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Dummheit Schamlosigkeit Peinlichkeit Bitburg

Ich saß gestern vor dem PC und wollte eine Leere Packung Milch draußen in die Mülltonne schmeißen. Ich war nur mit einer Boxershorts bekleidet. Als ich draußen war, machte plötzlich der Wind die Tür hinter mir zu und ich hatte keinen Schlüssel dabei. Meine Eltern waren nicht zu Hause und ich konnte nicht mehr rein. Ich bin dann in den Nachbarort, nur mit Boxershorts bekleidet, zu meinem Vater ins Geschäft gerannt. Die Leute haben ganz schön dumm geguckt als ich mit Boxershorts da rein kam. War eigentlich ganz lustig, aber ich würde es niemals wieder tun.

Beichthaus.com Beichte #00028833 vom 14.04.2011 um 14:41:03 Uhr in Bitburg (11 Kommentare).

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Der Laubhaufen

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Boshaftigkeit Neugier Dummheit Dülmen

Als ich etwa 8 Jahre alt war, spielten mein Kumpel und ich des öfteren in einem nahe gelegenen Wald. Als es Herbst wurde kamen wir auf die Idee, die ganzen Blätter, die auf dem Boden lagen, zusammenzufegen und zu einem riesigen Haufen, mitten auf dem Waldweg zu häufen. Das war uns aber nicht genug. So suchten wir uns einige große Baumstämme und Äste und legten sie unterhalb des Blätterhaufens, sodass sie nicht mehr sichtbar waren. Nachdem wir das gemacht hatten, versteckten wir uns im Gebüsch und schauten zu, wie die Fahrradfahrer dem großen Haufen versuchten auszuweichen oder einfach mitten rein fuhren und sich lang legten. Wenn ich daran denke, finde ich es irgendwie immer noch witzig, aber es tut mir auch Leid für die Leute, die sich dabei verletzt haben.

Beichthaus.com Beichte #00028826 vom 13.04.2011 um 18:58:18 Uhr in 48249 Dülmen (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Der Heimwerker

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Dummheit Vandalismus Ignoranz

Der Heimwerker
Ich bin ein leidenschaftlicher Heimwerker allerdings mit zwei linken Händen. Da ich schon einiges angestellt habe hat meine Frau mir verboten irgendwas am oder im Haus zu reparieren. Jedenfalls kam gestern meine Heimkinoanlage samt LCD-TV und ich konnte mich nicht beherrschen bzw. wollte die Schmach nicht ertragen diese Anlage von einem Profi aufbauen zu lassen. Also ran an die Arbeit. Nach circa einer Stunde ging der Receiver nicht mehr, ich habe kurzer Hand ein Kabel durchtrennt, verlängert und wieder drangemacht. Naja der Schuss ging nach hinten los, Receiver kaputt und Sicherung raus. Nagut, dachte ich mir, hängst Du wenigstens den Fernseher auf. Nach 2 Stunden bohren und schrauben hing der Fernseher an der Wand. Leider nicht sehr lange, nach 10 Minuten ist er runtergekracht und war kaputt. Ich beichte hiermit, dass ich meiner Frau versprechen musste mich nie wieder in irgendeiner Art und Weise handwerklich zu betätigen, nie wieder irgendwelche Kabel durchzuschneiden und nie wieder einen Fernseher an die Wand zu hängen, vor allem nicht ohne Dübel.

Beichthaus.com Beichte #00028824 vom 13.04.2011 um 11:44:02 Uhr (59 Kommentare).

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Vorsicht Ziegelstein!

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Dummheit Waghalsigkeit Kinder Ulm

Als ich ungefähr 10 Jahre alt war stand ich mit meiner älteren Schwester auf einer Brücke, wo unten Menschen lang gingen. Jedenfalls lag ein Ziegelstein auf der Brücke und meine Schwester meinte provozierend: "Wetten, Du traust Dich nicht den da runter fallen zu lassen?" Ich war noch ein Kind und habe wohl beweisen wollen, dass ich mich traue. Ich habe nochmal geschaut, ob da jemand langgeht aber habe niemanden gesehen und den Ziegelstein runterfallen lassen. Mittlerweile bin ich 20 und kann das nicht aus meinem Gewissen löschen. Was wäre wenn es jemanden getroffen hätte? Ich bereue diese Aktion zutiefst.

Beichthaus.com Beichte #00028817 vom 12.04.2011 um 10:29:23 Uhr in Ulm (12 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Das Autorennen

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Dummheit Waghalsigkeit Auto & Co. Neckarsulm

Im Alter von 20 Jahren hatte ich mir als Autonarr schon einen älteren Sportwagen mit um die 200 PS angeschafft. Darauf, in jungen Jahren so ein Auto zu fahren, war ich natürlich wahnsinnig stolz und daher ließ ich es an der Ampel immer gerne darauf ankommen, wenn andere neben mir mit dem Gas gespielt haben. Das ganze steigerte sich mit der Zeit zu regelrechten Autorennen, die auf der Landstraße oder der Autobahn veranstaltet wurden. So war es auch an einem Abend, als ich mit Freunden spät abends stand und quatschte. Es kam mit lautem Getöse ein anderer junger Typ herangefahren und wir spekulierten schon, wie viel PS der wohl haben mag, bis einer ihn erkennt und anspricht, ob er nicht mal gegen mich fahren wolle. Ich war an dem Tag eigentlich nicht gut drauf und zuerst dagegen, da der andere aber sofort zusagte und Anspielungen machte, ließ ich mich aber letztendlich auch noch überreden. Aus irgendeinem schicksalhaften Grund wollte ich an diesem Tag partout keine Beifahrer dabei haben. Schließlich fuhren wir auf eine nahe gelegene Autobahn ohne Tempolimit unsere Autos aus und voller Stolz über meinen Sieg habe ich ihn auf der Abfahrt vorgelassen. In dieser Abfahrtskurve ging er zum ersten Mal so in die Eisen, dass ich gerade noch einen Auffahrunfall verhindern konnte. Auf dem Rückweg zur Tankstelle nahmen wir die Landstraße, dort sind Tempo 70 erlaubt. Da ich durch sein Ausbremsen sauer war, fuhr ich ihm sehr dicht auf, obwohl wir streckenweise mit über 150km/h unterwegs waren. In einer leichten Rechtskurve, in der wegen einer Kreuzung ein kurzes Stück nur 50 erlaubt waren, hatte er zum zweiten Mal unerwartet stark gebremst. Da ich gerade am Schalten war, habe ich beim gleichzeitigen Bremsen irgendwie den falschen Gang erwischt, sodass die Hinterräder des Wagens komplett blockierten und ich bei ungefähr Tempo 140 ins Schleudern kam. Mit heftigen Lenkbewegungen habe ich vergeblich versucht den Wagen zu fangen, flog dann querlinks ab, über einen kleinen Graben, den dahinter liegenden Gehweg, eine Straßenlaterne und eine Wiese in eine Hecke hinein. Völlig perplex schaltete ich den immer noch laufenden Motor ab und stieg wundersamerweise unversehrt aus. Was ich sah war ein in V-Form verbogener Laternenmast und ein umgepflügter Rasen. Der Typ muss zwar genau gesehen haben, was passiert ist, ist jedoch einfach weitergefahren!


Ich war noch am überlegen, wie ich aus der Situation rauskomme, da fuhr auch schon eine Streife mit Blaulicht heran. Ein Anwohner hatte wohl was gehört und sie alarmiert. Immer noch perplex hatte ich für die junge Polizistin keine bessere Ausrede parat als "ich musste einem Kätzchen ausweichen", was sie mir scheinbar abkaufte. Sie hatte mich auch auf die Geschwindigkeit angesprochen, woraufhin ich reumütig zugab, dass ich wohl schon 60 oder 65 anstatt 50 gefahren bin. Die Polizistin nickte verständnisvoll, obwohl sie sicher wusste, dass beides eine schiere Lüge war. Sie sagte mir, dass wahrscheinlich drei Punkte und ein Bußgeld auf mich zukommen würden, mein Wagen wurde abgeschleppt (Totalschaden) und ich war circa 1.000 Euro für die zerstörte Laterne los. Mich plagte ein paar Tage später doch noch das Gewissen und ich rief die Polizistin an, um ihr zu gestehen, dass ich doch etwas schneller war und es noch einen Beteiligten mit Fahrerflucht gab. Sie sagte mir, dass sie froh sei, dass ich doch noch ehrlich war, aber meine Aussage einiges an Konsequenzen nach sich ziehen würde. Ich hatte natürlich lange Angst den Führerschein zu verlieren, bis zum heutigen Tage habe ich jedoch nichts mehr von dem Vorfall gehört und bin darüber auch nicht sonderlich traurig.


Ich beichte also, dass ich sehr leichtsinnig mich und andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr gebracht habe. Ich weiß immer noch nicht, ob er das damals absichtlich machte oder sich verschätzte. Aufs Gas trete ich übrigens auch heute noch gerne allerdings nur noch auf dafür vorgesehenen abgesperrten Rennstrecken wie dem Hockenheim- oder Nürburgring.

Beichthaus.com Beichte #00028814 vom 11.04.2011 um 12:04:08 Uhr in 74172 Neckarsulm (L1101) (24 Kommentare).

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