Stromschlag für den Fahrraddieb

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Boshaftigkeit Aggression Hass Diebstahl

Stromschlag für den Fahrraddieb
Ich lebe seit zwei Jahren in einem Randgebiet von Berlin, und leider wird hier deutlich mehr gestohlen als in meiner Heimatstadt in Bayern. Insbesondere Fahrräder werden sozusagen als Allgemeingut betrachtet und werden dann auch noch einfach irgendwo in einem Gewässer entsorgt. Die Berliner selbst scheinen das alles völlig normal zu sehen, ich rege mich darüber aber maßlos auf. Da mir schon zwei Fahrräder geklaut worden sind und die Berliner Polizei absolut überfordert ist, habe ich zur Selbstjustiz gegriffen. Ich habe mir ein gebrauchtes Fahrrad gekauft und dieses in meinen Vorgarten gut sichtbar platziert - unauffällig wurde dieses mit einem Stromkabel verbunden, wie man ihn auf Kuhweiden verwendet. Nun musste ich nur noch warten, es hat nicht einmal drei Tage gedauert, da war das Fahrrad am nächsten Morgen umgeschmissen und aufgrund von Fußspuren konnte ich sehen, dass wohl jemand über den Zaun geklettert ist. Ich beichte also, dass ich irgendwem einen schlimmen Stromschlag verpasst habe.

Beichthaus.com Beichte #00032624 vom 25.01.2014 um 17:15:26 Uhr (40 Kommentare).

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Frigide Literaturwissenschaftlerin

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Selbstsucht Lügen Falschheit Engherzigkeit Internet

Aus purer Langeweile, da ich (m/25) derzeit keinen Partner habe und nichts mit mir anzufangen weiß, legte ich mir heute Nachmittag ein Profil im Forum einer bekannten österreichischen Tageszeitung an und gab mich als altkluge, frustrierte Literaturwissenschaftlerin unter dem Namen einer mir wohlbekannten Softerotikdarstellerin aus. Einen ganzen Nachmittag und Abend saß ich dumm lachend, wie ein kleines Kind, vor meinem Laptop und hoffte auf hasserfüllte Kommentare. Leider ging die Sache nach hinten los und anstelle vieler Hater habe ich die ungewollte Aussicht auf einen Lover. Aus Verzweiflung und Unwissenheit über die Schwere des Vergehens schickte ich ihn in ein bekanntes Café, wo er hoffentlich nie auf mich warten wird. Glücklicherweise kenne ich die dort angestellten Kellner tatsächlich und werde sie noch instruieren, meine Lüge aufrechtzuerhalten und den guten, alten Herrn immer wieder zu vertrösten. Zwar habe ich tatsächlich ein Studium der Literaturwissenschaft halb zu Ende gebracht, bin jedoch biologisch gesehen männlich und kann deshalb leider nie zu einer frigiden Literaturwissenschaftlerin werden. In Anbetracht dieser Tatsache bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032621 vom 25.01.2014 um 21:42:34 Uhr (9 Kommentare).

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Leben in Vegas

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Trunksucht Morallosigkeit Prostitution Verzweiflung Last Night Eltmann

Ich habe in den letzten vier Monaten mein Leben ruiniert. Also: ich (m/51) habe mich vor 25 Jahren selbstständig gemacht. Ich hatte damals nach dem Studium erkannt, dass man mit Photovoltaik in naher Zukunft noch sehr viel Geld machen kann und hatte dann dahin gehend ein lukratives Unternehmen, welches sich auf den Vertrieb, die Vermarktung und die Beratung einschließlich der Montage beim Kunden spezialisiert hat. Jetzt bekam ich so etwas wie eine Midlife-Crisis und habe alles an meine beiden Söhne abgetreten. Ich sagte meiner Frau, dass ich zwei oder drei Monate alleine verreisen und die Zeit für mich nutzen möchte, wofür sie auch Verständnis hatte. Ich wollte zuerst vier Wochen nach Las Vegas und danach schauen, wo es mich hintreibt. Jetzt zur Beichte. Ich bin jetzt den dritten Monat in Vegas und habe ungefähr die Hälfte meines Vermögens verzockt, verhurt und mir in den Schädel gezogen. Meine Frau stand gestern bei mir im Hotel und hielt mir unsere Kontoauszüge und Kreditkartenabrechnungen vor die Nase, woraufhin ich ihr direkt alles gestand. Ich habe sie noch nie angelogen und konnte es auch jetzt nicht. Sie sagte nur, dass sie direkt zurückfliegt und dann die Scheidung einreichen wird, um mich bis aufs Letzte auszunehmen. Und ich hatte heute nichts Besseres zu tun, als zu zocken und mich dabei zu betrinken. Ich erkenne mich momentan selbst nicht wieder. Alles, wofür ich gelebt hatte, ist jetzt im Arsch.

Beichthaus.com Beichte #00032614 vom 24.01.2014 um 02:31:56 Uhr in Eltmann (32 Kommentare).

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Mein Totschlagargument

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Begehrlichkeit Morallosigkeit Dating Wien

Ich (m/27) sehe eher durchschnittlich aus. Ich habe einen kleinen Bauchansatz und kleide mich auch nicht unbedingt so, wie es die Modemagazine der Gesellschaft vorpredigen. Allerdings würde ich sagen, dass ich mit beiden Beinen fest im Leben stehe. Ich arbeite seit meinem fünfzehnten Lebensjahr, habe Auto, Wohnung, einen großen Freundeskreis, rauche nicht und habe am Ende des Monats noch so viel Geld übrig, dass ich noch etwas zur Seite legen kann. Jedoch scheinen die Frauen in meinem Alter eher auf Typen zu stehen, die sich kleiden wie eine Freakshow, sich komische Frisuren machen lassen, rauchen, saufen, arbeitslos sind und noch daheim bei Mutti wohnen - also dem genauen Gegenteil von mir. In einer Hinsicht hat Gott mich jedoch mehr als andere Männer belohnt. Ich bin untenrum wirklich gut gebaut. Früher habe ich das nicht an die große Glocke gehängt und die Mädels haben erst gesehen, was sie an mir haben, als wir miteinander intim wurden. Dementsprechend kamen oftmals andere Männer und schnappten mir die Damen praktisch vor der Nase weg, weil die Mädels lieber die ausgeflippten Typen bevorzugten und nicht wussten, was ihnen bei mir entgeht. Inzwischen mache ich es aber anders und prahle mit meinem großen Gemächt, wo es nur geht. Und das scheint zu funktionieren. So viel Sex wie in den letzten Monaten hatte ich schon seit Jahren nicht mehr. Es tut mir leid, dass ich mit meinem großen Ding die niederen Triebe der Frauen ansprechen muss, aber ansonsten hätte ich wahrscheinlich keine wirklichen Chancen mit einer Frau intim zu werden. Ich schädige niemanden mit meiner Art, eine Frau rumzubekommen und es passiert alles freiwillig. Daher bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032613 vom 23.01.2014 um 08:19:15 Uhr in 1060 Wien (Liniengasse) (18 Kommentare).

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Popoliebe

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Wollust Ekel Feigheit Partnerschaft Nusse

Ich (w/27) möchte beichten, dass ich mir beim Sex mit meinem Freund in letzter Zeit häufig eine Praktik vorstelle, auf die er absolut nicht steht, deren Vorstellung mich aber so was von scharfmacht. Wir haben uns zu Beginn der Beziehung darüber ausgesprochen, welche Vorlieben und Abneigungen wir jeweils haben, und waren uns einig, das "Popoliebe" bei uns beiden auf die No-Go-Liste gehört. Nun währt unsere Beziehung jedoch schon einige Jahre, und ich bin in ihr gereift und weniger abgeschreckt von einigen Dingen, die für mich früher nie infrage gekommen wären. Einige Dinge sind mir sogar richtiggehend in die Gedanken gebrannt, und ich denke täglich mehrmals daran. So stelle ich mir manchmal, wenn er kurz davor ist, sein bestes Stück in mich zu schieben, vor, er würde das andere Türchen benutzen. Bei diesem Gedanken gehe ich dann jedes Mal ab wie die Luzie! Ich habe schon einige Andeutungen in die Richtung gemacht, von ihm jedoch immer wieder bestätigt bekommen, dass dorthingehend kein Interesse besteht. Deshalb bin ich dazu übergegangen, es mir mit etwas Mühe und Not selbst unter der Dusche mehrfach-besteckbar zu besorgen. Das ist der Wahnsinn, jedoch mehr aufgrund dessen, weil es so schön versaut ist, als wegen der körperlichen Gefühle. Denn das finde ich gar nicht mal so großartig, es wird jedoch daran liegen, dass ich noch wenig Übung habe.

Auf jeden Fall macht es mich aber gedanklich scharf wie nichts anderes. Die vielleicht wichtigere Beichte ist, dass im Moment im Bett bei uns nicht so häufig etwas läuft, und ich weiß, dass mein Freund eigentlich viel mehr Sex bräuchte, um glücklich zu sein, als ich ihm bieten kann, weil ich selten Lust habe. Würden wir dieses Spielchen mit dem Hintertürchen jedoch aufgreifen, kann ich mir vorstellen, dass es mehr würde. Ich traue mich aber nicht, da ich weiß, dass er es nicht mag. Und ich verstehe das auch - es braucht viel Vorbereitung und ist auch dann nicht lecker. Deshalb stelle ich es mir einfach bei unseren seltenen Schäferstündchen vor, ohne daran zu denken, dass ihn das eigentlich ekelt. Schämen kann ich mich dann später dafür, tu ich auch - während ein anderer Teil mich drängt (wohl der hintere), es ihm zu sagen, damit er nicht mehr so häufig unbefriedigt mit einer Dauerkeule umherlaufen muss. Es ist ein Dilemma!

Beichthaus.com Beichte #00032595 vom 19.01.2014 um 10:08:13 Uhr in Nusse (29 Kommentare).

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