Beschissenes Timing

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Faulheit Ekel Unreinlichkeit Schamlosigkeit Oederan

Gerade hat die Postfrau geklingelt, um ein Paket abzugeben. Leider saß ich gerade auf dem Klo, und war damit beschäftigt dem Porzellan zu zeigen, wer der Boss ist. Nachdem ich aber schon sehnsüchtig auf eben dieses Paket gewartet habe konnte ich die Postfrau nicht einfach wieder gehen lassen. Somit bin ich kurzerhand aufgestanden, habe die Hose hochgezogen und bin zur Tür gestürmt um mein Paket entgegen zunehmen. Ich beichte nun also, dass ich nicht nur in meiner Unterhose ein Debakel angerichtet habe, sondern auch noch den Stift der Postbotin beim Unterschreiben kontaminiert habe. Es tut mir Leid, aber ein paar Darmbakterien sind wohl nicht so schlimm, oder?

Beichthaus.com Beichte #00029029 vom 11.06.2011 um 13:06:31 Uhr in Oederan (18 Kommentare).

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Lebensretter: Gießkanne

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Ekel Faulheit Unreinlichkeit Rolofshagen

Lebensretter: Gießkanne
In unserem Haus sind zurzeit einige Reparaturen in den Badezimmern nötig. Gerade sind die netten Herren wieder gekommen und belagern schon seit einer Stunde das Badezimmer und die Toilette. Da ich heute sehr viel getrunken habe und noch meine Tage habe, muss ich halt einfach mal pinkeln. Dann kam meine Mutter in mein Zimmer und meinte, dass das jetzt für ungefähr vier Stunden nicht ginge. Na toll, was jetzt? Ich habe gerade eben in eine Gießkanne gepinkelt und diese auf den Balkon gestellt. Ich bete zu Gott, dass meine Mutter sie nicht findet. Ich bin ein Ferkel. Und ich hoffe natürlich, dass ich die Gießkanne mit dem Pipi nicht vergessen werde.

Beichthaus.com Beichte #00029024 vom 09.06.2011 um 14:00:48 Uhr in Rolofshagen (18 Kommentare).

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“Folge

Die Erdbeerernte

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Unreinlichkeit Ekel Shopping Dortmund Grevel

Die Erdbeerernte
Als ich klein war (7 oder 8), war ich mit meiner Großmutter auf dem Erdbeerfeld zum Erdbeeren pflücken. Bei diesem Feld pflückt man die Erdbeeren selbst und bezahlt dann nach einem Kilopreis nur das, was man gepflückt hat! Da anscheinend viele Leute sich die Bäuche schon auf dem Feld voll gestopft haben, sahen sich die Betreiber gezwungen, die Leute vorher und nachher zu wiegen. Das Gewicht wurde notiert und nachher verglichen. Ich musste - damals als kleiner Pimpf - schon lachen, als mir die Idee kam: Ich würde in einem unbeobachteten Moment einfach zwischen die Erdbeersträucher scheißen! Gesagt, getan.
Beim Verlassen des Feldes wurde also die Erdbeerschüssel gewogen und bezahlt. Anschließend kamen wir auf die Waage - bei meiner Großmutter war noch alles okay, aber als ich auf der Waage stand und plötzlich ein halbes Kilo weniger angezeigt wurde, konnte ich mich aufgrund der unbeschreiblichen Blicke der Frau an dem Kassenhäuschen nicht mehr halten und lachte los. Tut mir Leid!

Beichthaus.com Beichte #00028986 vom 31.05.2011 um 19:09:18 Uhr in Dortmund Grevel (33 Kommentare).

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Geruchskiller

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Feigheit Ekel Trägheit Bahn & Co.

Ich sitze gerade in der Bahn und neben mich hat sich ein Penner gesetzt. Ich habe prinzipiell nichts gegen Penner, aber der neben mir hat sich erst einmal ein Bier aufgemacht und stinkt, als hätte er seit 5 Jahren nicht mehr geduscht. Ich könnte kotzen. Dennoch habe ich nicht genug Mut, um mich weg zu setzen. Wenigstens muss ich nur eine Station (15 Minuten) fahren.

Beichthaus.com Beichte #00028965 vom 24.05.2011 um 18:48:13 Uhr (20 Kommentare).

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“Beichte

Beschissener Kretaurlaub

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Ekel Faulheit Dummheit Vandalismus Urlaub Griechenland

Es ereignete sich vor ein paar Jahren, als ich mit ein paar Freunden im Saufurlaub in Griechenland war. Die Vorfreude war groß auf All-inklusive und der Tagesinhalt bestand darin, möglichst viel zu saufen, zu essen und die Familien am Pool mit Arschbomben zu verärgern. Schon beim Einchecken ging uns das Hotelpersonal auf den Sack. Aber da wir auf dem kompletten Hinflug richtig schön einen gehoben haben, war uns das natürlich egal. Wir dachten uns nur: ab aufs Zimmer, auf Toilette gehen, Badehose an und ab in den Pool. Und somit nahm das Unheil seinen Lauf. Der erste von uns betrunkenen Halbstarken las das Schild das kein Toilettenpapier in die Schüssel gehört und probierte es gleich mal mit der ganzen Rolle aus. Haufen drauf, Wasser marsch und schon hatten wir unseren ersten Goldfisch im Becken. Da der Rest auch noch den unsäglichen Druck auf dem Enddarm verspürte, setzten wir natürlich auch noch eine Bombe ins Becken. Was ein Anblick und Geruch. Aber das war uns egal. Badehose an und ab an den Pool. Als wir abends zurück ins Zimmer kamen, um uns für das Nachtleben fit zu machen, war der Beuler immer noch verstopft und wir füllten ihn zur absoluten Vollkommenheit noch mit Urin, der im Hotelpool keinen Platz mehr gefunden hatte. Ab zur Party, pinkeln gegangen, schlafen gegangen. Am nächsten morgen wurden wir dann von vor Ekel fluchenden und sich weigernden Putzfrauen geweckt. Was nun? Die Schüssel war gefüllt bis zum Rand (inklusive Füllung) und es stank. Für das kleine Geschäft konnte man ja wenigstens noch in den Pool hüpfen oder die Dusche oder das Waschbecken benutzen. Aber irgendwann musste doch auch mal was anderes weg. Zum Glück hatten wir unser Zimmer direkt neben der Rezeption und die öffentliche Hoteltoilette war auch dort, so dass wir auch noch einen Ort zum kacken hatten und somit ganz zufrieden waren. Das ging dann 3 Tage gut. Es stank immer heftiger im Zimmer und inzwischen auch an der Rezeption.


Da die Hotelleitung natürlich der Meinung war, uns einen auswischen zu wollen oder wollte, dass wir unsere Schüssel selber wieder frei machen, haben die ihre öffentliche Toilette einfach abgeschlossen. Aber nicht mit uns pfiffigen Kerlen. Einer meiner Freunde dachte sich das der kleine ungenutzte und nicht angeschlossene Kühlschrank ein guter Ersatz wäre und hat diesen dann kurzerhand zu seiner Toilette umfunktioniert. Es wurde auch ein ungebetener Gast im Pool gesichtet. jedoch ließ sich nie aufklären, ob es von einem von uns kam. Von mir jedenfalls nicht. Ich dachte mir, dass wenn wir abends doch eh in irgendeinen Club gehen, kann ich auch da gehen. Also fertig gemacht, losgezogen und erstmal den magischen Ort aufgesucht. Blick auf die Toilette und mir war sofort klar, dass das fast die Ausmaße unserer Zimmertoilette hatte. Total dreckig und stinkend. Im dicken Kopf habe ich mir dann natürlich gedacht "das geht besser!" und habe mich, anstatt im Flug auf die Schüssel zu zielen mit dem Rücken an die Tür gedrückt und meinen prächtigen Haufen direkt hinter die Lokustür gesetzt. WOW! Danach abgeputzt und das Papier, da es in Griechenland ja nicht in die Schüssel darf, dekorativ an die Wand geklebt. Sorry Klofrau! Am nächsten Tag haben wir uns mal einen All-you-can-Eat beim Chinamann gegönnt. Beim Betreten unseres Zimmers wurde uns von dem Geruch so schlecht, dass wir das komplette Chinaprogramm rückwärts ins Waschbecken gesetzt haben. Dann wieder Badehose an und ab an Pool und abends wieder das gleiche Programm wie vorher. Inzwischen waren wir die Attraktion des Hotels, da jeder der das Hotel verlassen wollte an unserem Balkon und an unserer Zimmertür vorbei musste. Da die hohe Zimmertemperatur (circa 32°C) unseren Mix aus Scheiße, Pisse und Kotze inzwischen so gut hergerichtet hat, haben wir nur noch draußen am Pool gepennt. Wir wurden nicht nur von den Putzfrauen, sondern auch der Hotelchefin und den anderen Gästen angepflaumt. Während wir am nächsten Tag am Pool lagen haben uns die Putzfrauen dann unsere ganze Freude genommen und unser Badezimmer gereinigt, inklusive Abmahnung von der Geschäftsführung. Da wir noch ein paar Tage hatten und aufgrund des übermäßigen Alkoholkonsums eh zu nichts mehr in der Lage waren, verliefen die ohne nennenswerte Zwischenfälle. Nachdem taten mir die Putzen des Hotels und der Club schon sehr Leid. Auch die armen Touristen, die nach uns in das Zimmer gekommen sind, da der Kühlschrank immer noch gefüllt war. Aber wir haben auch jetzt, sechs Jahre nach dem Urlaub noch unseren Spaß damit und fragen uns, ob die Kühlschrankfüllung immer noch da ist.

Beichthaus.com Beichte #00028958 vom 22.05.2011 um 01:03:10 Uhr in Griechenland (Malia, Kreta) (67 Kommentare).

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