Die neugierige Oma meines Freundes

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Engherzigkeit Neugier Ignoranz Verzweiflung

Ich beichte etwas, das sehr verrufen ist: Ich kann die Großmutter meines Freundes kein bisschen leiden. Ich möchte nicht sagen, dass ich sie hasse, das ginge viel zu weit und das hätte sie auch nicht verdient, aber wenn es irgendwie möglich ist, versuche ich, keinen Kontakt mit ihr zu haben. Mein Freund studiert noch und wohnt daher im gleichen Haus. Er hat dort eine eigene Wohnung, für die er keine Miete zahlen muss und erreicht zudem seine Uni recht schnell. Leider sehe ich sie aus genau diesem Grund auch recht häufig, da wir in seiner Wohnung mehr Ruhe haben als in meiner WG. Natürlich werdet ihr euch fragen, was die gute Frau Schlimmes tut - aber sie hätte bei der Stasi bestimmt eine tolle Karriere hingelegt. Sie bekommt einfach alles mit und kann uns immer sagen, zu welcher Uhrzeit wir kommen und gehen. Nicht selten fragt sie, warum ich erst mitten in der Nacht komme, oder warum ich um die entsprechende Zeit wegfahre. Letztens habe ich, wie immer, im Hof geparkt und wollte noch ein Lied hören, als sie nach einer Minute rausgelaufen kam und sich erkundigte, ob ich den Schlüssel vergessen habe und ob mit mir alles Okay sei.

Sie fragt auch dauernd, wann wir was essen wollen - am besten für einen kompletten Monat im Voraus, obwohl wir sehr selten bei ihr essen. Offenbar denkt sie, dass wir ohne sie verhungern würden und natürlich stellt sie solche Fragen immer, wenn ich gerade in Eile bin. Eine andere Geschichte ist das Hoftor. Das macht sie für gewöhnlich um 18 oder 19 Uhr zu, da sie denkt, dass so spät eh keiner mehr wegfährt. Wenn wir ihr sagen, dass wir abends vielleicht doch noch weg wollen, macht sie ein riesiges Drama, da sie ja wissen müsste, wann wir fahren und wiederkommen. Natürlich sagen wir ihr jedes Mal, dass wir auf der Straße parken können oder einfach selbst aufschließen, aber es bringt nichts. Das klingt jetzt nach Kleinigkeiten - aber auf Dauer ist es einfach nur nervenaufreibend. Noch dazu ist sie furchtbar neugierig und schaut sogar in den Müll, weshalb wir darauf achten müssen, was wir wegwerfen - sollte zum Beispiel Gemüse oder Obst darin liegen, das einfach nicht mehr gut ist, heißt es oft, dass man das einfach gut putzen muss um es noch essen zu können. Es tut mir Leid, ich weiß, dass sie zur Nachkriegsgeneration gehört und auch noch nie etwas anderes als ihren Ort gesehen hat - aber ich bin einfach so genervt. Sie kann uns einfach nicht in Ruhe lassen. Mein Freund gibt ihr hin und wieder auch mal Kontra, bei mir würde das aber undankbar wirken und ich möchte keinesfalls Streit mit der Familie.

Beichthaus.com Beichte #00031800 vom 25.08.2013 um 20:22:26 Uhr (20 Kommentare).

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6 Jahre jüngerer Freund - geht das gut?

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Selbstsucht Verzweiflung Partnerschaft Pirmasens

Ich (w/29) bin mit einem sechs Jahre jüngeren Mann zusammen seit vier Jahren, er ist für sein Alter reif und eigentlich auch sehr vernünftig. Wir wohnen auch schon seit fast 3 Jahren zusammen. Nun bin ich aber am Überlegen, ob ich ausziehen und mir eine eigene Wohnung suchen soll, da ich im Moment am Zweifeln bin, ob mich diese Beziehung langfristig glücklich macht. Konkret: Meine innere Uhr tickt. Ich will Kinder, er will auch Kinder, aber erst in ein paar Jahren. So lange kann ich nicht warten, ich bin schließlich die Frau und habe Angst, dass dies irgendwelche Folgen haben könnte, wenn ich erst mit 40 Jahren ein Kind bekomme. Wobei ich dies gegenüber dem Kind nicht fair finde, so eine alte Mutter zu bekommen. Und Geschwister soll es schließlich auch haben.


Ich liebe ihn wirklich, aber er möchte nicht einmal darüber. Ich habe dieses Thema schon angesprochen und ihm dies durch die Blume gesagt, dass es dann keinen Wert hat, für mich diese Beziehung aufrechtzuerhalten. Er meint dann nur, "dann such dir einen in deinem Alter" und "geh doch, wenn es dir nicht passt". Dies ist auch mein zweiter Zweifel, kann ein Mensch mich auch lieben, wenn er so redet? Er gibt mir auch keine Zärtlichkeit, wenn wir unterwegs sind. Ich verlange ja keine zweistündigen Knutschereien - doch in den Arm genommen zu werden oder Händchen zu halten ist ja auch ein Ausdruck von einem "Wir" und "Liebe". Das wird dann immer nur abgewertet mit "wir sehen uns doch zu Hause für so was". Ja zu Hause wird dann nur kurz gekuschelt und gleich in die Volle gegangen. Das eine Frau nicht nur ein Rein und Raus- Spiel benötigt sollte wohl jedem bewusst sein.


Der dritte Zweifel an der Beziehung ist nicht nur sein Verhalten mir gegenüber, sondern auch Dritten. Wenn eine "geile" Braut vorbei geht, dann wird gleich mit einem Kumpel oder sogar mit seinem Vater darüber gesprochen, wie geil die ist und wie gerne er mal an ihre Wäsche gehen will. Wenn ich ihm sage, dass mich dies schon verletzt, dann beteuert er immer, dass er nur Spaß macht. Er sagt mir auch immer, dass ich es schon merken würde, wenn er mich nicht mehr liebt und deswegen muss er mir nie sagen, dass er mich liebt - seine Begründung für seine noch nie da gewesen lieben Worte zu mir. Ich vertraue ihm und liebe ihn, aber diese Zweifel lassen mir in meinem Kopf keine Ruhe. Ich beichte hiermit, dass ich mit 29 Jahren immer noch nicht in der Lage bin zu entscheiden, ob ich Schluss mache oder nicht.

Beichthaus.com Beichte #00031779 vom 21.08.2013 um 12:48:22 Uhr in Pirmasens (43 Kommentare).

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“Beichte

Die Freundin meiner Tante

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Begehrlichkeit Wollust Engherzigkeit Schamlosigkeit Verzweiflung

Ich bin ein normaler 25 jähriger Mann, dachte ich jedenfalls. Vor knapp zwei Monaten war ich mit einigen Freunden unterwegs. Ich habe einiges getrunken und wir sind dann alle noch in einen Oldies-Schuppen gegangen, weil sie dort mehr Rock spielen. Irgendwie hat mir […]
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Beichthaus.com Beichte #00031767 vom 19.08.2013 um 12:51:05 Uhr (17 Kommentare).

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Leicht verdientes Geld

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Prostitution Habgier Morallosigkeit Gewalt Verzweiflung Koblenz

Ich bin zwar kein Kind von Traurigkeit, aber ich habe meinen Körper noch nie professionell verkauft. Ok, mal mit einem ins Bett steigen, oder auf der Arbeit ein kleiner Quickie, weil man etwas geschenkt bekam oder beruflich einen Vorteil mitnehmen konnte - aber nie […]
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Beichthaus.com Beichte #00031765 vom 19.08.2013 um 01:25:38 Uhr in Koblenz (Rheingasse) (33 Kommentare).

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“Folge

Der Zwang zu lügen

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Lügen Falschheit Verzweiflung Engherzigkeit Partnerschaft Garrel

Ich habe eine Zeit lang ziemlich krumme Dinger gedreht, wie Urkundenfälschung und Drogenhandel, und bin es daher gewohnt, niemandem zu vertrauen. Denn egal, ob der Typ seit Kindheitstagen dein bester Freund ist - wenn es um Drogen geht, werden alle zu Tieren. Also habe ich jahrelang eigentlich permanent gelogen, was meine Vergangenheit, meine Gegenwart und sogar meinen Namen angeht. Ich wollte niemanden auch nur einen Zentimeter an mich ranlassen, um nicht verraten oder verletzt zu werden. Seit zwei Jahren ungefähr bin ich aber raus aus der Kriminalität und habe einen legalen, ganz normalen, Job und führe ein ziemlich durchschnittliches Leben. Was aber nicht heißt, dass ich aufgehört habe, zu lügen. Vor ein paar Monaten lernte ich dann eine Frau kennen.


Ich zog dieselbe Nummer ab wie immer und erzählte ihr quasi das Blaue vom Himmel. Was ich alles gemacht habe und wo ich schon überall war - normalerweise lassen sich die Frauen dann auch auf eine Nacht mit mir ein, bis ich sie morgens wieder nach Hause schicke. Aber diese Frau war ganz anders. Anstatt alles, das ich erzählte, nur bewundernd hinzunehmen, ging sie darauf ein, hakte nach und betrachtete vieles mit Skepsis. Sie las irgendwie in mir, wie in einem Buch und ging nach dem Abend dann alleine zu sich. Ich verabredete mich immer wieder mit ihr, weil sie mich so faszinierte, und verliebte mich in sie. Aber, obwohl ich sie wirklich vergöttere, kann ich einfach nicht damit aufhören, sie zu belügen. Das fängt bei völlig nichtigen Kleinigkeiten an geht dann aber bis zu ganzen Lebensabschnitten, die einfach erstunken und erlogen sind. Ich glaube, dass sie insgeheim weiß, dass ich eigentlich nie wirklich die Wahrheit sage und mich trotzdem liebt. Ich versuche wirklich, es zu lassen, weil sie mir echt am Herzen liegt, aber es ist unheimlich schwer, diese Gewohnheit abzulegen. Momentan denke ich über eine Therapie nach, kann mich aber noch nicht ganz dazu durchringen.

Beichthaus.com Beichte #00031757 vom 17.08.2013 um 02:10:14 Uhr in Garrel (13 Kommentare).

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