Unfall mit der Polizei

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Waghalsigkeit Dummheit Unfall Auto & Co. Polizei Alpen

Ich war vor ein paar Jahren mal auf einer Motorrad-Tour durch die Alpen und da ist mir etwas passiert, das mir sehr leidtut. Ich fuhr auf einer sehr schmalen Passtrasse hinter einer mir unbekannten Gruppe her. Die Straße war kurvig und schlecht einsehbar und die Gruppe schnitt eine Kurve, die um einen Felsen nach links abbog, ich hinterher. In diesem Moment kam ein Polizeiauto direkt um die Kurve und wir wären fast zusammengestoßen, ich konnte noch ausweichen und wäre fast eine Schlucht hinuntergestürzt. Nun ja, knapp dem Tode entronnen war ich heilfroh, aber ich hatte schon ein schlechtest Gewissen. Wie ich dann von meinem Kumpel, der hinter mir fuhr, später erfuhr, ist die Polizei auch ausgewichen und gegen den Felsen gefahren. Hoffentlich ist denen nichts passiert. Zum Glück waren sie ja nicht schnell. Ich habe daraus gelernt und nie wieder Kurven geschnitten oder gedacht, dass die Straße mir alleine gehört. Aber Fahrerflucht habe ich trotzdem begangen, auch wenn ich es gar nicht bemerkt hatte.

Beichthaus.com Beichte #00026091 vom 16.04.2009 um 08:49:23 Uhr in Alpen (10 Kommentare).

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Schneeball ins Panoramafenster

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Feigheit Vandalismus Silvester

Am Silvesterabend vor 3 Jahren war ich (damals 15 und männlich) mit 3 Kumpels unterwegs, ein bisschen böllern. Es war halb neun und es lief gerade "Dinner for One". Glücklicherweise lag an diesem Abend noch Restschnee, schön gefroren und sandig-so macht Böllern doppelt Spaß. Das war ganz spaßig bis einer meiner Kumpels auf die Idee kam, einen halb gefrorenen, sandigen Schneeball mit den Händen zu einer eisenharten Kugel zu schmieden. Er donnerte dieses Bild von einem Schneeball mit Höchstgeschwindigkeit gegen ein Panoramafenster eines Wohnzimmers hinter dem eine Familie vor dem flimmernden Fernseher saß. Es knallte höllisch, die Scheibe blieb heil aber bestimmt mörderisch zerkratzt. Das dachte sich auch der Familienvater und sein Sohn die nach draußen stürmten. Sie brachten auch ihren Jagdhund mit der richtig aggressiv rumbellte, wir machten uns ins Hemd und gaben Fersengeld - die Beiden hetzten hinterher. Es war eine lange Straße mit Einfamilienhäusern ohne Einmündungen - es bestand die ganze Zeit Sichtkontakt - ein Alptraum. Wir hörten die kratzenden Pfoten der Bluthunds hinter uns und rannten über den Gehweg auf dem sich eine riesige gefrorene Pfütze befand. Einer meiner Kumpels rutschte aus und wir rannten wegen diesem Hund vollkommen in Panik weiter. Es endete so das wir unbestraft blieben bis auf den gestürzten Kollegen der etwas Schadenersatz bezahlte und den Silvesterabend im Krankenhaus verbrachte. Der Werfer des Schneeballs blieb unbekannt. Ich schäme mich für meine Feigheit an diesem Abend bis heute und habe das letzte Sylvester deshalb auch nicht wirklich gefeiert.

Beichthaus.com Beichte #00025978 vom 29.03.2009 um 04:44:31 Uhr (15 Kommentare).

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Die unliebsamen Vormieter

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Boshaftigkeit Rache Schenefeld

Die unliebsamen Vormieter
Ich wohne in einem frisch gekauften Haus. Die Menschen, die vorher dort wohnten, haben sich beim Auszug wie die Wildsäue benommen. Die Waschbecken wurden beschädigt, die Fußböden, die Küche - ach eigentlich hatte alles plötzlich Macken oder war kaputt. Ich habe mich jeden Tag schwarz geärgert über diese Menschen. Leider haben sie wohl vergessen, den Nachsendeantrag der Post zu übergeben und so purzelt munter jeden Tag Post ins Haus. Einige Briefe schmeiße ich weg, auf andere schreibe ich unbekannt verzogen oder haut ab. Dann kamen die ersten Mahnungen und blaue Briefe. Eben war ein Staatsbediensteter Gerichtsvollzieher da und suchte diese Menschen. Oh je, da habe ich ein schlechtes Gewissen bekommen. Aber(!) was du nicht willst, dass man dir tut, das füge auch keinem anderen zu. Aber trotzdem - das schlechte Gewissen bleibt. Ich werde mich heute Abend zuschütten, dann geht es wieder. Und mit der Postbotin spreche ich morgen, nachdem ich das Namensschild aufgehängt habe.

Beichthaus.com Beichte #00025689 vom 09.02.2009 um 15:46:18 Uhr in 22869 Schenefeld (Lornsenstr.) (12 Kommentare).

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Festgetretenes Geburtstagsgeschenk

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Ekel Unreinlichkeit Schamlosigkeit

Ich habe letztens meinen 18. Geburtstag gebührend gefeiert. Zu diesem wunderbaren Anlass habe ich mir alle meine Freunde zu mir nach hause eingeladen. Die Feier verlief wie es sich für ein solches Ereignis gehört, was aber nicht Gegenstand meiner Beichte hier sein soll. Vielmehr möchte ich stellvertretend für einen meiner ekligen Freunde beichten. Ein mir noch Unbekannter hat es tatsächlich fertig gebracht das Badezimmer zu verwüsten und meine Mutter fast zum Brechen zu bringen. Irgendwann spät abends als der Alkoholpegel allgemein schon recht amtlich war, musste wohl einer meiner "Freunde" auf Toilette. Aus mir unerfindlichen Gründen benützte er aber nicht die Schüssel, sondern hielt es für eine gute Idee, sein (ausgiebiges) Geschäft auf dem Boden zu verrichten. Damit das penetrant stinkende Machwerk nicht so auffällt, wurde auch noch schön der Badezimmerteppich darüber gelegt. Man kann sich ja vorstellen dass bei 15 Leuten und nur einem Badezimmer der Haufen entsprechend oft und fest in den Teppich einmassiert wurde. Als am nächsten Tag meine Mutter putzte entdeckte sie die Hinterlassenschaft. Zu dem Zeitpunkt war selbige allerdings fast schon so hart wie Zement. Von nun an werde ich mir stark überlegen müssen jemals wieder eine Party bei mir zuhause zu veranstalten.

Beichthaus.com Beichte #00025684 vom 08.02.2009 um 13:01:27 Uhr (42 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Unbekannte in der Bahn

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Peinlichkeit Feigheit Bahn & Co. Zella-Mehlis

Der Unbekannte in der Bahn
Ich (m) habe vor einigen Wochen in der U-Bahn einen mir unbekannten Kerl getroffen, der mich plötzlich ansprach a la"Hey! blabla - kennst mich noch?". Da ich in dem Moment nicht doof dastehen wollte, meinte ich "Klar kenne ich dich, hallo!" - ich weiß dummerweise bis heute nicht, wer das ist und wie er heißt. Aber er kennt mich und meine Freunde definitiv relativ gut. Und nun treffe ich ihn fast jede Woche in der Bahn und er redet ständig mit mir und mit jedem Mal wird es unmöglicher, ihn nach seinem Namen zu fragen und auch noch immer schwieriger, so zu tun, als ob ich ihn kenne. Ich glaube, ich muss ihn irgendwann heimlich fotografieren und im Bekanntenkreis rumfragen - oder eine Bahn früher fahren.

Beichthaus.com Beichte #00025602 vom 19.01.2009 um 20:34:17 Uhr in Zella-Mehlis (31 Kommentare).

Gebeichtet von flo
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