Wollt ihr alle nur die Kosten teilen?!

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Vorurteile Engherzigkeit Liebe Gesellschaft

Hiermit möchte ich (w/32) beichten, dass meine Vernunft und meine Moral stärker sind als meine Triebe und das, obwohl ich keinen Regeln von Partnerschaft, Familie oder beispielsweise Religion unterliege. Trotz absolut freiem Willen, freier Partnerwahl, Unabhängigkeit und normalen Sexualtrieb, schaffe ich es schon seit Jahren, keinerlei intime zwischenmenschliche Kontakte zu pflegen. Gesellschaftliche Kontakte, hauptsächlich zum männlichen Geschlecht, habe ich reichlich, aber immer nur platonisch, weil es für mich von Anfang an immer etwas Unmoralisches oder Unvernünftiges mit sich bringen würde. Auch ist es mir unmöglich, mich spontan und regelmäßig zu verlieben, wie jeder in meinem Umfeld, ob weiblich oder männlich, dies ohne Probleme umsetzen kann. Ist ja dann auch egal, ob der oder die Neue dann evtl. die Freundin des besten Freundes, der noch oder Ex Partner von Familienmitgliedern, der Chef der seit 10 Jahren verheiratet ist und drei Kinder hat oder der Verlobte der besten Freundin ist. "...was soll man gegen seine Gefühle machen..." -.das Gleiche, was man gezwungener Maßen machen müsste wenn man beim geliebten Partner nicht auf Gegenliebe stößt, oder wenn im Extremfall jemand stirbt, den man über alles liebt.

Warum nur dann damit leben können, wenn man keine Wahl hat? Der Schmerz und der Verlust sind vergleichbar und auch wenn es sich so anfühlt, man stirbt nicht davon, und da der Mensch sich ja angeblich unter anderem dadurch vom Tier unterscheidet, dass er seinen Verstand und sein Gefühl über den Trieb weitestgehend kontrollieren kann, frage ich mich, warum es real anders ist. Der oder die Neue muss auch keine besonderen Qualifikationen, wie Optik, Geist oder individuelle Voraussetzungen mitbringen, um die Chance zu bekommen eine neue Beziehung zu führen. „...ist doch ne ganz nette/netter...“scheint die einzige Voraussetzung zu sein. Dabei spielt es offensichtlich auch keine Rolle dass DAS Gefühl dabei ist oder andere Gemeinsamkeiten. Hauptsache da ist jemand mit dem ich, im günstigsten Fall, die monatlichen Kosten teilen kann und der offensichtlich wichtigste Punkt regelmäßig ohne viel Aufwand seinen Trieben Folge leisten zu können. Die Triebe habe ich auch, aber die würden bei genannten Beispielen nie und nimmer die Oberhand gewinnen, weil ich befürchte, so etwas wie Stolz, eigene Wertschätzung Loyalität und Selbstständigkeit zu besitzen. Diese seltenen und mir selbst nicht erklärbaren seltsamen Eigenschaften machen mich für alle zur besten Freundin, verdammen mich aber für die Ewigkeit in partnerschaftliche Einsamkeit.

Beichthaus.com Beichte #00022299 vom 18.07.2007 um 21:21:48 Uhr (6 Kommentare).

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Flirt mit dem Chef

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Begehrlichkeit Fremdgehen

Ich (w/26/vergeben) habe heute mit meinem Chef geflirtet, es ergab sich einfach so und es war auch keine Absicht. Doch plötzlich waren wir mittendrin. Dabei ist er mir noch nie als gut aussehender Mann aufgefallen. Ich habe ihn immer nur als Vorgesetzten gesehen, obwohl wir schon immer ein recht lockeres Kollegenverhältnis hatten, ist aber in der ganzen Firma so. Er ist fast 10 Jahre älter als ich und eigentlich stehe ich ja auf jüngere Männer. Aber es hat mir sehr gefallen. Ich denke er weiß, was ein Frau will. Mein Freund vernachlässigt mich zur Zeit sehr und ich bin einfach nur auf der Suche nach etwas Geborgenheit und Zärtlichkeit. Ich vermisse es begehrt zu werden, zart berührt, sanft geküsst, leidenschaftlich verführt. Ich bin auch sehr dominant im Bett und möchte es endlich mal wieder ausleben. Ich liebe es zu verwöhnen. Ich glaube sollte es weiter gehen und es wirklich mal dazu kommen, dass wir miteinander im Bett landen, werde ich es richtig genießen und auch kein schlechtes Gewissen haben. Ich frage mich, warum ich mir überhaupt Gedanken dazu mache, ich bin ja sonst nicht so, immerhin wär es nicht das erstmal für mich mit einem Kollegen. Wahrscheinlich liegt es nur daran, dass er mein Chef ist. Ich hoffe nur, dass er dies hier niemals liest.

Beichthaus.com Beichte #00022297 vom 18.07.2007 um 20:40:17 Uhr (2 Kommentare).

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Ich liebe eine Frau - und bumse eine andere!

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Fremdgehen Selbstsucht Liebe Partnerschaft

Ich (m/28) bin seit einem Jahr mit einer Frau zusammen, die ich wirklich sehr liebe. Sie ist nicht die Schönste, sie ist eben ein wenig fett, aber mich stört das bei ihr nicht, sie ist verständnisvoll, lieb, fröhlich und ich fühle mich bei ihr einfach wohl. Sie fragt mich ständig, ob sie mir gefalle und ob ich sie schön finde. Natürlich sage ich immer, ja natürlich, ich liebe nur dich. Ich will sie nicht verlieren, sie ist ein toller Mensch und irgendwie fühle ich mich auch bisschen verantwortlich für sie. Wie dem auch sei, seit zwei Wochen bumse ich eine schlanke Bildhauerin. Und der Sex ist um so vieles geiler als mit meiner Freundin.

Beichthaus.com Beichte #00022296 vom 18.07.2007 um 08:45:16 Uhr (6 Kommentare).

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Müll trenne ich erst, wenn die Tonne fast voll ist!

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Verschwendung Faulheit Trägheit

Ich (m/34) habe noch nie in meinem Leben Mülltrennung betrieben. Ich bin aktiv bei den Grünen tätig und mache auch sonst viel gegen die Umweltvermutzung, außer bei meinem Müll - da hört das Engagement komischerweise auf. Als ich gerade den Müll rausbrachte, machte ich das, was ich schon Jahrzehnte mache, ich schmeiße einfach alle in eine Tonne. Es ist dabei wirklich egal ob Plastik und Dosen in die braune Tonne kommen. Ich schmeiße den Müll total willkürlich in die Tonnen. Ich habe sogar über die Jahre den Automatismus, dass ich, wenn die Tonne zu 3/4 voll ist, sortiere. Warum? Damit die Müllmänner denken, dass ich sortiere. Ich weiß, ich bin der totaler Blender. Da die Welt sowieso am Arsch ist und ich hier total anonym bin, fühle ich mich gerade wie ein Affe in einem Titanpalast aus Gold!

Beichthaus.com Beichte #00022295 vom 18.07.2007 um 03:28:43 Uhr (6 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich bin ein richtiges Miststück!

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Selbstsucht Schamlosigkeit Faulheit

Meine Wenigkeit ist ein ziemliches Miststück. Ich bin Ende 20 und habe seit vielen Jahren eine Beziehung. Eigentlich bin ich glücklich, da ich mit ihm einen guten Fang gemacht habe. Er ist meine Sicherheit, mein Ruhepol, mein Liebhaber und mein bester Freund. Dennoch verdrehe ich zu gerne Männern im Internet den Kopf, treffe mich völlig unverfänglich mit ihnen und genieße es, wenn sie sich in mich verlieben. Dabei ist mir auch einer ins Netz gegangen, der in einer Beziehung lebt und Kinder hat. Anfangs hatte ich ein schlechtes Gewissen, mittlerweile jedoch nicht mehr. Er sieht einfach zu gut aus, teilt meine Interessen und ist intelligent. Es ist einfach eine Genugtuung, dass er mir hinterher läuft und mir verliebte E-Mails schreibt. Und das schon seit zwei Jahren. Einen Beischlaf mit mir würde ich ihm selbstverständlich nie gestatten, es ihm aber verraten würde die Sache vermutlich zunichte machen. Und es gefällt mir doch so gut, mit ihm machen zu können, was ich will, nur, weil er mit mir in die Kiste will. Männer... es ist so einfach!

Weiterhin arbeite ich im Büro so wenig wie möglich und bin Meisterin der Delegation! Ich verstehe es, mein privates Internetsurfen, E-Mails schreiben und Herumträumen so geschäftig wie möglich aussehen zu lassen, sodass mir jeder umgehend helfen möchte, was ich selbstredend gerne annehme. Damit lässt es sich durchaus aushalten, von der jährlichen Gehaltserhöhung mal ganz abgesehen. Meine Kollegin ackert also zeitweilig für uns beide und merkt es nicht einmal. Da ich sie ohnehin nicht leiden kann, genieße ich diesen Zustand. Wenn ich mir trotz allem mal eine Auszeit gönnen möchte oder unzufrieden bin, mache ich einfach ein paar Tage krank. Dann hocke ich daheim vorm PC, lümmele auf der Couch oder kümmere mich um Sachen, zu denen ich sonst nie komme. Dazu natürlich schon Mittags ein kühler Weißwein, ist klar.

Auch mit Freunden springe ich gern so um, wie es mir passt. Habe ich auf ein Treffen keine Lust, erfinde ich eine Ausrede. Zweimal mit den Wimpern klimpern, schon vergibt man mir. Generell drehe ich alles so, dass mein Gegenüber ein schlechtes Gewissen hat, obwohl ich es eigentlich haben sollte. Prinzipiell bin ich am liebsten mit mir allein. Da brauche ich mich nicht verstellen und muss den unansehnlichen Minderheiten mit ihren exorbitanten Nichtigkeiten nicht gegenübertreten. Es genügen schon Rechtschreib- oder Sprachfehler, ein hässliches Antlitz oder ein armseliges Gehalt, schon fühle ich mich erhaben. Kriegt natürlich durch mein hübsches Erscheinungsbild sowie den bis zur Perfektion ausgereiften Hundeblick, der in jedem Mann umgehend den Beschützerinstinkt weckt, keiner mit. Und? Alles halb so schlimm. Durch Freundlichkeit wird man nur ausgenutzt, belächelt und nicht ernst genommen. Das Leben ist zu kurz, um auf sich herumtrampeln zu lassen!

Beichthaus.com Beichte #00022293 vom 17.07.2007 um 11:06:12 Uhr (8 Kommentare).

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