Ein christliches Europa ohne Feministen

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Falschheit Feigheit Lügen Vorurteile Politik

Ich möchte gestehen, dass ich meinem Umfeld meine politische Meinung vorlüge. Ich arbeite an einer Universität und hier ist das Milieu sehr links geprägt. Ich stimme all den Gutmenschen um mich herum immer zu, wenn sie Feminismus, Multi-Kulti und Toleranz predigen. Ich nicke brav und wiederhole ihre Argumente. Dabei bin ich in Wirklichkeit stockkonservativ. Ich bin für die traditionelle Familie, Beschränkung der Zuwanderung und ein christliches Europa. Aber da ich mit dieser Meinung auf Ausgrenzung und Ablehnung stoßen würde, heuchle ich eben weiter. Zum Glück gibt es in der Bundesrepublik das Wahlgeheimnis. Das heißt, meine Kollegen werden nie erfahren, dass ich mein Kreuz nicht bei den Grünen mache, wie ich immer behaupte. Ich möchte beichten, zu feige zu sein, für meine Ansichten einzustehen.

Beichthaus.com Beichte #00034546 vom 08.12.2014 um 11:47:47 Uhr (23 Kommentare).

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Die geheime Lohnliste

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Neid Ungerechtigkeit Arbeit Geld

Ich habe heute bemerkt, dass wir Angestellten versehentlich Zugang zu heiklen Dateien auf dem Server hatten. Anstatt meinen Vorgesetzten zu informieren, habe ich die komplette Lohnliste durchgeackert und analysiert, wer wie viel verdient, wer eine Lohnerhöhung hatte, in welchem Zeitraum das war und so weiter. Zudem bin ich auf den CV meiner Vorgängerin gestoßen, die sage und schreibe 1.400 Euro mehr verdiente als ich und in ihrer CV jeden Pipifax geschrieben hatte. Unter dem Strich haben wir jedoch dieselben Qualifikationen. Wäre ich mit meinem Lohn zufrieden, hätte ich das nicht gemacht. Nun habe ich schwarz auf weiß, wie ungerecht die Löhne sind, und bin wenigstens nicht mehr blauäugig beim Qualifikationsgespräch. Leider habe ich nicht einmal ein schlechtes Gewissen dabei, meine Vorgesetzten hintergangen zu haben. Im Gegenteil, ich fühle mich hintergangen.

Beichthaus.com Beichte #00034511 vom 05.12.2014 um 13:50:59 Uhr (9 Kommentare).

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“Beichte

Im Adamskostüm auf offener Straße

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Waghalsigkeit Fetisch

Ich (m/28) bin ein Exhibitionist. Allerdings gehöre ich nicht zu denen, die im Park jungen Frauen auflauern und dann den Mantel aufreißen. Stattdessen mache ich es am Liebsten nachts, wenn ohnehin fast niemand unterwegs ist und das Risiko erwischt zu werden sehr gering ist. Es gibt mir einfach einen unglaublichen Adrenalinkick, wenn ich mich an einem völlig öffentlichen Ort wie z.B. auf einer Straße oder irgendeinem Platz splitterfasernackt ausziehe und dann schnell eine Runde flitzen gehe, um mich direkt im Anschluss daran wieder anzuziehen und zu verschwinden, noch bevor jemand auf mich aufmerksam wird. Meistens passiert nichts, aber es ist auch schon einige Male vorgekommen, dass ich gesehen wurde - dann allerdings unabsichtlich.


Natürlich hat mein "Hobby" auch eine gewisse sexuelle Komponente, allerdings ist es nicht so, dass ich mir bei solchen Aktionen immer einen runterhole. Stattdessen besteht der Reiz eher im Nervenkitzel, dass man theoretisch jederzeit bei etwas erwischt werden könnte, was nicht nur absolut verboten ist, sondern von vielen Menschen für total pervers gehalten wird. Es macht einfach Spaß, gegen eine der wichtigsten sozialen Regeln zu verstoßen, nämlich dass man in der Öffentlichkeit nicht einfach im Adamskostüm über die Straße gehen darf. Manchmal denke ich bei solchen Aktionen auch, dass ich mir dringend wieder eine Freundin suchen sollte, da ich in letzter Zeit ein immer höheres Risiko eingegangen bin und es nicht mehr lange gut geht, bis ich irgendwann eine knackige Strafanzeige am Hals habe. Allerdings denke ich in solchen Situationen immer an meine Ex zurück, die auch ein wenig so veranlagt war und mit der ich damals noch ganz andere Dinge auf Straßen, Plätzen und in öffentlichen Verkehrsmitteln gemacht habe.

Beichthaus.com Beichte #00034458 vom 01.12.2014 um 01:28:52 Uhr (8 Kommentare).

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Meine dumme, undankbare Schwester

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Hass Zorn Peinlichkeit Lügen Familie Todtmoos

Ich (m/27) hasse meine Schwester. Sie ist jetzt 31, und nicht falsch verstehen, es gab Zeiten, da habe ich sie durchaus geliebt, aber heute ist davon nichts mehr da. Meine Schwester erfüllt alle Klischees aus R*L-Sendungen einfach perfekt. Sie ist dumm wie Bohnenstroh, hässlich wie die Nacht und wiegt mindestens 150 Kilo. Sie sitzt den ganzen Tag nur vor der Glotze und schaut entweder irgendwelches Trash-TV oder zieht sich eine australische Farm-Serie rein und kommentiert, wie geil die Kerle da sind, und dass sie den sicher nicht von der Kante ihres, übrigens speziell verstärkten, Bettes stoßen würde. Alternativ sitzt sie mit dem Laptop auf ihren fetten Schenkeln da und chattet in irgendwelchen Netzwerken mit den widerlichsten Kerlen. Naja, andere schauen sie nicht zwei Mal an. Trotzdem hat sie es irgendwie hinbekommen, sich zwei Braten in die Röhre schieben zu lassen, die, beim älteren Kind vom Geschlecht abgesehen, kleine Kopien von ihr sind, also hässlich, fett und dumm. Man sieht jetzt schon, dass sie denselben Weg gehen werden.


Aber Unterhalt und Kindergeld sind halt etwas Feines. Sie hat außerdem mit dem Jobcenter eine Art Abkommen, dass sie nur das nötigste beantragt und dafür auch keine Vermittlungsvorschläge bekommt, denn eine Kassiererin, die mit 4,0 abschloss und in keine Kasse mehr passt, nimmt eh keiner, also muss sie nicht nach Arbeit suchen, wie wir normalen Menschen. Zugegeben, wer 60-90 Kippen am Tag raucht, steht auch keine zehn Minuten bei der Masse. Meinem Vater leiert sie aber auch noch jeden Monat mindestens 200 Euro aus der Tasche. Ich gebe ihr kein Geld mehr, worauf sie ihrer einzigen, genauso widerlichen Freundin erzählt haben muss, dass ich ein geiziges Schwein sei und sie in ihrer Jugend missbraucht habe. Was absolut nicht stimmt! Als ich sie darauf ansprach, brach sie in Tränen aus, wie immer, wenn man nur das leiseste Wort der Kritik an sie richtet. Sie weint aber nicht, sie heult und schreit, wie unfair die Welt sei und wie sehr sie alle hassen würden. Ich muss sagen, es ist ein grausiger Anblick, wenn ein geschätztes halbes Kilo Make-up bei diesen Anfällen aus knapp einem halben Quadratmeter Gesicht fließt. Man fragt sich eh, wofür sie sich schminkt, denn zum Einkaufen schickt sie ihren Sohn und selbst verlässt sie das Haus vielleicht einmal im Monat. Außer irgendwelchen Zirkuszelten, die sie im Netz bestellt, scheint sie eh keine Kleidung zu tragen, da unsere Mutter für sie wäscht und sagt, dass seit Jahren keine Unterwäsche mehr dabei war - aber genauer will ich das auch gar nicht wissen.


Versteht mich nicht falsch, man hat in den letzten - sagen wir 17 - Jahren echt alles versucht. Meine Eltern sind liebevolle, kluge Menschen, die niemanden hängen lassen. Von Ärzten, Psychologen, bis zu Vereinen und Berufsfindungsmaßnahmen haben sie alles Erdenkliche versucht, um aus ihr einen produktiven, glücklichen Menschen zu machen. Aber wenn selbst ein sehr guter Psychologe sagt, dass manche Menschen einfach intelligent und faul sind, ist man mit seinem Latein am Ende. Apropos Ende, was ihr Gewicht angeht, ist keines in Sicht. Sie ist wirklich den ganzen Tag am Fressen. Sie schaufelt so rein, dass man ohne Probleme einen eigenen Zuliefererbetrieb beschäftigen könnte, kifft wie eine Blöde, wäscht sich einmal im Monat vielleicht den Intimbereich und aufräumen ist auch nie drin, das macht meine Mutter - der Kinder wegen. Zwei verwahrloste, dauernd fauchende und alles vollpissende Katzen sind natürlich auch noch da.


Trotzdem schafft sie es immer wieder, Typen zu sich zu locken, wahrscheinlich durch die Verlockung von Sex, Hasch und Alkohol, welchem sie auch nicht abgeneigt ist. Natürlich Prosecco und irgendwelche Biermischgetränke mit ihrer erwähnten Freundin. Dazu hört man dann Andrea Berg, Helene Fischer und den ach so süßen Andreas Gabalier, bis buchstäblich die Polizei kommt. Einmal traf ich im Treppenhaus einen jungen Mann, der zu mir sagte, ich solle da nicht hochgehen, es sei alles noch viel grausiger als auf dem Bild im Internet. Normalerweise würde ich jeden, der so etwas über andere Familienmitglieder sagt, um mindestens einen Kopf kürzer machen, aber warum jemanden für die Wahrheit bestrafen? Und ganz ehrlich, keine meiner Angaben hier ist auch nur im Geringsten übertrieben. Cindy aus Marzahn? Vergesst es, die ist um die Hälfte schlanker und doppelt so hübsch wie sie, aber sonst trifft diese Kunstfigur teils den Kern der Sache ganz gut.


Ich beichte also, dass ich für eine enge Verwandte nichts als Verachtung und Mitleid übrig habe - und peinlich ist sie mir auch. Aber sie tut auch nicht das Geringste, um ihre Situation zu ändern. Wenn sie eines Tages der Herzschlag trifft, werde ich sicher irgendwo um sie trauern, aber vermissen werde ich sie, so traurig das irgendwo ist, kaum.

Beichthaus.com Beichte #00034424 vom 26.11.2014 um 21:41:00 Uhr in Todtmoos (8 Kommentare).

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Tinte auf dem Lehrerstuhl

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Vandalismus Feigheit Schule

Tinte auf dem Lehrerstuhl
Mir (m) liegt seit einigen Jahren etwas am Herzen. Als ich in der siebten Klasse war, gab es ein Ereignis in der Schule. Wir hatten Streit mit unserer Parallelklasse, es ging um ein Mobbingopfer, welches von dort in unsere Klasse versetzt wurde. Es kam dann zu einer Rangelei im anderen Klassenzimmer, bei der sogar Tische umgestoßen wurden. Ich habe das Durcheinander genutzt und auf den Lehrerstuhl aus schwarzem Stoff Tinte geleert. Ich kann mir jetzt gar nicht mehr genau erklären, warum ich das gemacht habe, bisher war ich völlig unauffällig. Irgendwie wollte ich wohl auch einmal böse sein. Auf jeden Fall hat die Lehrerin der Parallelklasse getobt und ist völlig ausgerastet. Ihr gelbes Kleid hatte am Hintern einen gigantischen Fleck, der vielleicht nie wieder herausgeht. Die gesamte Klasse lag damals auf dem Boden vor Lachen. Bei der Befragung gab niemand aus der ganzen Jahrgangsstufe zu, etwas gesehen oder gemacht zu haben. Ich habe mich natürlich nicht gemeldet. Dabei hätte ich es vielleicht doch tun sollen, denn bis zum heutigen Tag habe ich ein schlechtes Gewissen.

Beichthaus.com Beichte #00034297 vom 10.11.2014 um 13:43:49 Uhr (8 Kommentare).

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