Mein Wochenende in Berlin

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Verschwendung Dummheit Fremdgehen Maßlosigkeit Morallosigkeit

Als ich (m) 18 Jahre alt wurde, bekam ich Post vom Bund, dass ich ab dem ersten Januar meinen Wehrdienst antreten muss. Ich dachte mir dann, dass ich es jetzt noch mal richtig krachen lassen muss, bevor ich da hinkomme. Ich habe daraufhin mit meinem Onkel ein Wochenende in Berlin gebucht. Wir waren in einem relativ bekannten Hotel, in dem sich im obersten Stockwerk ein Casino befindet. Nun ja, wir machten drei Tage einen drauf und besuchten jeden Abend das Casino. Um drei Uhr in der Nacht schloss das Casino und mein Onkel wollte ins Bett. Ich sagte zu ihm, dass ich noch etwas trinken gehen würde. Ich gab ihm auch noch mein Geld, bis auf 200 Euro, damit er es in den Safe legt. Ich bin dann an die Rezeption und ließ mir ein Taxi rufen. Ich fuhr in den nächsten Puff, und da die 200 Euro schnell weg waren, fiel mir meine EC-Karte ein, mit welcher man in dem Etablissement auch bezahlen konnte. Nun ja, da meine Freundin auch Zugang zu meinem Konto hatte, hat sie herausgefunden, dass ich 900 Euro im Puff auf den Kopf gehauen habe. Als ich dann wieder zu Hause war, war ich ein paar Tage später meine Freundin los und hatte meine hart ersparten 5000 Euro an einem Wochenende verjubelt. Zu allem Überfluss musste ich dann mit meinem lächerlichen Wehrsold auskommen. Es tut mir leid für meine Ex, denn ich habe sie wirklich geliebt. Ich Depp hätte wohl besser die Kreditkarte genommen. Zum Glück hat mich meine Familie während meiner Zeit beim Bund finanziell unterstützt.

Beichthaus.com Beichte #00031435 vom 16.06.2013 um 09:56:17 Uhr (23 Kommentare).

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Meine eisige Rache

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Rache Boshaftigkeit Fremdgehen Morallosigkeit Ex Detmold

Ich (w/28) muss beichten, dass ich mich mit 16 ganz böse an einem Ex-Freund gerächt habe. Ich war damals noch relativ naiv und unbedarft, was Beziehungen betrifft und habe mich, warum auch immer, in einen ziemlich seltsamen Typen verliebt. Eigentlich nicht wirklich die Sorte Mann, auf die ich sonst stehe, aber wir waren ja alle mal jung und dumm. Nun, die ganze Beziehung war wie eine Achterbahn. Mal war er nett, mal war er gemein, mal trennten wir uns und waren dann doch wieder zusammen. Irgendwann begann er, meine Familie und mich zu beklauen. Das Geld aus dem Sparschwein meiner kleinen Schwester bildete so ziemlich die Spitze des Ganzen. Meine Eltern verlangten umgehend von mir, dass ich mich von ihm trenne, doch ich war so dumm und habe mich von ihm so lange bearbeiten lassen, bis ich ihm auch das verzieh, meiner Schwester das Geld von meinem Taschengeld zurückzahlte und mich dann heimlich wieder mit ihm traf. Ich war wirklich hohl. Natürlich war er bei der gesamten Familie unten durch, ist ja auch wirklich nachvollziehbar, aber wie man halt so als Teenager manchmal ist, will man genau das, was einem die Eltern verbieten möchten.


Irgendwann kam es jedoch dazu, dass ich zufällig herausfand, dass er mich hinter meinem Rücken mehrmals mit anderen Mädchen betrog. Für mich brach eine Welt zusammen, da ich ja alles getan hatte, um die Beziehung aufrechterhalten zu können. Doch diesmal ging er einfach zu weit, und in mir begannen die Wut und der Frust zu brodeln. Also beschloss ich, es ihm heimzuzahlen. Ich machte Schluss mit ihm und wartete erst mal genüsslich darauf, dass er sich wieder bei mir melden würde, um mir zu sagen, wie sehr er mich doch vermisst. Ich ließ ihn tagelang links liegen und ignorierte sein Sturmklingeln an der Tür. Ja, er war für mich gestorben. Eines schönen Winterabends jedoch war die Zeit reif. Ich guckte aus dem Fenster und sah, wie sich unser Garten langsam aber sicher in ein Winterwunderland verwandelte - wie die Steinstufen vereisten und es bitter, bitter kalt wurde. Und das war genau das, was ich jetzt brauchte. Schnell wählte ich seine Nummer und rief ihn zu Hause an. Ich bat ihn mit zuckersüßer Stimme doch vorbei zu kommen, da meine Eltern heute nicht im Haus waren. Ich wolle mich angeblich gern mit ihm versöhnen. Für ihn war klar, das gibt erst mal Versöhnungssex. Überrascht von meinem Anruf, und scheinbar schon vorfreudig, sagte er mir er wäre sofort da. Und was soll ich sagen?


Nicht einmal zwanzig Minuten später klingelte es an der Tür und ich ließ ihn lächelnd ins Haus. Wir unterhielten uns ein wenig und er schwor mir, so etwas würde niemals wieder passieren und ich wäre doch die Einzige für ihn. Ich solle ihm bitte vergeben und er hätte mich doch so sehr vermisst. Ich heuchelte ihm vor, dass es mir genauso gehen würde und dass ich froh wäre, dass er heute Abend hier ist, weil ich ihn auch so vermisst hätte.
Nun, eines kam zum anderen, wir küssten uns, machten etwas rum und ich merkte, dass mein Plan langsam aber sicher aufging, denn inzwischen war er wirklich willig, wie man eindeutig sehen konnte. Ich entledigte ihn langsam seiner Klamotten und machte ihn dabei so gefügig, dass er nicht mal bemerkte, dass wir uns inzwischen in der Küche vor der großen Terrassentür befanden, während seine Klamotten schön im Wohnzimmer liegen blieben. Geschickt öffnete ich die Terrassentür und auf seinen fragenden Blick hin antwortete ich: "Mir wird gerade ganz schön heiß, ich brauche ein bisschen kühle Luft". Er zuckte nur mit den Schultern und ließ sich weiter von mir verwöhnen, bis er fast kam. Endlich war es so weit - Zeit für Rache! Mit einer schnellen Bewegung ließ ich von ihm ab, gab ihm einen kleinen Schubs und schon stand er nackt, wie Gott ihn schuf, auf der Terrasse. Noch während er da stand und nicht gemerkt hat, was gerade geschehen war, trat ich einen Schritt zurück, schloss die Terrassentür ab und ließ den Rollladen mit den Worten: "Einen schönen Abend noch" grinsend herunter.


Nun stand er da, nackt, mit meiner unvollbrachten Tat, ohne Schlüssel, ohne Telefon - ohne irgendwas, in Schnee und Eis und hämmerte wie ein Bekloppter an den Rollladen und schrie meinen Namen. Ich solle doch bitte aufmachen, es wäre so kalt, was sollten denn die Nachbarn denken, das wäre langsam nicht mehr witzig, und so weiter. Aber doch, das war es.
Ich setzte mich ins Wohnzimmer und schaltete den Fernseher an, ich musste ihn zwar etwas lauter machen, damit mich sein Geschrei nicht störte, aber ich genoss in vollen Zügen meine Tat. Nach einer Viertelstunde hörte er auf zu klopfen, eine weitere halbe Stunde später legte ich seine Klamotten in unserem Vorgarten auf die Mauer. Aber weit und breit war von ihm nichts zu sehen. Wie er wohl nach Hause gekommen ist und ob ihn jemand so gesehen hat? Es war mir egal. Ich hatte, was ich wollte. Ob es mir leidtut? Nun, ein bisschen, schließlich hätte ihm ja was abfrieren können. Aber ich sah ihn schon eine Woche später wieder wohlbehalten in der Stadt. Er sagte kein Wort und wechselte nur die Straßenseite. Von daher glaube ich, es geschah ihm Recht und eigentlich bereue ich nichts, außer, dass ich so blöd war, mich damals in ihn verliebt zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00031417 vom 13.06.2013 um 14:06:15 Uhr in Detmold (14 Kommentare).

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Beziehungsfrust

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Wollust Masturbation Verzweiflung Partnerschaft Eppstein

Beziehungsfrust
Ich (w/Mitte 20) bin seit Jahren in einer festen Beziehung und eigentlich ist so weit auch alles in Ordnung. Wir haben schon alle möglichen Höhen und Tiefen miteinander durchlebt, sind uns wirklich sehr ähnlich und eigentlich kann ich mir gar nicht mehr wünschen. Doch es gibt gewisse Dinge, die sich eben mit der Zeit in eine langjährige Beziehung eingeschlichen haben, ich nenne es einfach mal Routine. Wir schlafen zwar noch miteinander, allerdings leider sehr sporadisch. Oft kommt es vor, dass wir Wochen ohne verbringen. Das stört mich doch schon sehr. Ich habe meinem Freund schon oft gesagt, dass ich mir mehr Aktivität wünschen würde, habe ihm Vorschläge gemacht, um unser Liebesleben aufzupeppen, ihn mit neuen Ideen überrascht und ihm auch schon eiskalt gesagt, das ich einfach chronisch untervögelt bin. Allerdings fruchtet das alles einfach nicht. Mal ist er zu müde, mal tut ihm dies weh oder jenes oder er wäre genervt. Ehrlich gesagt, klingt es sehr nach fadenscheinigen Ausreden.

Irgendwann verlor ich die Lust daran, ihm ständig vorzuhalten, wir hätten zu wenig Geschlechtsverkehr und begann wieder damit es mir einfach täglich selbst zu machen. Manchmal auch mehrmals am Tag und das so heftig, dass ich abends dann sogar schon selbst fast keine Lust mehr habe mit ihm zu schlafen, wenn er dann gerade mal Lust hat. Er ackert sich dann auf mir ab und ist dann total verunsichert, wenn ich in seinen Augen nicht schnell genug komme. Das tut mir auch sehr leid, aber was soll ich ihm dann sagen? "Oh tut mir leid, ich habe es heute Mittag schon gedanklich mit dem und dem gemacht"?

Dazu kommt noch, dass ich inzwischen wieder einige männliche Bekanntschaften in meinem Umfeld geschlossen habe, eigentlich freundschaftlicher Natur, doch je länger ich, dank meines Freundes, auf dem Trockenen sitze, umso attraktiver werden die Bekannten für mich und umso schärfer werde ich auf die Typen, die ich tagsüber so um mich herum habe. Inzwischen denke ich zum Teil sogar an diese Typen, wenn ich es mir selbst mache oder mein Freund mit mir schläft. Ich schwanke zwischen schlechtem Gewissen und dem Verlangen nach mehr.
Versteht mich nicht falsch, ich liebe meinen Freund wirklich sehr. Es würde für mich niemals in Frage kommen, ihm tatsächlich fremd zu gehen, aber es reizt mich inzwischen doch schon extrem, wenn ich sehr eindeutige Angebote von dem ein oder anderen scharfen Typen bekomme. Ich weiß einfach nicht, wie ich ihm das noch begreiflich machen soll, dass er dringend was gegen diese Flaute unternehmen soll. Ich befürchte sonst, dass ich mich irgendwann doch nicht mehr so gut im Griff habe und mich dann halt doch mal auf einen meiner speziellen Freunde einlasse. Der Gedanke allein, tut mir schon sehr sehr leid und ich habe ein sehr schlechtes Gewissen, dass ich so oft dabei an andere Typen denken muss.

Beichthaus.com Beichte #00031411 vom 12.06.2013 um 17:44:06 Uhr in Eppstein (34 Kommentare).

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Die Bonbons auf dem Waldboden

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Falschheit Feigheit Maßlosigkeit Selbstsucht Kindergarten

Im Kindergarten haben wir einmal an einem Samstagnachmittag, mitsamt einem Elternteil, einen Ausflug in den Wald gemacht. Ein Förster hat uns viel über Tiere und Pflanzen erklärt. Dann sollten wir Bonbons suchen. Es gab braune Durchbeißer, die auf dem Waldboden kaum auffielen und grellgelbe Süßigkeiten, die allerdings nur Steine in gelbem Papier waren. Der Förster erklärte uns damit, dass ungenießbare Tiere, also zum Beispiel Wespen, leicht zu sehen sind, bei essbaren Tieren müssten sich Raubtiere aber sehr anstrengen, diese zu finden. Ich hatte zwei Durchbeißer gefunden und war damit auch sehr froh. Es gab dann allerdings von der begleitenden Erzieherin für die Kinder, die nur einen Stein gefunden hatten, auch noch ein Bonbon, damit sie nicht leer ausgingen.


Die Erzieherin, die die Bonbons mitgebracht hatte, hatte allerdings nur für jedes Kind genau ein Bonbon mitgenommen, sodass für ihre eigene Tochter am Ende keine Süßigkeit mehr da war, weil ich zwei gefunden hatte. Ich hatte die Problematik am Anfang gar nicht verstanden, weil ich lieber mit einem Stock spielte, als der Erzieherin zuzuhören. Als ich das Problem dann erkannte, wollte ich das Bonbon aber nicht herausrücken. Einerseits, weil es mir peinlich gewesen wäre, es erst jetzt herauszurücken, als alle schon verärgert danach suchten und das Wort "Dieb" gefallen war, zum anderen betrachtete ich das Bonbon, weil ich es gefunden hatte, als mein rechtmäßiges Eigentum. Um nicht aufzufallen, habe ich dann bei der Suche geholfen und spitzfindig bemerkt, dass einer von uns ja zwei Bonbons haben müsse.
Am Ende hat die dicke Erzieherin in ihrem Auto wohl doch noch ein Bonbon für ihre Tochter gefunden. Ich habe mich allerdings danach sehr schlecht gefühlt, weil ich das Mädchen zum Weinen gebracht hatte. Einen Durchbeißer habe ich genüsslich gegessen, den anderen habe ich dann zu Hause in die Mülltonne geschmissen, weil ich es nicht essen konnte.
Ich habe mich danach noch tagelang schuldig gefühlt.

Beichthaus.com Beichte #00031399 vom 09.06.2013 um 23:21:16 Uhr (13 Kommentare).

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Mein peinliches Abenteuer auf dem WC

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Trunksucht Peinlichkeit Sex Last Night

Ich (19/m) war letzte Nacht, wie fast an jedem Wochenende, mit guten Freunden feiern. Doch dieses Mal hatte ich mir ein Ziel gesetzt. Ich wollte mich endlich einer Freundin annähern, die ich ziemlich heiß finde, und im besten Fall gleich Sex haben. Für mich ist es extrem schwer, solche "Annäherungsversuche" zu machen, denn ich bin sehr introvertiert und schüchtern. Doch bei ihr war ich mir sicher, dass ich mehr als nur Freundschaft möchte.

Der Plan ging allerdings komplett in die Hose. Im Laufe des Abends habe ich, unbemerkt, immer mehr Alkohol getrunken - also auch mehr als gewöhnlich. Aus irgendeinem Grund bin ich vor die Disco gegangen und dort mit einem Typen in meinem Alter ins Gespräch gekommen - ich weiß aber nicht mehr, wie lange wir uns unterhalten haben, geschweige denn, über was genau. Irgendwann hat er mich jedoch gefragt, ob ich schwul wäre. Ich scherzte und sagte: "Ich wüsste es nicht, ich denke mal beides." Wir beendeten das Gespräch, irgendwann traf ich ihn dann auf der Tanzfläche wieder und er fragte mich, ob ich mit ihm auf dem WC Sex haben wolle. Erneut scherzte ich und habe zugestimmt. Meinen Freunden habe ich noch zugerufen, dass ich jetzt hemmungslosen Sex auf dem WC haben werde. Das haben sie auch mitbekommen, denn ich habe ein sehr lautes Stimmorgan. Ich bin mit dem Kerl ins WC gegangen und habe mich mit ihm eingeschlossen. Ich weiß nicht mehr genau, was dann mit mir los war, doch wir haben uns geküsst und uns gegenseitig oral beglückt. Fünf Minuten später kam ein guter Freund nach und hat an die Tür geschlagen und gemeint, dass ich dort raus kommen solle. Im Nachhinein bin ich auch sehr glücklich darüber. Auf sein Drängen hin habe ich unsere Tätigkeit abgebrochen. Ich habe geschaut, dass ich so schnell wie möglich wegkomme und habe mich total verwirrt an unserem Tisch niedergelassen. Ich wusste nicht was ich denken oder sagen sollte, geschweige denn, was ich wirklich fühlte - vor allem, weil Homosexualität im größten Teil meines Freundeskreises leider geächtet wird.
Ich schäme mich, finde es extrem peinlich und bin schockiert darüber, dass ich so etwas gemacht habe, auch wenn ich betrunken war.

Beichthaus.com Beichte #00031395 vom 09.06.2013 um 19:34:51 Uhr (19 Kommentare).

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