulheit Trägheit Arbeit

Ich möchte beichten, dass ich (m) mit 27 Jahren immer noch nicht weiß, wo es beruflich hingehen soll. Es ist so, dass ich noch nie wusste, was ich mal werden möchte und das macht mich fertig. Vor allem, weil ich eine eigene wundervolle Familie habe und meine Frau und mein Kind gerne stolz machen würde. Stattdessen bin ich stets unglücklich im Beruf und verliere auch schnell die Lust daran. Wenn junge Leute mit 18 Jahren schon ganz genau einen Karriereplan aufgestellt haben, bewundere und beneide ich sie dafür zugleich. Nach dem Fachabitur habe ich eine kaufmännische Ausbildung bei einer Bundestagsabgeordneten abgeschlossen, in diesem Job wäre ich gerne geblieben. Leider gab es diese Möglichkeit damals nicht, da sie nicht erneut angetreten ist. Also hat es mich in den Landtag eines anderen Bundeslandes verschlagen, dort hielt man mich zuerst hin und ließ mich nach drei Jahren fallen, dabei hat man sehr von meiner Arbeitsmoral und -kraft und meinem Einsatz profitiert. Diese menschlichen Abgründe in der Politik haben mich ausgelaugt und dazu bewogen, etwas anderes zu machen, wobei ich bei einer Chance, wieder im Bundestag zu arbeiten, sicherlich zugesagt hätte - aber einmal raus, immer raus. Nun ja, das Geschäft ist schnelllebig. Zurück in der Hauptstadt heuerte ich bei einer Stiftung an, um ein wenig Abstand vom direkten Politikbetrieb zu bekommen. Die Konditionen waren gut, die Kollegen waren sehr nett, nur der Arbeitsaufwand war in der regulären Arbeitszeit einfach nicht mehr zu bewältigen. Also begann ich auch samstags alleine im Büro zu arbeiten.

Da es sich um eine neue Abteilung handelte, wurden neue Aufgaben überwiegend an mich delegiert. Ich schaffte es nicht mehr und hatte auch keine Freude mehr an der Tätigkeit. Ich wollte weg. Also musste ich mich weiterbilden und erhielt einen Studienplatz. Leider habe ich das Studium einfach ins Blaue hinein begonnen, um einfach eine Veränderung zu erzwingen und habe es letztendlich einfach nicht mehr finanziert bekommen - ich musste also schnell wieder aufhören. Nach einigen geringwertigen Minijobs und dem Gefühl, von ganz oben nun wirklich ganz unten angekommen zu sein, studiere ich nun wieder und würde danach im gehobenen Beamtendienst tätig sein. Die Studieninhalte sind so schwierig und viel, dass ich wieder einmal voller Sorgen vor mich hin grüble und nicht weiß, wie es weitergehen soll. Ich schaffe es nicht, alles unter einen Hut zu bringen und mittlerweile ist der Lernzug schon abgefahren. Ich beichte, dass es mir noch nie an einer gesunden Arbeitseinstellung gemangelt hat und ich stets viel Herzblut investiert habe, damit alles läuft, aber meiner Familie einfach nicht gerecht werde. Meinem Gefühl nach bin ich dabei selbst oft zu kurz gekommen, oder ich habe meine Zufriedenheit einfach nicht finden können. Nun sitze ich da und weiß wieder mal nicht, was ich tun soll. Als Büromensch bin ich zu lange aus dem Beruf. Jeder hat früher gedacht, dass aus mir mal etwas wird. Aber ich vermute, dass ich irgendwo als Verkäufer enden werde.

Beichthaus.com Beichte #00034508 vom 05.12.2014 um 10:22:34 Uhr (16 Kommentare).

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Powernapping auf der Toilette

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Selbstsucht Trägheit Arbeit

Ich (w/25) arbeite seit etwa einem Jahr im Außendienst und muss jede Woche 500 Kilometer zum gleichen Kunden fahren. Montagmorgen hin, Donnerstagabend zurück. Obwohl ich immer versuche, am Sonntag früh schlafen zu gehen, bin ich am Montag immer unglaublich müde und kann mich kaum auf die Arbeit konzentrieren. An manchen Montagen geht es gar nicht und dann mache ich eine etwa 30-minütige Toilettenpause, setze mich dort auf den Boden, stelle mir den Wecker und halte Powernapping. Da es in meiner Branche wenige Frauen gibt und ich dort beim Kunden sogar die Einzige bin, besteht keine Gefahr, dass mich jemand erwischt. Außerdem ist es immer sehr sauber, weil die Putzfrau trotz Frauenmangels täglich reinigt. So ein Schläfchen wirkt dann wahre Wunder, denn ich bin danach stets wieder frisch und konzentriert. Was meine männlichen Kollegen über meine langen Toilettenpausen denken, ist mir egal. Es hat noch niemand etwas gesagt und ich kann die längere Pause ohnehin durch Überstunden ausgleichen.

Beichthaus.com Beichte #00034372 vom 20.11.2014 um 21:48:39 Uhr (6 Kommentare).

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“Folge

Erzieherin mit Kinderwunsch

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Verzweiflung Trägheit Schamlosigkeit Familie Kinder

Ich beichte, dass es mir mehr als peinlich ist, dass meine Eltern mit größter Wahrscheinlichkeit nie Großeltern werden. Und der Grund ist sehr paradox, denn ich bin ein sehr lieber Mensch, aber ich schotte mich nach außen komplett ab und habe keine Lust mehr, mich nach den Gründen zu fragen, um etwas ändern zu können. Das macht mich traurig, nicht nur, weil meine Eltern sich als weniger wert fühlen im Vergleich zu ihren Freunden, die alle Großeltern sind oder noch werden, sondern auch, weil ich mich weniger wert fühle. Wenn ich mich mit anderen vergleiche, dann frage ich mich manchmal: "Und so etwas darf Kinder produzieren und ich kriege nicht einmal einen Partner ab?" Mittlerweile bin ich aber meistens der Ansicht, dass ich dann wohl doch ein so schrecklicher Mensch sein muss, weil ich eben nicht einmal einen Partner finde. Und da stehe ich also noch unter diesen Menschen, die in meinem Umfeld gerade Kinder produzieren. Das Blöde ist, dass ich als Erzieherin arbeite und mir mein Job richtig Spaß macht, doch immer wieder ertappe ich mich dabei, wie ich traurig werde, weil ich mit Sicherheit nie Kinder bekommen werde und ich habe Angst davor, dass ich den Job deswegen nicht mehr ausführen kann.

Beichthaus.com Beichte #00034364 vom 19.11.2014 um 21:53:52 Uhr (5 Kommentare).

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Kleine Pause auf der Toilette

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Trägheit Faulheit Masturbation Arbeit

Ich (m/27) beichte hiermit, dass ich neulich bei der Arbeit zwei Stunden auf der Toilette saß. Doch anstatt mein Geschäft zu erledigen, habe ich geschlafen. Seltsamerweise hat es niemand bemerkt. Nebenbei habe ich auch noch ein paar Mal masturbiert.

Beichthaus.com Beichte #00034293 vom 09.11.2014 um 22:57:20 Uhr (6 Kommentare).

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“Beichte

Zufriedenheit vs. Geld

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Schamlosigkeit Trägheit Geld Arbeit

Ich beichte, dass es meinem Arbeitgeber scheißegal ist, ob ich anwesend bin oder nicht. Entsprechend sehen meine Arbeitszeiten aus. Die Arbeit ist stupide und langweilig, eingearbeitet wurde ich nie, ein Pensum wurde mir auch nie mitgeteilt. Frage ich nach einer besseren Tätigkeit, werde ich abgeschmettert. Dafür gibt es aber ein fettes Weihnachtsgeld. Man kann eben nicht alles haben.

Beichthaus.com Beichte #00034257 vom 05.11.2014 um 09:34:40 Uhr (6 Kommentare).

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