Die Familien-Zerstörerin

22

anhören

Ehebruch Morallosigkeit Boshaftigkeit Selbstsucht

Ich beichte, dass ich mit meinen 20 Jahren unheimlich darauf abfahre, mich auf Liebschaften mit älteren, verheirateten Männern einzulassen. Ich weiß natürlich, dass dieses Verhalten schrecklich gemein ist und dass ich vermutlich die eine oder andere Familie zerstöre. Ich nehme auch an, dass das Karma irgendwann zuschlägt und mein Ehemann mich in meiner Ehe hintergehen wird, wenn es denn mal so weit ist. Wieso ich das tue? Weil es mir unheimlich Spaß macht, böse und gemein zu sein. Ich hoffe auf ausgleichende Gerechtigkeit und bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032989 vom 03.04.2014 um 18:17:35 Uhr (22 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Erste Erfahrungen mit dem Islam

34

anhören

Missbrauch Prostitution Morallosigkeit

Ich (m/26) bin in einem Mehrfamilienhaus groß geworden. Eine Etage unter uns lebte ein Alleinerziehender türkischer Vater mit seinen beiden Töchtern. Die Ältere war zwei Jahre älter als ich, ging aber trotzdem mit mir zur Grundschule, weil ihr Deutsch noch ausbaufähig war. Die andere Tochter war etwas jünger als ich. Häufig spielte ich mit den beiden im Hof unseres Hauses. Eines Tages, ich muss etwa zehn Jahre alt gewesen sein, spielten wir Fangen - dabei habe ich die Ältere kurz umarmt. Daraufhin stürmte der Alte aus dem Haus und verpasste seinen Töchtern einige Ohrfeigen und schrie mich an, was mir einfallen würde, seine Töchter anzufassen. Dazu muss man sagen, dass er ein strenger Islamist war. Kopftuch, Jungfräulichkeit bis zur Zwangsehe sowie der fehlende Kontakt zu deutschen Jungs waren Pflicht. Meine Eltern haben daraufhin dem Jugendamt einen Tipp gegeben, aber die konnten oder wollten nichts unternehmen. Und sie verboten mir, dass ich Zeit mit den Mädels verbringe, um die Situation nicht noch weiter anzuheizen. Da wir danach auch auf unterschiedliche Schulen gingen, sahen wir uns auch nur noch selten im Treppenhaus.


Ungefähr sechs Jahre nach dem Vorfall im Hof erzählte mir ein Fußballfreund, der mit der Älteren der beiden zur Schule ging, dass diese mittlerweile berüchtigt dafür, wäre diversen Jungs Erleichterung zu verschaffen - eben für etwas Taschengeld. Denn ihr Vater gab den beiden keinen Cent und einen Nebenjob durfte sie auch nicht machen. Allerdings hatte sie trotzdem normale Wünsche wie ein Handy oder mal mit zur Klassenfahrt zu können. Das war für sie wohl die einzige Möglichkeit, an etwas Geld zu kommen. Ich habe lange mit mir gerungen, aber letztendlich haben sich meine pubertären Hormone durchgesetzt und ich habe sie gefragt, ob sie mir einen blasen könnte. Sie hat zwar etwas mit sich gerungen, weil ich ihren Vater kenne, aber dann hat sie mir geglaubt, dass ich es für mich behalte, und hat mir meinen Wunsch für den lächerlichen Preis von 5 Euro erfüllt. Das ging dann einige Wochen so. Ich sammelte meine ersten sexuellen Erfahrungen mit ihr und überließ ihr dafür fast mein gesamtes Taschengeld. Ich hatte sogar Analsex mit ihr, weil sie nach wie vor auf ihre Jungfräulichkeit bestand. So kam es, dass ich erst Analsex hatte, bevor ich mein "richtiges" erstes Mal hatte. Dann habe ich mich in eine Klassenkameradin verliebt und das Ganze beendet. Ich möchte beichten, dass ich noch heute ein schlechtes Gewissen habe, weil ich sie ausgenutzt habe. Ich hoffe, sie konnte sich aus dieser Hölle befreien und lebt nun ein selbstbestimmtes Leben - ich befürchte aber, sie ist an irgendeinen Ziegenhirten in Anatolien verheiratet worden. Ebenfalls möchte ich sagen, dass ich durch diese Ereignisse ein sehr schlechtes Bild vom Islam habe. Auch wenn man das sicher nicht verallgemeinern kann, so trifft es doch auf sehr viele zu, dass die Männer aggressiv und besitzergreifend sind, während die Frauen keine freien Entscheidungen treffen dürfen und unterdrückt werden.

Beichthaus.com Beichte #00032988 vom 03.04.2014 um 16:20:02 Uhr (34 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Strafe für den Dosen-Dieb

11

anhören

Ekel Diebstahl Ekel Arbeit

Ich muss hier auch mal eine Beichte ablegen. In meiner Zeit als Schlosser war ich mit Kollegen im U-Bahn-Bau in Bochum beschäftigt. Wir montierten in den zukünftigen Bahnhöfen Bänke, Edelstahlvitrinen und dergleichen. Auch Treppengeländer und Handläufe. Diese Edelstahlvitrinen waren toll und die Türen wurden mit einer Art Moosgummi auf der Anschlagseite beklebt, damit nicht Metall auf Metall klapperte, wenn ein Zug durchfährt und eine dementsprechende Druckwelle vor sich herschiebt. Dieses Moosgummi wurde mit reichlich Pattexkleber, welcher mit einem Pinsel aufgebracht wurde, verklebt. Wir brauchten von dem Kleber so viel, dass wir mehrere große Dosen in einem kleinen Raum einer Haltestelle deponiert hatten. Nur irgendwer hatte das herausbekommen und so verschwanden immer wieder solche Dosen! Es kann nur einer unserer Kollegen gewesen sein, denn den Schlüssel für diesen Raum hatten nur wir Schlosser.


Mein Kumpel und ich waren irgendwann so sauer, dass wir beschlossen haben, dem entsprechenden Kollegen mal so richtig ein Ei zu legen - im wahrsten Sinne des Wortes! Wir nahmen je eine Dose Kleber, nahmen sie mit zum WC und legten einen geschmeidigen Dreipfünder aus unserem Verdauungstrakt hinein. Als "Sonderzugabe" sozusagen. Danach haben wir das Umreifungsband wieder montiert und brachten eine versteckte Markierung an den Dosen an. Nach Feierabend stellten wir die markierten Dosen auf den anderen Stapel mit Vollgut, in der Hoffnung, dass der Dieb faul wäre und sich gleich von oben bedienen würde. Die Rechnung ging auf! Mit den beiden Dosen war noch eine Dritte weg und zwei Tage später meldete sich ein Kollege mit "Magen-Darm" krank. Die Vermutung liegt nahe, dass dem Kollegen das Essen aus dem Gesicht fiel, als er eine der beiden Dosen öffnete. Ich beichte also hiermit, dass ich persönlich in eine Blechdose mit Pattexkleber geschissen habe, um die Diebstähle an firmeneigenen Gütern zu unterbinden.

Beichthaus.com Beichte #00032977 vom 01.04.2014 um 10:15:58 Uhr (11 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Crash des Finanzsystems

23

anhören

Habgier Waghalsigkeit Selbstsucht Geld

Ich beichte, dass ich nicht nur auf Kredit spekuliere, sondern auch noch auf ein Szenario, das sich niemand wünscht. Ich (m) bin Student bin zum schlechtesten Zeitpunkt (2007) in Aktien eingestiegen und habe erst einmal Verlust gemacht. Zwischenzeitlich haben sich meine Aktien aber erholt. Inzwischen studiere ich, meine Aktien sind fast auf dem alten Stand und anstelle meine Aktien zu verkaufen, habe ich einen Studienkredit aufgenommen, für den ich etwa 3 Prozent Zinsen pro Jahr bezahlen muss. 2012 sind meine Aktien wegen schlechter Entscheidungen nur um 6 Prozent gestiegen und 2013 um etwa 16 Prozent. Schön und gut würde der Leser sagen, wenn man Ahnung von Aktien hat, dann macht man wahrscheinlich mehr Gewinn, als die 3 Prozent Kreditzinsen oder vielleicht einen Verlust. Allerdings ist mir während des letzten Jahres klar geworden, dass das Finanzsystem von Politikern, Bankern und vor allem von den Zentralbanken vollkommen an die Wand gefahren wird. Aus meiner Sicht ist ein großer Crash, schlimmer als 2008/2009 oder eine langfristige Finanzkrise absehbar.


Meine Beichte ist, dass ich vorhabe, bei einem solchen Crash richtig abzusahnen. Das heißt, ich habe mir Gold, Silber und Goldminenaktien zugelegt. Goldminenaktien sind deshalb so riskant, da sie mit dem Goldpreis schwanken, allerdings viel stärker, als der eigentliche Goldpreis. Also habe ich Geld, das ich gar nicht habe, in riskante Aktien gesteckt. Ich habe keine Ahnung, worauf das hinausläuft, entweder Top oder Flop. Meine eigentliche Beichte ist nicht, dass ich mit geliehenem Geld spekuliere, sondern dass ich insgeheim auf eine richtige Finanzkrise warte. Dass ich darauf warte, dass Millionen Menschen ihre Jobs als Konsequenz verlieren und ein Teil ihrer Ersparnisse abschreiben müssen. Dabei weiß ich gar nicht, ob ich mich wirklich über die Gewinne freuen kann. Im Moment denke ich, dass diejenigen, die an der Macht sind, so korrupt und inkompetent sind, dass die finanzielle Zukunft katastrophal wird. Auf der einen Seite hoffe ich, dass diese Krise so hart wie möglich wird, auf der anderen Seite fürchte ich mich davor. Ist es moralisch, im übertragenen Sinne, Verbände und Medizin so teuer wie möglich zu verkaufen, wenn die Straßen voller Blut sind? Mit meinen Handlungen stehle ich niemandem etwas und ich zocke niemanden ab, ich mache riskante Transaktionen, die auch vom Transaktionspartner gewollt sind. Wenn etwas Schlimmes passieren wird, und man es sowieso nicht ändern kann, sollte man dann den größtmöglichen Profit damit machen, wenn man weiß, wie? Zum Schluss möchte ich noch die Leser warnen, sie sollten sich über das Finanzsystem informieren, und den Dingen auf den Grund gehen.

Beichthaus.com Beichte #00032976 vom 31.03.2014 um 22:10:25 Uhr (23 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Überfordert vom Leben

12

anhören

Verzweiflung Selbstsucht Trägheit Neurosen

Ich (w/19) habe das Gefühl, dass mir alles über den Kopf wächst. Ich habe fruchtbare Zukunftsängste, obwohl ich gerade mein Abitur gemacht habe. Dennoch bekomme ich meinen Arsch nicht hoch, um etwas zu tun. Ich sollte mich bewerben, stattdessen würde ich am liebsten den ganzen Tag schlafen. Auch in die Schule gehe ich nicht mehr, ich ziehe mich aus meinem sozialen Umfeld langsam zurück, weil ich Angst vor Ablehnung habe. Einschneidende familiäre Probleme machen mir das Leben noch zusätzlich schwer. Mein ganzes Leben dreht sich darum, was andere von mir denken - ich habe keine eigenen Werte mehr, ich habe mich irgendwie selbst verloren. Ich bin nicht mehr in der Lage, echte Freude zu empfinden, meist tue ich nur erfreut, weil es von mir erwartet wird. War ich früher nie der exzessive Partygänger, so flüchte ich mich seit einigen Monaten in den Alkohol. Wenn ich betrunken bin, kann ich mich endlich öffnen, schockiere dann aber durch meine Depression die Leute, denen ich davon ehrlich erzähle. Meistens sage ich einfach, dass das nicht meine echten Gefühle waren, und dass alles nur vom Alkohol käme. In Wirklichkeit sage ich jedoch immer, was mich wirklich beschäftigt und was ich wirklich denke.


Ich halte eine Fassade aufrecht, die mich selbst zugrunde richtet und mich unter sich begräbt. Da ich selbst weiß, dass irgendetwas nicht stimmt, habe ich mich meinem Freund anvertraut, der zwar so tat, als würde er mich verstehen, aber eigentlich nichts nachvollziehen kann. Muss auch echt schwierig mit mir sein, das weiß ich selbst. Da wir noch nicht lange zusammen sind und auch eine sehr unterschiedliche Denkweise haben, habe ich Angst, dass er mich wegen meiner Krankheit verlassen könnte. Denn durch meine Antriebslosigkeit habe ich das Gefühl, ihn auszubremsen, und bin ihm gegenüber oft nicht fair. Eigentlich hätte er etwas Besseres verdient, dennoch bin ich nicht bereit, ihn gehen zu lassen. Ich beichte, dass ich meinen Freund belaste und ihn damit auch irgendwie sehr verletze, da er ja will, dass es mir gut geht. Hoffentlich habe ich bald den Mut, einen Psychiater aufzusuchen, denn sonst geht letztendlich alles, was mir wichtig war, kaputt. Und das Schlimmste: Dann werde ich selbst schuld sein!

Beichthaus.com Beichte #00032972 vom 31.03.2014 um 15:31:23 Uhr (12 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000