Delle in der Bonzenkarre

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Rache Vandalismus Zorn Auto & Co.

Ich (m/25) möchte Beichten das ich absichtlich einem Opa eine Delle in seinen Q7 gelatscht habe. Wie es dazu kam? Ich war gestern wie jeden Montag einkaufen im Supermarkt meines Vertrauens. Ich parke bewusst immer etwas weiter vom Eingang weg, um Türschläge von anderen Verkehrsteilnehmern zu vermeiden, da Ich mein Auto über alles Liebe. Wie auch immer, ich war gerade dabei mein Leergut aus dem Kofferraum zu nehmen, als so ein Rentner um die 70 mit seinem fetten Q7 genau neben mir Parkte und schwungvoll seine Tür an mein Auto knallte. Dies ist für mich wie ein Stich ins Herz. Als ich ihn darauf hinwies meinte er nur: "Das dies ja mal passieren kann und er es eilig hat und sich jetzt nicht darum kümmern kann", und ging einfach seiner Wege. Da stand ich nun völlig wutentbrannt und unberechenbar vor der Wahl, entweder ich vertraue auf die Gerechtigkeit und rufe die Freunde in Grün, oder ich ergebe mich meinen Rachegefühlen. Das Fleisch ist schwach, also trat ich ihm volles Ballett eine Aerodynamische Delle in die Tür seiner Bonzenkarre. Es tut mir schon etwas Leid. aber verdient hat er es bei soviel Ignoranz.

Beichthaus.com Beichte #00029343 vom 06.09.2011 um 16:05:47 Uhr (24 Kommentare).

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Schmierereien im Matheheft

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Vandalismus Dummheit Peinlichkeit Schule Wankendorf

Ich (m) habe seit circa 10 Jahren einen besten Freund (türkische Herkunft), mit dem ich durch dick und dünn gehe und alles erlebt habe. Damals in der Schule haben wir nebeneinander gesessen und hatten nichts besseres zu tun als uns gegenseitig zu nerven. Mit dem Bleistift haben wir uns gegenseitig die Hefte voll gemalt, so dass der andere schon total genervt war. Er kritzelt was rein, ich bin mit dem wegradieren beschäftigt, da kritzelt er den nächsten Mist über meine fein säuberlich geschriebenen Aufgaben.
Irgendwann im Matheunterricht hatten wir wieder solch ein Szenario. Er hat mich so sehr genervt, dass ich total sauer auf ihn war. Circa 10 Minuten später ist er kurz für wenige Minuten auf dem Klo verschwunden und ich habe die Gunst der Stunde genutzt um ihm so richtig eins auszuwischen. Ich nahm mir sein Matheheft und habe auf so vielen Seiten wie möglich riesige Hakenkreuze geschmiert, nicht aus irgendwelchen politischen Gründen, sondern einfach nur um ihn zu ärgern. Als er wieder kam, hat er den Schmarrn gesehen und zuerst gelacht. Nach dem er sah, wie viel er weg zu radieren hatte, war er natürlich sauer, aber da war er ja selber schuld. Er hat mich davor ja auch genervt wie sonst was. Auf jeden Fall kam es, wie es kommen musste: Unser Mathelehrer (jüdischen Glaubens) wollte spontan unsere Aufgabenhefte einsammeln, um zu kontrollieren, ob wir auch unsere Hausaufgaben die Woche gemacht hatten. Wir hatten nicht mehr im Sinn, dass meine Schmierereien noch in seinem Heft sind, zumindest hatten wir den Glauben, dass er alles wegradiert hat.


Als unser Lehrer in der nächsten Woche die Hefte zurückgab, war die Überraschung unserseits natürlich riesig.
Der Lehrer legte meinem Kumpel sein Heft auf den Tisch, blickte betroffen, schüttelte den Kopf und sagte nur trocken: "Das hätte ich echt niemals von dir gedacht". Er öffnete verwundert sein Heft und sah drei rote, dick umkringelte Hakenkreuze und wir fielen aus allen Wolken! Ich fand es dann irgendwie ziemlich lustig und habe mich erst mal köstlich amüsiert. Ich möchte beichten, dass ich unseren Lehrer nicht erzählt habe, dass die Schmierereien nicht von meinem Kumpel sind. Mein Kumpel hat es aber mit Humor genommen und wir beide können uns immer noch amüsieren wenn wir uns an die Geschichte zurückerinnern.

Beichthaus.com Beichte #00029342 vom 06.09.2011 um 00:08:26 Uhr in Wankendorf (11 Kommentare).

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“Beichte

Der Pfosten

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Boshaftigkeit Ungerechtigkeit Engherzigkeit Neugier Auto & Co. Köln

Ich (m/27) beichte, dass ich vor wenigen Monaten einen Unfall beobachtet und nichts getan habe. Ich sah einen Mann rückwärts fahren und mir war bewusst, dass er einen Eisenpfosten nicht sehen würde, der zu niedrig war, um im Rückspiegel wahrgenommen zu werden. Ich war mit einem Freund da und wir haben beide darauf gefiebert, dass er den Pfosten erwischt. Natürlich geschah dann auch genau das und wir konnten uns unser Lachen nicht verkneifen. Daraufhin stieg der Mann aus und jammerte so still vor sich hin. Wir beide - am Brüllen vor Lachen - suchten schleunigst das Weite, weil das Ganze ja schon irgendwie unangenehm war (für ihn). Der Pfosten steht übrigens heute noch dort, in leichter Schieflage.

Beichthaus.com Beichte #00029341 vom 05.09.2011 um 19:47:07 Uhr in Köln (22 Kommentare).

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Die Schlümpfe und ihr soziales Dorf

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Faulheit Neid Medien

Ich bin ein erwachsener Mann und hab die letzten Tage damit verbracht, mir auf Youtube sämtliche Folgen der Schlümpfe anzugucken. Ich habe die Serie als Kind einfach geliebt und wünschte mir auch heute noch manchmal, das Schlumpfdorf der Realität vorziehen zu können. Wo es kein Hartz IV gibt, sondern auch arbeitsscheue Schmarotzer in der Dorfgemeinschaft toleriert und durchgefüttert werden, die keine Zukunftsängste zu haben brauchen, außer vielleicht davor, irgendwann doch noch in Gargamels Kochtopf zu landen.

Beichthaus.com Beichte #00029340 vom 05.09.2011 um 19:28:58 Uhr (20 Kommentare).

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Frau Mief

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Boshaftigkeit Zwietracht Ekel Unreinlichkeit Gesundheit Köln

Ich (w) bin Frauenärztin aus Leidenschaft. Ich liebe meinen Beruf, wenn es darum geht, werdende Eltern zu beraten, Teenager auf ihre kommenden Pubertätsjahre vorzubereiten und sogar den 16-jährigen Mädchen Mut zuzusprechen, wenn ich ihnen sagen muss, dass sie schwanger sind. Mein Beruf hat nur einen einzigen Hacken: Manche Frauen haben von Hygiene absolut keine Ahnung. Ich bekomme (fast wörtlich) das Kotzen, wenn sich gewisse Patientinnen auf den Stuhl setzen sollen. Ich meine mal ganz ehrlich, ist es denn wirklich zu viel verlangt, den sprießenden Urwald mal ein wenig zu stutzen? Oder sich ordentlich zu duschen?
Nun zu meiner Beichte: In meiner Praxis haben wir den Patientinnen Spitznamen gegeben, mit denen wir sie auch in die Terminbücher eintragen. Je nachdem wie sie untenrum aussehen und "duften" haben wir Ihnen einen passenden Namen zugeordnet. Am Donnerstag beispielsweise wird uns wieder mal Frau Mief beehren, am Freitag Frau Samtig-Glatt. Ich weiß, dass dieses Verhalten respektlos ist und ich hoffe, dass so schnell niemand in die Terminbücher schauen möchte, ansonsten haben wir viel auszuradieren (ist ja zum Glück alles nur mit Bleistift eingetragen). Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00029339 vom 05.09.2011 um 18:33:57 Uhr in Köln (65 Kommentare).

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