Ich will doch nur eine väterliche Umarmung!

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Feigheit Verzweiflung Begehrlichkeit Partnerschaft

Ich (w/26) habe durch Zufall längere Zeit bei der Kommune mit einem dort arbeitenden Mann zu tun gehabt. Es handelt sich um den Vorgesetzten der Dame in dem Büro, der dazukam, da es ein kleines Problem mit meinem Antrag gab. Ich habe gemerkt, dass er mich die ganze Zeit schüchtern angelächelt hat. Ich fand das etwas beklemmend. Der Mann konnte sehr gut mein Vater sein. Ich hatte ihn dann eigentlich schon wieder vergessen, als ich etwa zwei Wochen später noch einmal zur Kommune musste. Dort bin ich ihm wieder begegnet, dieses Mal auf dem Flur, und er sah mich wieder so verlegen lächelnd an. Und irgendwie bekam ich dann auch einen "Stoß." Äußerlich war er absolut nicht das, das man als Adonis bezeichnen würde. Sehr groß, etwa 2 Meter, spindeldürr, recht seltsam zurückgekämmte Haare und das ganze Gesicht voller Aknenarben. Doch dafür kann er ja nichts, und er hatte so eine sympathische, liebevolle Art, die ich direkt bemerkt habe. Er war aber viel zu verlegen, um mir etwas zu sagen.


Er ist mir nicht mehr aus dem Kopf gegangen und ich habe ihn zwei Tage später aufgesucht, weil ich es nicht mehr ausgehalten habe. Ich habe zunächst so getan, als hätte ich noch eine Frage, aber seine Blicke waren wieder dieselben und ich habe dann gefragt, ob er nicht Lust hat, mit mir einen Kaffee trinken zu gehen. Er strahlte über das ganze Gesicht. Wir haben uns wunderbar miteinander unterhalten und am nächsten Tag hat er sich mit zu sich genommen. Er hat ein großes Haus mit einem wunderbaren Garten. Als wir dann an dem Abend bereits nebeneinander im Bett lagen, war ich fasziniert, wie liebevoll und gleichzeitig leidenschaftlich er doch ist. Obwohl er so wirkt, als hätte er keine Erfahrungen mit Frauen, war es das Schönste, das ich jemals mit einem Mann erlebt habe.


Nach etwa zwei Wochen kam dann aber doch die Ernüchterung. Ich fühlte mich mehr und mehr unwohl, wenn ich in dem großen Doppelbett lag, neben einem Mann, den ich nach wie vor sehr, sehr mochte, aber eben wahrscheinlich doch mehr als warmherzigen, väterlichen Freund. Es war etwas Neues, von einem so viele Jahre älteren Mann so liebevoll und zärtlich geküsst, gestreichelt und zum Höhepunkt gebracht zu werden, und ich hatte mich auch verliebt. Aber das ging so schnell wieder, wie es gekommen war. Meine Beichte? Ich traue mich nicht, ihm das zu sagen. Ich habe ihn sehr gern und will ihm nicht wehtun. Also tue ich weiterhin so, als würde ich seine Zärtlichkeiten im Bett genießen, obwohl ich von ihm eigentlich nichts mehr will, als väterlich in den Arm genommen zu werden. Ich spüre, dass er mich wirklich liebt und wenn er, wie so oft, sagt, dass ich der Glücksfall seines Lebens bin, dann kann ich einfach nicht sagen, dass das Verhältnis so, wie es jetzt ist, nicht weitergehen kann.

Beichthaus.com Beichte #00037606 vom 14.02.2016 um 19:25:44 Uhr (14 Kommentare).

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Schifffahrt mit Hund

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Vandalismus Feigheit Selbstsucht Tiere

Meine Frau und ich waren heute knapp drei Stunden lang auf einem Schiff unterwegs. Unser Hund hat den großen Ledersitz zerbissen. Niemand hat etwas mitbekommen, da unser Hund sein Werk unter dem Tisch verrichtet hat. Der Sitz wurde etwa in Höhe der Kniekehlen ziemlich zerfetzt. Wir selbst haben es erst gegen Ende der Fahrt aus Zufall entdeckt. Wir sind zwar versichert, haben aber keine Lust auf die Scherereien und haben die Sache daher nicht gemeldet. Jetzt hat mir jemand gesagt, dass in dem großen Aufenthaltsraum wegen des häufigen Vandalismus Videoüberwachungen stattfinden. Wir sind dort namentlich nicht bekannt und hoffen nun darauf, dass nichts passiert. Das schlechte Gewissen plagt uns aber.

Beichthaus.com Beichte #00037605 vom 14.02.2016 um 17:07:10 Uhr (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die schlimmste Wohnungsbesichtigung meines Lebens

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Verzweiflung Feigheit Neugier

Als ich mir meine erste eigene Wohnung suchte, hatte ich einige Besichtigungen. Eine werde ich, obwohl schon an die 40 Jahre her, nie wieder vergessen. Der Wohnungsbesitzer war an dem Tag nicht selbst vor Ort und hat die Schlüssel unter die Fußmatte gelegt, mit der Bitte, sie nach Verlassen der Wohnung in seinen Briefkasten zu werfen. Als ich die Wohnung betrat, hatte ich ein beklemmendes Gefühl. Dieses Gefühl hatte ich auch schon im Treppenhaus, denn es handelte sich um ein sehr altes Haus mit einem großen Treppenhaus, die Treppen waren aus Holz und das Ganze hat mich entfernt an einen großen Heustadel erinnert. Ich kann es schlecht beschreiben, aber es roch alt und muffig und ich als junger Mann von 20, 21 Jahren dachte, dass es so in einem Leichenschauhaus riechen muss. Ich hatte und habe zwar ein Leichenschauhaus noch nie betreten, aber das schoss mir aus irgendeinem Grund in den Kopf. In der Wohnung roch es ebenso alt und verstaubt, genauso wirkte auch die Einrichtung.


Ich wusste von dem Besitzer nur, dass er als Buchhalter in einer Firma in der Stadt arbeitet, etwa 40 Jahre alt ist und alleine lebt. Ich hatte ihn ja nie selbst gesehen, sah ihn aber auf Fotos an den Wänden. Da auf einem Bild sein Name stand - es war eine Auszeichnung von irgendeinem Verband oder etwas Ähnlichem - wusste ich, dass er genauso spießig aussah wie seine Wohnung. Er hatte recht schütteres Haar, eine dicke Brille, einen Bierbauch und unauffällige Kleidung. Ich habe mir die Wohnung angesehen, und gerade weil der Mann so unauffällig wirkte, wurde ich neugierig, wie er denn so lebt. Zu neugierig war ich nicht, ich habe keine Schränke oder Schubladen geöffnet - zunächst zumindest nicht - sah mir aber die Einrichtung ganz genau an. Plötzlich ist mir im Badezimmer bei der Wanne ein umgedrehtes Foto ins Auge gesprungen. Die Neugier siegte, ich hab es umgedreht und mir wurde ganz anders, da es eindeutig das Foto eines vielleicht gerade mal vierjährigen Mädchens war - die Details könnt ihr euch denken.


Da konnte ich auch nicht mehr anders und habe Schubladen und Schränke durchwühlt und ich wurde mehrfach fündig, es waren weitaus mehr Bilder, als ich geahnt hätte und was ich darauf sah, war das blanke Grauen. Ich bin, wahrscheinlich blass wie ein Geist und völlig verstört, aus der Wohnung gelaufen, habe die Tür zufallen lassen, den Schlüssel habe ich im Schock in der Wohnung gelassen, und habe mich dermaßen geschämt - obwohl ich selbst gar nichts getan hatte. Ich hatte daraufhin bestimmt drei Wochen lang Träume, die mit dieser Sache zu tun hatten. Meine Beichte ist nun, dass ich damals nie den Mund aufgemacht habe - ich konnte nicht. Es war wie eine Blockade, ich selbst hatte die schlimmsten Schamgefühle, weil ich diese Fotos auch in den Händen hatte.


Nach 40 Jahren ist diese Seite die erste, der ich das Erlebnis anvertraue. Niemand weiß davon - meine Eltern, Geschwister, Großeltern, Freunde, meine Frau, Kinder und Enkel haben oder hatten keine Ahnung, was sich damals abgespielt hat. Sie haben zwar bemerkt, dass ich verändert war, ich habe aber immer abgewinkt oder behauptet, das wäre Liebeskummer oder eine sonstige Nichtigkeit. Ich konnte darüber nicht sprechen. Und ich kann es, glaube ich, auch heute noch nicht. Ich bin nicht mehr verstört nach 40 Jahren, lebe mein Leben normal und denke längst nicht mehr so oft daran wie damals, doch wenn ich mich erinnere, dann ist das Entsetzen wieder da.

Beichthaus.com Beichte #00037604 vom 14.02.2016 um 15:22:28 Uhr (10 Kommentare).

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Kinder sind kleine Bestien!

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Hass Zorn Vorurteile Kinder

Ich (m/27) beichte, dass ich Kinder hasse. Und das liegt an den Kindern von heute. Kein Respekt vor Älteren, keine Umgangsformen, selbst die Grundschulkinder pöbeln herum. Ich fahre morgens mit dem Bus, in dem auch Schüler sind, und sehe kein einziges nettes Kind. Meiner Meinung nach gibt es keine mehr. Wir hatten noch Respekt, haben gegrüßt, älteren Leuten den Platz angeboten, sie vorgelassen und nicht ständig mit den Eltern und Lehrern rumdiskutiert. Die Kinder von heute verarschen ihre Eltern nur noch. Ich muss ehrlich sagen, dass mir die meisten Eltern einfach nur leidtun. Ich werde keine Kinder haben, denn egal, wie ich sie erziehe - schlechten Einfluss durch die fast 98,99 Prozent der Kinder, die ihren Eltern auf der Nase rumtanzen und die von ihren Eltern alles hinterhergetragen und in den Popo geschoben kriegen, wird es immer geben.


Und das sehe ich tagtäglich. Ich kenne quasi kein nettes Kind. Auch in meiner Verwandtschaft, im Freundeskreis - Quengeln im Supermarkt, Rumbrüllen, Eltern, Lehrer und andere Erwachsene anpöbeln, Reingequatsche, wenn die Erwachsenen reden, ständig alles Hinterfragen, Eltern als Freunde und nicht als Autorität ansehen - die Kinder von heute sind kleine Bestien. Daran sind natürlich die Eltern auch schuld. Aber dass die ihre Kinder lieben, denke ich - bei den ach so lieben Kleinen bin ich mir da nicht so sicher. Denen geht es doch nur um sich und nichts anderes.

Beichthaus.com Beichte #00037601 vom 13.02.2016 um 23:15:27 Uhr (17 Kommentare).

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Kein Monat ohne Pornos

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Masturbation Sucht Schamlosigkeit

Ich (m) musste letztens schmunzeln, als ich die ganzen Politikerinnenbeichten gelesen habe. Ich war damals mitten in der Pubertät und schnäuzte mir mehrmals am Tag den Kasper. Zusätzlich konsumierte ich jeden Tag mehrere Stunden lang Pornos. Irgendwann las ich mal einen Artikel über Pornosucht und fühlte mich ertappt. War ich tatsächlich süchtig? Ich beschloss sofort, einen kalten Entzug durchzuziehen. Gute zwei Wochen hielt ich es durch: Weder befriedigte ich mich selbst, noch konsumierte ich Pornos oder betrachtete andere nette Bilder. Die Zeit war für mich eine Qual.


Ich sah irgendwann selbst den hässlichen Frauen hinterher und war kurz vorm Durchdrehen. Ich überflog an jenem Tag eine Onlineausgabe irgendeiner Zeitung und da sah ich sie: Julia Klöckner. Damals war sie noch richtig dick (vor ihrer Diät) und ihre fetten Schenkel im Hosenanzug ließen mich durchdrehen. Innerhalb weniger Sekunden war der Kasper geschnäuzt. Ich beichte, dass ich somit auch schon auf eine Politikerin masturbiert habe. Zudem habe ich es seit meinem elften Lebensjahr noch nie geschafft, einen Monat lang auf Pornos und Masturbation zu verzichten.

Beichthaus.com Beichte #00037597 vom 13.02.2016 um 18:53:03 Uhr (13 Kommentare).

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