Not kennt keine Küchenspülen

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Ekel Unreinlichkeit Verzweiflung Trunksucht Eigeltingen

Mein bester Freund und ich haben vor etwa drei Jahren einen echt guten gemeinsamen Kumpel aus Schulzeiten in seiner WG in Berlin besucht. Freitagabend weg gewesen, Party gemacht, gebechert - alles super. Am nächsten Morgen dann, nach dem Aufwachen, musste ich derbst dringend abstrullen, aber das Bad war besetzt. Der beste Freund war duschen, ich hörte das Wasser plätschern und musste deswegen nur noch dringender. Selten so eine volle Blase gehabt. Ich bin also voll verkrampft im Flur rumgehüpft mit verschränkten Beinen, die Hand im Schritt, und betend, auf dass alles gut geht. Mein Berlin-Kumpel und sein Mitbewohner waren jeweils auf ihren Zimmern und haben sonst etwas gemacht, während ich im Flur die abstrusesten Bewegungen vollführt habe. Ich konnte nur noch ans Wasser lassen denken und hatte inzwischen echte Panik. Ich überlegte, ob man an akutem Blasenüberdruck sterben kann und kam zur Erkenntnis, dass so etwas durchaus im Bereich des Möglichen liegt.

Die Not hat mich schließlich in die Küche getrieben, wo ich hemmungslos ins Spülbecken uriniert habe. Dieses Gefühl der Erleichterung kann man nicht in Worte fassen. Ich kam mir so unendlich befreit vor, lehnte mich zurück, schloss die Augen. Herrlich! Das Problem war nur, ich konnte nicht aufhören zu pissen. Es lief und lief und lief und lief und lief. Irgendwann bekam ich dann Panik, dass ja jemand in die Küche kommen könnte, während ich meinen endlos satten Strahl in die Spüle schickte, direkt neben dem alten Geschirr vom Vortag. Ziemlich schnell musste ich einsehen, dass ich mich aus dieser Situation nicht hätte rausreden können. Also noch mal ein Stoßgebet losgeschickt, Augen zu und durch. Im Endeffekt ist alles glattgegangen und ich bin, wem auch immer, sehr dankbar. Jetzt muss ich jedes Mal, wenn ich in der Küche dieser WG stehe, daran denken und ein wenig schäme ich mich auch dafür. Aber wie heißt es immer so schön: Not kennt keine Küchenspülen. Insgeheim bin ich gottfroh, dass ich nicht kacken musste.

Beichthaus.com Beichte #00023386 vom 14.02.2008 um 09:53:15 Uhr in Eigeltingen (12 Kommentare).

Gebeichtet von Lord Lobster
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Alle Sachen, die ich hasse

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Hass Hochmut Zorn Vorurteile

Ich wohne in einer großen Universitätsstadt. Und ich hasse alle Studenten. Nicht, weil sie etwa eine bessere Bildung genießen als ich. Nein, weil sie Rucksäcke tragen und Fahrrad fahren. Außerdem sind die meisten verdammte Ökoterroristen. Ich hasse diese scheiß […]
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Beichthaus.com Beichte #00023380 vom 14.02.2008 um 04:41:10 Uhr (38 Kommentare).

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“Folge

Ich bin immer der Dumme!

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Zorn Hass Partnerschaft

Ich hasse meine mir angetraute Frau. Am Anfang unserer Beziehung war sie immer nett und verständnisvoll. Ich hatte den Eindruck, dass keine andere Frau der Welt unsere Kinder besser lieb haben und erziehen könnte als sie - aber falsch gedacht. Am Tag unserer Hochzeit […]
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Beichthaus.com Beichte #00023377 vom 14.02.2008 um 03:56:08 Uhr (15 Kommentare).

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Klopapier im Berufskolleg

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Vandalismus Schule Schönfeld

Ich war vorhin auf der Toilette des Berufskollegs, welches ich zurzeit besuche. Beim Rausgehen ist mir eingefallen, was ich immer auf der Realschule gemacht habe, wenn ich mal alleine auf dem Klo war. Ich habe sämtliche Rollen mit Klopapier genommen und durch den gesamten Toilettenraum geworfen. Es hat immer riesigen Spaß gemacht, mein Werk hinterher zu bewundern, wenn alles schön eingewickelt war. Schlecht fühle ich mich nicht deshalb, aber es war mal an der Zeit, das Ganze loszuwerden.

Beichthaus.com Beichte #00023374 vom 14.02.2008 um 02:09:20 Uhr in Schönfeld (0 Kommentare).

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“Beichte

High vom Asthmaspray

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Drogen Sucht Kinder

Als kleines Kind hatte ich ziemlich schlimmes Asthma, welches sogar so extrem war (weil ich auch noch verschiedene Allergien hatte, die im Zusammenhang damit echt gravierend waren), dass ich deswegen des Öfteren im Krankenhaus lag und einmal sogar beinahe daran gestorben […]
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Beichthaus.com Beichte #00023373 vom 14.02.2008 um 01:58:03 Uhr (6 Kommentare).

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