Die entwendeten Spielzeuge

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Als ich noch klein war, liebte ich es, mit Playmobil zu spielen. Doch da meine Eltern kaum Geld hatten, ging ich meist zu meiner Freundin und spielte dort mit ihren Sachen. Einmal konnte ich der Versuchung aber nicht widerstehen und steckte einige ihrer Spielzeuge ein. Ich ging damit einfach nach Hause und ließ mir nichts anmerken. Schon bald erkundigte sich allerdings meine Freundin bei mir und fragte mich, ob ich vielleicht wüsste, wo ihre Playmobilsachen sind. Ich behauptete, dass ich das nicht wüsste und wir sie ja gemeinsam suchen könnten. Infolgedessen durchsuchten wir stundenlang ihr Zimmer. Irgendwann machte sich ein schlechtes Gefühl in mir breit. Eines Nachts hielt ich es dann nicht mehr aus, ich fing an zu weinen und beichtete dann alles meiner Mutter. Diese sagte mir, ich solle die Sachen einfach wieder zurückgeben und mich entschuldigen, was ich auch direkt am nächsten Tag tat. Meine damalige Freundin spricht allerdings bis heute nicht mehr wirklich mit mir.

Beichthaus.com Beichte #00031537 vom 30.06.2013 um 08:28:32 Uhr in Ottendorf-Okrilla (10 Kommentare).

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Meine Rache als Clown

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Rache Engherzigkeit Fremdgehen Boshaftigkeit Ex

Meine Rache als Clown
Meine Ex-Freundin hat ein jahrelanges Doppelleben geführt. Sie hat mich benutzt, damit ich ihr Pferd finanziere, und ist mir hinter meinem Rücken mit der gefühlten halben Uni fremdgegangen. Durch einen fatalen Organisationsfehler bei ihrer Fremdgeh-Planung hat sie sich jedoch schließlich verraten. Ich war geschockt und am Boden zerstört, als ich das ganze Ausmaß ihrer dahin gehenden Aktivitäten erfahren habe. Sie war zu mir immer sehr liebevoll und eine wahre Traumfrau. Ich hätte nie erwartet, dass sie überhaupt in der Lage wäre, mich dermaßen zu hintergehen. Nun gut, die Fakten waren unumstößlich. Ich litt sehr lange wegen der Trennungsumstände und war schließlich sogar in therapeutischer Behandlung. Kaum dachte ich jedoch, darüber hinweg zu sein, bekam ich Post von einem Anwalt. Anbei eine Forderung über knapp 5.000 Euro von meiner Ex.

Sie wollte das Geld für die Hälfte der Einrichtung unserer Wohnung und die Hälfte des Autos, obwohl das Auto zur Gänze mir gehört, und sie von der Einrichtung nur vielleicht ein knappes Fünftel bezahlt hatte. Argumentation war, dass wir ja jahrelang in einer Ehe ähnlichen Zugewinngemeinschaft gelebt hätten. Natürlich war das, rein rechtlich, vollkommener Schwachsinn, aber man kann es ja mal versuchen, hat sie sich dabei sicherlich gedacht. Dazu kamen dann Drohanrufe ihres Vaters, die Familie würde sich das Geld schon wiederholen. Ich löste das Problem, indem ich einen der Anrufe aufzeichnete und dann einfach meinen Anwalt und die Polizei in die Spur schickte, sowie ihm unmissverständlich klar machte, dass ich auch sehr gerne gewillt wäre, das Problem auf sehr persönliche Art ohne das Eingreifen Dritter zu regeln, und zwar so, dass er sich für immer gewisse Anstandsregeln einprägt.

Dennoch war meine Geduld am Ende, diese Frau hatte mich psychisch fast ruiniert, und wollte dafür am Ende auch noch bezahlt werden, obwohl ich ihr ja schon jahrelang die Kohle für den Gaul in den hübschen Hintern geschoben hatte. Ich überlegte hin und her, wie ich ihr einen Denkzettel verpassen konnte, an den sie sich auch noch in mehreren Jahren erinnern würde, und der vor allem nicht strafbar war. In einer Runde mit meinen Kumpels kamen wir auf die Idee, sie einfach zu stalken, und zwar auf lustige Art und Weise. Wir mieteten uns unterschiedliche Clowns-Kostüme und verfolgten sie immer einzeln durch die Stadt. Jedes Mal, wenn sie uns bemerkte, starrten wir sie nur eine Weile wortlos an und verschwanden dann in der Menge. Manchmal verschenkten wir auch einfach Luftballons an Kinder in ihrer Nähe und sahen dabei trotzdem unentwegt sie an. Bald begann sie regelrecht halb panisch vor uns zu flüchten, und das war auch gut so, denn das ganze Theater kostete eine Menge Zeit. Alleine das Schminken dauerte fast eine halbe Stunde. Wir setzten dem Ganzen die Krone auf, als wir schließlich nachts um halb drei an ihrer Wohnungstür klingelten, einer von uns sich mit einem einzelnen Luftballon unter eine Straßenlaterne stellte und mit einer hässlich geschminkten Fratze einfach nur zu ihrem Fenster hochsah. Den Schrei konnte man sogar durch das Glas hören. Danach hörten wir auf, und schickten ihr nur immer mal Postkarten mit Clown-Kostümen. Mittlerweile ist das Ganze vier Jahre her, und ich finde es, retrospektiv betrachtet, ziemlich kindisch und unreif, dennoch hat es mich auch irgendwie von einer Art inneren Last befreit. Momentan bin ich glücklich vergeben, aber immer ein Stück misstrauisch. Das werde ich wohl leider nie mehr ganz ablegen können.

Beichthaus.com Beichte #00031533 vom 28.06.2013 um 11:19:44 Uhr (45 Kommentare).

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Peinliche Flirtversuche in der U-Bahn

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Peinlichkeit Begehrlichkeit Bahn & Co.

Peinliche Flirtversuche in der U-Bahn
Ich bin gerade mit Freunden im Urlaub in Berlin, wo ich auch Bekannte habe, die ich hier besuche. Gestern saß ich in der S-Bahn, auf dem Weg zu alten Freunden. Mir gegenüber saß eine Frau, zwischen 20 und 25 Jahren, und sie war genau mein Geschmack. Langes, dunkles Haar, dunkle mandelförmige Augen, volle Lippen. Sie las gerade ein Buch. Ich überlegte fieberhaft, wie ich sie in ein Gespräch verwickeln könnte. Sie hatte eine Tasche mit der Aufschrift "Charité" auf dem Schoß. Ohne darüber nachzudenken, und von der Nervosität getrieben, fragte ich sie, stolz auf meine Französischkenntnisse, "Heißt das nicht Barmherzigkeit?" Sie war erst leicht überrascht und wusste anscheinend nicht, wovon ich sprach. Dann sah sie auf ihre Tasche herunter, lächelte und sagte nur "Ja." Ich - dumm, bedröppelt und trottelhaft, wusste nicht mehr, was ich weiter sagen soll und nickte nur lächelnd. Sie lächelte mich auch an, und widmete sich wieder ihrem Buch.

Ich überlegte wieder fieberhaft, weil ich wusste, dass ich es mir später vorwerfen würde, wenn ich sie nicht nach ihrer Handynummer fragte. Ein paar Stationen weiter hatte ich meinen ganzen Mut zusammengekratzt und fragte, ob sie mir ihre Nummer geben könnte. Sie war offensichtlich erstmal leicht verwirrt, und sagte darauf entschuldigend lächelnd, dass es ihr leidtue, sie gebe Fremden aber generell nicht ihre Handynummer. Alles was mir daraufhin einfiel war: "Äääh, kann ich dir meine geben?" Und sie sagte, wahrscheinlich aus Mitleid, dass das okay wäre, und ich diktierte ihr meine Handynummer. Sie lächelte nochmals freundlich und stieg dann bei der nächsten Station aus. Ich hatte das Gefühl, dass die anderen Fahrgäste, die meine peinlichen Flirtversuche mitbekommen hatten, mich belustigt anguckten. Ich könnte mich jetzt im Nachhinein zu Tode schämen. Mein Kopf ist gerade hochrot, während ich das schreibe. Wie kann man mit fast 30 Jahren nur so unbeholfen sein? Wahrscheinlich ist sie nur ausgestiegen, um vor mir zu flüchten. Ich beichte, dass ich ein trotteliger Versager bin.

Beichthaus.com Beichte #00031526 vom 27.06.2013 um 21:43:39 Uhr (36 Kommentare).

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Die Lügen über meine Ex

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Lügen Boshaftigkeit Falschheit Engherzigkeit Ex Joachimsthal

Ich (m/26) habe meiner Ex-Freundin nach unserer Beziehung, welche sie beendete, immer wieder hinterhergetrauert und bin in Selbstmitleid fast ertrunken. Eines Tages habe ich sie dann in der Innenstadt gesehen, mit einem Mann, den ich nie zuvor gesehen hatte. Da sie mir während unserer Beziehung, nie von anderen Männern berichtete, versuchte ich den beiden so lange zu folgen, bis sie ihn mal aus den Augen ließ, um ihn dann zu fragen, ob er der neue Mann in ihrem Leben ist. Ich bin den beiden also möglichst unauffällig gefolgt. Als meine Ex dann kurzzeitig in einem Erotikladen verschwand und ihren Begleiter draußen warten ließ, sah ich meine Chance. Da er sich eine Zigarette anzündete, wusste ich sofort, wie ich mit ihm ins Gespräch kam, da ich selber Raucher bin und immer Zigaretten bei mir trage. Ich lief also an ihm vorbei und fragte ihn, ob er ein Feuerzeug habe, er war auch sehr nett und gab es mir. Ich versuchte schnellstmöglich auf den Punkt zu kommen, da ich nicht sicher war, wie lange meine Ehemalige in dem Laden verbleiben würde, also fragte ich ihn einfach, ob er etwas für seine Freundin kaufen wolle, oder warum er sonst hier wäre. Er antwortete nur "Nein, nein. Ich warte hier auf meine Freundin, die will mich heute Abend überraschen."
Ich war geschockt und wurde wütend, also habe ich, ohne darüber nachzudenken, einfach gefragt, ob die blonde Frau mit der ich ihn hierher gehen sah, seine Freundin wäre. Er nickte, und fragte, warum ich das wissen wolle. Ich antwortete aus Enttäuschung und Wut heraus "Ist das nicht S.? Die hat einige Krankheiten, ein Freund von mir hatte mal was mit ihr." Als sich die Tür vom Geschäft öffnete, lief ich, ohne zurückzuschauen, weg. Ob meine Ex oder eine wildfremde Frau rauskam, weiß ich bis heute nicht.
Ich beichte meine Lügen und dass ich eine Beziehung aus Wut und Enttäuschung gefährdet habe.

Beichthaus.com Beichte #00031519 vom 26.06.2013 um 20:35:26 Uhr in Joachimsthal (23 Kommentare).

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Der harte Kerl ganz schüchtern

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Feigheit Begehrlichkeit Verzweiflung

Ich (m) bin 185cm groß, ziemlich muskulös und die meisten Leute halten mich für einen total harten Kerl. Was viele nicht wissen, ist, dass ich total schüchtern bin. Die meisten Leute denken bei mir immer, das wäre Arroganz und keine Schüchternheit. Das stimmt aber wirklich nicht, ich rede mit vielen Leuten nicht, weil ich so gehemmt bin, und nicht, weil ich mich für was Besseres halte. Nun zur Beichte. Bei mir im Fitnessstudio ist ein Mädchen, in das ich mich total verschossen habe. Ich bin manchmal, nachdem mein Training beendet ist, noch eine Stunde da, und mache nur Alibi-Training um sie anzuschmachten. Mir ist das so peinlich, dass ich auf eine Art Angst vor einem Mädel habe, dessen Oberschenkel vielleicht halb so dick sind, wie meine Arme.

Beichthaus.com Beichte #00031513 vom 25.06.2013 um 23:25:17 Uhr (32 Kommentare).

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