Harte Arbeit für einen langweiligen Alltag

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Ungerechtigkeit Verzweiflung Arbeit

Ich habe mein ganzes bisheriges Leben lang wahnsinnig viel gearbeitet. Ich hatte zwei Jobs neben dem Studium, nie ein Jahr Pause usw. Jetzt bin ich 27, verbeamtet, verdiene genug und habe jeden Tag ab 13 Uhr furchtbare Langeweile.

Beichthaus.com Beichte #00038920 vom 13.11.2016 um 08:31:00 Uhr (10 Kommentare).

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Mein Doppelleben als Horrorclown

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Neugier Zwang Waghalsigkeit Niedersachsen

Gruselclowns haben mich schon lange vor ihrer Ankunft in Deutschland fasziniert. Diese Mischung zwischen Gut und Böse fasziniert mich total. An Halloween habe ich mir auch selbst ein solches Kostüm zusammengestellt und bin dann um die Häuser gezogen. Eine billige Gummimaske war mir zu langweilig, daher habe ich mich selbst geschminkt. Das war ganz schön schwer, aber dabei ist eine unfassbar hässliche Fratze herausgekommen. Nicht 08/15, sondern hammermäßig gruselig. Mit den spitzen Zahnreihen hat es fast schon schockierend ausgesehen. Meine Eltern meinten zwar, ich sei bescheuert, aber sonst war ihnen das egal.

Leider wurde ich fast nur ausgelacht, als ich hinter Bäumen vorgesprungen bin. Nur eine kleine Kindergruppe hat sich total erschreckt, das war geil! Seit Halloween verwandele ich mich mindestens alle zwei Tage in dieses Wesen. Allerdings verlasse ich das Haus nur ganz selten, meist nach Mitternacht, dabei lasse ich mich nur von Weitem sehen. Meist bleibe ich jedoch zu Hause und schaue mich stundenlang im Spiegel an. Dabei versinke ich in meiner eigenen Fantasie, wie ich Leute schockiere und sie davonrennen. Mein Selbstwertgefühl ist seitdem gestiegen. Auch die Schule habe ich schon zwei Mal ausfallen lassen, um verkleidet durch das Haus zu laufen und mit einem Hammer Bananen zu zerschlagen. Ich möchte beichten, dass es mein großer Wunsch ist, für immer eine solche Figur zu werden, also praktisch mit dem Clown zu verschmelzen. Mein Inneres hat er bereits eingenommen.

Beichthaus.com Beichte #00038917 vom 12.11.2016 um 18:49:43 Uhr in Niedersachsen (15 Kommentare).

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Mein männlicher Fake-Account

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Boshaftigkeit Lügen Selbstsucht Internet

Ich (w) habe mich lange Zeit im Internet als jungen, arroganten und selbstsicheren Mann ausgegeben. Ich habe auch schon Bilder reingestellt und eine Geschichte erfunden. Einige Weiber haben sich schon in "mich" verliebt und ich lache mich innerlich darüber kaputt, wie man nur so naiv sein kann. Irgendwann, nach ein paar Monaten, habe ich den Account aber deaktiviert. Ab und zu schaue ich auf die Seiten der Mädels und stelle fest, dass sie "mir" nachtrauern. Mittlerweile tut es mir schon etwas leid. Manchmal würde ich den Account gern wieder aktivieren, aber ich lasse es, um keinen Ärger zu machen. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00038916 vom 11.11.2016 um 23:13:45 Uhr (9 Kommentare).

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35 Kilo in zwei Jahren

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Trunksucht Maßlosigkeit Gesundheit

Vor zwei Jahren bin ich bei meinen Eltern ausgezogen und habe seitdem 30 kg zugenommen. Dass ich jedes Wochenende erheblich oft feiern bin und viel Alkohol konsumiere (um die 7 Liter Bier) wissen sie nicht. Aber langsam ist es mir ein wenig unangenehm, weil ich zwei Kleidergrößen zugenommen habe und keine passenden Hosen mehr finden kann. Ich werde wohl bald den Alkohol weglassen müssen und dann abnehmen.

Beichthaus.com Beichte #00038915 vom 11.11.2016 um 22:02:25 Uhr (8 Kommentare).

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Das Wiedersehen mit meinem alten Lehrer

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Gewalt Aggression Schule Stuttgart

Das Wiedersehen mit meinem alten Lehrer
Meinen Lehrer habe ich seit meinem Schulrauswurf vor acht Jahren nicht mehr gesehen. Bis gestern. Aber der Reihe nach: Ich bin damals nicht geflogen, weil ich nicht mitgemacht habe, sondern weil es nach einigen körperlichen Auseinandersetzungen der Schulleitung wohl gelangt hat. Gut, mein Klassenlehrer hatte sicherlich Anteil daran, er hat mich auch immer wieder provoziert. Es mussten dann eben Mitschüler und einmal auch der Hausmeister dran glauben.

Das war nicht weiter schlimm, ich habe eine Ausbildung im Unternehmen meines Onkels gemacht und mittels Abendschule mein Abitur doch noch geschafft. Trotzdem hat der Schulverweis immer an meinem Ego genagt. Ich möchte hier nicht verschweigen, dass ich gelegentlich mit dem Gesetz in Konflikt gekommen bin, meist wegen Körperverletzung.

Nachdem ich mich entschlossen hatte, meine Fremdsprachen noch zu verbessern, um beruflich vorwärts zu kommen, habe ich mich bei einem privaten Institut angemeldet. Dort war gestern der erste Abend. Ich dachte, ich spinne, als mein früherer Lehrer den Raum betreten hat und sich als Seminarleiter vorstellte. Als ich dann in der Runde dran war, mit Vorstellen, verzog er sein Gesicht und meinte, dass wir uns doch kennen, allerdings habe er keine so positiven Erinnerungen an unseren gemeinsamen Weg. So hat er sich vor allen anderen Anwesenden ausgedrückt. Ich habe innerlich gekocht.

Am Ende des ersten Abends schlug jemand vor, dass alle gemeinsam noch etwas trinken gehen könnten. Es gingen alle, samt Seminarleiter, mit. Nach einigen Bier stellte ich den Herrn zur Rede und sagte ihm, dass er damals maßgeblich an meinem Rauswurf beteiligt war. Nein, er war sogar das Zünglein an der Waage, dass ich geflogen bin. Er meinte, das wäre Schnee von gestern und ich wäre selbst schuld gewesen. Dann ist es über mich gekommen und ich habe ihn vermöbelt. Dabei wurden auch einige andere Seminarteilnehmer verletzt, das tut mir schon leid, obwohl sie sich eingemischt haben. Deshalb möchte ich um Verzeihung bitten. Das hätte nicht passieren dürfen.

Beichthaus.com Beichte #00038913 vom 09.11.2016 um 22:05:07 Uhr in Stuttgart (22 Kommentare).

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